Schlagwort-Archive: Inländervorrang

Allmytraveltips Dossier (A-)Soziales im Inland

Dossier (A-)Soziales im Inland

Der Empfangsraum bei den Sozialen Diensten von Zürich für Sozialhilfe-Empfänger,  wirtschaftliche Unterstützung, Familien- und Mütterberatung. Hier gibt es viele Broschüren und Kontakte u.a. auch zu Suchtberatungsstellen,

Hier finden Sie die Berichte rund um Ihre soziale Sicherheit und die anderer.

RAV & Sozialhilfe Schweiz

Jud kein Einzelfall: Millionen verdienen und IV-Renten beziehen

Opfikoner Sozialvorsteherin sahnt bei IV und bei der Stadt ab

Soziales/Ältere werden bei der Jobsuche systematisch diskrimminiert 

„Ohne Inländervorrang geht es nicht mehr“

Der Fiskus will den Ärmsten den letzten Franken ausreissen

Sozialhilfegeld für Miete darf nicht direkt vom Amt bezahlt werden

Die soziale Ungleichheit – so gross wie seit 30 Jahren nicht mehr

2016 besitzt 1 Prozent der Weltbevölkerung mehr als alle zusammen

Zuwanderung, Asylwesen &Flüchtlinge Schweiz

Zuwanderung: Bundesrat verabschiedet Gesetzesentwurf

Jahresbilanz 2014 der Härtefallkommission

 

Pauschalbesteuerung & Steuerprivilegien

Ist die Finma blind? Oder nur verfilzt und korruptionsanfällig?

 

Privatsphäre- und Datenschutz, Whistleblower

Allmytraveltips Datenschutz-Dossier

Whistleblower-Datenbank: Datenschützer setzt sich gegen EFK durch

GMC’S NGO-Radar

Armut in der Schweiz zu halbieren ist das Ziel von Caritas

Die Stärke einer Gesellschaft misst sich am Wohl der Schwachen. Darum ruft Caritas zu einer Dekade der Armutsbekämpfung auf: Bis 2020 soll die Armut in der Schweiz halbiert werden.

Mit der Erklärung „Armut halbieren“ forderte Caritas Ende 2009 eine Dekade der Armutsbekämpfung (2010 – 2020) in der Schweiz. Ziel der Dekade ist es, die Zahl der armutsbetroffenen Menschen zu halbieren und das Risiko der sozialen Vererbung von Armut markant zu verringern. Die Kampagne wird von allen Mitgliedern der Schweizerischen Bischofskonferenz und zahlreichen weiteren Organisationen mitgetragen.

Caritas formuliert in der Erklärung „Armut halbieren“ vier zentrale Forderungen an Politik und Wirtschaft: Bund und Kantone müssen alljährlich Rechenschaft darüber geben, was sie zur Bekämpfung der Armut unternehmen. Die Sozialhilfe soll nach landesweit einheitlichen Grundsätzen festgelegt werden. Bund, Kantone und Wirtschaft sollen die Bildung von Sozialfirmen fördern. Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr vermittelbar sind, finden so Arbeit und soziale Integration. Bund und Kantone müssen dafür sorgen, dass alle einen Berufsabschluss machen können.

Aber Caritas intensiviert auch ihr eigenes Engagement in der Armutsbekämpfung: Das Hilfswerk beobachtet und überprüft die Anstrengungen von Bund und Kantonen in der Armutspolitik. Armut muss ein Thema sein! Es verstärkt die Sozialberatungen und die Überbrückungshilfen für Arme in prekären Lebenssituationen, erhöht die Anzahl der Caritas-Märkte auf 30 Läden und baut das bisherige Angebot an Sozialfirmen aus.

Seit Beginn der Kampagne wurden auf Initiative der Caritas in zahlreichen kantonalen Parlamenten Vorstösse eingereicht, die einen jährlichen Armutsbericht fordern. Die Sozialberatung wurde durch eine umfassende Schuldenberatung erweitert und die Zahl der Caritas Märkte hat sich von 19 auf aktuell 24 erhöht.

Sozialalmanach 2015

Der Sozialalmanach nimmt jährlich die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz unter die Lupe. Zudem widmet er sich einem ausgewählten Thema aus der aktuellen Sozialpolitik. Expertinnen und Experten analysieren das Thema in seinen verschiedenen Facetten und und schlagen Stategien für eine sozial gerechte Politik vor.

