Archiv der Kategorie: Gesundheitstipps

GMC’s Gesundheitstipps

BIO SLOW FOOD VOM ZÜRCHER-SEEFELD

Im Zürcher Seefeld beim Bahnhof Tiefenbrunnen gibt es seit dem 1. Juli dieses Jahres einen lokalen Bio SlowFood Anbieter, der sich bewusst an die Nachbarn in der Umgebung des Kreis 8 richtet. So sollen die Bio-Kräuter und Salate ohne weitere CO2-Emmissionen täglich frisch zu den Kunden gebracht werden.

Ein frischer Kräutersalat ist sehr bekömmlich und gesund
Bio-Ingwer in kleineren Portionen ab Fr. 3.50 erhältlich
Bio-Radiesli saisonal in kleinen Portionen erhältlich ab Fr. 3.80
Bio-Radiesli saisonal in kleinen Portionen erhältlich ab Fr. 3.80
Lavendelblüten in Kosmetikgläsern (für Küche, Duft , Motten)
Lavendelblüten in Kosmetikgläsern (für Küche, Duft , Motten)
Bio Hugo-Minze in kl. oder gr. Portionen erhältlich ab Fr. 3.80
Täglich frische Brunnenkresse in kl. oder gr. Portionen ab Fr. 4.50
Auch Rosmarin darf in keiner gut gewürzten Küche fehlen. Ab Fr. 3.80
Herrliche Salbei Portionen je nach Bedarfsgrösse ab Fr. 3.50
4 Kräuter (Rosmarin,Salbei, Basilikum,Peterli) in exkl. Glasbehälter
Bio SlowFood aus dem Zürcher-Seefeld: täglich frisch für gesundes Essen
Steckling Kopfsalat gross (20 cm breite, runde, Plastiktöpfe) à Fr. 9.-
Rosemarintopf gross (30 cm breite Plastik-Töpfe) für Fr. 28.-
oder frisch geschnittene Grill-Portionen à 25 gr. für Fr. 3.80
Jerry-Tomaten-Stecklinge klein (10 – 14 cm runde Töpfe) à Fr. 9.50
Salbei-Stecklinge klein (8 cm breite Plastiktöpfe) à Fr. 6.50
Roter Salat Stecklinge klein (14 cm runde Töpfe ) à Fr. 9.50
Grüner Kopfsalat Stecklinge klein ( 8 cm Plastiktöpfe rechteckig ) à Fr. 6.50
Thymian-Stecklinge klein (14 cm Töpfe) à Fr. 9.50
Pepperoni kleine Stecklinge à Fr. 5.50

Radieschen / Radish Stecklinge à Fr. 4.50

Der Bio Slow Food Herbal Garden ist im Kreis 8 und das Büro an der Seefeldstrasse 255, direkt beim Bahnhof Tiefenbrunnen (S6, Tram 2/4) sowie via Email gmc1@gmx.ch und unter der Mobil-Nummer 076 612 19 62 erreichbar (kein Ladenlokal – daher Voranmeldung nötig).

Hauslieferungen im Quartier (Kreis 8) sind gegen Aufpreis auch an Wochenden und Abends bis 20.00 Uhr mit einem Lieferzuschlag von Fr. 10.- möglich. In diesem Fall wählen Sie bitte die Tel. Nr. 076 612 19 62. Besten Dank für Ihr Interesse. En guete mitenand.

HANF-ANALTIK UND CBD- DECARBOYILIERUNG

Die Analyse von Hanfprodukten ist ein weites Feld und beruht auf Untersuchungen der Cannabinoide, Terpene, Mykotoxine, Schwermetalle, Pestizide und Lösungsmittelrückstände.  Darüber hinaus stehen Labors vor verschiedenen Heruasforderungen, um die einzelnen Cannabinoide für medizinische Zwecke präzise zu analysieren.

Zunächst einmal steht fest, dass die Cannabigerolsäure (CBGA) die Mutter aller Cannabinoide ist. Aus ihr werden alle Enzyme und die verschiedenen Cannabinoide gebildet. Die Bestimmung von CBGA ist daher sowohl im Anfangsstadium als auch im finalen Stadium essentiell. Es zeigt, ob und wie das volle Potential der Pflanze ausgeschöpft wurde. Die neutrale also decarboxilierte Form von CBGA ist das Cannabigerol (CBG). Auch dieser Anteil muss differenziert geprüft werden.

Die beiden Cannabinoide CBG (Cannabigerol) und CBD (Cannabinol) haben ähnliche chemische und physische Strukturen aber eine andere Wirkung im menschlichen Körper. Während die Cannabigerolsäure (CBGA) also am Anfang aller Cannabinoid-Prozesse steht, ist das Cannabinol (CBN) sozusagen das Fertigprodukt am Ende des Prozesses.

Weitere Cannabinoide, die es Wert sind, analysiert zu werden sind die Cannabidivarinsäure (CBDVA), das Cannabicyclol (CBL), die Cannabicyclolsäure (CBLA),  Cannabinol (CBN) und Cannabigerol (CBG). Darüber hinaus bei THC/CBD-Präparaten auch die 9-THC und 8THC Werte.

Zur Decarboxylierung der Cannabinoide einer Pflanze eignet sich Methanol, aber wenn man versucht CBD mit Methanol zu verarbeiten , führt dies zu falschen Analyseergebnissen. Noch difficiler wird die Analyse von Zwischenprodukten und Extrakten innerhalb der Hanfölproduktion. Offensichtlich ist, dass ein mit 20 % angereicherte CBD Rohextrakt nicht mit einer Outdoor-Pflanze mit einem CBDA-Gehalt von 1,5% verglichen werden kann.

Auch bei der Analyse der einzelnen Extrakte stellen sich verschiedene Probleme. So benötigt ein Labor immer eine Portion der von der gesuchten Substanz in höchster Reinheitsform zur Kalibrierung des Messverfahrens in einer zertifizierten Konzentration. Ein Milliliter (ccm) zertifiziertes Material kostet je nach Substanz zwischen 50 und 500 Euro und kann nur mit einer Ausnahme-genehmigung zur Suchtmittelverordnung (Suchtgiftlizenz) verbunden analysiert oder weiter verarbeitet werden.

Die Decarboxilierung, also der übergang von Säuren (THCA, CBDA, CBGA) in neutrale Formen (THC, CBD, CBG) ist zwar ein bei Cannabisprodukten erwünschter Prozess, aber nicht im Labor. Dort will man die Produkte so analysieren, wie diese letztlich sind. Zunächst sollte ein Labor also die Cannabinoide mittels Flüssigchromotografie (HPLC) analysieren können. Das Verfahren läuft bei einer Temperatur von ca 60 Grad ab.  Bei der Analyse mit Gaschromotografie kommen hingegen Temperaturen bis 250 Grad zum Einsatz, wodurch die Cannabinoide explosionsartig decarboxylieren. Daher kann nur die Summe aus der Säure und der neutralen Form bestimmt werden.

Ein weiterer Faktor ist die Trocknung der Blüten. Zwar wird oft 80 Grad als Decarboxilierungstemperatur angegeben, in Wahrheit reichen schon 60 Grad um binnen 24 Stunden sich die Hälfte der Säuren in neutrale Formen umgewandelt haben. Grower geben dem bei ca. 15-20 Grad gelagerten Grass ca. 2 Monate Reifezeit. Dann ist die Decarboxilierung ebenfalls bei niedrigen Temperaturen erreicht.  Ferner bestehen Abweichungen schon bei ein und derselben Pflanze von der Blütenspitze über das Mittelfeld bis zu den niedrigen Blüten hinunter.

