Archiv der Kategorie: Reisetipps

Reisereportagen & Reisetipps

Hotellerie nähert sich 2017 ihren Rekordjahren

Neuchâtel, 22. Februar 2018 (BFS) – 2017 verzeichnete die Schweizer Hotellerie 37,4 Millionen Logiernächte. Das ist beinahe so viel wie in den Rekordjahren 1990 und 2008 und entspricht gegenüber 2016 einem Wachstum von 5,2% (+1,9 Millionen). Die ausländischen Gäste generierten 20,5 Millionen Logiernächte und damit 6,1% mehr (+1,2 Millionen). Die Logiernächtezahl der Schweizer Gäste erhöhte sich um 4,2% (+675 000) auf 16,9 Millionen und erreichte den bisher höchsten Stand. Dies geht aus den definitiven Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Mit Ausnahme des Monats Februar (-36 000 Logiernächte / -1,2%) wurde 2017 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode in allen Monaten eine Zunahme verbucht (um die Auswirkungen von Ostern zu beseitigen, wurden die Resultate der Monate März und April gemeinsam betrachtet). Am stärksten war das Wachstum im Juni (+306 000 / +9,8%), gefolgt von Ostern (+267 000 / +4,9%) und dem Monat Juli (+218 000 / +5,4%).

Rekordnachfrage von inländischen Gästen, starke Zunahme der Gäste aus Amerika und Asien

2017 belief sich die inländische Gesamtnachfrage auf 16,9 Millionen Logiernächte (+675 000 / +4,2%) und erreichte damit einen bisherigen Höchststand. Die ausländische Nachfrage verzeichnete mit 20,5 Millionen Logiernächten ebenfalls einen Anstieg (+1,2 Millionen / +6,1%).

Nach rückläufigen Zahlen im Jahr 2016 zog die asiatische Nachfrage wieder an (+588 000 Logiernächte / +12,8%). Die stärkste Zunahme dieses Kontinents verzeichneten die Gäste aus China (ohne Hongkong) mit einem Plus von 148 000 Logiernächten (+13,1%). Ein vergleichbarer Aufwärtstrend war auch bei der Nachfrage aus Indien (+140 000 / +23,4%), der Republik Korea (+118 000 / +34,7%) und Japan (+47 000 / +13,1%) zu beobachten. Die Golfstaaten hingegen registrierten mit einem Minus von 39 000 Logiernächten (-4,1%) den stärksten Rückgang aller Herkunftsländer.

Der seit 2012 verzeichnete Aufwärtstrend bei der Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent setzte sich fort (+307 000 Logiernächte / +12,3%). Mit 212 000 zusätzlichen Logiernächten (+11,5%) verbuchten die Vereinigten Staaten das stärkste absolute Wachstum aller ausländischen Herkunftsländer und erreichten damit den höchsten Stand seit 2000.

Der europäische Kontinent sorgte für 255 000 zusätzliche Logiernächte (+2,2%). Den grössten Beitrag leisteten die Gäste aus Belgien (+49 000 / +9,1%). Dahinter folgen Deutschland (+41 000 / +1,1%), das seit 2008 kein Plus mehr verzeichnet hatte, Spanien (+36 000 / +8,7%) und Russland (+29 000 / +8,8%). Die Nachfrage aus Italien (+7500 / +0,8%) erhöhte sich nur leicht und jene aus Frankreich blieb stabil (-200 / keine absolute Veränderung). Bei den Gästen aus dem Vereinigten Königreich wurden hingegen 18 000 Logiernächte weniger registriert, was einem Rückgang von 1,1% entspricht. Ozeanien verzeichnete ein Plus (+41 000 / +12,7%), Afrika ein Minus (-6500 / -2,3%).

Logiernächteplus in allen Tourismusregionen

Alle 13 Tourismusregionen wiesen im Jahr 2017 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode eine Logiernächtezunahme auf. Bern Region registrierte mit einem Plus von 387 000 Logiernächten (+8,2%) den grössten Anstieg. An zweiter Stelle folgt Zürich Region (+340 000 / +6,0%), an dritter das Wallis (+255 000 / +6,9%). Dahinter kommen Graubünden (+226 000 / +4,9%) und das Tessin (+175 000 / +7,7%).

