Archiv der Kategorie: Themenindex

Übersicht der sechs Schwerpunkte und Themen des Blogs allmynews.eu uvon GMC Photopress

Allmytraveltips Newsbulletin Februar 2015

Allmytraveltips Newsbulletin Februar 2015 (als pdf) herunterladen


IN EIGENER SACHE  | ALL ENGLISH REPORTS

Headerbild Tixi-Formation mit FahrerInnen

Auch 2014 leistete GMC Agenturleiter Gerd Müller als freiwilliger Tixifahrer wieder einen substanziellen CSR-Beitrag.


IN EIGENER SACHE

GMC: 20 Jahre PR mit einem guten Schuss CSR

Media Promotion auf Allmynews

 


DOSSIERS & SPECIALS

Header Mönchshütte Panorama

GMC’s Themen-Specials sind horizonterweiternd und nachhaltig positioniert. Bild: Sonnenaufgang beim Jungfrau Joch

Allmytraveltips Healthtips | Datenschutz-Dossier | (A-)Soziales im Inland | Klima & Eco-Dossier | Foreign Affairs Dossier | Ayurveda-Spezial | NGO-Radar im Januar | Australien-Spezial | Südafrika-Spezial

 


FERNREISEN

1260 px Header Sunset Coron Island

Sunset bei Coron Island auf den Philippinen. Bild: GMC/Gerd Müller

Amazonas Cruise mit der MS-Bremen

Australien-Spezial

Australiens Lockruf zieht Schwärme von Schweizern nach Downunder

Melbourne erneut zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt

Botswana/Okavango Delta: Grandioses Wüsten-Biotop unter Wasser

Botswana: Afrikas Ureinwohner sterben aus

India: Treated like a Mahardscha at Soma Kerala Palace

India: Die Seele während der Flussfahrt in Kerala baumeln lassen

Indien/Gujarat: Ghandi-Land drängt auf touristische Landkarte

Indien/Kerala: Ayurveda und spirituelle Rituale in «Gottes eigenem Land»

Kuba’s koloniale Pracht glänzt dank UNESCO-Geld wieder

Laos: Wiederentdecktes Indochina-Touristenparadies

Laos magische Mekong-Mäander

Mauritius-Spezial

Südafrika-Spezial

Südafrika: Stau am Zebrastreifen

 


TOURISMUS – WINTERSPORT

Header Wintersport, Alpinismus, Grossglockner, Kals-Matreis

Über 60 3000er Gipfel sind hier in der Wintersportregion Grossglockner Kals/Matrei zu sehen.. Bild: GMC/Gerd Müller

Austria Special: Alle Reportagen auf einen Blick

SBB/ÖBB-Angebote für Österreich ansehen

Arlberg/Montafon: Günstiger Skipass bei Anreise mit Bus & Bahn

Grandhotel Lienz: Spa & Genussurlaub vom Feinsten

Lienz: Pistenspass und Altstadtzauber

Freie Fahrt auf Osttirols Pisten in der Skifun-City Lienz

Gradonna: Ausgezeichneter Urlaub mit Nachhaltigkeits-Effekt

 


WINTERSPORT SCHWEIZ

Header Wintersport Parsenn

Pistenvergnügen auf der Parsenn in Davos. Die Schweizer Skigebiete und Hotelsier sind unter Druck. Bild: GMC

Beherbergungsstatistik im Dezember und im Jahresverlauf 2014

Bessere Rahmenbedingungen für die Beherbergungswirtschaft

Das Engadin hat nichts an Zauber, aber viele Gäste eingebüsst

Auftrieb nach der Fusion der Skigebiete Arosa – Lenzerheide

Die Waadtländer Alpen wollen rund um’s Jahr attraktiv sein

Nahziele für Zürcher Wintersportler: Mit der S-Bahn in Skigebiet

Die Bergbahnen hängen an einem Seidenfaden

 


GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN      

Headerbild Gesundheitstourismus: Tai-Chi im Somaatheram Ayurveda Resort in Kerala Indien. Health tourism: A man practising Tai-CHi in the ayurvedic health resort Somaatheram in Kerala, India.

