Archiv der Kategorie: Reisetipps

Reisereportagen & Reisetipps

2017: Nachhaltigen Tourismus für Entwicklung fördern

  Der Tourismus hat sich zu einer wichtigen transformatorischen Kraft entwickelt. ©UNO

Der Tourismus hat sich zu einer wichtigen transformatorischen Kraft entwickelt. ©UNO

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2017 zum «Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung» erklärt. Ziel ist es, die Entscheidungsträger und die breite Öffentlichkeit für den Beitrag des nachhaltigen Tourismus zur Entwicklung zu sensibilisieren. Die Weltorganisation für Tourismus koordiniert die verschiedenen globalen Initiativen. Die DEZA unterstützt mehrere vielversprechende Projekte in Osteuropa.

«Jedes Jahr reisen über eine Milliarde Touristen um die Welt. Der Tourismus ist zu einer wichtigen transformatorischen Kraft geworden, die im Leben von Millionen Menschen viel bewirkt», erklärte der UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon anlässlich des Welttourismustags 2015, der wie jedes Jahr am 27. September begangen wurde.

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat dies zur Kenntnis genommen und 2017 zum «Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung» ausgerufen. Damit anerkennen die führenden Politiker der Welt, dass ein gut konzipierter und gut organisierter Tourismus zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung beitragen kann. Im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung will die UNO die Umstellung auf Politiken, Geschäftspraktiken und Verhaltensweisen fördern, die zu einem nachhaltigeren Tourismus für die Entwicklung beitragen.

Das internationale Jahr bildet eine einmalige Gelegenheit, um auf die grosse Wirkung und das Potenzial des Tourismus zur Förderung der Nachhaltigkeit hinzuweisen. In Bezug auf die Schaffung von Arbeitsplätzen gehört der Tourismus zu den dynamischsten Sektoren weltweit. Die Branche bietet vielen lokalen Gemeinschaften eine Existenzgrundlage und trägt damit zur Armutsbekämpfung sowie zur Integration der schwächsten Bevölkerungsschichten bei. Die Sensibilisierung und die Mobilisierung der Tourismuskreise sowie das Engagement für eine rationellere Verwendung der natürlichen Ressourcen können einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Biodiversität leisten. Der Tourismus kann auch den Frieden fördern, indem er die Verständigung zwischen den Völkern verbessert, das reiche Erbe der verschiedenen Zivilisationen bekannt macht und alle dazu einlädt, die den einzelnen Kulturen innewohnenden Werte zu schätzen.

Die DEZA engagiert sich aus der Perspektive der Entwicklung für den nachhaltigen Tourismus. Sie unterstützt etwa den «Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung», ein Schweizer Forschungszentrum, das sich für das Recht der Gastländer auf Teilhabe an der Entwicklung des Tourismus und auf Schutz ihres Kultur- und Naturerbes einsetzt. Der Arbeitskreis informiert Reisende sowie Verantwortliche der Tourismusbranche und ‑politik über die Auswirkungen des Tourismus und sensibilisiert sie für einen intelligenten, umweltverträglichen und fairen Tourismus, von dem auch die Gastländer profitieren. Die DEZA setzt sich hauptsächlich im Rahmen ihrer Ostzusammenarbeit aktiv für einen nachhaltigen Tourismus ein.

Wallpaper-Werkschau über ein Viertel Jahrhundert Fotojournalismus

Fotojournalist Gerd Müller beim Besuch einer thailändischen Schule in Sukothai. Bild: GMC

Der Zürcher Fotojournalist Gerd Müller zeigt in Kirchdorf (AG) im März eine „Wallpaper-Werkschau“ seiner Reportagen und Bilder aus über 90 Ländern – darunter auch aus dem Untergrund zu Zeiten der Apartheid und des Bürgerkrieges in Südafrika. Seine Begegnungen mit Nelson Mandela, Buschmännern, Aborigines, philippinischen Geistheilern, Kopfjägern, Amazonas- und Mixteken-Indios sowie seine Reportagen über exotische Refugien aller Art sind eine spannende Zeit- und Weltreise.