Stabile Aufenthaltsdauer

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag 2017 wie bereits im Jahr 2016 bei 2,0 Logiernächten. Ausländische Gäste blieben im Durchschnitt 2,1 Nächte und verweilten damit etwas länger als Schweizer Gäste (2,0). Graubünden verzeichnete mit 2,7 Nächten die längste Aufenthaltsdauer aller Tourismusregionen, gefolgt vom Wallis mit 2,3 Nächten. Am wenigsten lang blieben die Gäste mit 1,6 Nächten in der Fribourg Region.

Leichter Anstieg der Nettozimmerauslastung

Die Nettozimmerauslastung belief sich im Jahr 2017 auf 52,9% (2016: 51,3%). Unter den Tourismusregionen wies Genf mit 66,3% die stärkste Auslastung auf. Es folgt Zürich Region mit einer Auslastung von 64,6%. Die geringste Auslastung verzeichnete die Ostschweiz mit 39,7%.

PostAuto Schweiz AG: Weder Bundesanwaltschaft noch Generalstaatsanwaltschaft zuständig

Bern, 21.02.2018 – Die Bundesanwaltschaft (BA) sowie die Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern sind nicht zuständig für die Untersuchung der mutmasslich zu hohen Subventionsbezüge bei der PostAuto Schweiz AG.

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hatte am 14. Februar 2018 Strafanzeige eingereicht sowohl bei der BA als auch bei der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland. Nach Prüfung des angezeigten Sachverhaltes sind sowohl die BA als auch die Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern zum Schluss gekommen, dass die in der Strafanzeige geltend gemachten mutmasslichen Widerhandlungen unter das Verwaltungsstrafrecht fallen. Diese mutmasslichen Straftaten müssen gemäss Art. 37 und Art. 39 des Subventionsgesetzes zwingend vom zuständigen Bundesamt verfolgt und beurteilt werden. Laut Strafanzeige ist dies das BAV.

Für die Eröffnung einer Untersuchung durch die BA oder die kantonale Staatsanwaltschaft wäre ein hinreichender Verdacht auf Straftaten gemäss Strafgesetzbuch notwendig. Dies ist basierend auf der vom BAV eingereichten Strafanzeige zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben.

Somit verfügen weder die nationale noch die kantonale Strafverfolgungsbehörde über eine gesetzliche Grundlage, die angezeigten mutmasslich zu hohen Subventionsbezüge zu untersuchen. Das Subventionsgesetz hält zwingend fest, dass entsprechende mutmassliche Straftaten durch das zuständige Bundesamt verfolgt und beurteilt werden müssen. Der Bundesrat kann eine andere Verwaltungseinheit des Bundes als zuständig für die Untersuchung bezeichnen.

Wie in solchen Fällen üblich, haben Bundesanwalt Michael Lauber und der Berner Generalstaatsanwalt Michel-André Fels in einem fachlichen Austausch den Inhalt der Strafanzeige und insbesondere die Zuständigkeitsthematik diskutiert. Beide Institutionen schliessen sich der geltenden Position von Lehre und Praxis an, wonach die Strafverfolgungsbehörden nicht zuständig sind für die Untersuchung eines mutmasslichen Subventionsbetruges.

2017: Nachhaltigen Tourismus für Entwicklung fördern

  Der Tourismus hat sich zu einer wichtigen transformatorischen Kraft entwickelt. ©UNO

Der Tourismus hat sich zu einer wichtigen transformatorischen Kraft entwickelt. ©UNO

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2017 zum «Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung» erklärt. Ziel ist es, die Entscheidungsträger und die breite Öffentlichkeit für den Beitrag des nachhaltigen Tourismus zur Entwicklung zu sensibilisieren. Die Weltorganisation für Tourismus koordiniert die verschiedenen globalen Initiativen. Die DEZA unterstützt mehrere vielversprechende Projekte in Osteuropa.

«Jedes Jahr reisen über eine Milliarde Touristen um die Welt. Der Tourismus ist zu einer wichtigen transformatorischen Kraft geworden, die im Leben von Millionen Menschen viel bewirkt», erklärte der UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon anlässlich des Welttourismustags 2015, der wie jedes Jahr am 27. September begangen wurde.