Um das Potential einer Pflanze für einen bestimmten Wirkstoff in einer neutralen Form abschätzen zu können, wird ein internationaler Standard angewendet. Der Stellt das Verhältnis der Molekulargewichte fdar (z.B. CBD zu CBDA). Für CBD und THC ist dieser Faktor bei 0,877, für CBG 0,878. Es gilt also: (Analyseergebnis Säureform x 0,877) + Analyseergebnis neutrale Form = Summe des Wirkstoffpotentials. Im Detail sieht das so aus: (THCA x 0,877) + d9-THC + d8-THC = Summe von THC. Bei (CBDA x 0,877) + CBD = Summe CBD derweil bei (CBGA x 0.878) + CBG = Summe CBG gilt.

SIND NATÜRLICHE ODER SYNTETISCHE CANNABINOIDE BESSER GEGEN KREBS?

Über die Wirkungen von Cannabis und Cannabinoiden, insbesondere in Bezug auf natürliche und synthetische Cannabinoide, bei der Behandlung von Nebenwirkungen einer Krebstherapie wurde bereits einiges geforscht und viel geschrieben. Für die Therapie von Übelkeit und Erbrechen oder Appetitlosigkeit durch eine Chemotherapie liegen gute Ergebnisse vor. Auch gegen manche Schmerzen scheint Cannabis als Medizin gut wirksam zu sein.

Doch mindestens ebenso spannend ist die Frage, ob Cannabinoide gegen den Krebs direkt, die entarteten Zellen und Tumore, wirken kann. Immer wieder haben Untersuchungen in der Vergangenheit eine Antitumorwirkung gezeigt. Trotzdem ist die Wissenschaft noch nicht überzeugt. Denn was sich in Krebszellen in einer Kulturschale zeigen lässt, muss im menschlichen Körper – leider – nicht zwangsläufig auch so funktionieren. Dazu kommt immer die Frage, welches Cannabinoid in welcher Menge, einzeln oder in Kombination am besten wirkt.

Es gibt 300 Arten von Krebs. Im grundsätzlichen Entstehungsvorgang mögen sie sich gleichen, im Detail sind sie sehr verschieden. Aus diesem Grund ist es auch schwierig, aus Untersuchungen an einem Krebs(zell)typ Aussagen zu treffen, die für alle Krebsarten gelten.

Welche Rolle in der Krebsbehandlung – und zwar nicht nur der Behandlung der Krankheitssymptome, sondern auch der Behandlung des Tumors – natürliche und synthetische Cannabinoide spielen können, wird an vielen Orten der Welt erforscht. Zwei ganz unterschiedliche Ansätze, die  zeigen, wie breit die Ideen gefächert sind, sollen im Folgenden vorgestellt werden.

Pures THC oder Vollextrakt aus Blüten – was wirkt besser bei Brustkrebs?

Die mit großem Abstand häufigste Krebsart bei Frauen ist der Brustkrebs. In den letzten Jahren haben sich durch frühzeitigere Diagnose und die Entwicklung neuer Therapien die Prognose und Überlebenswahrscheinlichkeit deutlich erhöht. Besonders die Klassifizierung von Tumoren nach ihrer Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Hormonen (Östrogenrezeptor und Progesteronrezeptor) und dem Wachstumsfaktor HER2 hat die Behandlungsmöglichkeiten enorm verbessert. Doch es gibt auch ungünstige Prognosen. Liegt ein Triple-negativer Brustkrebs vor, also ein Krebstyp, der weder östrogen-, noch Progesteron- noch HER2-empfindlich ist und zudem sehr aggressiv, so gibt es keine speziell zugeschnittenen Therapiemöglichkeiten. Zur Verfügung steht die klassische Chemotherapie.

Auch bei tendenziell gut behandelbaren Brustkrebsarten kann es sein, dass der Krebs zurückkehrt oder unempfindlich gegen die Therapie wird. Aus diesem Grund wird weiterhin nach Möglichkeiten gesucht, die Krebszellen in Schach zu halten.

Bessere Antitumor-Wirkung durch Entourage Effekt?

Cannabinoide könnten diese Lücke möglicherweise füllen – wenn die Forschungen frühere Ergebnisse bestätigen und die Behandlungsansätze auch im Menschen sicher wären. Eine Studie an verschiedenen Brustkrebs-Zelllinien und Tiermodellen hat nun untersucht, ob die Antitumorwirkung besser ist, wenn reines THC verwendet wird oder wenn ein Extrakt aus der Cannabispflanze verwendet wird, in dem alle Inhaltsstoffe enthalten sind. Die Forscher konfrontierten die Krebszellen bzw. die Tumore in Mäusen entweder mit einer bestimmten Menge puren THCs oder mit einer Menge des Pflanzenextrakts, in der dieselbe Menge an THC enthalten war.

Es zeigte sich, dass die Wirkung des Extrakts dem puren THC überlegen war – die Antitumorwirkung was besser. Dieses Ergebnis spricht auch für die viel untersuchten, aber noch immer nicht endgültig belegten Entourage Effekt. Unter dem Entourage Effekt versteht man die Beobachtung, dass die Wirkungen einzelner Cannabinoide verstärkt oder modifiziert werden, wenn sie nicht einzeln, sondern im Verbund mit allen anderen in der Cannabis-Pflanze enthaltenen Substanzen zusammen verabreicht wird. In diesem Fall wäre die Anwesenheit der zahlreichen weiteren, wenig bekannten, Cannabinoide und der Terpene von großer Bedeutung.

Allerdings zweifeln immer noch viele Forscher die Existenz des Entourage Effekts an, weil andere Studien keine günstigen Effekte eines Vollextrakts gegenüber Einzelsubstanzen zeigen konnten. Und auch die vorliegende Studie hat Schwächen. So geben die Autoren nicht an, welchen Cannabis-Stamm sie für die Untersuchung/den Extrakt verwendet haben. Seltsam erscheint auch, dass in der Analyse der Inhaltsstoffe des Extrakts kein CBD nachgewiesen werden konnte. Eine weitere Schwierigkeit im Zusammenhang mit dem Entourage Effekt und solchen Arten von Forschungen liegt darin, dass jede Cannabissorte eine andere Zusammensetzung an Cannabinoiden und Terpenen besitzt. Es ist schwer herauszufinden, ob es einen universal nützlichen Stamm gibt (was unwahrscheinlich ist), bzw. welcher Stamm für welche Krebszellen am wirksamsten ist.

Synthetische Cannabinoide gegen Darmkrebszellen

Auch Darmkrebs ist eine häufige Krebsart. Frauen wie Männer sind gleichermaßen betroffen. Obwohl die Vorsorgemöglichkeiten durch die Darmkrebsvorsorge gut sind, erkranken und sterben viele Menschen an Darmkrebs.

In der vorliegenden Untersuchung wählten die Forscher sieben Darmkrebszelllinien und testeten 370 synthetische Cannabinoide auf ihre Fähigkeit, die Überlebensfähigkeit der Krebszellen zu vermindern. Dabei legten die Wissenschaftler Wert darauf, Substanzen auszuwählen, die möglichst bei allen sieben Zelllinien wirksam sind. Das war ihnen wichtig. Denn die Zelllinien tragen typische Mutationen in sich, wie sie bei Patienten mit einem kolorektalen Karzinom häufig vorkommen. Beim kolorektalen Karzinom sind in aller Regel Gene des sogenannten Wnt/β-catenin-Wechselweges mutiert. Die Mutationen können in unterschiedlichen Genen auftreten, aber im Endeffekt zur gleichen Wirkung, nämlich zur Entartung zu einer Krebszelle, führen.