Begonnen hat Müller‘s journalistische Karriere im Untergrund von Südafrika zu Apartheid-Zeiten. Er berichtete für die „WOZ“ über die staatliche Repression, rabiate Zensur und die unmenschlichen Passgesetze. Später begleite Müller einen Schweizer IKRK-Delegierten im Bürgerkrieg und besuchte mit UN-Inspektoren das berüchtigte Pollsmoor Jail, in dem auch Mandela seine letzten Haftjahre verbrachte. Der 54 jährige Zürcher begegnete Nelson Mandela gleich zwei Mal. „Das waren Schlüsselerlebnisse“, wie Müller sagt.

Bei einem einwöchigen Reportage-Workshop mit dem Schriftsteller Niklaus Meienberg über die Asylanten-Empfangsstation in Kreuzlingen, stachen die Jungjournalisten schon in der ersten Nacht in ein Wespennest und erlebten eine Woche lang ein unglaubliches Medienspektakel mit Dementis von Stadtrat, Migrationsamt, Zivilschutz und Kirchen über das Gerd Müller hernach in der damals noch renommierten „Weltwoche“ eine Zusammenfassung der Ereignisse publizierte.

 

Der Zürcher Fotojournalist und Umweltaktivist nahe einer Riesenschildkroete im Haller Park in Mombasa. Bild: GMC

Bei seinen spannenden und kritischen Reisereportagen hat Müller stets auch über soziale Themen sowie Tier- und Umweltschutzaspekte berichtet und früh auf die drohenden Gefahren der Klimaerwärmung hingewiesen. Darüber hinaus hat er sich drei Jahre lang (1999 bis 2002) als Initiator und Präsident des „Tourismus & Umwelt Forum Schweiz“ dafür engagiert, „dass in der Reisebranche ein Umdenken und bei der Bevölkerung eine Sensibilisierung stattfindet“. Der Menschenrechtsaktivist hat sich stets auch für die Rechte der Ureinwohner eingesetzt.

Fotojournalist und Umweltaktivist Gerd Müller kennt keine Berührungsängste - auch wenn es sich um ein Rhinozeros handelt

Müller kennt keine Berührungsängste. 

Ein Teil seines Lebenswerks mit vielen Reportagen und Bildern stellt Müller nun im „Haus der Reportagefotografie“ in Kirchdorf* (AG) aus. Die „Wallpaper Werkschau“ über „25 Jahre Fotojournalismus“ zeigt das ganze Spektrum von Reisereportagen über alle fünf Kontinente hinweg. Hinzu kommen Aviatik- und Wirtschaftsberichte, Lifestyle und Luxusreportagen sowie die Publikationen in der Klima-, Ntur- und Umweltschutzecke. Der Besuch der „Wallpaper-Werkschau“ ist somit eine fantastische Reise rund um die Erde durch Raum und Zeit und zudem auch ein veritables Stück Mediengeschichte. (Reportagen sehen)

Das „Haus der Reportagefotografie“ befindet sich am Kirchweg 89 in 5416 Kirchdorf (AG) und ist vom 13.3. bis 25.3. täglich jeweils von 13.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Ein Videoclip führt Sie kurz durch die „Wallpaper-Werkschau“ (folgt in Kürze) im Haus der Reportagefotografie in Kirchdorf.

Jazzgitarrist Nic Niedermann begleitet die Weltreise musikalisch

Nic Niedermann spielt an der Vernisage am 12.3.17 um 18.00 Uhr in Kirchdorf World Music . Bild: z.V.g.

Geboren 1963 und seit 1975 Autodidakt auf der Gitarre, gründete der in Kirchdorf aufgewachsene Nic Niedermann 1989 das Gitarrenduo Tonic Strings. Mit ihrem virtuosen Latin- und Gypsy-Jazz  feiern sie bis heute grosse Erfolge mit vier CD‘s- und Tourneen durch die ganze Welt.

Nic Niedermann spielte u.a. mit Eric Assante, Meistertrommler aus Ghana, Tobias Morgenstern, Akkordeonist aus Berlin, Daniel Küffer, Schweizer Jazzsaxofonist und schrieb Kompositionen für das Theater «Claque» in Baden («Hinterhof») und das Zirkustheater «Kran» («Palais de foux»). Von 1998-2001 war er musikalischer Lei-ter des Musikclub «Subton» in Baden und organisierte 80 Konzerte mit Musikern aus Jazz, Pop, Ethno, Klassik.