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat dies zur Kenntnis genommen und 2017 zum «Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung» ausgerufen. Damit anerkennen die führenden Politiker der Welt, dass ein gut konzipierter und gut organisierter Tourismus zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung beitragen kann. Im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung will die UNO die Umstellung auf Politiken, Geschäftspraktiken und Verhaltensweisen fördern, die zu einem nachhaltigeren Tourismus für die Entwicklung beitragen.

Das internationale Jahr bildet eine einmalige Gelegenheit, um auf die grosse Wirkung und das Potenzial des Tourismus zur Förderung der Nachhaltigkeit hinzuweisen. In Bezug auf die Schaffung von Arbeitsplätzen gehört der Tourismus zu den dynamischsten Sektoren weltweit. Die Branche bietet vielen lokalen Gemeinschaften eine Existenzgrundlage und trägt damit zur Armutsbekämpfung sowie zur Integration der schwächsten Bevölkerungsschichten bei. Die Sensibilisierung und die Mobilisierung der Tourismuskreise sowie das Engagement für eine rationellere Verwendung der natürlichen Ressourcen können einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Biodiversität leisten. Der Tourismus kann auch den Frieden fördern, indem er die Verständigung zwischen den Völkern verbessert, das reiche Erbe der verschiedenen Zivilisationen bekannt macht und alle dazu einlädt, die den einzelnen Kulturen innewohnenden Werte zu schätzen.

Die DEZA engagiert sich aus der Perspektive der Entwicklung für den nachhaltigen Tourismus. Sie unterstützt etwa den «Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung», ein Schweizer Forschungszentrum, das sich für das Recht der Gastländer auf Teilhabe an der Entwicklung des Tourismus und auf Schutz ihres Kultur- und Naturerbes einsetzt. Der Arbeitskreis informiert Reisende sowie Verantwortliche der Tourismusbranche und ‑politik über die Auswirkungen des Tourismus und sensibilisiert sie für einen intelligenten, umweltverträglichen und fairen Tourismus, von dem auch die Gastländer profitieren. Die DEZA setzt sich hauptsächlich im Rahmen ihrer Ostzusammenarbeit aktiv für einen nachhaltigen Tourismus ein.

Wallpaper-Werkschau über ein Viertel Jahrhundert Fotojournalismus

Fotojournalist Gerd Müller beim Besuch einer thailändischen Schule in Sukothai. Bild: GMC

Der Zürcher Fotojournalist Gerd Müller zeigt in Kirchdorf (AG) im März eine „Wallpaper-Werkschau“ seiner Reportagen und Bilder aus über 90 Ländern – darunter auch aus dem Untergrund zu Zeiten der Apartheid und des Bürgerkrieges in Südafrika. Seine Begegnungen mit Nelson Mandela, Buschmännern, Aborigines, philippinischen Geistheilern, Kopfjägern, Amazonas- und Mixteken-Indios sowie seine Reportagen über exotische Refugien aller Art sind eine spannende Zeit- und Weltreise.

Begonnen hat Müller‘s journalistische Karriere im Untergrund von Südafrika zu Apartheid-Zeiten. Er berichtete für die „WOZ“ über die staatliche Repression, rabiate Zensur und die unmenschlichen Passgesetze. Später begleite Müller einen Schweizer IKRK-Delegierten im Bürgerkrieg und besuchte mit UN-Inspektoren das berüchtigte Pollsmoor Jail, in dem auch Mandela seine letzten Haftjahre verbrachte. Der 54 jährige Zürcher begegnete Nelson Mandela gleich zwei Mal. „Das waren Schlüsselerlebnisse“, wie Müller sagt.

Bei einem einwöchigen Reportage-Workshop mit dem Schriftsteller Niklaus Meienberg über die Asylanten-Empfangsstation in Kreuzlingen, stachen die Jungjournalisten schon in der ersten Nacht in ein Wespennest und erlebten eine Woche lang ein unglaubliches Medienspektakel mit Dementis von Stadtrat, Migrationsamt, Zivilschutz und Kirchen über das Gerd Müller hernach in der damals noch renommierten „Weltwoche“ eine Zusammenfassung der Ereignisse publizierte.

