Schlagwort-Archive: Botswana

Botswana: Afrikas Ureinwohner sterben aus

Botswana: Naro-San-Peoplenear Ghanzi in the central Kalahari. Naro-Buschm

Botswana: Naro-San-Buschmänner-Sippe nahe Ghanzi in der Zentral-Kalahari beim Jagdritual. Bild: GMC Photopress

Die San – Afrikas Ureinwohner – sind am Aussterben. Die Jahrtausende alte Kultur der Kalahari-Bewohner geht verloren. Mit ihrem Untergang  wird auch ein grosses hierzulande unbekanntes Stück afrikanischer Geschichte zu Grabe getragen.

In der gottverlassenen, höllisch heissen Kalahari-Wüste, am Fuss der heiligen Tsodillo-Hills, dem Sitz der Götter, hat sich eine Sippe von rund 30 Bushmänner, Frauen und Kinder niedergelassen. Sie zählen zu den wenigen tausend überlebenden Ureinwohner Afrikas, die noch nicht so mit der schwarzen Bevölkerung vermischt sind. Das sieht man gut an ihrer orange-farbigen, runzligen Haut.

Botswana: Naro-San-People near Ghanzi in the central Kalahari eating a melon. Naro-Buschmann-Sippe nahe Ghanzi in der Zentral-Kalahari von Botswana essen eine Melone

In der Kalahari finden die Buschmänner eine Melone.

Doch bald werden die Qhwai-xkhwe Völker, wie sich die weit übers südliche Afrika verstreuten Sippen des Jägervolkes auch nennen, ausradiert sein auf der ethnologischen Karte des schwarzen Kontinents. Zur Legende versteinert und nur noch verewigt auf den Jahrtausende alten Felszeichnungen ihrer Vorfahren in Südafrikas Drakensbergen und in Botswana’s Steppen, Halbwüsten und Geisterbergen. Für die San ist alles Geist und Materie. Damit leben die  Bushmänner und Frauen nach dem Eros-Prinzip, nach dem Grundsatz, der alles mit allem verbindet. Vernetztes Denken ist bei den San seit Jahrhunderten tief verwurzelt. Auch verfügen sie über eine Art Telepathie, mit der sie sich über weite Strecken verständigen.

Botswana: Bushmen are hunting with poisoned pfeilsticks. Die Buschmänner töten das Wild mit vergifteten Pfeilen.

Sie töten das Wild mit vergifteten Pfeilen. GMC

Die listigen Jäger und begnadeten Bogenschützen jagen Impalas, Kudus, Elefanten, Löwen und anderes Grosswild mit ihren vergifteten Pfeilen, deren tödliche Substanz einer Raupe entnommen wird, die nur zur Regenzeit auftaucht. Nicht die Pfeilspitze sondern der Schaft wird mit dem Gift bestrichen und schon die geringste Berührung mit einer Hautritze führe zum Tod, sagt Suruka. Sio verschwendet keinen Tropfen der zähflüssigen Substanz. Dabei gehen die Buschmänner äusserst sparsam mit dem Gift um und verschwenden keinen Tropfen. Sie kennen die tödliche Dosis der Tiere genau und haben mehrere Pfeile mit unterschiedlichen Dosen.

Klapperschlangen bewachen den „Louvre der Buschmänner“

HF Botswana: Buschman-Jäger vor Felszeichnungen | Botswana: Bushmen-hunter in front of stone-paintings. © GMC Photopress, Gerd Müller, gmc1@gmx.ch

Jahrtausende alte Felszeichnungen. © GMC Photopress

Nach diesen Ausführungen führt uns Sio ein betagter San in die heiligen Hügel zu den Felsmalereien, die zwischen 4000 bis 6000 Jahre alt sein sollen. Bei der Klettertour zischt es plötzlich vor unseren Augen und dann flitzen zwei Klapperschlange blitzartig vor unseren Augen durch die Luft von einem Felsturm auf den nächsten hinüber. Die Bushmänner nehmen es gelassen und sagen,  das seien die Wächter der heiligen Tsodillo Felsen. Doch den San ist der Zutritt gewährt. Und mich erkennen sie zum Glück als willkommener Gast der San an.

Seit 2002 zählen die Tsodillo Hills zu den Unesco Weltkulturerben. Das Areal mit den Nebenhügeln namens „Female“, „Child“ und Motherchild“ wurde durch sechs Trails erschlossen, die man mit einem Führer wählen kann, um zu den insgesamt rund 4000 uralten Felsmalereien zu gelangen, welche über die 20‘000 jährige Geschichte der San Auskunft geben. Bald werden diese Felsgemälde die letzten Zeugen eines weiteren ausgerotteten Volkes sein und dann wird auch jedem klar, „wie vergänglich die Menschheit doch ist“.