Seit 2014 ist Nic Leiter der Konzertreihe „Afterwork Live Musik“ im Club Joy des Grand Casino Baden. Er spielt ausserdem in der Band „forjoy“, einer Galaband und „Rotosphere“, einem Hammondtrio für Jazz und Blues. (Mehr dazu …) Für die Vernissage mit dem Konzert ist eine Anmeldung an gmc1@gmx.ch notwendig.

Wallpaper-Werkschau Flyer (S.1)  |  Vernissage Flyer Wallpaper Werkschau (S. 2)

Bilder von der Werkschau:  Asien  |  Apartheid  |  Klima + Nachhaltigkeit  | Sinai + Libanon  |  Tourismus & Umwelt Forum  Humanitäres  | Ayurveda in Indien  |  Lifestyle & Luxus  |  Karibik 

Video von Nic + Toni’s Auftritt im Musikrestaurant Prima Vista in Baden  (folgt in Kürze)

Kontakt für Medienrückfragen:

Gerd M. Müller, GMC Photopress, Flühgasse 63, 8008 Zürich, gmc1@gmx.ch, Mobil-Nr. 076 612 1962

Pressemitteilung  |  Pressemitteilung 2  |  Müllers Biografie  |  Nic Niedermann’s Biografie  | 

GMC’s Agentur- und Medienpartner

Die Tierwanderung in der Masai Mara hat begonnen

Juli 2016. Die Große Tierwanderung hat wieder die Masai Mara im Süden von Kenia erreicht: Schon im Juni haben die ersten Herden von Gnus den Sand River überquert, welcher die Grenze zur Serengeti in Tansania bildet. Laut Berichten von kenianischen Safariunternehmen haben sich die Herden mittlerweile schon weit nach Norden ausgebreitet. Man rechne daher damit, dass die ersten Überquerungen des Mara-Flusses schon in der ersten Julihälfte bevorstehen.

Alljährlich schließen sich in der tansanischen Serengeti gegen Einsetzen der Trockenzeit rund 1,5 Millionen Gnus und Zebras zusammen, um in riesigen Herdenverbünden nach Norden in die noch grünen Weidegründe in der Masai Mara, dem kenianischen Teil des Serengeti-Mara-Ökosystems, zu ziehen. Dort vereinigen sie sich mit den kleineren Loita-Herden, welche sich den Rest des Jahres östlich der Masai Mara aufhalten. Ihren Höhepunkt erreicht die Tierwanderung üblicherweise im Zeitraum August bis Oktober.

Auf ihrer Wanderung müssen die von Süden kommenden Herden mehrmals Flüsse überqueren. Vor den Steilufern des Mara-Flusses drängen sich die Tiermassen oft tagelang, bis das erste Tier den Absprung in die Fluten wagt. Hunderte bis Tausende Artgenossen folgen, wobei sich viele im Tumult verletzen und Opfer der im Fluss lebenden Krokodile werden. Auch Löwen lauern mitunter an den Flussufern in der Hoffnung auf reiche Beute.

Eine Safari in die Masai Mara ist nicht nur während der Tierwanderung, sondern zu allen Jahreszeiten ein Erlebnis: Lediglich ein Großteil der Gnus und Zebras wandert ab Ende Oktober zurück in die Serengeti. Alle anderen Tierarten der Mara haben feste Reviere oder wandern nur kurze Strecken innerhalb der rund 1.600 km² großen Masai Mara und den an sie angrenzenden kommunalen Schutzgebieten, den „Conservancies“. Berühmt ist die Masai Mara für ihren dichten Bestand an großen Raubkatzen. Kaum irgendwo in Afrika kann man, selbst in den als Nebensaison geltenden Regenzeiten, so gut Löwen, Leoparden und Geparden beobachten, wie in den Grassavannen der Masai Mara.