Gesundheitstourismus: Tai-Chi im Somaatheram Ayurveda Resort in Kerala Indien. BIld: GMC/Gerd Müller

Allmytraveltips Healthtips

Ayurveda-Special

Interview mit Kardiologe und TCM-Spezialist Prof. Peter Lechleitner

Zweite nationale Konferenz „Gesundheit2020“

«GesundheitsApps und Wearables – Bedrohung der Privatsphäre?»

Plädoyer für einen liberalisierten Hanfanbau

Im Trend: Ökologisch und köstlich gesunde Hanfküche

Hanf: Zu gesund, um nicht als Medikament zuzulassen

 


NGO-RADAR, HUMANITÄRES & SOZIALES

Eine von zehn Rot-Kreuz-Holzwerkstätten für den Wiederaufbau der Bauernhütten von vertriebenen Flüchtlingen. One of 10 Kenya Red Cross timber sites for reconstruction Kenyan farmhouses.

Eine von zehn Rot-Kreuz-Holzwerkstätten für den Wiederaufbau der Bauernhütten von vertriebenen Flüchtlingen. Bild: GMC

GMC’S NGO-Radar

Nein zum neuen Nachrichtendienstgesetz

Whistleblower-Datenbank: Datenschützer setzt sich gegen EFK durch

Widerstand gegen „permanenten Ausnahmezustand“ im Anti-Terror-Kampf

 


SOZIALES

Der Empfangsraum bei den Sozialen Diensten von Zürich für Sozialhilfe-Empfänger,  wirtschaftliche Unterstützung, Familien- und Mütterberatung. Hier gibt es viele Broschüren und Kontakte u.a. auch zu Suchtberatungsstellen,

Headerbild Empfangsraum Soziale Diensten von Zürich für Sozialhilfe-Empfänger, wirtschaftliche Unterstützung,

Opfikoner Sozialvorsteherin sahnt bei IV und bei der Stadt ab

Jud kein Einzelfall: Millionen verdienen und IV-Renten beziehen

Der Fiskus will den Ärmsten den letzten Franken ausreissen

Sozialhilfegeld für Miete darf nicht direkt vom Amt bezahlt werden

Ältere werden bei der Jobsuche systematisch diskrimminiert

„Ohne Inländervorrang geht es nicht mehr“

Die soziale Ungleichheit – so gross wie seit 30 Jahren nicht mehr!

2016 besitzt 1 Prozent der Weltbevölkerung mehr als alle zusammen

 


KLIMA- NATUR- UND UMWELTSCHUTZ

Wir finden das gewünschte Sandkorn in unseren Bilderdünen

Die Namib-Wüste ist die älteste Wüste der Welt und noch immer ein weitgehend unberührtes Naturspektakel. Bild. GMC

Allmytraveltips Klima & Eco-Dossier

Europäischer Umweltbericht: nicht überall gute Noten für die Schweiz

Analysen zur Bodennutzung in der Schweiz (1985-2009)

Methanfresser leben vom Sauerstoff der Nachbarn

Innovation: EMPA testet den Treibstoff der Zukunft

Bundesrat Burkhalter an UNO-Weltkonferenz in Sendai

Schweiz will Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent senken

EMPA testet den Treibstoff der Zukunft

«Green Palm»-Zertifikate: Grün ist nicht gleich grün

Schweiz schlägt Thomas Stocker als Präsidenten des Weltklimarats vor

Bundesrat konsultiert Kantone zur Biodiversitätsstrategie Schweiz

HIV-Kinder- und Tierschutz-Projekte in sieben afrikanischen Ländern

Schatz gehoben: Bodendaten aus vier Jahrzehnten inventarisiert

Hans-Eggenberger-Preis 2014 für innovative Solartechnologie

«Zürcher UmweltPraxis» Nr. 79: Unser Verhalten prägt die Umwelt


NEWS AUS DEM BUNDESHAUS / VON DEN KANTONEN

Das Bundeshaus in Bern erstrahlt in neuem Glanz. Daneben befindet sich das Luxushotel Schweizerhof. Berns federal government-building has ben fresh renovated and in the forefront is the luxu