 

Der Zürcher Fotojournalist und Umweltaktivist nahe einer Riesenschildkroete im Haller Park in Mombasa. Bild: GMC

Bei seinen spannenden und kritischen Reisereportagen hat Müller stets auch über soziale Themen sowie Tier- und Umweltschutzaspekte berichtet und früh auf die drohenden Gefahren der Klimaerwärmung hingewiesen. Darüber hinaus hat er sich drei Jahre lang (1999 bis 2002) als Initiator und Präsident des „Tourismus & Umwelt Forum Schweiz“ dafür engagiert, „dass in der Reisebranche ein Umdenken und bei der Bevölkerung eine Sensibilisierung stattfindet“. Der Menschenrechtsaktivist hat sich stets auch für die Rechte der Ureinwohner eingesetzt.

Fotojournalist und Umweltaktivist Gerd Müller kennt keine Berührungsängste - auch wenn es sich um ein Rhinozeros handelt

Müller kennt keine Berührungsängste. 

Ein Teil seines Lebenswerks mit vielen Reportagen und Bildern stellt Müller nun im „Haus der Reportagefotografie“ in Kirchdorf* (AG) aus. Die „Wallpaper Werkschau“ über „25 Jahre Fotojournalismus“ zeigt das ganze Spektrum von Reisereportagen über alle fünf Kontinente hinweg. Hinzu kommen Aviatik- und Wirtschaftsberichte, Lifestyle und Luxusreportagen sowie die Publikationen in der Klima-, Ntur- und Umweltschutzecke. Der Besuch der „Wallpaper-Werkschau“ ist somit eine fantastische Reise rund um die Erde durch Raum und Zeit und zudem auch ein veritables Stück Mediengeschichte. (Reportagen sehen)

Das „Haus der Reportagefotografie“ befindet sich am Kirchweg 89 in 5416 Kirchdorf (AG) und ist vom 13.3. bis 25.3. täglich jeweils von 13.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Ein Videoclip führt Sie kurz durch die „Wallpaper-Werkschau“ (folgt in Kürze) im Haus der Reportagefotografie in Kirchdorf.

Jazzgitarrist Nic Niedermann begleitet die Weltreise musikalisch

Nic Niedermann spielt an der Vernisage am 12.3.17 um 18.00 Uhr in Kirchdorf World Music . Bild: z.V.g.

Geboren 1963 und seit 1975 Autodidakt auf der Gitarre, gründete der in Kirchdorf aufgewachsene Nic Niedermann 1989 das Gitarrenduo Tonic Strings. Mit ihrem virtuosen Latin- und Gypsy-Jazz  feiern sie bis heute grosse Erfolge mit vier CD‘s- und Tourneen durch die ganze Welt.

Nic Niedermann spielte u.a. mit Eric Assante, Meistertrommler aus Ghana, Tobias Morgenstern, Akkordeonist aus Berlin, Daniel Küffer, Schweizer Jazzsaxofonist und schrieb Kompositionen für das Theater «Claque» in Baden («Hinterhof») und das Zirkustheater «Kran» («Palais de foux»). Von 1998-2001 war er musikalischer Lei-ter des Musikclub «Subton» in Baden und organisierte 80 Konzerte mit Musikern aus Jazz, Pop, Ethno, Klassik.

Seit 2014 ist Nic Leiter der Konzertreihe „Afterwork Live Musik“ im Club Joy des Grand Casino Baden. Er spielt ausserdem in der Band „forjoy“, einer Galaband und „Rotosphere“, einem Hammondtrio für Jazz und Blues. (Mehr dazu …) Für die Vernissage mit dem Konzert ist eine Anmeldung an gmc1@gmx.ch notwendig.