Die Conservancies, die an das Masai Mara- Nationalreservat angrenzen, bieten mit streng limitierten Gästezahlen und kleinen, nach Prinzipien des Ökotourismus geführten Camps und Lodges ein besonders exklusives Naturerlebnis. Die Flussüberquerungen als Höhepunkte der Großen Tierwanderungen finden allerdings in der Regel nicht in den Conservancies, sondern innerhalb des Nationalreservates statt. Da die Grenzen zwischen dem Serengeti-Nationalpark in Tansania, dem Masai Mara- Nationalreservat in Kenia und den dort anschließenden Conservancies offen sind, erstreckt sich die Tierwanderung selbst über das gesamte Ökosystem.

Die Masai Mara ist von Kenias Hauptstadt Nairobi entweder nach einer mehrstündigen Autofahrt, als auch mit verschiedenen Inlandfluggesellschaften ab Wilson Airport (Nairobi) und Ukunda (Diani Beach) in nur 1-2 Stunden Flugzeit zu erreichen.

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Kenia: Loisaba Tented Camp ist wieder offen

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Hemingways Collection investiert in Watamu

Hemingways Collection investiert in Watamu

Kenia/April 2016. Die Hemingways Collection investiert massiv in ihr Traditionshaus Hemingways Watamu an der kenianischen Küste. Nach umfangreichen Renovierungen und Umbaumaßnahmen soll es den gleichen 5-Sterne-Standard erreichen wie das Hemingways Nairobi und das Hemingways Ol Seki Mara.

Das Hemingways Watamu wird zu einem luxuriösen Boutique-Hotel mit 39 Zimmern, von denen aus die Gäste den Blick auf den Indischen Ozean genießen können. Außerdem sollen 15 luxuriöse Apartments direkt am Meer entstehen. Die öffentlichen Bereiche des Resorts werden ebenfalls grundlegend modernisiert und verbessert, darunter das Restaurant, die Bars, Rezeption, Swimming Pools, Spa und Fitness-Studio. Hauptaugenmerk bei den Umgestaltungen liegt darauf, den grandiosen Ausblickblick auf die umliegende Landschaft und den Meeresnationalpark von Watamu zu verbessern.

Aufgrund der Umgestaltungen ist das Hemingways Watamu seit dem 18. April 2016 geschlossen. Die Baumaßnahmen sollen nach 18 Monaten abgeschlossen sein, so dass neue Buchungen für den Zeitraum ab Oktober 2017 erwartet werden.

www.hemingways-collection.com

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Kenia: Loisaba Tented Camp ist wieder offen

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Kenia: Loisaba Tented Camp ist wieder offen

Seit dem 1. Mai 2016 ist das Loisaba Tented Camp in der kenianischen Region Laikipia wieder geöffnet. Nachdem ein Buschfeuer im Jahr 2013 große Teile der Loisaba Lodge zerstörte, wurde sie als exklusives Camp mit 16 Luxuszelten wieder ganz neu aufgebaut.

Nur 15 Minuten Fahrtzeit entfernt liegen die Loisaba Star Beds, eine Art „Außenposten“ des Camps mit nur vier Cottages. Hier können Gäste die Nacht  unter dem freien Sternehimmel verbringen – in komfortablen, jeweils auf einer privaten Holzterrasse aufgebauten Betten, aber  nur durch ein Moskitonetz von der afrikanischen Nacht getrennt.

Das Loisaba Tented Camp liegt in dem rund 225 km² großen und nicht eingezäunten Loisaba Conservancy, einem privaten Schutzgebiet, in der Laikipia-Ebene nördlich des Mount Kenya. Neben einer bedeutenden Löwenpopulation beherbergt Loisaba zahlreiche andere seltene Tierarten, wie z.B. das Grevy-Zebra, der Große Kudu, Leoparden, Geparden und sogar Afrikanische Wildhunde. Auch für die zweitgrößte Elefantenpopulation Kenias stellen Loisaba und seine benachbarten Schutzgebiete einen wichtigen Lebensraum dar. Ein Teil der durch das Loisaba Conservancy erzielten Einnahmen wird verwendet, um die Loisaba Community Conservation Foundation zu finanzieren. Diese Stiftung unterstützt Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen zum Nutzen der der lokalen Maasai- und Samburu- Bevölkerung und schafft auf diese Weise durch das Zusammenspiel von Naturschutz und Tourismus Zukunftsperspektiven für die Menschen vor Ort.

