Mutlos gescheiterte statt sinnvoll beflügelte Drogenpolitik

Kommen wir zu einer ganz anderen, unsäglichen zähflüssigen, politischen Thematik in der Schweiz, die mich und viele aus meiner Generation nun schon seit 40 Jahren beschäftigt oder betrifft. Die Hanfpolitik, also die sogenannte Drogenpolitik, die im Kern eine unverständliche Repressionsmaschine ist und in der Schweiz vor allem die Pharmaindustrie schützt aber nichts mit Prävention und Volksgesundheit zu tun haben. Denn: Die Hanfpflanze und deren Substrat Marihuana werden wider besseren Wissens seit Jahrzehnten als Teufelsdroge verurteilt und verdammt, dabei spendet die uralte Kulturpflanze weltweit seit tausenden von Jahren wertvolle Heilmittel, einzigartige Baumaterialien (von Dämmstoffen bis hin zu Hanfseilen für die Schifffahrt) und überdies mit den mehrfach ungesättigten Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren reichen Hanföl eine überaus gesunde Ernährungskomponente. Selbst die Kosmetik hat die heilsamen Hanf-Wirkstoffe wiederentdeckt und in Frankreich beginnen einzelne Winzer ihren Wein mit Hanf anzureichern.

Haben wir in der Jugend erst einmal die berauschende und horizonterweiternden Aspekte der THC-Substanz geschätzt, kommen mit zunehmendem Alter weitere wertvolle Wirkungen hinzu, wie geistige und körperliche Entspannung, einen besseren Schlaf oder Einschlafhilfe, intensiveren und kreativeren Sex sowie veritable gesundheitliche Hilfen bei vielen Krankheiten, wie wir gleich sehen. Mary Jane wurde oft als Einstiegsdroge für härtere Substanzen verantwortlich gemacht und dabei wurde ausgeblendet, dass Alkoholkonsumation der erste und wichtigste Schritt hin zu allen anderen Drogen ist und handkehrum auch die Medikamentensucht nicht zu verunglimpfen ist.

Heute ist der Mix von Alkohol, Designer-Drogen und schubverleihenden Medikamenten besonders gefragt und gefährlich. Synthetische Spice Produkte können auch tödlich sein. Eine Folge der verfehlten, weltweit auf Repression ausgerichteten und sehr verlogenen Drogenpolitik, die ihren Ursprung in Amerika hat. Dort wurde Hanf, Gras, Hasch etc. weitgehend legalisiert, in der Schweiz lassen wir gerade einmal ein paar Pilotversuche zu, die in dieser Form untauglich sind und die lediglich dazu dienen, bei einer Liberalisierung die Pharma-Industrie zu begünstigen und zu protegieren.

Derweil Hunderte von Verkehrstoten und tausende von Gewaltakten unter Alkoholeinfluss als normal in Kauf genommen werden, hat Cannabis noch keinen umgebracht und führt in der Tendenz eher zu einem ruhigen, friedlichen wenn nicht gar apathisch bekifften Zustand. Wo ist da die weitgerühmte Verhältnismässigkeit und helvetische Einsicht zur Faktenlage? Bei der Volksdroge Alkohol nimmt man all die Verkehrstoten, familiären Gewalt-Exzesse, Vergewaltigten und Aggressionen hin? Grotesk nicht? Als die Fussball WM 2012 in Portugal stattfand, verbot die Regierung Alkohol für drei Tage aber drückte beide Augen beim Cannabis-Konsum zu. Und siehe da, es waren die friedlichsten Fussballspiele aller Zeiten. Jetzt vertiefen wir die medizinischen Fakten und die politische Grosswetterlage