Wallpaper-Werkschau Flyer (S.1)  |  Vernissage Flyer Wallpaper Werkschau (S. 2)

Bilder von der Werkschau:  Asien  |  Apartheid  |  Klima + Nachhaltigkeit  | Sinai + Libanon  |  Tourismus & Umwelt Forum  Humanitäres  | Ayurveda in Indien  |  Lifestyle & Luxus  |  Karibik 

Video von Nic + Toni’s Auftritt im Musikrestaurant Prima Vista in Baden  (folgt in Kürze)

Kontakt für Medienrückfragen:

Gerd M. Müller, GMC Photopress, Flühgasse 63, 8008 Zürich, gmc1@gmx.ch, Mobil-Nr. 076 612 1962

Pressemitteilung  |  Pressemitteilung 2  |  Müllers Biografie  |  Nic Niedermann’s Biografie  | 

GMC’s Agentur- und Medienpartner

Die Tierwanderung in der Masai Mara hat begonnen

Juli 2016. Die Große Tierwanderung hat wieder die Masai Mara im Süden von Kenia erreicht: Schon im Juni haben die ersten Herden von Gnus den Sand River überquert, welcher die Grenze zur Serengeti in Tansania bildet. Laut Berichten von kenianischen Safariunternehmen haben sich die Herden mittlerweile schon weit nach Norden ausgebreitet. Man rechne daher damit, dass die ersten Überquerungen des Mara-Flusses schon in der ersten Julihälfte bevorstehen.

Alljährlich schließen sich in der tansanischen Serengeti gegen Einsetzen der Trockenzeit rund 1,5 Millionen Gnus und Zebras zusammen, um in riesigen Herdenverbünden nach Norden in die noch grünen Weidegründe in der Masai Mara, dem kenianischen Teil des Serengeti-Mara-Ökosystems, zu ziehen. Dort vereinigen sie sich mit den kleineren Loita-Herden, welche sich den Rest des Jahres östlich der Masai Mara aufhalten. Ihren Höhepunkt erreicht die Tierwanderung üblicherweise im Zeitraum August bis Oktober.

Auf ihrer Wanderung müssen die von Süden kommenden Herden mehrmals Flüsse überqueren. Vor den Steilufern des Mara-Flusses drängen sich die Tiermassen oft tagelang, bis das erste Tier den Absprung in die Fluten wagt. Hunderte bis Tausende Artgenossen folgen, wobei sich viele im Tumult verletzen und Opfer der im Fluss lebenden Krokodile werden. Auch Löwen lauern mitunter an den Flussufern in der Hoffnung auf reiche Beute.

Eine Safari in die Masai Mara ist nicht nur während der Tierwanderung, sondern zu allen Jahreszeiten ein Erlebnis: Lediglich ein Großteil der Gnus und Zebras wandert ab Ende Oktober zurück in die Serengeti. Alle anderen Tierarten der Mara haben feste Reviere oder wandern nur kurze Strecken innerhalb der rund 1.600 km² großen Masai Mara und den an sie angrenzenden kommunalen Schutzgebieten, den „Conservancies“. Berühmt ist die Masai Mara für ihren dichten Bestand an großen Raubkatzen. Kaum irgendwo in Afrika kann man, selbst in den als Nebensaison geltenden Regenzeiten, so gut Löwen, Leoparden und Geparden beobachten, wie in den Grassavannen der Masai Mara.

Die Conservancies, die an das Masai Mara- Nationalreservat angrenzen, bieten mit streng limitierten Gästezahlen und kleinen, nach Prinzipien des Ökotourismus geführten Camps und Lodges ein besonders exklusives Naturerlebnis. Die Flussüberquerungen als Höhepunkte der Großen Tierwanderungen finden allerdings in der Regel nicht in den Conservancies, sondern innerhalb des Nationalreservates statt. Da die Grenzen zwischen dem Serengeti-Nationalpark in Tansania, dem Masai Mara- Nationalreservat in Kenia und den dort anschließenden Conservancies offen sind, erstreckt sich die Tierwanderung selbst über das gesamte Ökosystem.

Die Masai Mara ist von Kenias Hauptstadt Nairobi entweder nach einer mehrstündigen Autofahrt, als auch mit verschiedenen Inlandfluggesellschaften ab Wilson Airport (Nairobi) und Ukunda (Diani Beach) in nur 1-2 Stunden Flugzeit zu erreichen.

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Kenia/April 2016. Die Hemingways Collection investiert massiv in ihr Traditionshaus Hemingways Watamu an der kenianischen Küste. Nach umfangreichen Renovierungen und Umbaumaßnahmen soll es den gleichen 5-Sterne-Standard erreichen wie das Hemingways Nairobi und das Hemingways Ol Seki Mara.