Das Loisaba Tented Camp ist Teil der Elewana Collection, einem Portfolio exklusiver Safari-Lodges, Camps und Boutique-Hotels in Ostafrika mit insgesamt acht Häusern in Kenia www.elewanacollection.com.

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Neuer Direktflug mit Condor von München nach Mombasa

Seit Juni bietet Condor neue Direktflüge nach Mombassa. Bild z.V.g. Condor

Am 21. Juni 2016 führte Condor ihren ersten, neuen Direktflug nach Mombasa ab München durch. Zu diesem Zweck wurde eine Boeing 767-300ER mit 245-258 Sitzen in München stationiert und ergänzt seit dem die Flotte und Verbindung aus Frankfurt. 

Condor fliegt weiterhin dreimal wöchentlich von Deutschland aus nach Mombasa. Der Flug dauert knapp 8,5 Stunden.

  • Dienstags ab München non-stop um 20.10 Uhr
  • Donnerstags 19.15 Uhr non-stop ab Frankfurt /Main
  • Sonntags 20.15 Uhr ab Frankfurt / Main

Kenia ist nun durch den Münchenflug noch besser zu erreichen, insbesondere für Reisende aus Süddeutschland, Österreich und den weiteren umliegenden Ländern.

Buchbar unter www.condor.com

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Kenia reduziert Nationalparkgebühren

Safarigäste freut’s: Kenias Nationalparks kosten weniger. Bild z.V.g. Kenia Tourist Board

Seit März 2016 gelten für Kenias Nationalparks reduzierte Eintrittpreise. Wie Kenias Kabinettsekretär für Tourismus, Najib Balala, im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) verkündete, beträgt die maximale Eintrittsgebühr der vom staatlichen Kenya Wildlife Service (KWS) verwalteten Nationalparks von nun an 70 US$ pro Person und Tag.

Bisher mussten Safariurlauber für den Eintritt in die als Premiumparks kategorisierten Schutzgebiete Amboseli und Nakuru 80 US$ pro Person und Tag entrichten. Für die Nationalparks Tsavo East, Tsavo West, Kora und Meru zum Beispiel verringert sich der Preis von 75 auf 60 US$, für die Aberdares von 65 auf 60 US$. Auch die Gebühren für die Besteigung des Mount Kenya sind gesunken. Für die Meeresnationalparks, für die bisher je nach Park 20 bis 25 US$ bezahlt werden mussten, gilt nun einheitlich 20 US$.

Wie Balala betonte, gelten die neuen Gebühren auch weiterhin für mehrfachen Eintritt am gleichen Tag, falls man beispielsweise eine Unterkunft außerhalb des Parks bezogen hat und mehrere Pirschfahrten innerhalb des Schutzgebietes unternehmen möchte. Weiterhin kündigte Balala an, dass die Gebühren ab 1. Juli 2016 weiter sinken würden, da ab diesem Stichtag auch die Mehrwertsteuer entfiele. Ab dann werde die maximale Gebühr für die Premiumparks 60 US$ betragen.

Die Reduzierung der Nationalparkgebühren gehört neben Subventionen für Charterflüge und der Aufhebung von Visagebühren für Kinder zu einem Maßnahmenpaket der kenianischen Regierung, welches das Ziel hat, die Nachfrage nach Urlaubsreisen in das ostafrikanische Strand- und Safariziel anzukurbeln.

Der Kenya Wildlife Service (KWS) verwaltet nicht nur Kenias staatliche Nationalparks, sondern ist darüber hinaus für Tier- und Naturschutz außerhalb ausgewiesener Schutzgebiete zuständig. Zu den Aufgaben des KWS gehören unter anderem die Bekämpfung von Wilderei, die Förderung von Umweltbildungsprojekten für an Schutzgebiete angrenzende Kommunen sowie Maßnahmen zur Lösung von Konflikten zwischen menschlichen Nutzungsansprüchen und Naturschutz.