Jeder Fünfte von uns ist eine Migrantin oder ein Migrant. Fast ein Drittel des Arbeitsvolumens wird von Migranten erbracht. Die Migrantinnen und Migranten steigerten die staatlichen Nettoeinnahmen 2011 um 11 Milliarden Franken. Kurzum: Sie tragen zum Wohlstand der Schweiz wesentlich bei.

Dennoch beschäftigt sich die Schweiz intensiv mit ihrer Migrationspolitik. Dabei konzentriert sich die Debatte auf die Eingrenzung der Zuwanderung. Einwanderer werden für strukturelle Probleme im Land verantwortlich gemacht. Angesichts der einseitigen und festgefahrenen Diskussion um Vor- und Nachteile der Zuwanderung hat sich Caritas Schweiz entschlossenen, einen ungewöhnlichen Sozialalmanach 2015 herauszugeben: persönlich und berührend.

Der erste Teil des Buches zeigt mit dem «Bericht über die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz 2013/2014» von Bettina Fredrich sozialpolitische Trends auf. Der zweite Teil und Schwerpunktteil «Herein. Alle(s) für die Zuwanderung» ist ein Bekenntnis der Caritas zur Zuwanderung und zu einer Migrationspolitik, die soziale Chancengerechtigkeit zum Ziel hat. 20 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft äussern sich in persönlichen Essays, Beiträgen und Interviews zu einer Schweiz der offenen Türen.

Sozialalmanach 2015: «Herein. Alle(s) für die Zuwanderung»
Luzern, Dezember 2014
216 Seiten
ISBN: 978-3-85592-134-8
34 Franken

Allmytraveltips Newsbulletin Februar 2015

Allmytraveltips Newsbulletin Februar 2015 (als pdf) herunterladen


IN EIGENER SACHE  | ALL ENGLISH REPORTS

Headerbild Tixi-Formation mit FahrerInnen

Auch 2014 leistete GMC Agenturleiter Gerd Müller als freiwilliger Tixifahrer wieder einen substanziellen CSR-Beitrag.


IN EIGENER SACHE

GMC: 20 Jahre PR mit einem guten Schuss CSR

Media Promotion auf Allmynews

 


DOSSIERS & SPECIALS

Header Mönchshütte Panorama

GMC’s Themen-Specials sind horizonterweiternd und nachhaltig positioniert. Bild: Sonnenaufgang beim Jungfrau Joch

Allmytraveltips Healthtips | Datenschutz-Dossier | (A-)Soziales im Inland | Klima & Eco-Dossier | Foreign Affairs Dossier | Ayurveda-Spezial | NGO-Radar im Januar | Australien-Spezial | Südafrika-Spezial

 


FERNREISEN

1260 px Header Sunset Coron Island

Sunset bei Coron Island auf den Philippinen. Bild: GMC/Gerd Müller

Amazonas Cruise mit der MS-Bremen

Australien-Spezial

Australiens Lockruf zieht Schwärme von Schweizern nach Downunder

Melbourne erneut zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt

Botswana/Okavango Delta: Grandioses Wüsten-Biotop unter Wasser

Botswana: Afrikas Ureinwohner sterben aus

India: Treated like a Mahardscha at Soma Kerala Palace

India: Die Seele während der Flussfahrt in Kerala baumeln lassen

Indien/Gujarat: Ghandi-Land drängt auf touristische Landkarte

Indien/Kerala: Ayurveda und spirituelle Rituale in «Gottes eigenem Land»

Kuba’s koloniale Pracht glänzt dank UNESCO-Geld wieder

Laos: Wiederentdecktes Indochina-Touristenparadies

Laos magische Mekong-Mäander

Mauritius-Spezial

Südafrika-Spezial

Südafrika: Stau am Zebrastreifen

 


TOURISMUS – WINTERSPORT

Header Wintersport, Alpinismus, Grossglockner, Kals-Matreis

Über 60 3000er Gipfel sind hier in der Wintersportregion Grossglockner Kals/Matrei zu sehen.. Bild: GMC/Gerd Müller