Das Hemingways Watamu wird zu einem luxuriösen Boutique-Hotel mit 39 Zimmern, von denen aus die Gäste den Blick auf den Indischen Ozean genießen können. Außerdem sollen 15 luxuriöse Apartments direkt am Meer entstehen. Die öffentlichen Bereiche des Resorts werden ebenfalls grundlegend modernisiert und verbessert, darunter das Restaurant, die Bars, Rezeption, Swimming Pools, Spa und Fitness-Studio. Hauptaugenmerk bei den Umgestaltungen liegt darauf, den grandiosen Ausblickblick auf die umliegende Landschaft und den Meeresnationalpark von Watamu zu verbessern.

Aufgrund der Umgestaltungen ist das Hemingways Watamu seit dem 18. April 2016 geschlossen. Die Baumaßnahmen sollen nach 18 Monaten abgeschlossen sein, so dass neue Buchungen für den Zeitraum ab Oktober 2017 erwartet werden.

www.hemingways-collection.com

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Seit dem 1. Mai 2016 ist das Loisaba Tented Camp in der kenianischen Region Laikipia wieder geöffnet. Nachdem ein Buschfeuer im Jahr 2013 große Teile der Loisaba Lodge zerstörte, wurde sie als exklusives Camp mit 16 Luxuszelten wieder ganz neu aufgebaut.

Nur 15 Minuten Fahrtzeit entfernt liegen die Loisaba Star Beds, eine Art „Außenposten“ des Camps mit nur vier Cottages. Hier können Gäste die Nacht  unter dem freien Sternehimmel verbringen – in komfortablen, jeweils auf einer privaten Holzterrasse aufgebauten Betten, aber  nur durch ein Moskitonetz von der afrikanischen Nacht getrennt.

Das Loisaba Tented Camp liegt in dem rund 225 km² großen und nicht eingezäunten Loisaba Conservancy, einem privaten Schutzgebiet, in der Laikipia-Ebene nördlich des Mount Kenya. Neben einer bedeutenden Löwenpopulation beherbergt Loisaba zahlreiche andere seltene Tierarten, wie z.B. das Grevy-Zebra, der Große Kudu, Leoparden, Geparden und sogar Afrikanische Wildhunde. Auch für die zweitgrößte Elefantenpopulation Kenias stellen Loisaba und seine benachbarten Schutzgebiete einen wichtigen Lebensraum dar. Ein Teil der durch das Loisaba Conservancy erzielten Einnahmen wird verwendet, um die Loisaba Community Conservation Foundation zu finanzieren. Diese Stiftung unterstützt Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen zum Nutzen der der lokalen Maasai- und Samburu- Bevölkerung und schafft auf diese Weise durch das Zusammenspiel von Naturschutz und Tourismus Zukunftsperspektiven für die Menschen vor Ort.

Das Loisaba Tented Camp ist Teil der Elewana Collection, einem Portfolio exklusiver Safari-Lodges, Camps und Boutique-Hotels in Ostafrika mit insgesamt acht Häusern in Kenia www.elewanacollection.com.

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Seit Juni bietet Condor neue Direktflüge nach Mombassa. Bild z.V.g. Condor

Am 21. Juni 2016 führte Condor ihren ersten, neuen Direktflug nach Mombasa ab München durch. Zu diesem Zweck wurde eine Boeing 767-300ER mit 245-258 Sitzen in München stationiert und ergänzt seit dem die Flotte und Verbindung aus Frankfurt. 

Condor fliegt weiterhin dreimal wöchentlich von Deutschland aus nach Mombasa. Der Flug dauert knapp 8,5 Stunden.

  • Dienstags ab München non-stop um 20.10 Uhr
  • Donnerstags 19.15 Uhr non-stop ab Frankfurt /Main
  • Sonntags 20.15 Uhr ab Frankfurt / Main

Kenia ist nun durch den Münchenflug noch besser zu erreichen, insbesondere für Reisende aus Süddeutschland, Österreich und den weiteren umliegenden Ländern.

Buchbar unter www.condor.com

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Safarigäste freut’s: Kenias Nationalparks kosten weniger. Bild z.V.g. Kenia Tourist Board

Seit März 2016 gelten für Kenias Nationalparks reduzierte Eintrittpreise. Wie Kenias Kabinettsekretär für Tourismus, Najib Balala, im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) verkündete, beträgt die maximale Eintrittsgebühr der vom staatlichen Kenya Wildlife Service (KWS) verwalteten Nationalparks von nun an 70 US$ pro Person und Tag.