10 von 370 wirksam in allen Krebszellen – THC und CBD nur mäßig wirksam

Von den 370 getesteten Substanzen blieben am Ende 10 Stück übrig, die bei allen Zelllinien wirksam waren. Zusätzlich testeten die Forscher auch die Wirkung von THC und CBD auf die Zelllinien. Bei der niedrigsten getesteten Konzentration (10µM) hatte interessanterweise THC keinen Effekt auf das Überleben der Krebszellen. Erst bei höheren Konzentrationen war es in einigen Zelllinien wirksam. CBD verringerte das Zellüberleben nur in zwei Zelllinien.

Folglich scheinen die gefundenen synthetischen Cannabinoide gute Ansatzpunkte zu sein. Synthetische Cannabinoide waren in allen getesteten Zelllinien wirksam gegen die Krebszellen. Allerdings – das darf nicht verschwiegen werden – verringerte die beste der Substanzen die Überlebensfähigkeit der Krebszellen um maximal 10 bis 15 %. Das kann verschiedene Ursachen haben, die die Forscher noch genauer untersuchen müssen.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass die identifizierten synthetischen Cannabinoide in den 6 von 7 Fällen nicht über die bekannten Rezeptoren (CB1, CB2, GRP55, TRPV1) auf das Zellgeschehen Einfluss nehmen, sondern über bislang unbekannte Mechanismen.

Die beiden Studien, so unterschiedlich sie auch sein mögen, zeigen deutlich, dass es noch ein weiter Weg ist, bis pflanzliche oder synthetische Cannabinoide einzeln, in Kombination oder als Extrakt aus der Cannabispflanze gegen Krebs im klinischen Alltag eingesetzt werden können. Auch sind bereits die Ergebnisse in  Zellkulturen nicht so eindeutig, wie man sie sich wünschen würde, z. B. wie gezeigt für THC und CBD. Dennoch tragen beide Studien dazu bei, neue Einblicke in das komplexe System der Cannabinoidwirkung in Kombination mit dem komplexen System Krebs zu erhalten.

Autorin: Dr. Christine Hutterer

Promovierte Biologin. Medizin- und Wissenschaftsautorin für Leafly.de

PILOTVERSUCHE MIT CANNABIS: BUNDESRAT ÜBERWEIST BOTSCHAT AN DAS PARLAMAMENT               

VADEMEKUM MEDIZINISCHER FACHBEGRIFFE RUND UM THC & CBD:                       

AUF DIE RICHTIGE CBD-DOSIERUNG KOMMT ES AN                                                      

CANNABIS: WIE WIRKEN CBD & THC UND BEIDE ZUSAMMEN?                                    

KANN CANNABIS ARTHRITIS MINDERN?                                                                          

KREBS: CANNABIS GEGEN MELANOME                                                                            

CANNABINOIDE UND IHR EPISHCER WIRKUNGSKREIS                                                   

HANFSAMEN SIND PROTEINBOMEN UND CHOLESTERINSENKER                                 

THC & CBD: KLINISCHE STUDIEN  & FORSCHUNGSBERICHTE                                         

WIE SIEHT DIE CBD/THC RECHTSSPRECHUNG IN DER SCHWEIZ AUS?                          

MS GESELLSCHAFT WILL PRÄMIENGELDER FÜR MEDIZINISCHES CANNABIS                               

MS GESELLSCHAFT WILL PRÄMIENGELDER FÜR MEDIZINISCHES CANNABIS

Gegen 10‘000 PatienntInnen leiden in der Schweiz an multipler Sklerose, schmerzhaften Muskelspastiken, und dagegen hilft nach wissenschaftlichen und medizinischen Erkenntnissen der Cannabiswirkstoff THC besonders gut. Das hat auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer Studie 2015 bestätigt.

Zwar sind seit 2016 legal CBD-Präparate (Wirkstoff: Cannabidiol)  im Umlauf, die auch ein wenig Linderung versprechen, doch erst in Gesellschaft mit THC (Tetrahydrocannabi-nol), der psychotropische Bruder der Hanfpflanze, entfaltet sich die volle therapeutische Wirkung. THC (über 1%)  ist aber nach wie vor verboten und nur wenige THC-Medika-mente sind zugelassen. Eines davon ist Sativex, dass der Arzt verschreiben kann. Es ist das einzige vom Heilmittelinstitut swissmedic zugelassenes Medikament nebst Dronabinol, das ein syntetisches THC Erzeugnis ist und vom Appenzeller Arzt Peter Fankhauser vertrieben wird. Nicht alle Krankenkassen zeigen sich kulant und übernehmen die Kosten.

Damit alle Kassen das Medikament bezahlen würden, müsste das BAG das Medikament auf die Spezialitätenliste nehmen. Die Motion „Cannabis für Schwerkranke“ der Präsidentin der Patientenschutzorganisation und grünliberale Nationalrätin Magrit Kessler fordert ein Umdenken in der Drogenpolitik, da THC auch bei MS, Parkinson, Krebs, AIDS, ADHS usw. positive Wirkung zeige. Nach dem Apothekerverband  steigt auch der Kran-kenkassenverband langsam ins Rennen ein. Curafutura Sprecher Rob Hartmann sagt, der Verband könne sich die Bezahlung von Cannabis-Präparaten vorstellen, sofern die gesetzlichen  Auflagen bezüglich Wirksamkeit und Inhaltsstoffen, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit erfüllt seien.

PILOTVERSUCHE MIT CANNABIS: BUNDESRAT ÜBERWEIST BOTSCHAT AN DAS PARLAMAMENT               

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AUF DIE RICHTIGE CBD-DOSIERUNG KOMMT ES AN                                                      

CANNABIS: WIE WIRKEN CBD & THC UND BEIDE ZUSAMMEN?                                    

KANN CANNABIS ARTHRITIS MINDERN?                                                                          

KREBS: CANNABIS GEGEN MELANOME                                                                            

CANNABINOIDE UND IHR EPISHCER WIRKUNGSKREIS                                                   

HANFSAMEN SIND PROTEINBOMEN UND CHOLESTERINSENKER                                 

THC & CBD: KLINISCHE STUDIEN  & FORSCHUNGSBERICHTE                                         

WIE SIEHT DIE CBD/THC RECHTSSPRECHUNG IN DER SCHWEIZ AUS?                          

THC & CBD: KLINISCHE STUDIEN & FORSCHUNGSBERICHTE

Cannabinoide als Heilmittel: Übersichtsarbeit und Metaanalyse

Penny F. Whiting, PhD; Robert F. Wolff, MD; Sohan Deshpande, MSc; Marcello Di Nisio, PhD; Steven Duffy, PgD; Adrián V. Hernández, MD, PhD; J. Christiaan Keurentjes, MD, PhD; Shona Lang, PhD; Kate Misso, MSc; Steve Ryder, MSc; Simone Schmidlkofer, MSc; Marie Westwood, PhD; Jos Kleijnen, MD, PhD

Übelkeit und Erbrechen infolge Chemotherapie

Übelkeit und Erbrechen infolge Chemotherapie wurde in 28 Studien (37 Berichte; 1772 Teilnehmende) untersucht.15, 16, 24–58 Zu Nabi-lon gab es 14 Studien, zu Dronabinol 3, zu Nabiximols 1, zu Levonan-tradol 4 und zu THC 6 Studien. Zwei Studien umfassten eine Gruppe mit einer Kombinationstherapie mit Dronabinol und Ondansetron oder Pro-chlorperazin. Acht Studien waren placebokontrolliert, bei drei davon wurde zudem ein aktiver Komparator eingesetzt, und bei 20 Studien wurde nur ein aktiver Kompa-rator eingesetzt. Die häufigsten aktiven Komparatoren waren Procholorperazin (15 Studien), Chlorpromazin (2 Studien) und Dompe-ridon (2 Studien). Andere Komparatoren (Aliza-prid, Hydrox-yzin, Metoclopramid und Ondansetron) wurden in Einzelstudien evaluiert (Tabelle 1, S. 5). Von den 28 Studien wiesen 23 ein hohes und 5 ein unklares Verzer-rungsrisiko auf. Alle Studien zeigten im Vergleich sowohl zum aktiven Komparator als auch zum Placebo einen grösseren Nutzen der Cannabinoide, der aber nicht in allen Studien statistische Signifikanz erreichte. Die durchschnittliche Anzahl Patientinnen und Patien-ten, die in Bezug auf Übelkeit und Erbrechen eine komplette Remission zeigten, war bei den Cannabinoiden (Dronabinol oder Nabiximols) höher als beim Placebo (OR 3.82 [95%-KI 1.55–9.42], 3 Studien).