Austria Special: Alle Reportagen auf einen Blick

SBB/ÖBB-Angebote für Österreich ansehen

Arlberg/Montafon: Günstiger Skipass bei Anreise mit Bus & Bahn

Grandhotel Lienz: Spa & Genussurlaub vom Feinsten

Lienz: Pistenspass und Altstadtzauber

Freie Fahrt auf Osttirols Pisten in der Skifun-City Lienz

Gradonna: Ausgezeichneter Urlaub mit Nachhaltigkeits-Effekt

 


WINTERSPORT SCHWEIZ

Header Wintersport Parsenn

Pistenvergnügen auf der Parsenn in Davos. Die Schweizer Skigebiete und Hotelsier sind unter Druck. Bild: GMC

Beherbergungsstatistik im Dezember und im Jahresverlauf 2014

Bessere Rahmenbedingungen für die Beherbergungswirtschaft

Das Engadin hat nichts an Zauber, aber viele Gäste eingebüsst

Auftrieb nach der Fusion der Skigebiete Arosa – Lenzerheide

Die Waadtländer Alpen wollen rund um’s Jahr attraktiv sein

Nahziele für Zürcher Wintersportler: Mit der S-Bahn in Skigebiet

Die Bergbahnen hängen an einem Seidenfaden

 


GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN      

Headerbild Gesundheitstourismus: Tai-Chi im Somaatheram Ayurveda Resort in Kerala Indien. Health tourism: A man practising Tai-CHi in the ayurvedic health resort Somaatheram in Kerala, India.

Gesundheitstourismus: Tai-Chi im Somaatheram Ayurveda Resort in Kerala Indien. BIld: GMC/Gerd Müller

Allmytraveltips Healthtips

Ayurveda-Special

Interview mit Kardiologe und TCM-Spezialist Prof. Peter Lechleitner

Zweite nationale Konferenz „Gesundheit2020“

«GesundheitsApps und Wearables – Bedrohung der Privatsphäre?»

Plädoyer für einen liberalisierten Hanfanbau

Im Trend: Ökologisch und köstlich gesunde Hanfküche

Hanf: Zu gesund, um nicht als Medikament zuzulassen

 


NGO-RADAR, HUMANITÄRES & SOZIALES

Eine von zehn Rot-Kreuz-Holzwerkstätten für den Wiederaufbau der Bauernhütten von vertriebenen Flüchtlingen. One of 10 Kenya Red Cross timber sites for reconstruction Kenyan farmhouses.

Eine von zehn Rot-Kreuz-Holzwerkstätten für den Wiederaufbau der Bauernhütten von vertriebenen Flüchtlingen. Bild: GMC

GMC’S NGO-Radar

Nein zum neuen Nachrichtendienstgesetz

Whistleblower-Datenbank: Datenschützer setzt sich gegen EFK durch

Widerstand gegen „permanenten Ausnahmezustand“ im Anti-Terror-Kampf

 


SOZIALES

Der Empfangsraum bei den Sozialen Diensten von Zürich für Sozialhilfe-Empfänger,  wirtschaftliche Unterstützung, Familien- und Mütterberatung. Hier gibt es viele Broschüren und Kontakte u.a. auch zu Suchtberatungsstellen,

Headerbild Empfangsraum Soziale Diensten von Zürich für Sozialhilfe-Empfänger, wirtschaftliche Unterstützung,

Opfikoner Sozialvorsteherin sahnt bei IV und bei der Stadt ab

Jud kein Einzelfall: Millionen verdienen und IV-Renten beziehen

Der Fiskus will den Ärmsten den letzten Franken ausreissen

Sozialhilfegeld für Miete darf nicht direkt vom Amt bezahlt werden

Ältere werden bei der Jobsuche systematisch diskrimminiert

„Ohne Inländervorrang geht es nicht mehr“

Die soziale Ungleichheit – so gross wie seit 30 Jahren nicht mehr!

2016 besitzt 1 Prozent der Weltbevölkerung mehr als alle zusammen

 


KLIMA- NATUR- UND UMWELTSCHUTZ

Wir finden das gewünschte Sandkorn in unseren Bilderdünen

Die Namib-Wüste ist die älteste Wüste der Welt und noch immer ein weitgehend unberührtes Naturspektakel. Bild. GMC

Allmytraveltips Klima & Eco-Dossier

Europäischer Umweltbericht: nicht überall gute Noten für die Schweiz

Analysen zur Bodennutzung in der Schweiz (1985-2009)