Freiheitsliebende Menschen wie Freiwild gejagt

BOT_Buschmänner_5149„Lange kann es nicht mehr dau- ern“, sinniert Suruka, ein junger San im Mondlicht und Schatten der geheimnisvollen Tsodillo Hills vor sich hin, „dann sind wir von hier verschwunden“. Das Schicksal unseres Volkes ist besiegelt. Der Sternenhimmel zeugt und erzählt davon, was ewig währt und wie vergänglich die Menschheit ist“.  Ein Jahr später hat sich seine Vorahnung bestätigt.  Auch er wurde aus seiner Heimat vertrieben und in das Central Kalahari Reserve a abgeschoben. Wie Tausende seiner Artgenossen. Damit teilen die Bushmännern das Schicksal der  Aborigines in Australien. Nur dass die San-Lobby viel schwächer ist und sie bei weitem nicht die Rechte der australischen Urbevölkerung geniessen.

Obschon viele San-Sippen an einen Ort verbannt wurden, an dem fast nichts gedeiht und keine wertvollen Ressourcen vorhanden sind, wurden sie weiterhin verfolgt. Die Tswanas, die Oberhäupter Botswanas, traditionelle Rinderfarmer, liessen sie nicht in Ruhe. Sie wurden zu Arbeiten jeglicher Art und zu vielen Tributen gezwungen. Entzogen sie sich diesen Aufgaben, wurden sie mit dem Tode bestraft. Die Tswanas behandelten die Bushleute fast wie ihre Leibeigenen und Sklaven. Und während des Angola-Krieges starben viele dieser begnadeten Spurenleser als sie im Dienst der Buren als Späher die kommunistischen Feinde ausmachten.

Immer wieder Opfer neuer Eroberer

HF Bushmen Boy Kalahari, Botswana. © GMC Photopress, Gerd Müller, gmc1@gmx.ch

Sie stellt Schmuck aus Strausseneiern her. © GMC

Die Buschmänner waren immer wieder Opfer territorialen Ansprüchen neuer Eroberer. Den Anfang der mörderischen Ausrottung der Bushmänner machten die Hottentotten. Ihrem Beispiel folgten andere schwarze Völker, wie die Zulu’s und Xhosa’s. Und auch die Buren bemächtigten sich ebenso blutrünstig wie unerbittlich auf ihrem „heroischen Trail“ Stück um Stück des Bushmen-Landes und vertrieben die kühnen Jäger aus ihren Jagdgründen. Zudem gerieten sie auch mit den Farmern in Konflikt. „Da wir Bushmänner kein Privateigentum kennen, weder Grenzen noch Zäune aufstellen oder kennen und unser Leben von der Wanderung der Tiere abhängig ist, leben wir nach dem Prinzip, dass die Natur allen Menschen gehört. Doch wurden wir von den Viehbesitzern  wie Freiwild gejagt. Auch in Namibia erging es den Buschleuten nicht besser. Auch die deutschen Soldaten hatten einen Schussbefehl für die Buschmann. „Die durfte man wie Freiwild behandeln und wie die Kaninchen abknallen“, protokollierte ein damaliger Zeuge.

Busch-Delikatessen: Wassermelonen und Truffes

Botswana: Naro-San-Peoplenear Ghanzi in the central Kalahari.

Die Truffes werden über dem Feuer gebraten. Bild: GMC

Ihre einzige Überlebenschance bestand im Rückzug in die Trockengebiete der Kalahari. Die Regierung Botswanas versuchte mit falschen Versprechungen zehntausende von Busch-männern in die 52‘000 km2 grosse Central Kalahari Reserve umzusiedeln. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit und Schlau- heit konnten sie trotz Wassermangel  lange im öden Durstland überleben. „Wir vergraben mit Wasser gefüllte Strausseneier an strategischen Orten im Sand“, verrät Suruka. Dank Beigabe eines speziellen Blattes eines bestimmten Strauches wird das Wasser bis zu sieben Monate konserviert. Zudem sind sie Meister im Aufspüren von unterirdischen Wasseradern, „die wir mit Röhrchen anzapfen“. Während der Untergang dieser unbeugsamen, stolzen Urahnen-Rasse mit den mongolischen Zügen, der pfirsichfarbenen, ledergegerbten,faltigen Haut Schlitzaugen und einer von Schnalz- und Klicklauten geprägten Sprache die zu den komplexesten Vokabularien der Welt gehört, gut dokumentiert ist, liegt ihr Ursprung bis heute im Dunkeln.

Man vermutet, dass sie die Jäger des paläolithischen Iberiens gewesen sind und die gleichen Ahnherren wie die alten Ägypter hatten. Ethnologen kamen zu diesem Schluss, weil die Buschmänner zwei genetische Facetten mit den Ägyptern teilen: Das „Tablier Egyptien“ überlange Schamlippen, die sich wie eine Hautschürze über die zarte Körperstelle wölbten und sie beim Durchstreifen des dornigen Busches vor Verletzungen im Intimbereich schützten.