APPETITSTIMULATION BEI HIV/AIDS-INFEKTION

Appetitstimulation bei HIV/AIDS-Infektion wurde in 4 Studien (4 Berichte; 255 Teilneh-mende) untersucht. 59–62 Alle Studien untersuchten Dronabinol, drei verglichen es mit einem Placebo (wovon eine zusätzlich auch Marihuana untersuchte), eine verglich es mit Megastrolace-tat. Alle Studien wiesen ein hohes Verzerrungsrisiko auf. Es gab eine ge-wisse Evidenz, dass Dronabinol im Vergleich zum Placebo mit einer Gewichtszunahme assoziiert war. Limitiertere Evidenz deutete darauf hin, dass Dronabinol auch mit ge-steigertem Appetit, höherem Prozentanteil Körperfett, reduzierter Übelkeit und ver-bessertem funktionalem Status in Verbindung stehen könnte. Allerdings wurden diese Outcomes grösstenteils in Einzelstudien beurteilt und die Assoziationen erreichten des-halb keine statistische Signifikanz. Die Studie, die Marihuana und Dronabinol untersuch-te, fand für beide Cannabinoid-Formen eine signifikant stärkere Gewichtszunahme im Vergleich zum Placebo.59 Die Studie mit einem aktiven Komparator zeigte, dass Mege-strolacetat mit grösserer Gewichtszunahme assoziiert war als Dronabinol und dass die Kombination von Dronabinol und Mege-strolacetat nicht zu zusätzlicher Gewichtszu-nahme führte.

CHRONISHCE SCHMERZEN

60 Chronische Schmerzen wurden in 28 Studien (63 Berichte; 2454 Teilnehmende) unter-sucht.19, 20, 22, 23, 63–120 13 Studien untersuchten Nabiximols, 4 gerauchtes THC, 5 Nabilon, 3 einen THC-Oromukosal-spray, 2 Dronabinol,  1 verdampftes Cannabis (2 ver-schiedene Dosen), 1 aju-lemische Säure in Kapselform und 1 orales THC. Eine Studie verglich Nabilon mit Amitriptylin 64; die restlichen Studien waren placebo-kontrolliert. Eine dieser Studie  untersuchte Nabilon als Ergänzung zu einer Behandlung mit Gaba-pentin.121 Die die chronischen Schmerzen auslö-senden Krankheiten variierten je nach Studie: Es gab 12 Studien zu neuropathischen Schmerzen (zentral, peripher oder nicht spezifiziert), 3 zu Schmerzen als Folge des Karzinoms, 3 zu diabe-tischer peripherer Neu-ropathie, 2 zu Fibromyalgie, 2 zu HIV-assozi-ierter sensorischer Neuropathie und je eine Studie zu refraktären Schmerzen bei MS oder anderen neurologischen Erkrankungen, rheumatoider Arthritis, (nozizep-tiven und neuropathischen) «Nicht-krebsschmerzen», (nicht weiter spezifizierten) zentralen Schmerzen, muskuloskelettalen Problemen und durch Chemotherapie ausgelös-ten Schmerzen. 2 Studien wiesen ein niedriges, 9 ein unklares und 17 ein hohes Verzerrungsrisiko auf. Die Studien zeigten im Allgemeinen Verbesserungen bei den Schmerzmessungen, die mit den Cannabinoiden assoziiert wurden, allerdings war dieser Effekt in den meisten Einzelstudien nicht statistisch signifikant. Der durchschnittliche Anteil von Patientinnen mit einer Schmerzreduktion um mindestens 30% war bei den Cannabinoiden höher als beim Placebo  (OR 1.41 [95%-KI 0.99–2.00]; 8 Studien; Abb. 2, S. 8).

SCHLUSSFOLGERUNGEN UND RELEVANZ  

Es lag Evidenz von mittlerer Qualität  (3⁄4 Einheiten) vor, die die Verwendung von Canna-binoiden als Heilmittel zur Behandlung von chronischen Schmerzen und Spastizität stützt. Es lag Evidenz von geringer Qualität (2⁄4 Einheiten) vor, die Cannabinoide mit Verbesserungen bei Übelkeit und Erbrechen infolge Chemotherapie, Gewichtszunahme bei HIV/AIDS-Patientinnen und  Patienten, Schlafstörungen sowie Tourette-Syndrom assoziierten. Cannabinoide waren zudem mit einem erhöhten Risiko für vorübergehen-de UW assoziiert.

Hier finden Sie eine Liste mit Forschungsberichten zum Thema «Cannabis», die vom Bundesamt für Gesundheit finanziert worden sind.  

Suchtmonitoring mit den Nachbarländern: Cannabis (auf französisch) (PDF, 604 kB, 31.10.2016)

WIE SIEHT DIE CBD/THC-RECHTSSPRECHUNG IN DER SCHWEIZ

Wann und wie darf Hanfsaatgut in der Schweiz in Verkehr gebracht bzw. bezogen werden? Wieviel THC darf in Nahrungsmitteln und Kosmetikprodukten enthalten sein?

Grundsätzlich ist im Zusammenhang mit Saatgut das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) für die Bestimmungen zur Produktion und zum In-verkehrbringen von pflanz-lichem Vermehrungsmaterial zum Zweck der gewerbsmässigen Nutzung zuständig. Die rechtlichen Bestimmungen im Zusammenhang mit pflanzlichem Vermehrungsmaterial sehen vor, dass nur eine zugelassene Pflanzensorte, die in den Sortenkatalog aufge-nommen wurde, für die gewerbsmässige Nutzung in Verkehr gebracht werden darf. Bei Hanf ist gemäss Anhang 2 Kapitel D Tabelle 4 der Saat- und Pflanzgut-Verordnung des WBF (SR 916.151.1) die wichtigste Zulassungsvoraussetzung ein THC-Gehalt unter 0,3 % und ein THC/CBD-Verhältnis unter 1. Eine Sorte kann nur in die Sortenverordnung (SR 916.151.6) aufgenommen werden, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind. Gegen-wärtig ist keine Hanfsorte im Anhang 4 des Sortenkatalogs landwirtschaftlich genutzter Pflanzenarten aufgeführt.