Methanfresser leben vom Sauerstoff der Nachbarn

Innovation: EMPA testet den Treibstoff der Zukunft

Bundesrat Burkhalter an UNO-Weltkonferenz in Sendai

Schweiz will Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent senken

EMPA testet den Treibstoff der Zukunft

«Green Palm»-Zertifikate: Grün ist nicht gleich grün

Schweiz schlägt Thomas Stocker als Präsidenten des Weltklimarats vor

Bundesrat konsultiert Kantone zur Biodiversitätsstrategie Schweiz

HIV-Kinder- und Tierschutz-Projekte in sieben afrikanischen Ländern

Schatz gehoben: Bodendaten aus vier Jahrzehnten inventarisiert

Hans-Eggenberger-Preis 2014 für innovative Solartechnologie

«Zürcher UmweltPraxis» Nr. 79: Unser Verhalten prägt die Umwelt


NEWS AUS DEM BUNDESHAUS / VON DEN KANTONEN

Das Bundeshaus in Bern erstrahlt in neuem Glanz. Daneben befindet sich das Luxushotel Schweizerhof. Berns federal government-building has ben fresh renovated and in the forefront is the luxu

Das Bundeshaus in Bern erstrahlt in neuem Glanz. Daneben befindet sich das Luxushotel Schweizerhof. Bild: GMC

Allmytraveltips Foreign Affairs Dossier

Seco berichtet über Ausfuhr von Kriegsmaterial im Jahr 2014

Finma steht in der Kritik und stellt die Revisionstelle vor die Tür

Ist die Finma blind? Oder nur verfilzt und korruptionsanfällig?

ZAS-Whistleblower wurde für seine Zivilcourage bestraft

Whistleblower-Datenbank: Datenschützer setzt sich gegen EFK durch

Rückgang der Fernmeldeüberwachungen

Kritische Fragen zu stellen ist Adolf Muschgs Art des Patriotismus

Bundesrat verabschiedet das Rüstungsprogramm 2015

Zuwanderung: Bundesrat verabschiedet Gesetzesentwurf

OSZE erhält Preis der Münchner Sicherheitskonferenz


INTERNATIONALES/FOREIGN AFFAIRS

Kuba zieht sich nur zaudernd aus dem Abgrund empor

Kubas Landwirtschaft ist am Boden. Nur die Privatisierung hat Zukunft

Die Kirche am Sterbebett der kubanischen Revolution

Der Rechtsstaat darf nicht Foltern. Berechtigtes Quälen gibt es nicht


ENGLISH REPORTS

Swiss priorities in countering violent extremism  

India: Treated like a Mahardscha at Soma Kerala Palace

India: Gujarat wants to be a hot spot on the the tourist map

India: Treated like a Mahardscha at Soma Kerala Palace

«The OSCE – an opportunity we must seize together»

Providing OSCE with the capacity to reconsolidate European security

Detox At The Grand Hotel Lienz in Austria

„Best-Brand-Ski-Resorts“ in Austria

Großglockner Resort Kals-Matrei: Highest gourmet restaurant

 

„Ohne Inländervorrang geht es nicht mehr“

Appelle an die Freiwilligkeit der Unternehmen, mehr inländische Arbeitnehmer anzustellen reichen offensichtlich nicht aus. Da hilft nur die Peistsche. Das Zuckerbrot war gestern. Denn: Die Beschwörungsformeln für mehr Selbstverantwortung greifen ins Leere und seien längst zu unglaubwürdigen Worthülsen geworden, konstatiert Rudolf Strahm, der einstige Preisüberwacher in seiner Kolumne im Tages Anzeiger. Der Fachkräftemangel sei nur «ein Vorwand, um jüngere und billiger Arbeitskräfte ins Land zu holen» und die Ü50 Generation in den vorzeitigen Ruhestand beim Sozialamt zu spedieren.

«Wir haben es schon länger mit einem schleichenden und versteckten Verdrängungseffekt von ausländischen gegenüber schweizerischen Arbeitskräften im Inland zu tun». Strahm spricht damit aus, was zig zehntausende von Arbeitnehmern schon lange vermutet haben. «Die steigende Sockelarbeitslosigkeit ist ein Beweis dafür», konstatiert der ehemalige Preisüberwacher.