Cannabis wird international zwar nicht mehr mit Heroin gleichgesetzt, seit die Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen (United nations Commission on Narcotic Drugs (CDN) im Dezember 2020 auf einer Tagung in Wien über diverse Vorschläge abgestimmt hat, die 2019 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Neueinstufung von Cannabis gemacht wurden. Es ging darum Cannabis aus der Schedule IV der Single Convention on Narcotic Drugs aus dem Jahr 1961 herauszunehmen und zu zu entkriminalisieren. Weil Cannabis bisher zusammen mit Heroin und Methaphetamin, den illegalen Opiaten und Kokain in der Liste IV gestanden hat, beriefen sich viele konservative Staaten weiterhin auf die uralte Verordnung. die vor über 50 Jahren durch die messianische und heuchlerische US-Politik geprägte Drogenpolitik (und die Ambitionen eines arbeitslos gewordenen US-Alkoholprohibitions-Chefbeamten) weltweit im Umbruch ist.

Das Drogenverbot soll uns schützen, heisst es allenthalben. Unsere Gesundheit wird mit zwangs- und strafrechtlichen Mitteln durchgesetzt. Auf sehr fadenscheinige, heuchlerische Weise, obschon die WHO Sucht per se als eine Krankheit definiert. Ob es nun Fresssucht, Alkoholsucht, Heroin oder Opium-Sucht oder Cannabis-Missbrauch ist. Die sind im aktuell geltenden ICD-10 unter den Punkten F10 bis F19 verankert. Das Cannabis-Abhängigkeitssyndrom unter F12.2, schädlicher Opiummissbrauch unter F11.1 und die Alkoholsucht ist unter F10.5 zu finden. Gut und schön. Doch wie sieht die Realität aus? Ein obskures, kafkaeskes Wirrwarr, das jeglicher Logik widerspricht. Klingelt die Polizei, wenn Diabetiker, die Empfehlungen der Arzte die Rezepturangaben missachten? Sanktioniert und büsst die Polizei Vergehen bei «Ritalin»- oder verschreibungspflichtigem Tablettenmissbrauch? In den USA gab es aufgrund der geldgierigen Pharmaunternehmen und lockeren Verschreibungspolitik von Opiaten wie «Oxytoxin» als Schmerzmittel hunderttausende von Toten. Eine Katastrophe biblischen Ausmasses, die nur nóch von Trumps Corona-Antipolitik übertroffen wurde.

Mittlerweile ist in vielen Bundesstaaten in den USA, in Kanada und in Uruguay, als auch in einigen Ländern in Europa (Spanien, Portugal, Tschechien) Cannabis legalisiert, wurde hinkt die Schweiz wie immer und überall hinterher. Das liegt hierzulande wohl daran, dass die Pharmagiganten sich dieses Big Business, einen Markt von über fünf Milliarden Franken nicht entgehen lassen wollen und in Bundesbern dafür lobbyieren, dass ja keine eigentliche Liberalisierung sondern nur eine pharmazeutische Regulierung angestrebt wird. Mit anderen Worten, dürfte es wohl auch weiterhin für Kreti und Pleti verboten bleiben, diese uralte Kulturpflanze im Garten neben die Tomaten und anderen Kräutern anzubauen und zu ernten. Wäre dies der Fall, könnte die Schweiz ein halbes Kernkraftwerk abschalten, wenn die Grower in diesem Land nicht dazu gezwungen wären, die Nutzpflanzen unter Leuchten in Kellern und Industrieanlagen mit einem immensen Strombedarf hochzupäppeln, derweil der Hanf unsere Berg und Lawinenhänge sichern könnte, würde er im grossen Stil draussen anpflanzt.

