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In der Schweiz leiden neun Prozent der Menschen unter einer mittleren oder schweren Depression. Es gibt zwar verschiedene Methoden zur Behandlung, doch bei schwerer Depression bringen sie einem Drittel der Betroffenen keine Besserung.

Neue Formen der Therapie sind also gefragt. Nun deuten immer mehr Studien darauf hin, dass Psilocybin hilft, Symptome bei Depression zu lindern. Der halluzinogene Wirkstoff steckt auch in Magic Mushrooms, psychoaktiven Pilzen, und löst psychedelische Rauschzustände aus.

Im letzten Jahr veröffentlichte das Centre for Psychedelic Research am Imperial College London einen Bericht, in dem es Psilocybin mit dem Antidepressivum Escitalopram verglich. Die Studie, publiziert im renommierten «New England Journal of Medicine», zeigt, dass der Wirkstoff bei der Behandlung mittelschwerer oder schwerer Erkrankungen genauso gut wirkt wie das Depressionsmittel Escitalopram.

Das ist aus mehreren Gründen vielversprechend. Antidepressiva wirken nur gerade bei rund der Hälfte der Betroffenen. Und selbst wenn sie wirken, gibt es häufig starke Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme Gewichtszunahme Machen Antidepressiva dick? , Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, innere Unruhe und Störungen der Libido. Zudem müssen Antidepressiva normalerweise täglich und über Monate eingenommen werden.Welche Nebenwirkungen hat Psilocybin?

Die Nebenwirkungen der einmaligen Einnahme von Psychedelika beschränken sich meist auf eine leichte Übelkeit zu Beginn und vorübergehende Kopfschmerzen nach der Einnahme. Psilocybin macht zudem körperlich nicht abhängig. Auch das Risiko einer psychischen Abhängigkeit ist insbesondere in einem streng kontrollierten medizinischen Rahmen gering. Mit 59 Teilnehmenden ist es zwar eine eher kleine Studie – doch die Londoner Forschenden konnten zeigen, dass Psilocybin schneller wirkte als das Antidepressivum und beide Behandlungen etwa gleich effektiv waren.

Pilze, die Psilocybin enthalten, wurden von indigenen Völkern schon seit Jahrhunderten in religiösen Ritualen benutzt. Der Westen entdeckte den Wirkstoff erst in den späten Fünfzigerjahren. So gelang es dem Basler Albert Hofmann, dem Entdecker von LSD, den psychoaktiven Stoff aus den Pilzen zu isolieren. Weil die Untersuchung psychedelischer Substanzen im Ausland lange nahezu verboten war, hat man dort erst in den letzten Jahren begonnen, ihre Effekte an Menschen zu testen. Die Schweiz ist bei der Erforschung ganz vorn mit dabei. Denn hier ist sie erlaubt – unter Einhaltung strenger Auflagen und wenn das Bundesamt für Gesundheit, Swissmedic sowie die kantonale Ethikkommission zustimmen.

Auch das Forschungsteam der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) möchte herausfinden, wie halluzinogene Stoffe wie LSD oder Psilocybin bei Depressionen helfen. Dazu nehmen Probandinnen und Probanden den Wirkstoff unter Beobachtung ein. Während des mehrstündigen, von Fachleuten begleiteten Trips lösen sich die Grenzen des Selbst allmählich auf, und ein Gefühl des Glücks und der Verbundenheit mit anderen und der Welt breitet sich aus. Das Gehirn wird dabei auf eine Weise aktiviert, die es ermöglicht, Informationen anders zu verarbeiten und so eher aus der negativen Gedankenschleife herauszufinden.

Wieso es depressiv Erkrankten nach einem professionell geführten Trip anhaltend besser geht, können die Forschenden noch nicht vollständig erklären. Klar ist aber, dass es neben der einmaligen Verabreichung des Wirkstoffs eine intensive Psychotherapie braucht. Darin besteht ein wichtiger Teil dieses Therapieansatzes, sagt Oliver G. Bosch, Psychiater und Oberarzt an der PUK. «Die Einnahme löst einen aussergewöhnlichen Zustand aus. Er kann dabei helfen, ein festgefahrenes Muster aufzubrechen. Damit die Behandlung aber tatsächlich Wirkung zeigt, muss das Erlebte anschliessend in einer klassischen Psychotherapie verarbeitet werden.» Wichtig sei deshalb auch, diese Substanzen nicht zu idealisieren. «Psychedelika sind keine Wunderpillen, sie können eine ergänzende Behandlungsmethode für jene darstellen, die auf konservative Therapieformen nicht ausreichend ansprechen.» Es gehe bei der ganzen Forschung also keineswegs darum, eine Alternative zu Antidepressiva herzustellen, sondern die Behandlungsoptionen zu erweitern.Traumata aufarbeiten

Psychedelika zeigen aber nicht nur im Zusammenhang mit Depressionen vielversprechende Resultate. Auch bei der Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) haben Forschende an der University of California in San Francisco letztes Jahr eine wichtige Hürde in der Medikamentenforschung genommen. In einer klinischen Studie mit 90 Teilnehmenden, die unter einer schweren und chronischen PTBS leiden, wurden verblüffende Resultate mit dem Wirkstoff MDMA erzielt, dem bekanntesten Bestandteil von Ecstasy «Es sind mehr, als man meint» Späte Liebe zu LSD, Ecstasy & Co. .