HF: Ein Naro-Buschmann in Botswana © GMC Photopress, Gerd Müller, gmc1@gmx.ch

Auch die männlichen Bushleute besitzen eine seltene anatomische Originalität.Ihr herausragendes Merkmal ist der „Qhwai-xkhwe“, der von Geburt bis zum Tode stets hochgestellte Penis, den sie stets als Zeichen besonderer Würde verstanden und ihn auch auf den Felszeichnungen nie verhüllten. Auch heute scheuen sie nicht, Ihr Volk nach dieser Eigenart zu benennen. Sicher ist, dass die San vor rund 25‘000 Jahren und damit vor allen anderen indigenen Völker (wie den Hottentotten, Ovambos, Tswanas, Xkosas und Zulus) von Zentralafrika in den Süden wanderten und die südliche Hemisphäre Afrikas bevölkerten.

Jagd mit wohl dosiertem Raupengift

Die listigen Jäger und begnadeten Bogenschützen jagen Impalas, Kudus, Strausse und früher auch Grosswild wie Elefanten und Löwen mit ihren vergifteten Pfeilen, deren tödliche Substanz einer Raupe entnom- men wird, die nur in der Regenzeit zu finden ist, erklärt uns  der alte Sio. Nicht die Pfeilspitze sondern der Schaft wird mit dem Gift bestrichen, „den schon die geringste Berührung des Giftes mit einer kleinen Hautritze wäre tödlich“, versichert Suruka. Die Jäger kennen die tödliche Dosis für jedes Tier. So verschwenden sie keinen Tropfen des Nervengiftes zu viel. Sparsam und erfindungsreich ist ihr Umgang auch mit allen anderen Ressourcen der Umwelt. Sie nehmen nie mehr, als sie gerade brauchen. Eine Knolle, die nicht ganz aufgegessen wird, wird wieder vergraben. So sparsame und ökologisch vernüftig lebende Menschen haben in unserer konsumwütigen Welt wirklich keinen Platz mehr. Die Buschmänner gehen lieber in Freiheit unter, als dass sie sich nun auch noch zu Sklaven unserer Generation machen

Reiseinformationen

Botswana: Duma Tau Bushmen Ranger 55

Duma Tau Bushmen Ranger beim Spurenlesen.  GMC

Die meisten San leben heute infolge Zwangsumsiedlungen im Central Kalahari Reserve. Eine gute Stunde von Ghanzi entfernt liegt die Grassland Safari Lodge. Die Besitzerin der Farm, Neeltje de Graf Bower spricht die Sprache der Naro-San und führt die Besucher mit den Buschmännern in der Kalahari umher. Dort zeigen einige Sippen, wie sie im Busch überleben und welche Nahrungsmittel und Trink- wasserquellen ihnen zur Verfügung stehen. Manchmal weihen sie einen auch in ihre Rituale ein. Weitere Informationen via www.grasslandlodge.com

Auch im Deception Valley, dem Tal der Täuschungen, wird die touristische Entwicklung behutsam in Angriff genommen. Zwei bemerkensewerte Projekte  in Kuru und D’kar zeugen davon.

Weitere Berichte, die Sie interessieren könnten:

Okavango Delta: Grandioses Wüsten-Biotop unter Wasser

Südafrika-Spezial

Südafrika: Stau am Zebrastreifen

Allmytraveltips English Reports

Here englisch speaking readers will have the opportunity to read some english reports, that Allmytraveltips.ch has published recently.

 

ENVIRONMENT

1260px header Rainforest

Protect the Amazon Rainforest

Disaster resilience: «Better safe than sorry!

«Shifting from managing disasters to managing disasters risks!»

CONFLICTS/TERROR

1260px Header Putin

Aggressor Wladimir Putin is a threat to the world.

Addressing conflicts and fighting terrorism to advance security

More dialogue across the Mediterranean and in the Middle East

Ensuring better respect for International Humanitarian Law

Preventing violent extremism – a major foreign policy task for us

«The OSCE – an opportunity we must seize together»

Providing OSCE with the capacity to reconsolidate European security

Swiss priorities in countering violent extremism

TRAVEL & TOURISM

1260px Header Bora Bora Sailing

Bora Bora Sailing

India: Treated like a Mahardscha at Soma Kerala Palace

India: Gujarat wants to be a hot spot on the the tourist map

Responsible Tourism is essential and a growing concern

„Best-Brand-Ski-Resorts“ in Austria

Großglockner Resort: Highest gourmet restaurant

BEAUTY, HEALTH & SPA

SouthAfricaPezula_Aromabath5

Detox At The Grand Hotel Lienz in Austria

 

Okavango Delta: Grandioses Wüsten-Biotop unter Wasser

Wildlife im Okavango-Delta: Antilopen in der Savannen-Insel in der Wildnis der Okavango-Sümpfe. Antilopes walks through the lake in the Okavango-Delta swamps

Wildlife im Okavango-Delta: Antilopen sprinten durch die Sumpflandschaft des weltgrössten Binnendeltas. Bild. GMC

Botswana darf für sich in Anspruch nehmen, alle Facetten eines funkelnden Diamanten zu besitzen. Der grandiose Artenreichtum von Fauna und Flora, die facettenreiche Wildnis, die ihr Antlitz ständig ändert. Das Okavango-Delta zählt zu den besten Wildlife-Gebieten der Welt. Ein Augenschein als Zaungast im Garten Eden Afrikas.