Gewiss ist nur, dass das grüne Gold, wie fast alles in der Schweiz, von der Pharmaindustrie einträglich zu Kohle gemacht und Cannabis nur auf Rezept medizinisch, klinisch und evtl. erst noch synthetisch gegen teures Geld abgegeben wird. So kosten die derzeit für sehr wenige Personen (rund 3000) legal erhältlichen CBD oder THC-Präparate zwischen 600 bis 800 Franken und die Krankenkassen übernehmen die Kosten erst noch nicht oder nur in den seltensten Fällen. So wird eine dergestalt legalisierte Abgabe den Schwarzmarkt nicht beseitigen. Und der Weg zu einer Sonderbewilligung ist bisher nur in vier Fällen möglich: bei Spastik wie Multipler Sklerose, bei chronischen Schmerzpatienten, bei HIV-Erkrankungen und bei Krebsleiden und Chemotherapien. Dabei reicht der Katalog der Krankheiten, bei denen Cannabis nachweislich eine positive aber keine oder kaum negative Auswirkungen hat, schon lange sehr viel weiter. In der Medizin werden THC und CBD daher immer öfters für therapeutische Zwecke eingesetzt, bei Kopfschmerzen und Migräne, Übelkeit oder Erbrechen. Es wirkt Angst lösend, antipsychotisch, lindert Schmerzen bei Nervenverletzungen, hemmt Entzündungen, unterdrückt Muskelspastiken und Krampfanfälle, stimuliert das Knochenwachstum, senkt den Blutzuckerspiegel und Augeninnendruck und kann auch Krebszellen zerstören. Das ist längst nicht alles, schauen wir uns das reichhaltige Potential dieser halb legalen, halb illegalen Pflanze einmal medizinisch und wissenschaftlich näher an.

Israelische ForscherInnen sind weltweit führend bei der Untersuchung von medizinischem Cannabis. Dr. RaphaelMechoulam, hat vor 50 Jahren THC und später auch CBD entdeckt. Untersuchungen der «Jüdischen Universität» und der «Universität Tel Aviv» haben ergeben, dass THC und CBD die Heilung von Knochenbrüchen fördert und die Lysylhydroxylasen (die zur Knochenheilung nötigen Enzyme) in den Zellen aktivieren können. THC bindet sich im Körper an die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2. Beim andocken an die CB1-Rezeptoren, wird die Signalübertragung an die Synapsen beeinflusst, die Informationen an das zentrale und periphere Nervensystem übertragen, worauf sich ein Glücksgefühl einstellt, man entspannter wird und Schmerzen nachlassen. In Israel wurde auch die heilende Wirkung von Cannabis auf Darmkrebszellen und adenomatöse Polypen nachgewiesen. Hier zeigte sich, dass CBG einen Zellstillstand bei Darmkrebszellen und einen apoptotischen Zelltod verursachte. Die häufigste Form von Krebs ist Hautkrebs. also ein Melanom.

Kommen wir nun zu einer der Haupttodesursachen in der westlichen Welt, Typ-2-Diabetes. Fettleibigkeit ein entscheidender Risikofaktor, der mit der Erkrankung in enger Verbindung steht. Bestimmte Moleküle, die in der Cannabispflanze gebildet werden, können dazu beitragen, die Krankheit zu verhindern und zu therapieren. Bei Typ-1-Diabetes geht es sich um eine genetische Störung, bei der der Körper kein Insulin produzieren kann. Typ-2-Diabetes oder Diabetes mellitus kommt viel häufiger vor und tritt auf, wenn die Bauchspeicheldrüse, nicht genügend Insulin produziert. Ist dies der Fall, kann kein normaler Blutzuckerspiegel aufrecht erhalten werden.

Ein in Grossbritannien ansässiges entwickelt derzeit ein Cannabismedikament, das potenziell die Notwendigkeit von Insulininjektionen bei Diabetes ausschaltet. Das Unternehmen hat bereits ein orales Spray namens «Sativex» auf den Markt gebracht, das gegen die Muskelkrämpfe bei Multipler Sklerose hilft. Dieses Medikament zielt auf die Verwendung der Cannabinoide CBD und THCV (Tetrahydrocannabivarin) ab, bei denen es sich um Moleküle handelt, die den Blutzuckerspiegel senken und die Insulinproduktion verbessern.

