
Von nachhaltiger und gesunder Entwicklung noch weit entfernt: Township Soweto in Südafrika. Bild: GMC/Gerd Müller


Von nachhaltiger und gesunder Entwicklung noch weit entfernt: Township Soweto in Südafrika. Bild: GMC/Gerd Müller

GMC’s Themen-Specials sind horizonterweiternd und nachhaltig positioniert. Bild: Sonnenaufgang beim Jungfrau Joch

Schiffsreisen vermögen viele Begeistern: Sunset bei Coron Island auf den Philippinen. Bild: GMC/Gerd Müller

Der 3200 m2 grosse Spa des Löwen Hotels in Schruns hat auch einen tollen Indoor-Pool. Bild: GMC Photopress

Gesundheitstourismus: Tai-Chi im Somaatheram Ayurveda Resort in Kerala Indien. BIld: GMC/Gerd Müller

Eine von zehn Rot-Kreuz-Holzwerkstätten für den Wiederaufbau der Bauernhütten von vertriebenen Flüchtlingen. Bild: GMC

Das Abhörnetz ist mittlerweile flächendeckend und fein verästelt. Diese Entwicklung bedrohen Freiheit und Demokratie

Headerbild Empfangsraum Soziale Diensten von Zürich für Sozialhilfe-Empfänger, wirtschaftliche Unterstützung, GMC

Die Namib-Wüste ist die älteste Wüste der Welt und noch immer ein weitgehend unberührtes Naturspektakel. Bild. GMC

Das Bundeshaus in Bern erstrahlt in neuem Glanz. Daneben befindet sich das Luxushotel Schweizerhof. Bild: GMC

DIe asiatischen Staatschefs und Premierministers an der 50 Jahr Unabhängigkeitsfeier in Kuala Lumpur. Bild: GMC