Das Bundeshaus in Bern erstrahlt in neuem Glanz. Daneben befindet sich das Luxushotel Schweizerhof. Bild: GMC

Allmytraveltips Foreign Affairs Dossier

Seco berichtet über Ausfuhr von Kriegsmaterial im Jahr 2014

Finma steht in der Kritik und stellt die Revisionstelle vor die Tür

Ist die Finma blind? Oder nur verfilzt und korruptionsanfällig?

ZAS-Whistleblower wurde für seine Zivilcourage bestraft

Whistleblower-Datenbank: Datenschützer setzt sich gegen EFK durch

Rückgang der Fernmeldeüberwachungen

Kritische Fragen zu stellen ist Adolf Muschgs Art des Patriotismus

Bundesrat verabschiedet das Rüstungsprogramm 2015

Zuwanderung: Bundesrat verabschiedet Gesetzesentwurf

OSZE erhält Preis der Münchner Sicherheitskonferenz


INTERNATIONALES/FOREIGN AFFAIRS

Kuba zieht sich nur zaudernd aus dem Abgrund empor

Kubas Landwirtschaft ist am Boden. Nur die Privatisierung hat Zukunft

Die Kirche am Sterbebett der kubanischen Revolution

Der Rechtsstaat darf nicht Foltern. Berechtigtes Quälen gibt es nicht


ENGLISH REPORTS

Swiss priorities in countering violent extremism  

India: Treated like a Mahardscha at Soma Kerala Palace

India: Gujarat wants to be a hot spot on the the tourist map

India: Treated like a Mahardscha at Soma Kerala Palace

«The OSCE – an opportunity we must seize together»

Providing OSCE with the capacity to reconsolidate European security

Detox At The Grand Hotel Lienz in Austria

„Best-Brand-Ski-Resorts“ in Austria

Großglockner Resort Kals-Matrei: Highest gourmet restaurant

 

GMC Photopress: 20 Jahre PR mit einem guten Schuss CSR

Die PR-Agentur GMC feiert ihr 20 jähriges PR- und Corporate Social Responsability Programm mit einer Rückschau auf die diversen Mandate aus der Airline-, Reise-, Tourismus- und Wellnessbranche. In den 90er Jahren war GMC für Südafrika’s und Indien’s Öko-Pioniere sowie zahlreiche Umwelt- und Hilfsorganisationen im Einsatz und hat das Tourismus & Umwelt Forum Schweiz gegründet und drei Jahre lange finanziert.

Headerbild Privat Jet Bahamas.

Luxury pur: Privat Jet in the Bahamas. Welcome to Paradies.

GMC’S PR FOR AIRLINES

 

Headerbild Park Castello del Sole

Another Paradies in Switzerland: The Castello del Sole in Ascona with the huge private park along Lago Maggiore

GMC’S PR-PORTFOLIO FOR HOTELS & SPA’S

 

Headerbild Bora Bora: Vom Anstieg des Meeresspiegels sind auch die pazifischen Inseln stark betroffen. Bora Bora: The uprising sealevel is harming the pacific islands

Südseetraum Bora Bora mit herrlichen Korallenriffs. Bora Bora’s beautifull coral reefs . Photo: GMC/Gerd Müller

PR-CAMPAIGNS FOR TOURIST BOARDS + TOUR OPERATORS

 

Headerbild Leoparden in Sicht: In Namniba leben noch rund 300 Exemplare - ein dritterl der Weltpopulation. In Namibia there are about 300 cheetahs left, one third of the world population

In Namniba leben noch rund 300 Geparden 1/3 der Weltpopulation. In Namibia there are about 300 cheetahs left, one third of the world population.  Photo: GMC Photopress/Gerd Müller

GMC’S AFRIKA-REPORTS

 