Ein lebenswichtiges Geflecht von Wasseradern durchzieht das grösstenteils ausgedorrte südliche Afrika vom Atlantik bis zum Indischen Ozean. Der Okavango, drittgrösster Fluss unter dem südlichen Wendekreis, entspringt dem regenreichen Hochland Angolas. Obschon es nur wenige Hundert Kilometer zum Meer wären, steuert der Strom nach 1600 Kilometern Irrweg auf die 800‘000 Qua-dratkilometer grosse Kalahari zu – und fächert sich im weltgrössten Binnendelta auf.

Wüste unter Wasser in Grün-/Blautönen schillernd                              

Luftaufnahme des weltgrössten Binnendeltas, der Okavango Sümpfe in Botswana. Airshot above the world biggest inland delta and nature reserve Okavango swamps,

Luftaufnahme des weltgrössten Binnendeltas

Der Pirschflug über das Delta bietet einen atemberaubenden Blick auf die urwüchsige Schönheit der Okavango-Sümpfe. Die bis zum Horizont mal goldgelb, dann wieder tiefgrün ausgelegten Schilfteppiche, von einem Labyrinth aus Flussarmen, Sümpfen, Inseln, Steppen und Lagunen durchzogen.

In Mändern dringen die Fluten in die öde und dürstende Wüste vor und formen ein einzigartiges Biotop mitten in der Kalahari. Das weltgrösste Binnendelta hat ungefähr die Grösse Schleswig-Holsteins. 95 Prozent aller Wasserreserven Botswanas stammen aus dem Okavango-Delta durch das in normalen Jahren mehr als 18,5 Milliarden Wasser fliessen. Wobei der grösste Teil im Sand der Kalahari versickert. Tatsächlich aber verdunsten rund 80 Prozent auf dem Weg durch die Wüste.

Elefanten so winzig wie Ameisen. Luftaufnahme des Okavango-Deltas in der Kalahari. Airshot Elephant herd in the Okavango Delta in Botswana

Elefanten so winzig wie Ameisen. Luftaufnahme des Okavango-Deltas in der Kalahari. Airshot Elephant herd in the Okavango Delta in Botswana

Als der Autor vor 25 Jahren das erste Mal im Okavango-Delta war, war dieses komplett ausge-trocknet und nur wenige Wasserlöcher (Savuti) hatten noch Wasser. Sandfarben-, Gelb- und Rot-Töne dominierten damals das Landschaftsbild. Mit den traditionellen Fortbewegungsmitteln den Mkoros (Einbaubäumen) kam man nicht sehr weit. Viele Tiere verendeten, die überlebenden waren abgemagert bis auf die Rippen. Die Elefanten liefen wie wandelnde Gerippe umher. Völlig ausgezerrt. Auch unsere Reisegruppe litt unter der enormen Hitze, die Nachts kaum unter 40 Grad sank und unter latentem Wassermangel.

Botswana:Blühende Sumpflandschaft inmitten der Kalahari. The Okavango swamps in the desert of the Kalahari

Blühende Sumpflandschaft, paradiesische Wildnis. Das Antlitz ändert sich ständig. GMC

Bei dieser Reise war alles ganz anders, als jeder Wüstentrip zuvor. Denn die Wüste unter mir schillerte beim Überflug in allen Grün- und Blautönen. Nicht nur prall mit Wasser gefüllte Kanäle, nein riesige Seen hatten sich gebildet. Ein Fortkommen mit 4×4 war in vielen Teilen des Okavango Deltas bei Moremi und rund um Chief Island unmöglich. Hier liegt nun ein riesiges Binnenmeer. Auch viele Landepisten bei den Luxus-Lodges mussten geschlossen werden. Viele Orte waren nur per Schnell-boot oder im Wasserflugzeug erreichbar. Und so wandelte sich das Erinnerungsbild des Autors schlagartig wie Tag und Nacht. Nach der Feststellung: Hier gibt’s ja mehr Wasser als Wüste und der bangen Frage, fällt der Wüstentrip  ins Wasser kam die Frage:  Wie kommt das? Jao-Game Ranger Cedric Samotanzi kennt die Antwort: „Seit 46 Jahren wurde das Delta, das sich über 150‘000 km2 in der Senke Afrikas ausbreitet, nicht mehr so stark geflutet. Und letztes Jahr kam seit 25 Jahren zum ersten Mal nach tektonischen Verschiebungen das Wasser auch wieder durch das unterirdische Geflecht in den Lynanti und Savuti-Channel zurück“, so erklärte und Cederic das Phänomen Wüste unter Wasser.                                            