Mauritius: Luxusurlaub für Wassersportler, Golfspieler und Spa-Begeisterte am Fusse des Morne Brabant. Bild: GMC
Addressing conflicts and fighting terrorism to advance security
More dialogue across the Mediterranean and in the Middle East
Ensuring better respect for International Humanitarian Law
Preventing violent extremism – a major foreign policy task for us
«The OSCE – an opportunity we must seize together»
Providing OSCE with the capacity to reconsolidate European security
Swiss priorities in countering violent extremism
Stau am Zebrastreifen: Südafrika’s wunderbare Wildlife-Abenteuer zieht die Massen an. Einige der Tierparks sind grösser als die Schweiz. Doch bei den Schweizern am beliebtesten sind die luxuriösen Private Game Reserves.
Tierreservate, so gross wie Norditalien, mit einem grossartigen ökologischen Erbe, machen Südafrikas paradiesischer Fauna alle Ehre. Der Streifzug durch die schönsten Nationalpärke bringt es ans Licht: Der südliche Zipfel Afrikas besitzt mit 20’000 Pflanzen, rund dreiviertel der um den Globus existierenden Vegetation, eines der vielfältigsten Ökosysteme der Erde und zudem den artenreichsten Wildlife Bestand Afrikas hinzu: Hunderte von Löwen und Leoparden, etwa 10’000 Elefanten, rund 20000 Büffel sowie über 540 Vogel-, 114 Reptilien- und 2500 Fischarten in den 20 National- und über 125 Privatparks zeugen von dem ungeheuren biologischem Reichtum.
Intakte Tierwelt
Wen hat nicht schon Lust gepackt, sich ganz nah an die „Grossen Fünf“, die Löwen, Elefanten, Nashörner, Büffel und Hippos heranzuprischen? Den Nervenkitzel in der Wildnis zu erleben, wenn die Wildtiere zur Jagd ansetzen oder sich paaren. Wie nirgends sonst in Afrika wird hier die Tierwelt gehegt und gepflegt, wurde den Wilderern fast gänzlich das Handwerk gelegt. Doch sorgen sich viele, dass mit der Lockerung des Verbotes über den Handel mit Elfenbein, die Schlächterei wieder von vorne beginnt.
Hingegen sollen, der Natur- und Umwelt und unseren Nachfahren zu liebe, die Touristenströme nicht ausufern. Daher wird die Besucherzahl in einigen Nationalparks wie zum Beispiel im Addo Elefant Park kontrolliert. Ein Teil des über 100-jährigen Krügerparks, bleibt für Touristen tabu. Es ist geplant, den Nationalpark durch Öffnung der Grenze zu Mocambique zum Transfrontier Peace Park auszuweiten. Nur wer frühzeitig reserviert und auf die Nebensaison ausweicht, hat gute Chancen, um Engpässe herumzukommen.
Ökologischer Reichtum
Der St. Lucia Wetland Park und Marine Reserve in Kwa Zulu Natal nahe Swaziland führt Südafrikas Konzentration an kostbaren Naturschätzen eindrücklich vor Augen. Allein dieses Reservat hat 13 Ökosysteme – Wald-, Busch-, Savanne-, Sumpf- und Seelandschaften und bewaldete Sanddünen.
In den Gewässern tummeln sich Flusspferde und Krokodile. Den Luftraum machen sich Wolken rosaroter Flamingos und andere (Wasser-)Vögel streitig. Die korallen- und fischreiche Unterwasserwelt vor Sodwana Bays Stränden und die phantastischen Dünen entlang der Küste sind nur ein Katzensprung weit entfernt. Paradebeispiele.
Die Conservation Corporation (Conscorp) hat dabei in den frühen 90 er Jahren eine Schlüsselrolle gespielt, um Besuchern aussergewöhnliche Wildlife-Abenteuer zu bieten, ohne dabei die Natur- und Tierwelt zu gefährden. Auch setzt sie sich dafür ein, überdüngtes Farmland unter Naturschutz zu stellen, aufzuforsten und die früher dort ansässigen Tiere wieder anzusiedeln. Mit Erfolg, wie man im Phinda Reservat sieht. Dort wird klar, wie sich 170 qkm des Land in einen wunderschönen Tierpark wandeln können. Welch ein Nutzen die lokale Bevölkerung davon hat.
Und wie gediegen und angenehm der Aufenthalt sein kann: die im japanischen Stil eingerichteten, ringsherum verglasten Häuser mit Marmorboden im Bad mitten im Bush sind ein Hit. Andere thronen lieber in hochgelegenen Suiten und geniessen die phantastische Aussicht von der Veranda aus. Die Umgebung ist von unerhörter landschafticher Vielfalt und ist nahe dem Taucherparadies Sodwana Bay situiert. Auf Wunsch der Gäste wird die Beach im Flugzeug angeflogen. In der Umgebung liegen die vier Nationalparks Umfolozi, Hluhluwe, Mkuzi und Greater St. Lucia Wetland Park. Sie bieten mit Spitz- und Breitmaul-Nashörner, Elefanten, Leoparden, Geparden Giraffen, Antilopen, Zebras, Büffel usw. einen guten Querschnitt durch Afrikas phantastische Tierwelt.
Täglich verkehren Flugzeuge von Johannesburg, Durban, Phalaborwa und Nelspruit zum Skukuza-Airport. Im Auto von Johannesburg erreichbar am besten via Malelane oder Kruger-Gate. Der Nationalpark ist mit allem ausgerüstet, was Touristen brauchen: In den grösseren Camps gibt es Restaurants, Supermärkte, Picknick-Orte, Tankstellen, Autozubehör und Informationszentren. Jährlich strömen über eine Million Besucher hier her. Deshalb sind Reservationen zu bestimmten Zeiten unerlässlich. Besonders um eine der sieben grossen Wild-Wanderwege in Begleitung von Game-Rangern in Angriff zu nehmen.
Am westlichen Rand des Krüger Parks, wimmelt es von traumhaft schönen Wildtierreservaten. Allen voran das Londolozi, das durch den vorbildlichen Einbezug der lokalen Bevölkerung eine hohe Auszeichnung erhielt. Auch das Songimvelo Reservat zählt zu den mustergültigen Vorbilder in ganz Afrika. Vom Feinsten sind ferner das Sabi Sabi und Mala Mala Game Reserve.