Bisher mussten Safariurlauber für den Eintritt in die als Premiumparks kategorisierten Schutzgebiete Amboseli und Nakuru 80 US$ pro Person und Tag entrichten. Für die Nationalparks Tsavo East, Tsavo West, Kora und Meru zum Beispiel verringert sich der Preis von 75 auf 60 US$, für die Aberdares von 65 auf 60 US$. Auch die Gebühren für die Besteigung des Mount Kenya sind gesunken. Für die Meeresnationalparks, für die bisher je nach Park 20 bis 25 US$ bezahlt werden mussten, gilt nun einheitlich 20 US$.

Wie Balala betonte, gelten die neuen Gebühren auch weiterhin für mehrfachen Eintritt am gleichen Tag, falls man beispielsweise eine Unterkunft außerhalb des Parks bezogen hat und mehrere Pirschfahrten innerhalb des Schutzgebietes unternehmen möchte. Weiterhin kündigte Balala an, dass die Gebühren ab 1. Juli 2016 weiter sinken würden, da ab diesem Stichtag auch die Mehrwertsteuer entfiele. Ab dann werde die maximale Gebühr für die Premiumparks 60 US$ betragen.

Die Reduzierung der Nationalparkgebühren gehört neben Subventionen für Charterflüge und der Aufhebung von Visagebühren für Kinder zu einem Maßnahmenpaket der kenianischen Regierung, welches das Ziel hat, die Nachfrage nach Urlaubsreisen in das ostafrikanische Strand- und Safariziel anzukurbeln.

Der Kenya Wildlife Service (KWS) verwaltet nicht nur Kenias staatliche Nationalparks, sondern ist darüber hinaus für Tier- und Naturschutz außerhalb ausgewiesener Schutzgebiete zuständig. Zu den Aufgaben des KWS gehören unter anderem die Bekämpfung von Wilderei, die Förderung von Umweltbildungsprojekten für an Schutzgebiete angrenzende Kommunen sowie Maßnahmen zur Lösung von Konflikten zwischen menschlichen Nutzungsansprüchen und Naturschutz.

Die aktuellen Eintrittsgebühren können auf der Website des Kenya Wildlife Service eingesehen werden: www.kws.go.ke/download/file/fid/2019

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Bundesrat will Luftfahrt als wichtigen Pfeiler der Schweizer Verkehrspolitik stärken

Bern, 25.02.2016 – Die Luftfahrt ist für Bevölkerung und Wirtschaft zentral. Aufgabe des Bundes ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine gute internationale Anbindung der Schweiz beizubehalten und ein hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten. Im neuen, gestern verabschiedeten luftfahrtpolitischen Bericht legt der Bundesrat dar, wie sich das Umfeld verändert hat und wie er dafür sorgen will, dass die Schweizer Luftfahrt wettbewerbsfähig bleibt. Dabei geht es beispielsweise um Kapazitätsengpässe bei den Landesflughäfen, welche der Bund gemeinsam mit den Standortkantonen beheben will.

Aufgrund des stark geänderten Umfelds hat der Bundesrat beschlossen, nach 2004 einen neuen luftfahrtpolitischen Bericht (Lupo) vorzulegen. Der erste Bericht war unter dem Eindruck der Swissair-Krise und schwerer Unfälle entstanden. Der neue Bericht stellt keine Abkehr von der bisherigen Luftfahrtpolitik dar, sondern zeigt auf, wie sie vor dem Hintergrund wachsender Mobilität, neu auftretender Fluggesellschaften und technologischer Fortschritte weiterentwickelt werden soll. Der Bundesrat hat den Bericht gestern verabschiedet.