Gemäss Anhang 6 Artikel 5 des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossen-schaft und der Europäischen Gemeinschaft über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen (SR 0.916.026.81) gestattet die Schweiz in ihrem Gebiet den Verkehr mit Saatgut der in der Ge-meinschaft zugelassenen Sorten (Art. 20 Bst. a und Art. 27 Abs. 1 Bst. c Saat- und Pflanzgut-Verordnung des WBF). Der europäische Sortenkatalog umfasst gegenwärtig (Januar 2017) mehr als fünfzig zugelassene Sorten, die auch in der Schweiz vermehrt und in Verkehr gebracht wer-den dürfen.  Das Inverkehrbringen von zertifi-ziertem Pflanzenmaterial einer Sorte, die offiziell in den schweizerischen oder europä-ischen Katalog aufgenommen wurde, erfordert keine nachfolgende Bewilligung durch das Bundesamt für Landwirtschaft.        www.blw.admin.ch Gesetz: Sortenkatalog für Hanf: Sortenverordnung , SR 916.151.6 Seite 12 (leerer Sortenkatalog),

THC-Grenzwerte für Lebensmitteln     (in Milligramm pro Kilogramm)

50 mg im Hanfsamenöl

29 mg Hanfsamen bezogen auf die Trockenmasse

5 mg Bei Back und Dauerbackwaren

5 mg bei Spirituosen bezogen auf den reinen Alkoholgehalt

5 mg bei Teigwaren

2 mg bei pflanzlichen Lebensmitteln  bezogen auf die Trockenmasse

0,2 mg bei alkoholfreien Getränken bezogen auf die trinkfertige Zubereitung

0,2 mg bei alkoholhaltigen Getränken (z.B. Bier) aus genommen Spirituosen

0,2 mg bei Kräuter und Früchtetee bezogen auf die trinkfertige Zubereitung

Gesetz: Fremd- und Inhaltsstoffverordnung, FIV, SR 817.021.23, Seite 195 für THC

Legal, illegal, nicht egal: Was ist strafffrei, was verboten, wie wird bestraft?

Gut zu wissen:  10 Gramm Marihuanna (Cannabis mit hohem THC Gehalt) oder wie es im Fachjargon heisst „10 Gramm des Betäubungs-mittel des Wirkungstypes Cannabis“  ist strafffrei für den Eigengebrauch bzw. den eigenen Konsum und wird „nur“ mit einer Ordnungsbusse von Fr. 100.- bestraft sofern die Person volljährig ist. Jugendliche müssen dagegen mit einem Strafverfahren rechnen.

Gesetze: Ordnungsbusse gem. BetmG, SR 812.121, Artikel 28, im Speziellen 28b (Grundsatz), 28c (Ausnahmen), 28e (Bezahlung)

Leichter Fall: BetmG, SR 812.121, Artikel 19, Absatz 2

Anders sieht es aus, wenn man Haschisch oder Cannabis weiterverkauft. Dann erfolgt auf jeden Fall ein Strafverfahren mit den entsprechenden Begleiterscheinungen wie Hausdurchsuchung, Urin- und Blutkontrollen, Untersuchungshaft, DNA-Proben. Dann kann das in der Praxis so aussehen: Bei einem kleinen Vergehen, wenige Gramm gibt es eine Busse von Fr. 400.-, Verfahrenskosten von ca. 500.- und eine weitere Geldstrafe in Form von 12 Tagessätzen zu je Fr. 100.-. Während die ersten 870.- bezahlt werden müs-sen, gibt es bei Geldstrafen häufig eine Probezeit von beispielsweise zwei Jahren. Lässt man sich in dieser Zeit nichts mehr zu Schulden kommen, werden die restlichen Tagesätze hinfällig. Aber die Strafe wird im Strafregister eingetragen und das ist nicht wünschenswert.

Quelle: Verein Legalize it in Zürich. www.hanflegal.ch

PILOTVERSUCHE MIT CANNABIS: BUNDESRAT ÜBERWEIST BOTSCHAT AN DAS PARLAMAMENT               

VADEMEKUM MEDIZINISCHER FACHBEGRIFFE RUND UM THC & CBD:                       

AUF DIE RICHTIGE CBD-DOSIERUNG KOMMT ES AN                                                      

CANNABIS: WIE WIRKEN CBD & THC UND BEIDE ZUSAMMEN?                                    

KANN CANNABIS ARTHRITIS MINDERN?                                                                          

KREBS: CANNABIS GEGEN MELANOME                                                                            

CANNABINOIDE UND IHR EPISHCER WIRKUNGSKREIS                                                   

HANFSAMEN SIND PROTEINBOMEN UND CHOLESTERINSENKER                                 

THC & CBD: KLINISCHE STUDIEN  & FORSCHUNGSBERICHTE                                         

MS GESELLSCHAFT WILL PRÄMIENGELDER FÜR MEDIZINISCHES CANNABIS                               

HANFSAMEN SIND PROTEINBOMBEN UND CHOLESTERINSENKER

Zunächst einmal enthalten Hanfsamen 20 – 25 % Eiweiss, 20 bis 30 % Kohlenhydrate und 35 % Pflanzenfasern, davon 32% wasserlöslich. Da-durch reinigen sie den Darm sehr effektiv und überziehen die Magenwände mit einer wärmenden, öligen Schicht, die das Hungergefühl ver-mindern und so auch bei Diäten sehr gut geeignet sind. Durch den Verzehr von Hanfsamen erhalten lebenswichtige Organe mehr Sauerstoff. Das hilft bei Herz und Gefässerkrankungen, bei Diabetes, Multipler Sklerose, Arthritis, Drüsen-Funktionsstörungen und verbessern dem Cholesterinspiegel des Blutes.

Darüber hinaus enthalten Hanfsamen das beste Omega-3/Omega-6 Verhältnis. Die enthaltenen Nährstoffe bzw. Fettsäuren (je 100g) sind wie folgt: Kalorien: 578 – 630 kcal, Proteine: 31-33%, Kohlenhydrate: 7-10 %, Fett: 46 – 50%, Wassergehalt: 5 – 7 %, Cholesterin: 0%, Betacarotin: 11,4 lU/100g, ph-Wert 6,85, Peroxidzahl: 04 – 2, 0 meq/kg, Myristinsäure: 0,06, Palmitinsäure: 3,01, Stearinsäure: 1,05, Ölsäure (Omega 9): 5.25, CLA: 0,41; Gammalinolensäure: 1,92 Linolsäure (Omega 6): 27,67!, Linolensäure (Omega -3 ): 8.56 !

Die Zusammensetzung der essentiellen Aminosäuren (je 100 g), also jener Säuren, die wir über Nahrung zu uns nehmen müssen, ist mit 22 Aminosäuren und acht essentiellen Aminosäuren gesättigt. Es sind Aspargin 1,96, Serin 1,54, Glutamin 5,61, Prolin 1,13, Glycin 1,35, Alanin 1,10, Cystin 0,57, Tyrosin 0,94, Tryptophan 0,25, Pennylalanin 1,39, Isoleucin 1,15, Leucin 2,04, Lysin 1,13, Methionin 0,75, Threonin 0,72, Valin 1,47, Arginin 3,58, Histidin 0,82. Kurz zusammengefasst: Der Super Food schlechthin.

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VADEMEKUM MEDIZINISCHER FACHBEGRIFFE RUND UM THC & CBD:                       

AUF DIE RICHTIGE CBD-DOSIERUNG KOMMT ES AN                                                      

CANNABIS: WIE WIRKEN CBD & THC UND BEIDE ZUSAMMEN?                                    

KANN CANNABIS ARTHRITIS MINDERN?                                                                          

KREBS: CANNABIS GEGEN MELANOME                                                                            

CANNABINOIDE UND IHR EPISHCER WIRKUNGSKREIS                                                   

THC & CBD: KLINISCHE STUDIEN  & FORSCHUNGSBERICHTE                                         

WIE SIEHT DIE CBD/THC RECHTSSPRECHUNG IN DER SCHWEIZ AUS?                          

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VADEMEKUM MEDIZINISCHER FACHBEGRIFFE RUND UM THC & CBD

CBD – Cannabidiol: CBD ist seit 2016 legal in der Schweiz Anbau und konsumierbar und wirkt den psychotropischen Effekten entgegen und schwächen sie ab.  CBD ist wirksam bei Entzündungen, Epilepsie, Angstzuständen, Bewegungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen.

CBDV  – Cannabivadarin: CBDV steht im Verhältnis zu CBD wie THCV zu THC und gehört zum CBD-Komplex mit schwacher psycho-tropischer Wirkung. CBDV hat krampflösende, antiseptische übelkeitshemmende Wirkung und wird bei der Morbus Crohn Krankheit eingesetzt.