Romantiker, die bei Kerzenlicht mit Kristallgläsern, Porzelangeschirr und feinsten Spezialitäten unter freiem Himmel dinieren wollen, sind in der Ngala Lodge bestens aufgehoben. Sie gehört zu Südafrikas Leading Hotels. Diese Traumresorts sind sehr oft ausgebucht. Auch preiswerte Unterkünfte, die für Selbstverpfleger geeignet sind, wie die Thornybush, die Matumi Game Lodge und die Waterbuck Farm, sind zur Genüge vorhanden.
Malariafreie Reservate am Kap Im Ostkap zeichnet sich der Addo Elefant Park durch die grösste Ansammlung von Jungtieren aus. Ganz in der Nähe liegt auch das Shamwari Game Reserve, der einzige malariafreie Tierpark in der Kapregion mit Löwen, Nashörnern und Elefanten. Der Ort, an dem Hollywood nun eine aufwendige Filmproduktion realisiert, ist von Jo’burg aus im Safari-Zug Shongimvelo-Express erreichbar. Camps oder Game-Lodges? Soll man nun mit einer Privat-Lodge, einem Bush-Camp oder einer Bed & Breakfast-Unterkunft vorlieb nehmen? Ist man eher bereit, die Strapazen auf sich zu nehmen, im Mietauto durch den Krügerpark zu fahren? Und die Einschränkung zu akzeptieren, das Fahrzeug und die Strasse nie zu verlassen? Oder zieht man es vor, sich zwei, drei Tage in einem gediegenen Game-Reserve verwšhnen zu lassen und im offenen Geländefahrzeug, näher an die Tiere heranzukommen und bedeutend mehr sieht ist eine Frage des Budgets. Doch lohnt es sich nicht, gerade hier – am falschen Ort – zu sparen.
Der Schweizerische Bundesrat hatte am 16. April 2003 allen Grund, die Einsicht in Südafrika-Akten in der Schweiz zu stoppen. Denn es sind in der Schweiz viele, die aus tiefer politischer Überzeugung die Apartheid-Regierung in Südafrika unterstützt und am völkerrechtswidrigen und völkerrechtskonformen Geschäft mit dieser kräftig mitverdient haben. Diese rabenschwarze, rassistische Haltung und nahe an Kriegs-verbrechen andienende Schweizer Vergangenheit wurde bis heute nur mangelhaft aufgearbeteitet und hatte für keine der Beteiligten rechtliche Konsequenzen. Alles wurde helvetisch diskret und sauber unter den Tisch gewischt und jegliche Mitverantwortung abgelehnt. Dabei haben wir es hier mit einer ebenso rassistischen Nazi-Doktrin und Kriegsverbrechen zu tun.
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Der Fancourt Golf & Country Club in George an der Garden Route in Südafrika. Bild: GMC Photopress/Gerd Müller
Das Nachhaltigkeits-Engagement von Hotelplan Suisse wird neu in zwei Bereiche unterteilt: „Nachhaltiges Reisen“ und „Mensch & Umwelt“. Unter „Nachhaltiges Reisen“ verstehen sich Massnahmen, welche direkt mit dem Reisen zusammenhängen. Unter „Mensch & Umwelt“ fallen Projekte, welche indirekt mit dem Reisen in Verbindung stehen. Ausserdem wurden die zwei neuen Projekte „Friends of African Wildlife“ und „Swiss Aids Care International“ aufgenommen.
Bereits Oscar Wilde beschrieb einen der vielen schönen Aspekte des Reisens: „Reisen veredelt wunderbar den Geist und räumt mit all unseren Vorurteilen auf.“ Damit auch zukünftige Generationen in diesen Genuss kommen können, sind eine intakte Natur und Umwelt grundlegend. Hotelplan Suisse setzt sich mit einer Reihe von Aktivitäten für einen nachhaltigen Tourismus ein.
Klimaschutz
Der Klimawandel zählt zu den zentralsten Herausforderungen der heutigen Zeit. Auch das Fliegen verursacht Emissionen, die bedeutend zur Klimaerwärmung beitragen. Hotelplan Suisse sensibilisiert die Kunden aktiv für den Klimaschutz und empfiehlt die Flugemissionen mit der Klimaschutzstiftung myclimate zu kompensieren. Seit 2006 werden die Emissionen aller Geschäftsflüge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kompensiert. Die Gelder fliessen in das Klimaschutzprojekt „Strom aus FSC-Holzschnitzeln in Itacoatiara“ in Brasilien. www.myclimate.org
Nachhaltige Unterkünfte
Was wären Ferien ohne eine intakte Landschaft, aufmerksame und zufriedene Hotelangestellte sowie eine wohlgesinnte Lokal-Bevölkerung? Für ein unvergessliches und faires Ferienerlebnis setzen sich verschiedene Zertifizierungs-Organisationen weltweit ein. So werden Standards im Umwelt- und Sozialbereich definiert und die Unterkünfte auf dessen Einhaltung hin geprüft. Hotelplan Suisse bietet mit den Reisemarken Hotelplan, Travelhouse und Globus Reisen eine breite Palette an nachhaltigen Unterkünften an. Hierbei ist Travelife der Hauptpartner. www.travelifecollection.com
Kinderschutz
2003 hat Hotelplan Suisse als erster Schweizer Reiseveranstalter den Verhaltenskodex „The Code“ zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus unterzeichnet. Damit verpflichtet sich Hotelplan Suisse zur Einhaltung der sechs Kriterien des Verhaltenskodex, welche insbesondere die Sensibilisierung und Aufklärung sowohl der Reisenden als auch der Mitarbeitenden und Geschäftspartner beinhaltet. Via Online-Meldeformular können Reisende einen Verdacht melden www.stopchildsextourism.ch www.thecode.org
Friends of African Wildlife
„Friends of African Wildlife“ ist ein gemeinnütziger Schweizer Verein, der sich für Menschen in Afrika durch Förderung von Aus- und Weiterbildung im Wildlife Management engagiert. Seit 2014 unterstützt Hotelplan Suisse die Stiftung „Friends of African Wildlife“ und fördert das Projekt „Adopt-a-Student“, durch welches Studenten in Südafrika die Aus- oder Weiterbildung zu Wildhütern ermöglicht wird. www.friends-of-african-wildlife.ch
Swiss Aids Care International