Der Bundesrat bekräftigt, dass eine gute Anbindung der Schweiz am effektivsten von aus der Schweiz operierenden Fluggesellschaften sichergestellt werden kann. Der Drehkreuzbetrieb (Hub) in Zürich ist für die Schweiz von herausragender Bedeutung. Da der Luftverkehr auf den Landesflughäfen seit bald 40 Jahren aber auf unveränderten Pisten abgewickelt wird, zeichnen sich Kapazitätsengpässe ab. Der Flughafen Zürich und der Flughafen Genf stossen in Spitzenzeiten bereits an Grenzen. Dies wirkt sich nachteilig aus und kann die Luftverkehrsanbindung der Schweiz in Zukunft empfindlich schwächen. Die heutigen Rahmenbedingungen auf den Flughäfen sollen daher nicht verschlechtert, sondern wo möglich optimiert werden, dies auch unter Verwendung moderner Navigationstechnologien. Militärische Flugplätze sollen nach dem Rückzug der Luftwaffe zivilaviatisch genutzt werden können, um den Landesflughäfen etwas Luft zu verschaffen.

Der Bund nimmt seine verfassungsmässigen Kompetenzen zur Luftfahrtinfrastruktur weiterhin über den Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) wahr. Die Entwicklung der Luftfahrtinfrastruktur soll gemeinsam mit den Kantonen in den bestehenden Koordinationsprozessen festgelegt werden. Aufgrund der  nationalen Bedeutung der Landesflughäfen strebt der Bund in den Sachplan-Objektblättern zu den Landesflughäfen verbindliche Leistungs- und Kapazitätsziele an.

Der Bericht thematisiert auch die Konkurrenz der europäischen Luftfahrtgesellschaften durch stark expandierende Fluggesellschaften aus der Golfregion. Zwar schaffen diese Airlines Verbindungen zu zahlreichen Destinationen, doch konkurrenzieren sie den Drehkreuz-Carrier Swiss. Langfristig könnten dadurch das Drehkreuz in Zürich und damit zahlreiche interkontinentale Direktverbindungen gefährdet sein. Protektionistische Massnahmen oder staatliche Subventionen kommen für den Bundesrat aber nicht in Frage. Vielmehr soll auf den Erhalt einer effizienten und qualitativ hochstehenden luft- und bodenseitigen Infrastruktur, auf kompetitive Betriebszeiten an Landesflughäfen und auf die Ausbildung von qualifiziertem Luftfahrtpersonal gesetzt werden. Der Bundesrat unterstützt zudem die europäischen Bemühungen, Standards für fairen Wettbewerb im Luftverkehrsmarkt zu entwickeln. Mit Blick auf die schwierige Wettbewerbssituation der schweizerischen Airlines soll zudem geprüft werden, ob die öffentliche Hand hoheitliche Sicherheitskosten übernehmen soll, wie dies bereits im ersten Bericht von 2004 erwähnt worden war.

Sicherheit erheblich verbessert

Dank vereinter Anstrengungen von Aufsichtsbehörden und Luftfahrtindustrie konnte die Sicherheit in der Schweizer Luftfahrt in den letzten zehn Jahren erheblich verbessert werden. Sicherheit bleibt aber eine Daueraufgabe, nicht zuletzt wegen des zunehmenden Verkehrs im dichten Schweizer Luftraum und der an der Kapazitätsgrenze operierenden Flughäfen. Der Bericht zeigt zudem, dass die Lärmbelastung in den vergangenen Jahrzehnten dank leiserer Flugzeuge abgenommen hat. Die technischen Fortschritte bei Lärm- und Schadstoffausstoss werden teils jedoch durch die Verkehrszunahme kompensiert, weshalb die Anstrengungen zur Reduktion von schädlichen Umweltauswirkungen fortgesetzt werden sollen.

Der Bund ist zudem gefordert, das Potenzial, aber auch mögliche Sicherheitsrisiken neuer aviatischer Technologien frühzeitig zu erkennen. Auf dem Gebiet der Drohnen, aber auch bei der Flugnavigation, will der Bundesrat die Voraussetzungen schaffen, damit die Schweiz bei Entwicklung und Nutzung neuer Technologien eine führende Rolle einnehmen kann.

Im Übrigen betont der Bundesrat stärker als im LUPO von 2004 das öffentliche Interesse an den Sparten der General Aviation, insbesondere an der Business Aviation, aber auch der Rettungs- und Arbeitsfliegerei sowie an Flügen zu Ausbildungszwecken. Er erachtet deshalb auch den Erhalt eines Netzes von Regionalflughäfen und Flugfeldern als wichtig.