CB1-Rezeptoren:     Sie dienen der Signalübertragung an die Synapsen und sind im ganzen Körper sowie im Herz und in der Milz vorhanden

CB2-Rezeporen:      sind Transmitter des Immunsystems und der Zellen und beim Knochaufbau/Abbau beteiligt

Cannabigerol :         senkt den Augendruck

Chlorpromazin :       Medikament

Decarboxilierung:   für 40 Min. bei 110°C backen, abkühlen lassen, in luftdichtes Glas geben und 14 Tage im Dunkeln lagern. Zuletzt filtern

Domperidon:           Medi bei Chemotherapie

Dronabinol :            in der Schweiz zugelassenes Medikament für AIDS PatientInnen                    

Endocannabinoid:    Das Endocannabinoid-System (Abk. für endogenes Cannabinoid-System) ist ein Teil des Nervensystems und umfasst die system:   CannabinoidRezeptoren CB1 und CB2 mit ihren natürlichen Liganden und der nachgeschalteten intrazellulären

Signaltransduktion nach der Ligandenbindung in Vertebraten.

Enzyme:   Ein Enzym, ist ein Stoff, der aus biologischen Riesenmolekülen besteht und als Katalysator eine chemische Reaktion be-schleunigen kann. Die meisten Enzyme sind Proteine, eine Ausnahme bildet die katalytisch aktive RNA (Ribozym), wie z. B. snRNA . Ihre Bildung in der Zelle erfolgt, wie auch bei anderen Proteinen, über Proteinbiosynthese an den Ribosomen. Enzyme haben wichtige Funktionen im Stoffwechsel von Organismen: Sie steuern den überwiegenden Teil biochemischer Reaktionen – von der Verdauung bis hin zur Transkription (RNA-Polymerase) und Replikation (DNA-Polymerase) der Erbinformationen.

Fibromyalgie:     ist ein Syndrom weitverbreiteter Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, Schlafstörungen und vermehrter Erschöp-fung. Zu diesen Kernsymptomen kommen eine Reihe von Begleitsymptomen wie Morgensteifigkeit und Konzentrationsstörungen. Zur Diagnosestellung wird oft die Untersuchung druckschmerzhafter „tender points“ genutzt. Die meisten Betroffenen sind Frauen.

Haschisch :   bezeichnet das Harz, das aus Pflanzenteilen der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird. Es stellt einen zu Platten oder Blöcken gepressten Extrakt dar. Haschisch ist ein braunes Weichharz, das in Wasser unlöslich ist und auf Platinblech rückstandslos verbrennt. Das Harz löst sich in Ethanol, Ether, Chloroform, Benzol, Benzin, Aceton und Essigether unter Bildung einer goldgelben Farbe.[1]

Haschöl :    ist mit Butangas oder Alkohol extrahiertes THC. Haschöl enthält bis zu 700 mg Wirkstoffe.

Indica-Sorten:  Einer der zwei Hauptsorten. Die andere Sorte lautet Sativa. Doch zumeist gibt es keine reinrassigen mehr.

Lysylhydroxylasen: sind zur Knochenheilung nötigen Enzyme

Nabilon:  ist ein vollsynthetisches Derivat des Δ9-Tetrahydrocannabinols. Nabilon wurde 1975 von Eli Lilly als Tranquilizer und Antiemetikum patentiert. Nabilon ist zugelassen bei Anorexie und Kachexie bei AIDS-Patienten sowie als Antiemetikum bei Übelkeit und Erbrechen unter Zytostatika bzw. Bestrahlungstherapie im Rahmen einer Krebstherapie und hilfreich bei PTBS.

Phosphatase:   sind eine Gruppe von Enzymen, die durch Wasseranlagerung (Hydrolyse) aus Phosphorsäureestern oder Polyphosphaten Phosphorsäure abspalten. Sie führen die reverse Reaktion einer Kinase durch. Die bekanntesten Vertreter dieser Gruppe sind die nach ihrem pH-Optimum benannten Enzyme saure Phosphatasen und alkalische Phosphatasen. Am häufigsten sind die nukleinsäurespaltenden Nukleasen, die DNA oder RNA depolymerisieren, d. h. in Bruchstücke zerlegen.

Phytohormon:  Triacontanol

Phytocannabinoide:  Die Hanfpflanze C. sativa enthält 113 Phytocannabinoide aus der Gruppe der Terpenphenole, die bisher in keiner anderen Pflanze entdeckt wurden.[4] Das am meisten untersuchte Cannabinoid ist Δ9-Tetrahydrocannabinol9-THC), das 1964 von Yehiel Gaoni und Raphael Mechoulam am Weizmann-Institut für Wissenschaften in Israel isoliert wurde

Procholorperazin:    Medi Chemotherapie

Sativa-Sorten:   Einer der beiden Marihuana-Hauptstämme. Die andere Sorte lautet Indica. Doch zumeist gibt es keine reinrassigen mehr.

Sativex:   zugelassenes Medikament bei Multipler Sklerose.

Terpene:   sind eine stark heterogene und sehr große Gruppe chemischer Verbindungen, die als sekundäre Inhaltsstoffe in Organis-men natürlich vorkommen. Sie leiten sich formal vom Isopren ab und zeichnen sich dabei durch eine große Vielfalt an Kohlenstoffgerüsten und gerin-gere Anzahl an funktionellen Gruppen aus.[1]. Terpene sind vielfach biologisch und schon seit längerer Zeit pharmakologisch[3] interessant; ihre biologischen Funktionen sind allerdings nur lückenhaft erforscht. Sie können als umweltfreundliche Insektizide verwendet werden, indem sie als Pheromone Insekten in Fallen locken. Außerdem wirken viele antimikrobiell. Viele Ter-pene werden als Geruchs- oder Geschmacksstoffe in Parfümen und kosmetischen Produkten eingesetzt.[4]. In der Natur kommen überwiegend Kohlenwasserstoff-, Alkohol-, Glycosid-, Ether-, Aldehyd-, Keton-, Carbonsäure– und Ester-Terpene vor,

THC-Oromukosal   ist ein mit THC versetzter Spray

THCV :  Tetrahydrocannabivarin  ist ein wirkungsvolles medizinisches Cannabinoid für Diabetiker Typ-2 geeignet.

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AUF DIE RICHTIGE CBD-DOSIERUNG KOMMT ES AN                                                      

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WIE SIEHT DIE CBD/THC RECHTSSPRECHUNG IN DER SCHWEIZ AUS?                          

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AUF DIE RICHTIGE CBD-DOSSIERUNG KOMMT ES AN

Die Dosierung von Cannabisprodukten erfolgt individuell je nach Wirkung und Nebenwirkung auf den Patienten. Es ist bekannt, dass Cannabinoide je nach Mensch verschieden aufgenom-men werden und wirken. So kann die benötigte Menge von Person zu Person stark variieren. Die Gefahr einer Überdosis besteht nicht. Es sollte beachtet werden, dass mit anderen Medika-menten Wirkungsverschiebungen auftreten können. Es können auch Toleranzen entstehen, die eine Erhöhung der Dosis nötig machen.

Generell sollte bei allen Formen der Einnahme die Dosis langsam gesteigert werden, um uner-wünschte Nebenwirkungen auf die Psyche und den Kreislauf zu vermeiden. Die Dosen können je nach Beschwerden und Therapiezweck sehr unterschiedlich sein. Die Dosierung ist bei einer Behandlung von Appetitlosigkeit anders als bei einer Schmerzbehandlung. Rauchen oder Vapo-risieren: Natürliche Cannabisprodukte (Blüten/Hasch) Da bei der Aufnahme über die Lunge eine fast sofortige Wirkung eintritt, bemisst sich die Menge nach der beabsichtigten Wirkung und dem Wohlbefinden. Da der THC- und CBD-Gehalt der Blüten oder des Haschs unbekannt ist, sollte bei jeder neuen Sorte die Dosierung überprüft werden.