Die Schweizer Stiftung „Swiss Aids Care International“ setzt sich für Aids-Kranke in Simbabwe ein. Mit der Newlands Clinic bietet sie nicht nur mehr als 5‘000 Menschen eine Behandlung, sondern leistet auch nachhaltige Hilfe. So bildet Prof. Ruedi Lüthy und sein Team laufend einheimische Ärzte und Krankenpfleger aus, die anschliessend dazu befähigt sind, HIV-Patienten im ganzen Land kompetent zu behandeln, beraten und psychosozial zu begleiten. Hotelplan Suisse unterstützt „Swiss Aids Care International“ seit 2014. www.swissaidscare.ch
Des Weiteren bilden die Kooperation mit dem „Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung (akte)“ und die Zusammenarbeit mit der Organisation „OceanCare“ weitere Aktivitäten im Rahmen des Nachhaltigkeits-Engagements von Hotelplan Suisse. Zusätzliche Informationen zum Thema Nachhaltigkeit bei Hotelplan Suisse finden sich unter www.hotelplan-suisse.ch/nachhaltigkeit.
Köln, 25. November 2014. SKR Reisen setzt in Sachen Nachhaltigkeit im Tourismus erneut ein Ausrufezeichen: Der Spezialist für weltweite Reisen in kleinen Gruppen hat den gemeinnützigen Verein „SKR Reisen hilft e.V.“ gegründet. Unterstützt werden soziale Projekte in den Reiseländern – und zwar in Regionen, die Hilfe benötigen, in denen aber kaum Hilfe ankommt.
Seit der Gründung 1978 ist soziales Engagement elementarer Bestandteil von SKR Reisen. Das Gründer-Ehepaar Luise und Joachim Müller wollte den Menschen helfen, die zwar Hilfe brauchten, aber keine bekamen. Bei der ersten Reise in den Senegal ging es um genau die Themen, die auch heute noch aktuell sind: alternative Einnahmequellen durch sanften Tourismus, der die Kultur wertschätzt und nicht zerstört sowie Ermöglichung einer sanften Entwicklung der Dorfgemeinschaften für beispielsweise mehr Bildung, Gesundheit oder Frauenrechte.
Im Jahr 2015 startet der Verein mit drei konkreten Projekten in Asien und Afrika. In einem abgelegenen Dorf in Myanmar setzt er sich für eine bessere Bildung ein und finanziert den vollständigen Bau einer Dorfbibliothek für rund 100 Schulkinder. Während in Tansania die Stärkung von Frauenrechten im Vordergrund steht, engagiert sich „SKR Reisen hilft“ in Südafrika für die Fürsorge, die medizinische Vorsorge und eine solide Grundschulausbildung von Waisenkindern.
Dabei verfolgt der gemeinnützige Verein stets drei wesentliche Ziele:
„Mit ‚SKR Reisen hilft‘ können wir unser gemeinnütziges Engagement nun noch transparenter und intensiver fortführen als zuvor“, sagt Thomas Müller, Geschäftsführer von SKR Reisen und Mitinitiator von SKR Reisen hilft e.V. „Seit den SKR-Gründungstagen ist es uns wichtig, mit unserer Arbeit auch die lokale Wirtschaft in den Reiseländern zu stärken. Deshalb unterstützen wir jedes Jahr verschiedene Hilfsprojekte. Dabei haben wir dank unseres weltweiten Netzwerks und unserer langjährigen Kontakte die Sicherheit, dass unsere Hilfe immer so ankommt, wie sie die Menschen vor Ort benötigen.“
SKR Reisen wurde bereits mehrfach für sozialverantwortlichen und nachhaltigen Tourismus ausgezeichnet. Bei den handverlesenen weltweiten SKR Reisen bindet das Team um die Geschäftsführer Thomas Müller und Christoph Albrecht die Menschen und Kulturen der Zielgebiete aktiv in die Gestaltung der Reisen ein. SKR fördert bewusst die lokale Wirtschaft und unterstützt Projekte vor Ort. So wurde für die Begegnungsreise „Südafrika, Botswana & Sambia“ die lokale Bevölkerung eigens ausgebildet, um den Lodgebetrieb und die Reiseleitung selbstständig zu übernehmen.
SKR Reisen ist Mitglied im „forum anders reisen e.V.“, seit 2010 für Corporate Social Responsibility (CSR) zertifiziert und war 2011 der weltweit erste Veranstalter, der eine vollständig nach den Regeln des fairen Handels zertifizierte Gruppenreise anbot.
Interessierte können sich unter www.SKR-Reisen-hilft.org einen Überblick über die Aktivitäten der Hilfsorganisation verschaffen.
SKR Reisen ist der Spezialist für Erlebnisreisen in kleinen Gruppen nach Europa, Asien, Afrika, Amerika und in den Orient. Eine Gruppengröße von vier bis 18 Gästen in Europa und zwei bis zwölf Gästen bei Fernreisen erlaubt nicht nur ein entspanntes Reisen, sondern bietet auch intensive Einblicke in das Alltagsleben des Gastlandes. Neben den bekannten Höhepunkten sind besondere Reiseerlebnisse und Begegnungen – die man so nur in kleinen Gruppen ermöglichen kann – fester Bestandteil einer jeden Reise.
Für alle, die lieber individuell reisen, bietet SKR Privat ganz auf die Kundenwünsche zugeschnittene Erlebnisreisen. Außerdem finden Menschen, die Urlaub mit Sinn suchen, ein breitgefächertes Angebot an Vital- & Aktivurlaub, kreativen Kursen und Klosterreisen in der Gruppe. Für Sondergruppen werden neue Reiseideen entwickelt oder bestehende Reisen den Bedürfnissen angepasst.
Die außergewöhnlichen Reisen des mehrfach ausgezeichneten Veranstalters stehen für sozialverantwortlichen und nachhaltigen Tourismus. SKR Reisen ist Mitglied im forum anders reisen e.V., seit 2010 CSR-zertifiziert und bietet als weltweit erster Veranstalter eine vollständig nach den Regeln des fairen Handels zertifizierte Gruppenreise an.
Seit 2010 vertreibt SKR Reisen sein Angebot auch über Reisebüros. Der Veranstalter ist Sortimentspartner der QTA, des AER, der BEST-RMG und der Reisebüromarken der DER Touristik. Damit erreicht SKR Reisen eine Abdeckung von ca. 70 Prozent des stationären Vertriebs in Deutschland. Buchung und Kataloganforderung unter:
SKR Reisen GmbH
Telefon: 0221 / 93372-0
E-Mail: info@skr.de
Internet: www.skr.de