Schiffreise Botswana: Touristen-Bootsausflug und Expedition in die Sumpflandschaft des Okavango Deltas inmitten der Kalahari-Wüste, Boattrip through the Okavango Delta swamps in the Kalahari desert,

Schiffreise Botswana: Touristen-Bootsausflug. Bild: GMC

Auf der Pirschfahrt mit dem Mkoro (Einbaumboot), in dem die Tswanas  auch zwei ausgewachsene Rinder transportieren können, staken wir durchs dichte Schilf an den Flusspferden, Wasserbüffel und Krokodilen vorbei zum Jao Camp. Es ist, als würde man auf einem Seerosenblatt über die spiegel-glatte Wasseroberfläche gleiten, da der Bootsrand der M’koros nur wenige Zentimeter aus dem Wasser ragt. Ein mulmiges Gefühl. Öffnet ein Hippo sein riesiges Maul, könnte man mit dem Mkoro wie in einen Tunnel hineinfahren.  Doch bleibt uns dieses Schicksal dank der Vorsicht des Stakers erspart.

HF Farbenflash Okavango-Delta in der Kalahri-Wüste von Botswana | Botswana Colourfull spectacle: The flooded Okavango-Delta in the Kalahari-Desert. © GMC Photopress, Gerd Müller, gmc1@gmx.ch

In diesem Gelände zu fahren, erfordert Geduld

Und so verliefen auch die Game Drives da und dort ein wenig anders als gewohnt. Statt auf ausgetrockneten und staubigen Sandpisten zwischen kargem Buschwerk herumzukurven und nach Wildtieren zu spähen, fuhr der Landrover meilenweit auf den halbwegs erkennbaren Sandpisten durch riesige Seen, das Wasser immer bis zur Tür hochquellend und immer einer leichten Strömung ausgesetzt. Der erfahrene Game Ranger lotete alle Grenzen des Machbaren mit seinem 4×4 aus, bevor wir endgültig aufgeben und aufs M’koro umsteigen mussten. Bei einem stecken gebliebenen Fahrzeug zurück zum Camp zu schwimmen, wäre keine gute Alternative gewesen. Gewiss hätte man bald im Schlund eines Nilpferden und Krokodilen geendet.

Botswana bietet mit seiner natürlichen Umwelt und der unberührten Natur die höchste Wildlife-Konzentration im südlichen Afrika und spektakuläre Wildtierbeobach tungen. Und schützt seine natürlichen Ressourcen, denn sie sind Botswanas grösster Schatz nach den riesigen Diamantenvorkommen, die das Land zu einem der reichsten afrikanischen Ländern machen. Zwar setzt Botswana nicht nur auf nach- haltiges Wirtschaften sondern seit vielen Jahren auch auf ökologischen Tourismus, was das Land auch teuer macht und Okavango-Delta-Reisen sehr exklusiv ge worden. Das Okavango Delta ist nicht mehr dasselbe, das es noch vor 25 Jahren war. Ein Refugium für Expeditionen, ein Eldorado für Survivel-Trips und echte Abenteuerfreaks, monieren die Südafrikaner.

Mit dem Schweizer Wüstenpionier …

Auf Safari in den Okavango Delta Sümpfen, die seit 46 Jahren nicht mehr so stark geflutet wurden. On safari with a 4x4 Landrover in the Okavango-Delta swamps, which have not seen such a big flood since 46 yearrsAuf der Reise vor 25 Jahren fuhr ich mit einer kleinen Gruppe Schweizer Reiseleiter von zwei südafrikanischen Guides begleitet von Johannesburg aus über die Makgadikgadi-Saltpanels mit zwei Fahrzeugen ins Okavang-Delta rein. Dort trafen wir auf eine Safari-Gruppe in Not, deren Führer gerade mit seinem Landrover einem Elefanten in die Hinterbeine fuhr, weil dieser ein Zelt auseinander nahm. derweil die Gästeschar wie Gazellen  in alle Winde stob. Der Mann, der da Notrecht und Brachialgewalt anwendete und die Reisegruppe vor dem in Rage geratenen Elefanten schützen wollte, hiess Willi Zingg und er war ein ehemaliger Schweizer Militärpilot aus Solothurn, der sich in den 70er Jahren nach Botswana abgesetzt hatte und hier als einer der ersten Wildnis-Trips ins Okavango-Delta anbot. Zingg war ein Haudegen mit einem grossen Herz. Und dieses schlug auch für die Bushmänner. Willi war ein Pioneer, der sich früh auf die Spuren  von Laurence van der Post zu den San aufmachte und bis zu den Tsodillo Hills vorstiess. Dort in den heiligen Hügeln ist das beeindruckenste Vermächtnis der San-Kultur“ zu sehen.