Beim Kauf von CBD-Öl und CBD-Extrakten ist darauf zu achten, dass der Hersteller exakte Informationen über den Wirkstoffgehalt und die Anwendung (Dosierung) gibt. Neben CDB Cannabinol ist auch das rohe, unerhitzte CBDA (Acid) von Bedeutung, das beim Extrakhieren der Blüte in hohen Mengen zurückbleibt. Das CBD Öl enthalt also meistens beide Bestandteile. Dreiprozentiges CBD-Öl oder 300 mg Wirkstoff bedeutend nicht immer, dass soviel CBD im Produkt ist – oft bezeichnet es den Gehalt beider Wirkstoffe.

Obschon beiden Wirkstoffen eine breite Heilwirkung zugeschrieben wird, gibt es Krankheiten wie Epilepsie, bei der es exakt und nur auf den CBD-Gehalt ankommt. Dies spielt gerade bei Kinder-Epilepsie eine Schlüsselrolle. Ohne exakte Dosierung des CBD-Gehalts wird die Thera-phie suboptimal verlaufen oder erschwert.  Eine effektive Dosis kann von einigen Milligramm CBD-bis zu mehreren Grammen reichen. Eine zu niedrige oder eine zu hohe Dosis können eine entgegengesetzte Wirkung haben. Da muss man also ganz individuell ausprobieren und lang-sam die Dosis steigern, um herauszufinden, welche optimal anschlägt.  Um eine gleich bleiben-de Wirkung zu erzielen, sollte Cannabis immer unter ähnlichen Bedingungen hinsichtlich der Nahrungsaufnahme eingenommen werden, z.B. immer eine Stunde vor dem Essen.

Die Mayo Clinic (US NGO) hat aufgrund diverser Studien folgende Richtlinien herausgegeben:

Bei Schlafstörungen: 40 – 160 mg CBD pro Tag oral

Bei Epilepsie: 30 – 300 mg CBD pro Tag oral

Bei Schizophrenie: 40 – 1280 mg CBD pro Tag oral

Bei Glaukomen (Grüner Star): 20 – 40 mg CBD pro Tag sublingual. Eine Überdosierung kann den Augendruck erhöhen!

Dronabinol: ein Tropfen enthält ca. 0,7 mg THC  Tagesdosis 2 bis 3 x täglich 3 bis 4 Tropfen

Cannabistinktur (Dr. Fankhauser): Ein Tropfen enthält 0,3 mg THC/CBD Tagesdosis 2 bis 3 x täglich 8 bis 16 Tropfen

Cannabidiol-Lösung (Dr. Fankhauser): Ein Tropfen enthält 0,7 mg CBD  Tagesdosis 2 bis 3 x täglich 3 bis 4 Tropfen

Bei Bewegungsproblemen durch Huntington-Krankheit: 10 mg/Kilogramm CBD pro Tag oral

Das Verhältnis von THC und CBD ist bei den einzelnen Cannabissorten verschieden. Sativa-Sorten haben einen höheren THC, Indica- Sorten hingegen einen höheren CBD-Anteil. Je nach Krankheit oder Beschwerden sind gewisse Sorten geeigneter für die Behandlung. Um eine gleichbleibende Wirkung zu erreichen, sollte über eine längere Zeit dasselbe Material in abge-wogenen Mengen zu sich genommen werden. Generell ist davon auszugehen, dass Blüten einen THC-/CBD-Gehalt von 5 bis 15 Prozent haben. Hasch allerdings hat bis zu 40 Prozent. Eine Therapie sollte mit ca. 0,05 bis 0,2 Gramm Cannabisblüten pro Dosis begonnen werden. Dies entspricht ca. 2,5 bis 7,5 mg THC/CBD.

Der in Hanfspeiseöl gemischte CBD-Extrakt ist heute in vielen Verbindungen erhältlich, vorwie-gend jedoch in einer Konzentration von 5 bzw. 10 Prozent.  Natürlich gibt es auch Extrakte die darüber hinaus CGB (Cannabigerol) oder CBN (Cannabinol) enthalten.  Weitere wichtige Be-standteile sind die Terpene Myrzen, limonen, Linalool und Alpha-Pinen. In verdün-nter Form sind auch Aminosäuren, Aldehyde, Alkane, Nitrogenverbindungen, Keton, Glykoside und Zucker vorhanden.


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THC & CBD: KLINISCHE STUDIEN  & FORSCHUNGSBERICHTE                                          

CBD/THC-RECHTSSPRECHUNG IN DER SCHWEIZ                              



CANNABIS: WIE WIRKEN CBD & THC UND BEIDE ZUSAMMEN

Cannabis enthält je nach Sorte über 100 Cannabinoide. THC bindet sich im Körper an die Can-nabinoidrezeptoren CB1 und CB2. Wenn es sich an die CB1Rezeptoren andockt, beeinflusst dies die Signalübertragung an die Synapsen und es werden andere Informationen an das zentrale und periphere Nervensystem übertragen. Es stellt sich ein Glücksgefühl ein, man wird entspan-nter und Schmerzen lassen nach. Wie THC auf die CB2-Rezeptoren wirkt, ist weniger bekannt, man geht davon aus, dass es dem Immunsystem hilft. Der Wirkstoff THC ist noch nicht voll-umfänglich erforscht.

In der Medizin wird CBD für folgende therapeutische Zwecke eingesetzt: es lindert Kopfschmer-zen und Migräne sowie Übelkeit und Erbrechen, zerstört Krebszellen, wirkt Angst lösend und antipsychotisch, lindert Schmerzen bei  Nervenverletzungen, verhinderten das Wachstum  von Bakterien und hemmt  Entzündungen, unterdrückt Muskelspastiken  und Krampfanfälle, stim-muliert das Knochenwachstum und senkt den Blutzuckerspiegel als auch den Augeninnen-druck.    

Man unterscheide folgende Inhaltsstoffe bei Hanfsorten:

THC  –  Tetrahydrocannabinol: Zu den wichtigsten Cannabinoiden in diesem Komplex ist das Delta-9-THC-Molekül, der Hautpinhaltsstoff mit psychotropischer Wirkung (der Garten Eden der Kiffer).

THCV  –  Tetrahydrocannabivarin: Das zum Delta-9-THC Komplex gehörende THCV hat zu 25% der psychotropischen Wirkung von THC. Geringe Mengen können an den CB1-Rezeptor andocken und dienen als Appetitzügler, wodurch Fettleibigkeit behandelt werden kann.

CBD  –  Cannabidiol: CBD ist seit 2016 legal in der Schweiz Anbau und konsumierbar und wirkt den psychotropischen Effekten entgegen und schwächen sie ab.  CBD ist wirksam bei Entzün-dungen, Epilepsie, Angstzuständen, Bewegungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen.

CBDV  –  Cannabivadarin: CBDV steht im Verhältnis zu CBD wie THCV zu THC und gehört zum CBD-Komplex mit schwacher psychotropischer Wirkung. CBDV hat krampflösende, antisep-tische übelkeitshemmende Wirkung und wird bei der Morbus Crohn Krankheit eingesetzt.

CBDN  –  Canabinodiol: schwach psychotropisch, medizinisch kaum interessant, gehört zum CBD-Komplex

CBN  –  Cannabinol: schwach psychotropisch, entsteht aus THC-Oxidation und entsteht z.B. bei Haschisch am Rand. Hat eine krampflösende und entspannede Wirkung. 