Versöhnliche Worte auch an die Schweiz, obschon diese das Apartheidregime bis zu letzt unterstützte. Nelson Mandela spricht als frischgekürter Präsident bei seinem ersten Staatsbesuch zur Schweizer Hochfinanz. Bild: © GMC/Gerd Müller
Allmynews-Herausgeber Gerd M. Müller lebte Ende der 80er Jahre mehrmals in den Townships in Soweto mit der unterdrückten schwarzen Bevölkerung und ANC-Aktivsten im Untergrund zusammen. Er verfolgte die Apartheid-Politik aus nächster Nähe und traf Nelson Mandela zwei Mal – erst kurz nach seiner Freilassung in Südafrika, dann als frischgekürter Präsident und Nobelpreisträger im Dolder Hotel. Wie es dazu kam und was daraus wurde.

Beeindruckend sanft: Nelson Mandela bei seinem ersten Staatsbesuch als frischgekürter Präsident im Dolder Zürich. Bild: © GMC Photopress/Gerd Müller
Der Zürcher Fotojournalist Gerd Müller erinnert sich an diese bewegte Zeit von Mitte bis Ende der 80er Jahre, die mit dem Beginn seiner publizistischen Karriere und seinem ersten humanitären Ausland-Engagement eng verknüpft waren, bestens. Seine erste Reise nach Südafrika bezeichnet er als «einer der prägendsten Abschnitte meines Lebens».
Zu seinem Aufenthalt während der Apartheitzeit in den Townships von Südafrika kam es, weil er zuvor in London stationiert war und dort einige ANC-Exilanten und ihre dramatischen Geschichten näher kennen lernte.