… beim „Louvre der Bushmen-Kultur“

HF Jao Wilderness Camp Botswana. Luxus pur mitten in der Wildnis: Jao Wilderness Camp. Luxury in the middle of the Okavango Swamps at Jao Wilderness Camp

Jao Wilderness Camp: Luxus pur. Bild: GMC

Im Nordwesten der Kalahri liegt ein Schatz der San-Kultur. Heute führt eine Strasse von Shakawe nach Tsodillo, das Sir Laurence van der Post in seinem Bestseller „Die verloren Welt der Kalahari“ zum  „Louvre der Bushmen-Kultur“ hochstilisierte. Rund um den steil aufragenden Pyramidenhügel „Male“ sind über 4000 jahre alte Felsmalereien der Buschmänner zu sehen. Seit Juni 2002 zählt diese Kulturstätte zu den UNESCO Weltkulturerbe. Die Nebenhügel werden von den San „Female“, „Child“ und „Grandschild“ genannt. Zingg baute nach einigen Abstechern zu den Tsodillo-Hill-Sippen zur Überbrückung der dreitägigen Fahrt einen Airstrip und landete zwei Jahre später als erster dort. Nach der ersten Landung lud er den Dorfältesten Bushmann zu einem Rundflug ein. Und weil sich das Fahrwerk nicht öffnete kam der Bushmann auch noch in den Genuss eines Loopings.

Trick 77 klappte und beide landeten wieder sicher auf dem Boden. Seither schwebe der Dorfälteste immer ein wenig abgehobener rum, sagen die anderen Clan-Mitglieder. Und Willi Zingg? Der tollküne Alligator-Jäger und Bush-Pilot stürzte in den Ferien beim Spaziergang am Matterhorn tödlich ab. Aber er hinterliess viele gute Tipps, wie man in der Wildnis zu Fuss unterwegs  trotz allen Gefahren überleben kann:

Beim Büffel auf den Baum, dem Löwen die Stirn bieten

Sonnenuntergang im Okavango Delta. Sunset in the Okavango Delta

Sonnenuntergang im Okavango Delta. Sunset in the

Bei einer Löwenattacke nicht wegrennen und dem Löwen den Rücken zukehren. Einfach so tun, als wäre man für ein paar Sekunder der König der Wildnis, den Angreifer mit Steinen, Stöcken bewerfen und dazu  durchaus ein bisschen Lärm machen wie fauchen und brüllen. Beim Büffel helfen behende Sprünge auf den nächsten Baum. Einen Leoparden sollte man nicht aus den Augen lassen aber nicht in die Augen sehen sondern einfach Wachsamkeit und Präsenz zeigen und auch hier im Notfall zur  Scheinattacke  ansetzten. Wie hoch die Durchfallquote ist konnte mir Willi Zingg allerdings nicht sagen.

Botswana ökologische Vorreiterrolle

BOT_OkavangoSwampsAirshot6h„Bereits seit 1990 geniesse der Schutz von Fauna und Flora und die Entwicklung eines ökologisch orientierten nachhaltigen Tourismus höchste Priorität in Botswana, sagt Tlhabolongo Ndzinge, die Direktorin des Tourismusministeriums in Botswana.  Nahezu Zweifünftel des Landes seien geschützte Naturflächen, die zu den grössten ökologischen Ressourcen der Welt zählen. Botswana hat den Global Codes of Ethics for Tourism der Welthandelsorganisation WTO unterzeichnet, der den Rahmen für verantwortliche und nachhaltige Entwicklung zu Beginn des 21. Jahrhunderts setzten. Dem fortschreitenden Aufbau von Öko- und Ethnotourismus kommt der schonenden Entwicklung des ländlichen Raums besondere Bedeutung zu: So sind mehr als ein Drittel der in Botswana laufenden 90 Programme im Rahmen der „Community based Developpment projects“ angesiedelt.

Reisetipps

Einreise:  Für die Einreise nach Botswana benötigen EU- und Schweizer Bürger kein Visa, aber der Pass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Anreise: Die Anreise erfolgt zumeist über Johannesburg und von dort mit der Air Botswana zur Hauptstadt Gaborone oder direkt nach Maun am südlichen Rande des Okavango-Deltas www.airbotswana.co.bw. Von dort aus bringen Sie kleine Cessna-Propellermaschinen der Fluggesellschaft Sefofane zum Ziel. Sefofane bietet auch Flugsafaris im ganzen südlichen Afrika an und fliegt die Gäste direkt von Camp zu Camp in Botswana, Namibia, Sambia, Malawi und Südafrika. www.sefofane.com.

Fremdenverkehrsamt:  www.botswanatourism.gov.bw

Bevölkerung: In Botswana leben 1, 6 Mio. Menschen was im Vergleich zur Grösse des Landesmit 581‘730 km2 ca. 2,7 Einwohner pro km2 entspricht. 200‘000 Personen leben in der Hauptstadt Gaborone. 60 Prozent der Bevölkerung sind Tswanas. In Botswana leben noch die die meisten Bushmänner. Ihre Zahl wird auf knapp 50‘000 Personen geschätzt.