CBG  –  Cannabigerol: schwach psychotropisch aber von hoher medizinischer Qualität: krebshemmend, antibakteriell, schmerzstillend und antidepressiv sowie Blutdruck senkende Qualitäten.

THC & CBD im Vergleich:                                  THC                                        CBD            

Steigert den Appetit                                             JA                                           NEIN

Lindert Schmerzen                                                JA                                           BEDINGT

Lindert Übelkeit und Erbrechen                          JA                                           BEDINGT

Unterdrückt Muskelkrämpfe                               JA                                           BEDINGT

Hilft bei Schlafstörungen                                      JA                                           BEDINGT

Hilft bei Tourette-Syndrom                                   JA                                           NEIN

Hilft bei Epilepsie                                                  NEIN                                       JA

Hemmt bestimmte Krebszellen                         BEDINGT                                BEDINGT

Hilft bei Angststörungen                                      BEDINGT                                BEDINGT

Hemmt Entzündungen                                         BEDINGT                                BEDINGT

Lindert Allergien                                                    BEDINGT                                NEIN

Hilft bei Depressionen                                          BEDINGT                                BEDINGT

Senkt den Blutzuckerspiegel                               NEIN                                       BEDINGT

Quelle: Fankhauser/Brenneisen

In der Medizin wird CBD für folgende therapeutische Zwecke eingesetzt:

Allergien • Alzheimer • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) • Asthma • Aufmerksamkeits-defizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) • Auto-immunkrankheiten • Demenz • Depres-sionen • Diabetes • Epilepsie • Glaukom (grüner Star) • HIV/Aids • Juckreiz • Krebs • Magen-Darm-Erkrankungen • Migräne • Morbus Crohn • Multiple Sklerose (MS) • Neuropathische Schmerzen • Parkinson • Posttraumatische Belas-tungsstörung • Reizdarm • Restless Legs-Syndrom (RLS) • Rheuma • Singultus (Schluckauf) • Tinnitus • Tourette-Syndrom

Es lindert Kopfschmerzen,  Migräne, Übelkeit und Erbreche, zerstört Krebszellen,  wirkt Angst lösend und Anti-psychotisch, lindert Schmerzen bei Nervenverletzungen,  hemmt Entzündun-gen, unterdrückt Muskelspastiken und Krampfanfälle, stimuliert das Knochenwachstum,  senkt den Blutzuckerspiegel und den Augeninnendruck, dient bei entzündungsbedingten Schmerzen als Alternative zu Schmerzmitteln und Opiaten.

Wofür wird Cannabis angewendet?

Allergien • Akne •Alzheimer • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) • Asthma • Aufmerksam-keitsdefizit-/ Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) • Autoimmunkrankheiten • Demenz • De-pressionen • Diabetes • Epilepsie • Glaukom (grüner Star) • HIV/Aids • Juckreiz • Krebs • Magen-Darm-Erkrankungen • Migräne • Morbus Crohn • Multiple Sklerose (MS) • Neuro-pathische Schmerzen • Par-kinson • Posttraumatische Belastungsstörung • Reizdarm • Restless Legs-Syndrom (RLS) • Rheuma • Singultus (Schluckauf) • Ti-nnitus • Tourette-Syndrom • entzündungsbedingten  Schmerzen als Alternative zu Schmerzmitteln und Opiaten • Spastik wie z. B. bei Multipler  Sklerose oder bei Querschnittlähmungen • Appetitlosigkeit und Abmagerung  wie bei HIV oder Krebs • Übelkeit und Erbrechen  durch Chemotherapien • Linderung der Entzugssymptome  bei Benzodiazepin-, Opiat-  und Alkoholabhängigkeit, Schuppenflechte •  Kontaktdermatitis

Die Dosierung von Cannabisprodukten erfolgt individuell je nach Wirkung und Nebenwirkung auf den Patienten. Es ist bekannt, dass Canna-binoide je nach Mensch verschieden aufgenom-men werden und wirken. So kann die benötigte Menge von Person zu Person stark variieren. Die Gefahr einer Überdosis besteht nicht. Es sollte beachtet werden, dass mit anderen Medika-menten Wirkungsverschiebungen auftreten können. Es können auch Toleranzen entstehen, die eine Erhöhung der Dosis nötig machen.Generell sollte bei allen Formen der Einnahme die Dosis langsam gesteigert werden, um unerwünschte Nebenwirkungen auf die Psyche und den Kreis-lauf zu vermeiden. Die Dosen können je nach Beschwerden und Therapiezweck sehr unter-schiedlich sein. Die Dosierung ist bei einer Behandlung von Appetitlosigkeit anders als bei einer Schmerzbehandlung. Rauchen oder Vaporisieren: Natürliche Cannabisprodukte (Blüten/Hasch) Da bei der Aufnahme über die Lunge eine fast sofortige Wirkung eintritt, bemisst sich die Men-ge nach der beabsichtigten Wirkung und dem Wohlbefinden. Da der THC- und CBD-Gehalt der Blüten oder des Haschs unbekannt ist, sollte bei jeder neuen Sorte die Dosierung überprüft werden.

DOSIERUNG & KOMBINATION

Das Verhältnis von THC und CBD ist bei den einzelnen Cannabissorten verschieden. Sativa-Sorten haben einen höheren THC, Indica- Sorten hingegen einen höheren CBD-Anteil. Je nach Krankheit oder Beschwerden sind gewisse Sorten geeigneter für die Behandlung. Um eine gleichbleibende Wirkung zu erreichen, sollte über eine längere Zeit dasselbe Material in abge-wogenen Mengen zu sich genommen werden. Generell ist davon auszugehen, dass Blüten einen THC-/CBD-Gehalt von 5 bis 15 Prozent haben. Hasch allerdings bis zu 40 Prozent. Eine Therapie sollte mit ca. 0,05 bis 0,2 Gramm Cannabisblüten pro Dosis begonnen werden. Dies entspricht ca. 2,5 bis 7,5 mg THC/CBD.

Extrakte: Haschöl ist mit Butangas oder Alkohol extrahiertes THC/CBD. Es enthält bis zu 70 Prozent der Wirkstoffe. Das heisst 1 Gramm Haschöl enthält bis zu 700 mg Wirkstoffe.

Dronabinol: ein Tropfen enthält ca. 0,7 mg THC  Tagesdosis 2 bis 3 x täglich 3 bis 4 Tropfen

Cannabistinktur (Dr. Fankhauser): Ein Tropfen enthält 0,3 mg THC/CBD Tagesdosis 2 bis 3 x täglich 8 bis 16 Tropfen

Cannabidiol-Lösung (Dr. Fankhauser): Ein Tropfen enthält 0,7 mg CBD  Tagesdosis 2 bis 3 x täglich 3 bis 4 Tropfen

Um eine gleich bleibende Wirkung zu erzielen, sollte Cannabis immer unter ähnlichen Bedin-gungen hinsichtlich der Nahrungsaufnahme eingenommen werden, z.B. immer eine Stunde vor dem Essen.Eine längere Einnahme verursacht eine Toleranz gegenüber unerwünschten Wir-kungen auf den Kreislauf und die Psyche, so dass Patienten tägliche Dosen von 50 bis 100 mg THC/CBD oder mehr einnehmen können, ohne signifikante Nebenwirkungen. Die richtige Do-sierung von medizinischem Cannabis ist eine komplexe Aufgabe, zu der noch einiges an For-schung notwendig ist, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Oft unterlassen Ärzte Empfeh-lungen zum Einsatz von medizinischem Cannabis, da kein ausreichendes Wissen über Canna-binoide, das Endo-öcannabinoidsystem und dessen breitgefächerte Wirkungsweise im Körper vorhanden ist. Die Patienten sind sich selber überlassen und müssen die richtige Dosierung mit Experimentieren herausfinden.

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