Charismatisch und diplomatisch: Madiba signiert sein Buch beim Treffen mit der Schweizer Politik und Hochfinanz. Bild: © GMC Photopress/Gerd Müller
Ihre Schilderungen über das brutale und menschenverachtende Vorgehen des Apartheid-Regimes beeindruckten Müller so stark, dass er sich entschloss, selbst ein Bild von der humanitären Lage in Südafrika zu machen.
«Dass die humanitäre Schweiz ein menschenverachtendes und mit UNO-Sanktionen belegtes Regime so lange unterstützte und die UNO-Sanktionen schamlos umging», daran störte sich der Zürcher Fotojournalist Gerd M. Müller gewaltig.
Vor seiner Abreise nach Südafrika kehrte er in die Schweiz zurück, schloss sich der Anti-Apartheid-Bewegung an und half mit bei der Boykott-Kampagne gegen die damalige SBG (UBS), welche das Apartheidregime trotz scharfen Protesten aus dem In- und Ausland weiterhin munter allimentierte und aufmunitionierte, wie Südafrika-Kenner berichteten.

Zynisch: Mitte der 80er Jahre war im Apartheidsstaat noch keine Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft in Sicht. © Bild: GMC Photopress/Gerd Müller
Die Schweiz pflegte damals schon jahrzehnte lang intensive Kontakte zu Südafrika auf allen Ebenen: wirtschaftlich, militärisch, politisch und finanziell. Die Zusammenarbeit lief wie geschmiert. Pilatus Porter, Waffen und anderes Kriegsmaterial wurden ebenso nach Südafrika geliefert, wie Chemikalien, pharmazeutische Produkte, Medikamente und technisches Bauteile sowie Know how für den Bergbau und Bau von Kernkraftwerken. Unser rohstoffarmes Land war wiederum besonders an den Rohstoffen sowie Gold- und Diamantenvorkommen interessiert.
«Die Sklavenarbeit in den Minen interessierte damals kein Schwein hierzulande vom Establishment und den Bankgesellen», sagt ein ehemaliger AAB-Aktivst.

Nelson Mandela bat die Schweiz im Dolder kurz nach seinem Amtsantritt, sich auch für das neue Südafrika einzusetzen und die Regenbogennation zu unterstützen. Bild: GMC Photopress/Gerd Müller
Die Schweizer Exportwirtschaft geschäftete jahrzehnte lang sehr gut mit dem Apartheidstaat und dem Segen des Bundesrates. Und das bis zu letzt. Natürlich hatte schon damals die Hochfinanz das Sagen in der Politik. Und diese zeigte lange keine Spur von Menschlichkeit oder Gewissensbisse gegenüber der unterdrückten Bevölkerung, die zu Hunderttausenden wie Viehherden umgesiedelt, vom politischen Leben ausgegrenzt und als Menschen 3. Klasse misshandelt wurde. Tausende verloren ihr Leben, zehntausende wurden inhaftiert und gefoltert, Hunderttausende vertrieben. Die offizielle Schweiz interessierte das nicht. «Die damalige humanitäre Politik befand sich inetwa auf dem Niveau des heutigen China», kommentiert Müller trocken. Oder mit der sarkastischen Feder von Barrigue, einem der bekanntesten Karikaturisten der Westschweiz, ausgedrückt:
Die Entschuldigung der Schweiz aus der Sicht von Barrigue: «Sorry, wir wussten damals nicht, dass Menschenrechte auch für schwarzen Menschen gelten»