Bildung/Gesundheit: Heute gehen fast 95 % aller Kinder zur Schule. Das Gesundheitssystem ist gut ausgebaut und für die Bevölkerung ist die Gesundheitsversorgung fast kostenlos. Sie wird durch die Einnahmen aus den riesigen Diamantenvorräte finanziert, die dreiviertel des Staatshaushaltes

Sicherheit: Botswana ist eines der sichersten und politisch stabilsten Länder Afrikas.

Elefanten-, Pferde- oder Bike-Safaris Grosser Beliebtheit erfreuen sich die Bush walks. D.h. dass die Gäste mit einem einheimischen und bewaffneten Wildhüter zu Fuss durch den Busch laufen und an einem Wasserloch die Zelte auf-schlagen. Zudem kann man viele Touren im Mkoro bzw. in den Glasfiber-Kanus unternehmen. Auch Elefanten-Safaris, bei denen die Gäste auf dem Rücken von Elefanten durch den Busch pirschen oder Pferde-Safaris werden angeboten. Neuerdings gibt es auch Bike-Safaris entlang des Chobe Rivers.

Unterkünfte

In Botswana gibt es sowohl einfache als auch sehr luxuriöse Camps. Allein über 60 Camps liegen im Moremi Game Reserve. Zudem gibt es eine stattliche Anzahl sogenanter „tented Camps“. Sie bestehen aus einem zentralen Versorgungszelt und in ausreichendem Abstand aufgestellten Zelten mit festem Unterboden und Betten. Wildes Campen ist in Botswana allerdings untersagt. Wir beschränken uns hier auf eine Auswahl im  High End Bereich und stellen  die edelsten Bush-Camps  von Wilderness Safari vor, einem der grössten ökologischen Anbieter in der südlichen Hemisphäre mit Luxusunterkünften in sieben afrikanischen Ländern. Das mit 2500 Angestellten in Botswana, Namibia, Malawi, Sambia, Südafrika, Zimbabe und auf den Seychellen vertretene Unternehmen hat drei soziale Einrichtungen die „Wilderness Safari HIV Task Force“, den „Wilderness Wildlife Trust“ www.wildernesstrust.com und die Organisation „Children in the Wilderness“ www.childreninthewilderness.com gegründet. (Mehr …) Zu den Wilderness Camps, die wir auf unserer Botswana-Reise besuchten, gehören:   

Wilderness Safaris Jao Camp

Das Jao Camp liegt im 60‘000 Hektar grossen privaten Jao Schutzgebiet, das an das Moremi Game Reserve anschliesst und im Westen von Mombo begrenzt wird. Das Camp mit den luxurösen und riesigen Stelzenbungalows kann höchstens 16 Gäste aufnehmen. Jede Unterkunft hat ein Bad, WC und eine Aussendusche sowie eine grosse Veranda mit einer schattigen Lounge. Wilderness Safaris bietet abenteuerlustigen Gästen,die für drei Nächte im Jao Wildreservat bleiben, auch Übernachtungen im Freien in Zelten an. www.jao-camp.com

Wilderness Safaris Duma Tau Camp

Das Duma Tau Camp im Linyanti Wildlife Reserve hat 10 Bungalows am Rande des Chobe Nationalparks. Jeder Bungalow ist auf Stelzen gebaut, verfügt über ein Bad und eine Aussendusche und hat eine Veranda von der aus man den Hippo-Pool bestens beobachten kann. Die edle  Innenausstattung im afrikanischen Stil bietet viel Komfort und Wohlbehagen. Im Hauptgebäude sind eine Lounge, eine Bar und ein Souvenier-Shop untergebracht. Auch ein Swimmingpool fehlt nicht. Das Gebiet des Linyanti-Channels ist ideal für Wildtierbeobachtungen zu Land und zu Wasser. Grosse Elefantenherden aber viele Hippos, Löwen, Leoparden, Geparde, Wildhunde sowie alle Arten von Antilopen sind hier zu sehen. www.dumatau.com

Weitere Lodges und Camps:

FOREST LODGE

Wenn man über Südafrika und Maun bis nach Gaborone gelangt ist, findet man in der Nähe des Ausgangsortes für Safaris im Okavango Delta eine ideale Unterkunft in der Forest Lodge vor. In diesem privaten Mini-Reservat kann man ebenfalls für den Menschen ungefährliche Tiere beobachten. Wir haben hier eine der äusserst seltenen Afrikanischen Wildkatzen nachts entdeckt.