Headergbild Aussicht bei Sonnenuntergang vom Luxushotel Versace in Surfers Paradies mit Blick auf den glitzernden Luxus-Yachthafen. Breathtaking panoramic view over the coast and the harbour from the Versace luxury Hotel in Surfers Paradies

Aussicht vom Luxushotel Versace in Surfers Paradies mit Blick auf den Luxus-Yachthafen. Breathtaking panoramic view over the coast and the harbour from the Versace luxury Hotel in Surfers Paradies. Photo: GMC/Gerd Müller

GMC’S AUSTRALIA REPORTS

 

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AYURVEDA  PORTFOLIO

 

Headerbild Woman Bora Bora Sailing. © GMC Photopress, Gerd Müller, gmc1@gmx.ch

Headerbild Woman Bora Bora Sailing. © GMC Photopress, Gerd Müller, gmc1@gmx.ch

GMC’S CRUISE-REPORTS

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GMC’S CUBA REPORTS PORTFOLIO

 

Headerbild Kids in Paritins im brasilianischen Amazonas

Headerbild Kids in Paritins im brasilianischen Amazonas

GMC’S SOUTH AMERICA REPORTS PORTFOLIO

ETH entwickelt Flugzeugtreibstoff aus Sonnenenergie

28.04.2014 Zürich | Im Rahmen des EU-Projekts Solarjet haben Wissenschaftler zum ersten Mal die gesamte Produktionskette von flüssigem Treibstoff aus Wasser und CO2 mit Hilfe von Sonnenenergie experimentell nachgewiesen. Kernstück des Projekts ist ein an der ETH Zürich entwickelter Solarreaktor.

Ein europäisches Konsortium unter Beteiligung der ETH Zürich hat den experimentellen Machbarkeitsnachweis erbracht für die Herstellung von flüssigem Treibstoff in einem thermochemischen Prozess mit Hilfe von konzentrierter Sonnenenergie. Am von der EU geförderten Projekt Solarjet waren neben der ETH Zürich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Treibstoffunternehmen Shell, der Think Tank Bauhaus Luftfahrt und die Consultingfirma Arttic beteiligt. Das berichtet heute die ETH in Ihren Medien-News.

Demnach ist das Kernstück des Herstellungsprozesses von nachhaltigem «solarem Kerosin» ein Hochtemperatur-Solarreaktor, der in der Gruppe von Aldo Steinfeld, Professor für Erneuerbare Energieträger an der ETH Zürich und Leiter des Labors für Solartechnik am Paul Scherrer Institut, entwickelt wurde. Der Reaktor beinhaltet einen porösen, keramischen Solarabsorber aus dem Metalloxid Cerdioxid. Damit wird in einem zyklischen, zweistufigen sogenannten Redox-Prozess Wasser und CO2 gespalten.

Synthesegas für die Kerosinherstellung

Die erste, energieintensive Stufe läuft bei 1500 Grad Celsius ab, wobei die benötigte Energie aus konzentrierter Solarstrahlung stammt. Das Metalloxid gibt in diesem ersten Schritt Sauerstoff ab und liegt anschliessend in sogenannt reduzierter Form vor. Im zweiten Schritt reagiert das reduzierte Metalloxid bei 700 Grad Celsius mit Wasserdampf und CO2, die dem Metalloxid Sauerstoff-Atome übertragen. Das Metalloxid hat damit wieder seine Ausgangsform erreicht, und der Kreisprozess kann erneut gestartet werden. Entstanden sind ein Gasgemisch aus Wasserstoff (H2)und Kohlenmonoxid (CO), das als Synthesegas – oder Syngas – bezeichnet wird. Es kann anschliessend zur Synthese von flüssigem Treibstoff verwendet werden.

«Es gelang uns, mit dem Reaktor 240 Zyklen zu durchlaufen», sagt Daniel Marxer, Doktorand in der Gruppe von Steinfeld. So gewannen die ETH-Forscher 750 Liter Syngas, welches sie in einem Druckbehälter nach Amsterdam schickten. Dort wurde daraus in einem Forschungszentrum von Shell mit einer etablierten Methode (Fischer-Tropsch-Verfahren) Kerosin hergestellt.