Über 30 % der Häftlinge im Pollsmoor-Gefängnis waren damals schon HIV positiv. Bild: © GMC/Gerd Müller
Zurück in der Schweiz, trat Müller der Anti-Apartheits-Bewegung (AAB) bei und beteiligte sich an der Kampagne gegen die von hohen Militärs durchsetzte Schweizerische Bankgesellschaft (SBG) – die heutige UBS.
Einige Monate später und weiteren Kontakten zu ANC-Aktivisten, reiste Müller nach Südafrika und lebte einige Monate im Untergrund mit der schwarzen Bevölkerung zusammen. Oft pendelte er mit den Schwarzen im Zug zwischen den Townships hin- und her, da diese ja die Innenstädte Abends immer verlassen und in ihre Elendsviertel zurück gehen oder fahren mussten. Er erlebte hautnah wie die schwarze Bevölkerung in den Townships unter der Apartheidpolitik leidete und der Willkür der Südafrikansichen Polizei (SADF) schutzlos ausgesetzt war; wie ihre Häuser nachts von den Panzerfahrzeugen einfach niedergewalzt wurden. Wie sie zu Tausenden von ihrem Grund und Boden vertrieben und wie Vieh in die Bantu-Enklaven verfrachtet wurden. Oder im Gefängnis landeten, sobald sie sich gegen die menschenunwürdige Unterdrückung aufmuckten.
„Zwei Mal sei er nachts beinahe von den gefürchteten SADF-Polizeieinheiten in ihren Panzerfahrzeugen über den Haufen fahren worden. Beim Schusswechsel war es besonders brenzlig“, so Müller.
Als der Staat die Zensurschrauben immer drastischer anzog und auch das katholische Kirchenblatt von Erzbischof Desmond Tutu «The New Nation» verbot, war Müller auf der Redaktion als der zwölfseitige Beschluss des Innenminister eintraf, als erster Weisser sah und darüber in der «WochenZeitung» (WOZ) berichtete.