THCV ist ein wirkungsvolles Cannabinoid und hat sich zunächst einmal als Appetitzügler erwiesen. Eine Studie, die von der «American Diabetes Association» veröffentlicht wurde, untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit von THCV und CBD bei Patienten mit Typ-2-Diabetes. Die Forscher, fanden heraus, dass THCV auch die Nüchtern-Plasmaglukose signifikant verringerte. Die Cannabinoide CBD und THC verstärken sich wiederum gegenseitig in ihren therapeutischen Eigenschaften. Cannabigerol (CBG) ist wie Cannabidiol (CBD) ein nicht-psychoaktives Cannabinoid aus der Cannabispflanze. Dabei ist der CBG-Gehalt in der Regel in Indica-Sorten höher als in Sativa-Sorten und wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, schmerzlindernd sowie augeninnendrucksenkend. Forscher der «University of Barcelona» haben bewiesen, dass CBG ein partieller Agonist des Cannabinoidrezeptors 2 (CB2) und als Regulator der Endocannabinoid-Signale wirkt.

Italienische Forscher belegten, dass Entzündungen und oxidativer Stress bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose eine zentrale Rolle spielt und fanden heraus, dass Cannabis auch neuroprotektive Wirkungen gegen Entzündungen und oxidativen Stress ausübt und so vor dem Verlust neuronaler Zellen schützt. Forscher der «Universidad Complutense» Madrid in Spanien untersuchten die Auswirkungen von CBG und identifizieren Gene, die mit der Huntington-Krankheit in Zusammenhang stehen (z. B. das Gamma-Aminobuttersäure-A-Rezeptors (GABA). Die Untersuchung wurde unter der Aufsicht von WissenschaftlerInnen aus 18 Ländern vorgenommen wurde.

Das „Journal of Investigative Dermatology“ publizierte eine Studie, in der Mäuse mit Melanomen mit THC und CBD behandelt wurden und ein internationales Team von Forschern hat herausgefunden, dass diese Stoffe durch Apoptose und Autophagie zum Tod der Krebszellen führen. Unter dem Begriff Autophagie versteht man einen Prozess bei dem die Zelle sich selbst demontiert, um geschädigte Teile loszuwerden. Die Apoptose ist der natürliche Selbstmord der Zelle. Sie bricht auseinander und dann räumt das Immunsystem den Rest auf. Durch Studien an Tieren konnte gezeigt werden, dass THC und CBD beide Prozesse stimulieren und unterstützen können.

Die Forscher nutzten bei ihrer Studie THC und CBD zu gleichen Teilen, so wie bei dem Medikament Sativex gegeben, das momentan eine Testphase als Schmerzmedikament für Krebspatienten durchläuft. Die Forscher entdeckten das Potential von Cannabinoiden zur Behandlung von Melanomen bereits im Jahr 2006. Damals fanden sie den CB1- und den CB2-Rezeptor in Melanomzellen. Diese Rezeptoren sind gleichzeitig die Bindungsstellen für THC im menschlichen Körper. Durch die Aktivierung dieser Rezeptoren war es den Forschern möglich das Wachstum der Krebszellen zu verlangsamen, weil durch die Behandlung Apoptose und Autophagie ausgelöst wurden. Wie wir sehen ist das rein medizinische Spektrum der Hanfpflanze enorm, ganz davon abgesehen dass die Pflanze, also die Samen und das Ol) sehr gute zur Ernährung sind, weil sie einen überaus hohen Anteil und ein ideales Verhältnis an ungesättigten Fettsäuren und Aminosäuren enthalten.