«Solar-Kerosin»-Produktion schwebt noch in der Luft

In einer nächsten Phase des Projekts möchten die beteiligten Partner die Solarreaktor-Technologie weiter optimieren. «Dazu gehört es auch, die Effizienz der Energieumwandlung von Sonnenenergie in Treibstoff zu maximieren», sagt Steinfeld. «Was den Solarreaktor angeht, ist dafür eine bestmögliche Wärmeübertragung und die Reaktionsgeschwindigkeit zentral.» Auch möchten die Projektpartner das Potential der Technik für eine industrielle Anwendung ausloten, beispielsweise in einer Solarturmanlage, wie es sie bereits zur Stromerzeugung gibt.

Denkbar wäre ausserdem, das für den Prozess notwendige CO2 über Abscheidungstechnologien beispielsweise aus der Atmosphäre oder aus Abgasen zu gewinnen. So würde der ganze Prozess CO2-neutral werden. Die Wissenschaftler sind sich allerdings bewusst: Um dereinst ganze Flugzeuge mit so hergestelltem Treibstoff zu versorgen, wären sehr grosse Flächen nötig. «Das Ziel ist, mit unserem solarbetriebenen, zyklischen Prozess langfristig einen Wirkungsgrad von 15 Prozent zu erreichen», sagt Steinfeld. Damit könne eine Solaranlage von einem Quadratkilometer Fläche pro Tag 20‘000 Liter Kerosin produzieren. (Quelle: ETH Zürich)

Blühender Bio-Bschiss bei Saatgut und Produkten

Wo Bio drauf steht ist nicht automatisch Bio drin. Diesen Verdacht hatten wir schon lange. Dass die Konsumenten hinters Licht geführt und Biokonsumentinnen und Konsumenten abkassiert werden. Der Beweis dafür ist endgültig erbracht. Und wird von «Bio Suisse» und den Behörden abgesegnet

230 Franken geben die Konsumentinnen und Konsumenten hierzulande für Bio-Produkte aus. Der Umsatz des Detailhandels ist auf 1,83 Mia. Franken gestiegen. Die Nachfrage übersteigt immer öfter das Angebot. Bei Engpässen wird nicht etwa richtig deklariert. Die Bio-Zertifizierung von herkömmlicher Ware ist dank einer Ausnahmebewilligung möglich. Die Zahl der Ausnahmebewilligungen ist rasant gestiegen. Ein Ende der Gaukelei nicht abzusehen.

Ettikettenschwindel ohne Ende

Noch hintertriebener wirkt das Ganze, wenn man bedenkt, dass längst nicht genügend Saatgut in Bio-Qualität gibt. Da wird also ebenso Etikettenschwindel betrieben, was zu einer grossen Verunsicherung bei den Biokunden führt. Denn Bio-Lebensmittel sind im Schnitt weit über 50 % teurer, wie ein Preisvergleich der Konsumentenzeitschrift «Saldo» zeigte. Bei Coop und Migros sind es rund 65%. Die Bio-Bauern verdienen demnach auch sehr gut. Für die Landwirte lohnt sich der biologische Anbau in der Tat. Sie verdienen im Schnitt rund 12‘000 Franken mehr als das Gros der Landwirte. Im Schnitt sind es gut 78‘500 Franken.

Coop’s Millionen für das Bio-Institut untergräbt dessen Seriosität

Damit die Bio-Landwirte auch als Bioware verkaufen können, wenn dies nicht der Fall ist, brauchen Sie eine Ausnahmebewilligung, welches das Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Frick erteilt. Dieses wiederum wird von Coop mit Millionenbeiträgen gesponsort. Laut Bio Suisse stellten die Bauern letztes Jahr über 1000 Ausnahmebewilligungen für die Verwendung von konventionellem Saatgut. Nur fünf Prozent der Gesuche wurden abgelehnt. Das zeugt von einem sehr lockeren Umgang im Verständnis mit transparanten und wahrheitsgetreuen Deklarationen.