Strahm zieht für seine These die Statistiken zur Hand und zeigt auf, dass im Dezember 5300 Gesundheitsfachleute arbeitslos seien, derweil die Spitäler lauthals den Mangel an Pflegepersonal beklagen. Auch die Banken und Informatikbranche sagt, sie könne nur noch Fachkräfte im Ausland rekrutieren, im Inland sei dieser erschöpft. Gleichzeitig sind aber 3717 Bankenfachleute und 3061 IT-Fachleute als arbeitslos registriert. Die RAV melden 13814 Arbeitslose aus dem Gastgewerbe und 19951 arbeitslose Baukräfte. Auch diese Branchen zeichnen sich durch einen exzessiv hochen Ausländeranteil aus.

Auch Tourismus- und Kommunikationsbranche will keine älteren Schweizer

Zwei weitere Beispiele aus der Tourismus- und Kommunikationsbranche. In vielen Schweizer Hotels werden die Gäste von einem deutschen Receptionisten empfangen, von einem deutschen Koch bekocht und von einer deutschen Spa-Therapeutin betreut. Weit über 50% Prozent aller Kommunikationsstellen in der gehobenen Hotellerie und in der Industrie sind mit deutschen PR-Damen besetzt.

Auch in den PR-Agenturen und Medienhäusern gibt es einen hohen Anteil Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem nördlichen Nachbarland. Dieser Trend hat schon vor der Finanzkrise Einzug gehalten. Damals schon konnte man als Kommunikationsfachmann beobachten, wir monatlich ein oder zwei PR-Mitarbeiterinnen aus den Metropolen und Hamburg ein Mail schrieben, sie kämen jetzt auch in die Schweiz arbeiten und hätten eine Stelle in einem Hotel erhalten.

Für einen Ü50 jährigen Schweizer PR- und Kommunikationsspezialisten gibt es aber keine Jobs mehr. Schon lange nicht mehr. Rund 50‘000 Beschäftigte sind in den letzten fünf Jahren ausgesteuert geworden. Kaum einer wird je wieder einen Job finden, wenn die Politik nicht endlich handelt und die künstliche Verteuerung älterer Arbeitskräfte aufgrund der höheren Sozialabgaben nicht endlich abschafft. Ausgesteuerte und Ausgegliederte werden gar nicht mehr in der Statistik erfasst. Daher sind die der Öffentlichkeit präsentierten Zahlen falsch und wiederspiegeln keineswegs die reale Situation.

Diskriminierung und Augenwischerei mit System

Die Diskriminerung lässt sich auch bei den Medien und in der Kommunikationsbranche relativ einfach nachvollziehen. Probe auf’s Exempel: Wenn man als gut gebildeter Arbeitssuchender mit einer kaufmännischen Ausbildung samt einem PR-Abschluss und einer Webpublisher-Weiterbildung sowohl von den Stellenbüro’s als auch von den HR-Damen bei der Nennung des Jahrganges und der Frage, ob man da ein Handicap habe, klar als nicht vermittelbar beziehungsweise chancenlos gilt, ist die düstere Ausgangslage schon glasklar. Auch beim Tages-Anzeiger war man so offen, zu sagen, dass man im Cross-Media-Bereich als Ü50 chanchenlos dasteht.

Würden alle Stellensuchenden über 50 Jahre die Frage des Alters und des Lohns gleich direkt ansprechen und notieren, dann könnte man eine reale Statistik und eine Realsatire über die Absagegründe und Vorwände erstellen, die ein ganz anderes Bild ergeben würden, als das uns von Politikern, Wirtschaftsverbänden und Arbeitgebern servierte Szenario.

Inländervorrang mit Indikationsmodell und Schutzklausel verknüpfen

Ein weiteres Indiz, dass über 55 Jährige chancenlos auf dem Arbeitsmarkt sind, ist die Tatsache, dass jedes Jahr rund 6000 Arbeitnehmer vor ihrer Pensionierung ausgesteuert werden. Auf die ganze Altersgruppe hochgerechnet seien dass über 30‘000 Personen, schreibt Strahm in seiner Kolumne. Er schlägt vor, dass den Inländervorranges mit einem Indikatorenmodell zu verknüpfen, welches den echten Fachkräftemangel branchenweise viel exakter erfasst. Man könne diesen auch mit der von den Industrieverbänden geforderten Schutzklausel verbinden. Strahm verweist darauf, dass auch andere Länder de facto einen Inländervorrang kennen und anwenden. Wir dürfen uns nicht von dem Dogma der totalen Marktliberalisierung einschüchtern lassen.

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