Die aktuellen Eintrittsgebühren können auf der Website des Kenya Wildlife Service eingesehen werden: www.kws.go.ke/download/file/fid/2019

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Bundesrat will Luftfahrt als wichtigen Pfeiler der Schweizer Verkehrspolitik stärken

Bern, 25.02.2016 – Die Luftfahrt ist für Bevölkerung und Wirtschaft zentral. Aufgabe des Bundes ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine gute internationale Anbindung der Schweiz beizubehalten und ein hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten. Im neuen, gestern verabschiedeten luftfahrtpolitischen Bericht legt der Bundesrat dar, wie sich das Umfeld verändert hat und wie er dafür sorgen will, dass die Schweizer Luftfahrt wettbewerbsfähig bleibt. Dabei geht es beispielsweise um Kapazitätsengpässe bei den Landesflughäfen, welche der Bund gemeinsam mit den Standortkantonen beheben will.

Aufgrund des stark geänderten Umfelds hat der Bundesrat beschlossen, nach 2004 einen neuen luftfahrtpolitischen Bericht (Lupo) vorzulegen. Der erste Bericht war unter dem Eindruck der Swissair-Krise und schwerer Unfälle entstanden. Der neue Bericht stellt keine Abkehr von der bisherigen Luftfahrtpolitik dar, sondern zeigt auf, wie sie vor dem Hintergrund wachsender Mobilität, neu auftretender Fluggesellschaften und technologischer Fortschritte weiterentwickelt werden soll. Der Bundesrat hat den Bericht gestern verabschiedet.

Der Bundesrat bekräftigt, dass eine gute Anbindung der Schweiz am effektivsten von aus der Schweiz operierenden Fluggesellschaften sichergestellt werden kann. Der Drehkreuzbetrieb (Hub) in Zürich ist für die Schweiz von herausragender Bedeutung. Da der Luftverkehr auf den Landesflughäfen seit bald 40 Jahren aber auf unveränderten Pisten abgewickelt wird, zeichnen sich Kapazitätsengpässe ab. Der Flughafen Zürich und der Flughafen Genf stossen in Spitzenzeiten bereits an Grenzen. Dies wirkt sich nachteilig aus und kann die Luftverkehrsanbindung der Schweiz in Zukunft empfindlich schwächen. Die heutigen Rahmenbedingungen auf den Flughäfen sollen daher nicht verschlechtert, sondern wo möglich optimiert werden, dies auch unter Verwendung moderner Navigationstechnologien. Militärische Flugplätze sollen nach dem Rückzug der Luftwaffe zivilaviatisch genutzt werden können, um den Landesflughäfen etwas Luft zu verschaffen.

Der Bund nimmt seine verfassungsmässigen Kompetenzen zur Luftfahrtinfrastruktur weiterhin über den Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) wahr. Die Entwicklung der Luftfahrtinfrastruktur soll gemeinsam mit den Kantonen in den bestehenden Koordinationsprozessen festgelegt werden. Aufgrund der  nationalen Bedeutung der Landesflughäfen strebt der Bund in den Sachplan-Objektblättern zu den Landesflughäfen verbindliche Leistungs- und Kapazitätsziele an.

Der Bericht thematisiert auch die Konkurrenz der europäischen Luftfahrtgesellschaften durch stark expandierende Fluggesellschaften aus der Golfregion. Zwar schaffen diese Airlines Verbindungen zu zahlreichen Destinationen, doch konkurrenzieren sie den Drehkreuz-Carrier Swiss. Langfristig könnten dadurch das Drehkreuz in Zürich und damit zahlreiche interkontinentale Direktverbindungen gefährdet sein. Protektionistische Massnahmen oder staatliche Subventionen kommen für den Bundesrat aber nicht in Frage. Vielmehr soll auf den Erhalt einer effizienten und qualitativ hochstehenden luft- und bodenseitigen Infrastruktur, auf kompetitive Betriebszeiten an Landesflughäfen und auf die Ausbildung von qualifiziertem Luftfahrtpersonal gesetzt werden. Der Bundesrat unterstützt zudem die europäischen Bemühungen, Standards für fairen Wettbewerb im Luftverkehrsmarkt zu entwickeln. Mit Blick auf die schwierige Wettbewerbssituation der schweizerischen Airlines soll zudem geprüft werden, ob die öffentliche Hand hoheitliche Sicherheitskosten übernehmen soll, wie dies bereits im ersten Bericht von 2004 erwähnt worden war.