Nur 10-20 Prozent Bio-Gemüse stammt von Bio-Saatgut

Amadeus Zschunke, Geschäftsführer der Bio-Saatgutfirma Sativa in Rheinau schätzt, dass nur 10 bis 20 Prozent von dem in der Schweiz verkauften Gemüse aus biologischem Saatgut erzeugt wurde. Vor allem bei Kartoffeln sei das Angebot sehr knapp. Daher bewilligte das Forschungsinstitut im Jahr 2011 509 Tonnen konventionelles Saatgut für den Bio-Anbau. Im Jahr zuvor waren es sogar 678 Tonnen.

Auch bei den Erdbeeren wird die Ausnahmebewilligungspraxis inflationär gehandhabt. 170‘000 Jungpflanzen wurden 2011 bewilligt. Im Vorjahr waren es noch 52‘000 Pflanzen. Kommt hinzu, dass Landwirte oft nicht einmal eine Ausnahmebewilligung brauchen, wenn sie konventionelles Saatgut statt Bio-Saatgut verwenden. Es gibt laut Bio Suisse eine Generelle Ausnahmebewilligung «wenn für bestimmte Produkte das Angebot an biologischem Saatgut und Setzlingen zu klein ist und die gewünschten Sorten nicht in Bio-Qualität zur Verfügung stünden». Wer will da noch Bio-Produkte kaufen und sich gleichzeitig für dumm verkaufen lassen?

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Politische Kundgebung, Kommunisten, Ahmedabad, Gujarat | political celebration, communist party, masses of peoples. © GMC Photopress, gmc1@gmx.ch

Narenda Modi halftert die Ghandi-Dynastie ab

Indiens Bevölkerung hat eine historischen Regierungswechsel vollzogen. Der Wahlsieg der hindunationalistischen BJP-Partei katapultiert das Land mit 1,2 Milliarden Menschen in ein neues Zeitalter. Narenda Modi, der vom Westen infolge des Massakers an Muslimen lange Geächtete, wird nun wieder von allen Staatschefs umworben. Vor allem die Beziehungen zwischen Indien und China dürften enger werden. Wer ist Narenda Modi und wohin steuert er sein Land? Allmytraveltips-Herausgeber Gerd Müller hat den BJP-Führer in vor einem Jahr in Ahmedabad, der Hauptstadt Gujarats getroffen.

Narenda Modi zelebriert und zementiert seine Macht auf der Basis des hindu-nationalistischen Fundamentes. Bild: GMC/Gerd Müller Narenda Modi zelebriert und zementiert seine Macht auf der Basis des hindu-nationalistischen Fundamentes. Bild: GMC/Gerd Müller

Der 63 jährige Narenda Modi aus dem Ghandi-Bundesstaat Gujarat tritt auf wie ein Heiliger und hält sich die Journalisten und Besucher mit zwei Dutzend schwerbewaffneten Soldaten und einigen Leibwächtern vom Leib, als er im neu gebauten Kongresszentrum in Ahmedabad im April 2013 vor die versammelten Gäste tritt. Rund 100 ausgewählte Journalisten und Top-Reiseveranstalter aus der ganzen Welt wurden damals auf Geheiss Modi’s nach Gujarat eingeladen, um den trockensten Bundesstaat und seine Reize kennenzulernen.

Der erste Eindruck für die meisten der ausländischen Besucher beginnt damit, dass man ihnen den Alkohol am Flughafen abnimmt. Denn Alkoholkonsum ist in Gujarat schon seit vielen Jahren verboten. Die Handschrift und Stossrichtung Modi’s wird schon bei Ankunft klar. Disziplin und Drill sind zwei Tugenden, die sich der Sohn eines Teeverkäufers schon früh verinnerlicht hat. Denn früh war er Mitglied bei der RSS, dem nationalistischen Freiwilligen-Corps, die auch eine grosse Verehrung für die Nazi’s und Hitler gezeigt hatten.