Die Hanfpflanze hat unbestritten sehr viel medizinisches Potential, dass durchaus auch von der Pharmaindustrie vermehrt genutzt werden sollte. Aber bitte nicht ausschliesslich und unter Diskriminierung derer, die die phytomedizinischen Qualitäten mit Sonnenlicht und Regenwasser, CO2-neutral mit geringerer THC-Potenz gratis anbauen und jederzeit unbeschwert legal konsumieren wollen, egal, ob als Joint, als Hasch-Guetzli oder als Hanföl. Das allein würde schon der Volksgesundheit dienen und der Wirtschaft als auch dem Staat, der Polizei und Justiz helfen. Steuereinnahmen für Jugendschutz und Prävention, für Staat und Kantone, die Entlastung der Strafverfolgungsbehörden von der sinnlosen Kifferjagd, einen wirtschaftlichen Innovationsschub auch bei Textilien und Baumaterialien.

73 Milliarden Dollar werden Cannabisfirmen nach Schätzungen der US-Firma «Grand View Research» im Jahr 2027 weltweit erwirtschaften. Die auf Cannabis spezialisierte Londoner Firma «Prohibition Partners» schätzen das Marktvolumen für Europa bis 2028 auf 115 Milliarden Euro. Das Umsatzpotential für die Schweiz wird derzeit auf gut fünf Milliarden veranschlagt, es könnte aber sehr viel höher sein. Zur Zeit haben Kanadische Firmen die Nase vorn, gefolgt von Unternehmen in den USA und in Grossbritannien, aber auch in der Schweiz sind einige schon recht grosse Players am Start. Die Drogenprohibition hat nie funktioniert, das medizinische Potenzial wurde kastriert. Das wissen wir jetzt seit 50 Jahren. Also sollten wir nun G®as geben statt mit abstrusen Pilotprojekten wertvolle Zeit verstreichen zu lassen. Die Bevölkerung ist reif genug dafür und will sich auch hier nicht länger bevormunden und für dumm verkaufen lassen.

Weitere wissenschaftliche Berichte über Cannabis, die Sie interessieren könnten:

Trotz Verbot konsumieren in der Schweiz rund 200’000 Menschen regelmässig Cannabis mit mehr als 1% THC-Gehalt zu Genusszwecken. Diese Situation wirft mehrere Probleme auf: Sie lässt einen bedeutenden Schwarzmarkt florieren, die Produktequalität unterliegt keiner Kontrolle, die Repressionskosten sind hoch, und es ist schwierig, die Konsumentinnen und Konsumenten mit Präventionsmassnahmen zu erreichen.

Ohne das allgemeine Cannabisverbot in Frage zu stellen, müssen alternative Regulierungsmodelle unter Berücksichtigung der heutigen Gegebenheiten getestet werden können. Der Artikel zu den Pilotversuchen sieht vor, dass die Gemeinden wissenschaftliche Studien durchführen können. Damit sollen die Vor- und Nachteile alternativer Regulierungsformen (z.B. regulierter Verkauf in Apotheken) ermittelt werden. In der Vernehmlassung hat sich die Mehrheit der Kantone und der politischen Parteien für das Prinzip der Pilotversuche ausgesprochen. Mehrere Städte hatten zudem bereits Interesse an der Durchführung solcher Versuche bekundet, die bisher mangels Rechtsgrundlage nicht möglich waren.

Streng reglementierte Pilotversuche

Die Pilotversuche werden streng reglementiert. Um den Jugendschutz zu gewährleisten sind Minderjährige davon ausgeschlossen. Volljährige Personen, die an einer Studie teilnehmen möchten, müssen nachweislich bereits Cannabis konsumieren. Ausserdem müssen die Teilnehmenden ihren Wohnsitz in einer Gemeinde haben, in der eine Studie durchgeführt wird. Darüber hinaus werden keine anderen psychotropen Substanzen in die Studien einbezogen.

Die Teilnehmenden können nur eine beschränkte Menge Cannabis pro Monat erwerben. Es ist ihnen untersagt, diesen Cannabis an Dritte weiterzugeben, und sie dürfen ihn nicht an öffentlich zugänglichen Orten konsumieren. Die Dauer der Studien darf höchstens fünf Jahre betragen.