DECEPTION VALLEY LODGE

Die Deception Valley Lodge liegt im Refugium der Buschmänner im Central Kalahari Reserve und bietet den Besuchern ebenfalls sehr komfortable Bungalows sowie Wildtierbeobachtungen Morgens und Abends. Auch die Begegnung mit Buschmännern gehört zu den  Highlights der gediegenen Lodge. www.dvl.co.za

GRASSLAND SAFARI LODGE

Die Grassland Lodge im  Central Kalahari Reserve ist der idealste Ort, um mehr über die letzten Buschmänner und ihr Leben in der Kalahari zu erfahren. Die Farmbesitzerin spricht die Naro-Bushmen-Sprache und befasst sich seit vielen Jahren mit den Geheimnissen und dem Wissen der Buschmänner. Daher kann sie alle Fragen stellen bzw. beantworten und ihre gesammelten Erkenntnisse an die Besucher/innen weitergeben. Das einfache Camp hat ein beleuchtetes Wasserloch, um dass sich abends viele Tiere drängen. www.grasslandlodge.com

 Weitere Berichte, die Sie interessieren könnten:

Amazonas Cruise mit der MS-Bremen

Australien-Spezial  |  Südafrika-Spezial   |  Mauritius-Spezial

Okavango Delta: Grandioses Wüsten-Biotop unter Wasser

India: Die Seele während der Flussfahrt in Kerala baumeln lassen

Indien/Gujarat: Ghandi-Land drängt auf touristische Landkarte

Indien/Kerala: Ayurveda und spirituelle Rituale in «Gottes eigenem Land»

Laos: Wiederentdecktes Indochina-Touristenparadies

Allmytraveltips Natur-, Tier- Umweltschutz & Klima-Dossier

Gletschersee auf dem Bernina Hospitz im Engadin. Glacier lake in the swiss alps mountains on Bernina in the Engadina

Lago Bianco Gletschersee auf dem Bernina Hospitz im Engadin. Bild: GMC/Gerd Müller

Hier fasst Allmytraveltips für wissbegierige und ökologisch interessierte LeserInnen die Klima-, Natur-, Umwelt- und Tierschutzberichte übersichtlich zusammen.

EU

Europäischer Umweltbericht: nicht überall gute Noten für die Schweiz

Germany

Berlin subventioniert Klimakiller mit über 50 Mia. Euro jährlich

Rekordjahr für Deutschlands Ökostromindustrie

Die Stromrevoluzzer vom Titisee klagen vor dem Verfassungsgericht

In Deutschland werden täglich 100 Fussballfelder verbaut

SKR Reisen gründet Hilfsorganisation

Switzerland

Schenken Sie Klimaschutz!

myclimate Projekte erhalten an der COP21 den Ritterschlag

Vision Null: Warum wir langfristig kein CO2 mehr freisetzen dürfen

Bundesrat-Botschaft zum Klima- und Energielenkungssystem

Kohlenstoffrisiken: Erste Studie für den Schweizer Finanzplatz

ETH Zürich: Wie moderne Klimamodelle funktionieren

Alle Naturgefahren auf einen Blick in einer App des Bundes

Weltweiter Klima-Aktionstag am Samstag 28. November 14 Uhr

Migros und Bühler finanzieren Forschung gegen Food Waste

Klimawandel bedroht Weinanbaugebiete mit Goldgelber Vergilbung

Verordnungen zu Tierseuchen und Tierschutz sollen angepasst werden

Europäischer Umweltbericht: nicht überall gute Noten für die Schweiz

Analysen zur Bodennutzung in der Schweiz (1985-2009)

Methanfresser leben vom Sauerstoff der Nachbarn

Innovation: EMPA testet den Treibstoff der Zukunft

Bundesrat Burkhalter an UNO-Weltkonferenz in Sendai

Schweiz will Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent senken

Schweiz schlägt Thomas Stocker als Präsidenten des Weltklimarats vor

Bundesrat konsultiert Kantone zur Biodiversitätsstrategie Schweiz

Jahresberichte Entsorgungsfonds für Kernkraftwerke 2013

Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Strategie Stromnetze

Quecksilberkonvention: BR überweist Parlament Ratifikationsvorschlag

«Zürcher UmweltPraxis» Nr. 79: Unser Verhalten prägt die Umwelt

Hotelplan Suisse wird nachhaltiger

Hans-Eggenberger-Preis 2014 für innovative Solartechnologie

Schweiz leistet Beitrag an den Green Climate Fund

Schweiz leistet Beitrag an den Green Climate Fund

Mehr Energieeffizienz für Bundesverwaltung, Post, Swisscom und ETH

Klimakonferenz: Bundesrat genehmigt Mandat der Schweizer Delegation

Bundesrat lehnt Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» ab

IPCC-Bericht soll globale Klimapolitik zum Handeln anregen

 

International

Nutzung genetischer Ressourcen: Nagoya-Verordnung verabschiedet

Sendai: BR Burkhalter betont Wichtigkeit der Katastrophenvorsorge

Disaster resilience: «Better safe than sorry!

«Shifting from managing disasters to managing disasters risks!»

HIV-Kinder- und Tierschutz-Projekte in 7 afrikanischen Ländern

HIV-children and wildlife-conservation programs

DEZA in Peru: Die Schweiz hilft, den Gletscherrückgang zu studieren

Fracking fears Australian Tourist Attraction The Pinnacles