Sicherheit erheblich verbessert

Dank vereinter Anstrengungen von Aufsichtsbehörden und Luftfahrtindustrie konnte die Sicherheit in der Schweizer Luftfahrt in den letzten zehn Jahren erheblich verbessert werden. Sicherheit bleibt aber eine Daueraufgabe, nicht zuletzt wegen des zunehmenden Verkehrs im dichten Schweizer Luftraum und der an der Kapazitätsgrenze operierenden Flughäfen. Der Bericht zeigt zudem, dass die Lärmbelastung in den vergangenen Jahrzehnten dank leiserer Flugzeuge abgenommen hat. Die technischen Fortschritte bei Lärm- und Schadstoffausstoss werden teils jedoch durch die Verkehrszunahme kompensiert, weshalb die Anstrengungen zur Reduktion von schädlichen Umweltauswirkungen fortgesetzt werden sollen.

Der Bund ist zudem gefordert, das Potenzial, aber auch mögliche Sicherheitsrisiken neuer aviatischer Technologien frühzeitig zu erkennen. Auf dem Gebiet der Drohnen, aber auch bei der Flugnavigation, will der Bundesrat die Voraussetzungen schaffen, damit die Schweiz bei Entwicklung und Nutzung neuer Technologien eine führende Rolle einnehmen kann.

Im Übrigen betont der Bundesrat stärker als im LUPO von 2004 das öffentliche Interesse an den Sparten der General Aviation, insbesondere an der Business Aviation, aber auch der Rettungs- und Arbeitsfliegerei sowie an Flügen zu Ausbildungszwecken. Er erachtet deshalb auch den Erhalt eines Netzes von Regionalflughäfen und Flugfeldern als wichtig.

Beherbergungsstatistik im Januar 2016 zeigt deutlichen Rückgang

Wintersport: Menschenleere Piste auf der Corviglia ob St. Moritz  im Oberengadin

Wintersport ade: Menschenleere Piste auf der Corviglia ob St. Moritz im Oberengadin im Januar 2016. Bild: GMC Photopress

Neuchâtel, 07.03.2016 (BFS) – Die Hotellerie verzeichnete in der Schweiz im Januar 2016 insgesamt 2,6 Millionen Logiernächte, was gegenüber Januar 2015 einer Abnahme von 6,8 Prozent (-189’000 Logiernächte) entspricht. Insgesamt 1,3 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Dies entspricht einem Rückgang von 8,4 Prozent (-120’000 Logiernächte). Die inländischen Gäste generierten ebenfalls 1,3 Millionen Logiernächte, was eine Abnahme von 5,2 Prozent bedeutet (-69’000 Logiernächte). Die ungünstigen Schneeverhältnisse haben vermutlich zu diesem Ergebnis beigetragen. Dies sind die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Im Januar 2016 verzeichneten die Besucherinnen und Besucher aus Europa (ohne Schweiz) einen Logiernächterückgang von 118’000 Einheiten (-11,2%) gegenüber Januar 2015. Deutschland verbuchte ein Minus von 52’000 Logiernächten (-14,6%) und damit die deutlichste absolute Abnahme aller ausländischer Herkunftsländer. Es folgen Russland mit einer Abnahme von 22’000 Logiernächten (-28,0%), Frankreich (-9100 / -8,9%) sowie die Niederlande (-8800 / -19,9%). Belgien (-6200 / -12,2%), Italien (-5800 / -7,0%) und das Vereinigte Königreich (-4100 Logiernächte / -3,0%) wiesen ebenfalls Rückgänge auf. Bei den Gästen aus Amerika resultierte ein Rückgang um 520 Logiernächte (-0,4%). Mit 8900 Einheiten weniger (-28,5%) verzeichnete Brasilien die stärkste absolute Abnahme dieses Kontinents. Demgegenüber verzeichneten die Vereinigten Staaten ein Plus von 7800 Einheiten (+8,8%).