Die Gültigkeit des im Betäubungsmittelgesetz aufgenommenen Artikels zu den Pilotversuchen ist auf zehn Jahre beschränkt. Nach Ablauf dieser Zeitspanne werden die Ergebnisse der verschiedenen Studien zusammengetragen, damit die Diskussion über die Cannabispolitik evidenzbasiert weitergeführt werden kann.

Die Pilotversuche lassen keine Rückschlüsse auf das weitere Vorgehen zu. Das allgemeine Cannabisverbot gilt weiterhin in der ganzen Schweiz, und ein allfälliger Entscheid zur Änderung des Regulierungsmodells müsste auf jeden Fall vom Parlament getroffen werden.

Die Vorlage zur Erleichterung des Zugangs zu medizinischem Cannabis ist Gegenstand eines separaten Verfahrens. Die diesbezügliche Anpassung des Betäubungsmittelgesetzes sollte bis zum Sommer 2019 in die Vernehmlassung gehen.

Weitere Berichte zu diesem Thema, die Sie interessieren könnten:

MUTLOS GESCHEITERTE STATT SINNVOLL BEFLUEGELTE DROGENPOLITIK

https://www.allmytraveltips.ch/wp-admin/?p34921

BUNDESRAT GIBT GRÜNES LICHT FÜR PILOTVERSUCHE MIT CANNABIS

https://www.allmytraveltips.ch/?p 28796

ERLEICHTERTER ZUGANG ZU  MEDICAL CANNABIS / STUDIEN ZUM FREIZEITKONSUM

CANNABIS: WIE WIRKEN CBD & THC UND BEIDE ZUSAMMEN

VADEMEKUM MEDIZINISCHER FACHBEGRIFFE RUND UM THC & CBD

WIE SIEHT DIE CBD/THC-RECHTSSPRECHUNG IN DER SCHWEIZ

KREBS: CANNABIS GEGEN MELANOME

SIND NATÜRLICHE ODER SYNTETISCHE CANNABINOIDE BESSER GEGEN KREBS?

HANF-ANALTIK UND CBD- DECARBOYILIERUNG

THC & CBD: KLINISCHE STUDIEN  & FORSCHUNGSBERICHTE

MS GESELLSCHAFT WILL PRÄMIENGELDER FÜR MEDIZINISCHES CANNABIS

Systematic Review of Cannabis for medical use

Ein Schweizer Cannabis-Start-up will hoch hinaus (FuW 20.5.21)

Cannabinnoide als Heilmittel  (BAG)

Faktenüber Medizinisches Cannabis (BAG)

Mutlos gescheiterte statt sinnvoll beflügelte Drogenpolitik

Erleichteter Zugang zu Medizinalcannabis und Studien zum Freizeitkonsum

CANNABIS: WIE WIRKEN CBD & THC UND BEIDE ZUSAMMEN

VADEMEKUM MEDIZINISCHER FACHBEGRIFFE RUND UM THC & CBD

cannabinnoids for medical treatment (UK-Study)

Systematic Review of Cannabis for medical use

VADEMEKUM MEDIZINISCHER FACHBEGRIFFE RUND UM THC & CBD:                       

AUF DIE RICHTIGE CBD-DOSIERUNG KOMMT ES AN                                                      

CANNABIS: WIE WIRKEN CBD & THC UND BEIDE ZUSAMMEN?                                    

KANN CANNABIS ARTHRITIS MINDERN?                                                                          

KREBS: CANNABIS GEGEN MELANOME                                                                            

CANNABINOIDE UND IHR EPISHCER WIRKUNGSKREIS                                                   

HANFSAMEN SIND PROTEINBOMEN UND CHOLESTERINSENKER                                 

THC & CBD: KLINISCHE STUDIEN  & FORSCHUNGSBERICHTE                                         

WIE SIEHT DIE CBD/THC RECHTSSPRECHUNG IN DER SCHWEIZ AUS?                          

Schreibe einen Kommentar