Narenda Modi und Gujarat's Tourismusminister in Ahmedabad im April 2013 am Gujarat Travel Mart. Bild: GMC/Gerd Müller

Narenda Modi und Gujarat’s Tourismusminister in Ahmedabad im April 2013 am Gujarat Travel Mart. Bild: GMC/Gerd Müller

Der aus armen Verhältnissen stammende junge Hindu hat sich mit eisernem Willen hoch gearbeitet und in den letzten zehn Jahren hat Modi Gujarat wie ein Unternehmen regiert und einer der ärmsten Bundesstaaten im Westen Indiens reformiert. Dabei half ihm sein Sarkasmus und sein Image als Winnertyp, der auch durch schlechte Zeiten gut hindurch kommt und auch durchgreifen kann. Modi ist ein ausgeprägter Machtmensch, der seine natürliche Autorität mit dem Pathos eines Heiligen geschickt kombiniert. Modi zementiert seine Macht auf der Basis der hinduistischen Religion. Das hinterlässt bei den 13 Prozent Muslimen im Land ein schaurig kribbelndes Gefühl.

Der Schandfleck des heiligen Aufsteigers

Doch dieser Aufsteiger trägt eine schweres Erbe mit sich herum, für das er seit Februar 2002 verantworten muss. In Godhra ging am 27.Februar ein Zug mit Hindu-Pilgern in Flammen auf. 58 Insassen kamen ums Leben. Der Verdacht einer Brandstiftung durch Muslime kam auf und ein wütender Hindu-Mob löschte kurzerhand mehr als 1000 Menschenleben aus. Modi wollte oder konnte dieser Tragödie nicht Einhalt gebieten und es blieb der Verdacht, dass er den Konflikt noch geschürt hat. Jedenfalls griff die Polizei nicht durch und liess den Mob gewähren.

Modi unnahbar: Narenda umgibt sich mit schwerbewaffneten Soldaten und Bodyguards. Bild: GMC Photopress/Gerd Müller

Modi unnahbar: Narenda umgibt sich mit schwerbewaffneten Soldaten und Bodyguards. Bild: GMC Photopress/Gerd Müller

Narenda Modi wird Indien dank seiner komfortablen Mehrheit gewiss viel straffer und organisierter führen, als sein Vorgänger Rahul Ghandi. Der Mann hat die Fähigkeit die Ghandi-Dynastie, die Indien wie keine andere geprägt hat, in den Schatten zu stellen. Rahul Ghandi, Sohn von Premier Rajiv, Enkel von Indira und Urenkel des Staatsgründers Jawaharal Nehru hat es nicht geschafft, dem Aufsteiger aus Gujarat die Stirn zu bieten.

Modi hat die Ghandi-Dynastie abgehalftert

Dem BJP-Spitzenkandidaten gelang es, die Mehrheit der Muslime und viele Bürger der Unterschicht hinter sich zu scharen. Er macht die Religion zur Politik und wählte den heiligsten Kral der Hindus, Varanasi, zu seinem Wahlkreis. Der Ort am Ganges gilt als heiligste Stätte des Hinduismus. Modi ist kein säkularer Politiker, er ist mehr ein Prophet, der seinem Land einen Weg in die Moderne verspricht. Und genau diesen Kurs fordert die wachsende Mittelschicht Indien’s. Sie wünschen sich ein von vielen religiösen Zwängen befreites Land und holen sich dazu paradoxerweise einen religiösen Führer ins Boot.

Modi unnahbar: Narenda umgibt sich mit schwerbewaffneten Soldaten und Bodyguards. Bild: GMC Photopress/Gerd Müller

GujaratsTourismus-,Transport-, Chief Minister Nahredra Modi, Gujarat Travel Mart, Ahmedabad | Gujarats Tourism-, Transport-, Chief-Minister Nahredra Modi, Gujarat Travel Mart, Ahmedabad-City. © GMC Photopress/Gerd Müller

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