Die Nachfrage aus dem asiatischen Kontinent blieb stabil (+280 Logiernächte / +0,2%). Von den Ländern dieses Kontinents registrierten die Golfstaaten eine Zunahme um 4300 Einheiten (+16,1%). Hingegen verzeichneten die Republik Korea (-2000 / -8,8%), Japan (-750 / -6,2%) und China (ohne Hongkong) (-430 Logiernächte / -1,0%) ein Logiernächteminus. Die beiden Kontinente Afrika und Ozeanien verzeichneten Abnahmen um 1500 (-6,6%) bzw. 100 Logiernächte (-0,4%).

Logiernächteminus in den meisten Tourismusregionen
Zehn der vierzehn Tourismusregionen verbuchten im Januar 2016 gegenüber Januar 2015 einen Logiernächterückgang. Die Bergregionen wiesen die markantesten Abnahmen auf. Graubünden verzeichnete mit einem Minus von 106’000 Logiernächten (-16,3%) den deutlichsten absoluten Rückgang. Das Wallis registrierte eine Abnahme um 36’000 Logiernächte (-8,8%) und das Berner Oberland ein Minus von 20’000 Einheiten (-7,0%). Auch in den Regionen Luzern / Vierwaldstättersee (-15‘000 Logiernächte / -7,6%) und Bern (-7300 / -10,9%) waren die Logiernächte rückläufig. Demgegenüber verzeichnete die Region Basel mit ein Plus von 9000 Logiernächten (+9,9%) das deutlichste absolute Wachstum. Es folgt die Region Jura & Drei-Seen-Land mit einer Zunahme von 2200 Einheiten (+5,0%). (Quelle: Bfs)

Die Schweiz engagiert sich für die Stärkung eines nachhaltigen Tourismus in der Antarktis

Bern, 04.03.2016 – Der Bundesrat hat am 4. März 2016 den Eidgenössischen Räten die Botschaft zur Ratifikation des Umweltschutzprotokolls zum Antarktis-Vertrag übermittelt. Dieses internationale Übereinkommen stärkt den Schutz der antarktischen Umwelt sowie den Forschungs- und Innovationsstandort Schweiz und bringt ein nahezu unberührtes Ökosystem mit dem Tourismus in Einklang. Ein Genehmigungsverfahren gewährleistet, dass wissenschaftliche und private Expeditionen Flora und Fauna nicht beeinträchtigen.

In Anbetracht der globalen Nutzung der Antarktis als gemeinschaftlich verwaltetes Gebiet, an das völkerrechtlich keine Hoheitsansprüche gestellt werden können, war es notwendig, einen gemeinsamen Nenner zum Umfang des Schutzes der antarktischen Umwelt festzulegen. Die Vertragsstaaten des Antarktis-Vertrages schufen 1991 mit dem Umweltschutzprotokoll ein effektives Instrument, um die Interessen der Nutzung durch den Menschen und die Wahrung der Natur in Einklang zu bringen.

Das internationale Übereinkommen umfasst verbindliche Umweltstandards. Zentral ist das Genehmigungsverfahren, welches jeder Mitgliedsstaat etablierten muss. Vorgängig zu jeder relevanten Tätigkeit, seien es private oder von öffentlich-rechtlichen Institutionen geplante Expeditionen, führen sie ein Bewilligungsverfahren durch. Je nach Intensität der geplanten Tätigkeiten muss der Antragsteller eine mehr oder weniger umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung erstellen. Zur innerstaatlichen Durchführung des Umweltschutzprotokolls ist ein Umsetzungsgesetz erforderlich, welches die Einzelheiten des staatlichen Genehmigungsverfahrens regelt.

Mit der Ratifikation trägt die Schweiz zu einem effektiven Schutz des antarktischen Gebietes bei. Gleichzeitig wird die gut etablierte schweizerische Polarforschung in der internationalen Zusammenarbeit mit anderen forschenden Mitgliedsstaaten unterstützt. Der Werkplatz Schweiz erhält einen geregelten und vorteilhaften Zugang, um Präzisionstechnologie sowie feinmechanische Instrumente in extremen Verhältnissen zu testen. Und schweizerische Tourismusunternehmen profitieren dank dem innerstaatlichen Genehmigungsverfahren von einer breiten internationalen Akzeptanz ihrer Tätigkeiten.

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