Auch die «New Nation wurde „zum Schweigen verurteilt“ wie Gerd Müller mit seinen Bildern und dem Faksmile des verhassten Innenministers illustrierte.
Nach der Schliessung der «New Nation» recherchierte Müller weiter bei der Gewerkschaft «Cosatu» und der Frauenbewegung «Black Slash», die beide wie auch die United Democrartic Front (UDF) im «Khotso-House» in Johannesburg domiziliert waren.
Nach einem abenteuerlichen Abstecher zum Okavango-Delta in Botswana kehrte Müller wieder in die Schweiz zurück, doch blieb er in den nächsten Jahren intensiv mit Südafrika verbunden und unternahm zahlreiche weitere Reisen während der Metamorphose vom Apartheidsstaat zur Regenbogennation.
1990 nach der Freilassung Mandela’s traf er den politischen Häftling, der 27 Jahre lang unbeugsam und geduldig hinter Gittern verbracht hat, zum ersten Mal bei einer Kundgebung in Soweto und erlebte wie Madiba mit Besonnenheit seine versöhnlichen Worten an die Adresse der weissen Minderheit und seinen eindrücklichen Apell an die schwarze Mehrheit seiner Landsleute richtete.
Diese unglaublich charismatische Ausstrahlung und Würde, seine warmen und strahlenden Augen und die bedachten Worte hatten etwas magisches, wie ich es zuvor noch nie bei einem Menschen erlebt habe.
Da sich Müller bei seinen weiteren Südafrika-Reisen auch intensiver mit der Zulu-Kultur auseinander setzte und den Bantu-Schriftsteller und höchsten Zulu-Sangoma Credo Vusama Mutwa kennen lernte sowie jahrelang intensiv mit Südafrika’s Ökopionieren – den Varty-Brüdern und dem Shamwari Game Reserve von Adrian Gardiner und dem Rhinozeros-Retter Dr. Ian Player eng zusammenarbeitete, kam er zu vielen wertvollen Kontakten und übernahm schliesslich für das Südafrikanische Fremdenverkehrsamt (SATOUR) und die südafrikanische Fluggesellschaft SAA die Kampagnen in der Schweiz.
Darüber hinaus publizierte er in den 90er Jahren Dutzende von Reportagen in fast allen überregionalen Tageszeitungen und in der Sonntagspresse und mutierte zu einer Art Botschafter für das neue Südafrika. Als Nelson Mandela als frisch gekürter und demokratisch gewählter Präsident Südafrika’s seine erste Auslandreise antrat und in die Schweiz kam, war der Zürcher Fotojournalist einer der wenigen Reporter, die von der Südafrikanischen Botschaft zum Treffen mit dem neuen Staatsoberhaupt eingeladen wurde.
Nelson Mandela traf sich im Grand Hotel Dolder in Anwesenheit der südafrikanischen Botschafterin mit ranghohen Bundesvertretern aus Bern vor der versammelten Schweizer Hochfinanz und den Spitzen der Nationalbank, um ihnen zu versichern, dass Südafrika keine Ressentiments gegen die hartnäckige und lang anhaltende Schweizerische Unterstützung der Apartheidspolitik habe und Schweizer Investoren weiterhin am Kap der guten Hoffnung willkommen seien. Ein starkes Signal der Versöhnung sendete die Lichtgestalt der Regenbogennation also auch an die Adresse der Schweiz, von der Südafrika stark abhing.
«Man merkte Mandela schon an, dass er sich im Kreis der Schweizer Hochfinanz nicht sehr wohl fühlte und er einige der Herren als verlängerter Arm des Apartheitregimes ansah. Dennoch breite er seine Arme und seine Güte aus und sein Kalkül ging auf».
Nach seiner Ansprache mischte sich Mandela beim Empfangscocktail unter die Anwesenden und sprach mit höflichen Worten auf die Banker ein. Diese erlebten einen sehr distinguierten, höchst respektvollen und diplomatisch nachsichtig gestimmten Mandela, der es den Bankgesellen und Konsorten gestattete, ihr Gesicht und ihren Einfluss zu wahren. Ein Meisterstück des politischen Kalküls. Über soviel taktisches Feingefühl und staatsmännisches Gespür verfügte die ganze Truppe nicht.
«Ich traute meinen Augen nicht, als sich Mandela aus dem Kreis der Class politique und mit edlem Tuch gekleideten Herren löste und auf mich (diskret im Hintergrund stehend) zukam, da er mich offensichtlich von der ersten flüchtigen Begegnung in Soweto wieder erkannte.»
«Unglaublich, dass Mandela sich überhaupt an mich erinnert oder mein Gesicht wiedererkennt», fährt Müller fort, geschweige denn, dass er hier als Friedens-Nobelpreisträger und erster schwarzer Präsident Südafrika’s «auf mich zukommt. Als wären wir zwei alte Freunde, umarmte er mich in herzlich und raunte mir ein paar Worte zu, die ich nie vergesse: «Erfreulich, so ein vertrautes, menschliches Gesicht und ein Freund Südafrika’s unter all diesen steinernen Masken sehe».
So war Mandela eben, er kümmerte sich immer auch um die einfachen Leute und liess sie spüren, dass er für sie da ist und sich für sie einsetzt. Seine Weisheit, Grossherzigkeit und Prinzipientreue machten ihn zu einem Engel auf Erden. Er war das Gesicht einer menschlicheren und gerechteren Welt. Diese Lichtgestalt hat uns nun verlassen. «Das ist ein grosser Verlust für Südafrika und die ganze Welt», sagt Müller. Denn, ein Ersatz ist noch nicht in Sicht.
Apendix:
Der Zürcher Fotojournalist erlebte auch den blutigen Bürgerkrieg zwischen ANC und IFP während der Metamorphose vom Apartheidstaat zur Regenbogen-Nation , als er sich mit einem Schweizer IKRK-Delegierten ein Bild in den Flüchtlingscamps machte und mit UN-Inspektoren dem berüchtigten Pollsmoor Gefängnis in Kapstadt einen Besuch abstattete. Mehr dazu in Kürze.
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