Im Verlauf der 18-wöchigen Studie stellte man fest, dass die PTBS-Symptome signifikant und anhaltend schwächer wurden – bei jenen Patientinnen und Patienten, die eine MDMA-unterstützte Traumatherapie durchliefen, deutlich stärker als bei der Vergleichsgruppe, die ein Placebo erhielt. Zwei Monate nach der Behandlung erfüllten 67 Prozent der Teilnehmenden aus der MDMA-Gruppe die Diagnosekriterien für eine posttraumatische Belastungsstörung nicht mehr, verglichen mit 32 Prozent in der Placebogruppe.

Das könne unter anderem daran liegen, dass MDMA in Kombination mit einer Gesprächstherapie ein «Fenster der Toleranz» schaffe, schreiben die Forschenden in der Zeitschrift «Nature Medicine». Darin könnten Betroffene traumatische Erlebnisse aufarbeiten, ohne von Schmerz oder Angst überwältigt zu werden.

Woher die therapeutische Wirkung von MDMA kommt, ist nicht ganz geklärt. Die Vermutung liegt nahe, dass MDMA unter anderem den Spiegel verschiedener chemischer Botenstoffe hebt und so Empfindungen wie Empathie, Vertrauen und Mitgefühl hervorruft. Ähnlich wie Psilocybin bringt auch MDMA kaum ernsthafte unerwünschte Nebenwirkungen mit sich. Einige Studienteilnehmende hätten über vorübergehende Übelkeit und Appetitlosigkeit geklagt.Gehirn heilt sich selbst

Interessant dürfte vor allem sein, dass MDMA, anders als herkömmliche Arzneimittel, wohl nicht nur die Symptome der PTBS bekämpft. In Kombination mit einer Therapie ermögliche MDMA dem Gehirn von PTBS-Betroffenen, sich selbst zu heilen, erklärt die Neurologin Jennifer Mitchell, Hauptautorin der Studie.

Wie Oliver G. Bosch von der Zürcher PUK betonen die Forschenden auch bei der Behandlung mit MDMA: Es ist nicht die Droge selbst, die die Heilung bringt, sondern die Therapie, die durch die Droge verstärkt wird.

Menschenrechte im Parlament: Frühjahr 2022

Die Menschenrechte und deren Schutz sind eng mit dem Klimawandel verknüpft, denn er hat nicht nur verheerende Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf unser eigenes Wohlergehen. Der Klimawandel bedroht nicht nur unsere Existenz, sondern hat auch schädliche Auswirkungen auf unsere Rechte auf Leben, Gesundheit, Nahrung, Wasser, Wohnen und Lebensunterhalt.

Deshalb teilt Amnesty International das Ziel der Gletscherinitiative, menschengemachte Treibhausgas-Emissionen auf Netto-Null zu senken, und fordert ebenfalls, dass fossile Energieträger so schnell wie möglich nicht mehr genutzt werden. Die Position von Amnesty zu diesen und weiteren Themen

Klima und Menschenrechte

21.055 | Geschäft des Bundesrates | Für ein gesundes Klima (Gletscher-Initiative). Volksinitiative und direkter Gegenentwurf

Asyl und Migration

21.3282 | Motion | Wiedereinführung des Botschaftsasyls

20.3776 | Motion | Schaffung einer unabhängigen Ombudsstelle für Asylsuchende

Afghanistan

21.3976 | Motion | Krise in Afghanistan. Beitrag der Schweiz zu Stabilität und Frieden in der Region

21.4045  | Motion | So schnell wie möglich wieder eine Vertretung in Kabul einrichten

21.4057  | Motion | Unterstützung für die Unabhängige Kommission für Menschenrechte in Afghanistan

China

21.3592 | Motion | Institutionalisierung des Austauschs und der Koordination von Schweizer Akteuren gegenüber China (Whole of Switzerland)

21.3321 | Motion | Anerkennung durch die Schweiz des Völkermords und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der chinesischen Provinz Xinjiang

Rolle der Zivilgesellschaft

20.4395 | Keine öffentlichen Gelder an Projekte von NGO, welche sich an politischen Kampagnen beteiligen

Internationale Gerichtsbarkeit

21.037 | Geschäft des Bundesrates | Internationaler Strafgerichtshof. Änderung des Römer Statuts

Klima und MEnschenrechte

2. März 2022, Nationalrat
21.055 | Geschäft des Bundesrates | Für ein gesundes Klima (Gletscher-Initiative). Volksinitiative und direkten Gegenentwurf

Amnesty International teilt das Ziel der Gletscherinitiative, menschengemachte Treibhausgas-Emissionen auf Netto-Null zu senken, und fordert ebenfalls, dass fossile Energieträger so schnell wie möglich nicht mehr genutzt werden. 

Die Menschenrechte und deren Schutz sind eng mit dem Klimawandel verknüpft, denn er hat nicht nur verheerende Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf unser eigenes Wohlergehen. Der Klimawandel bedroht nicht nur unsere Existenz, sondern hat auch schädliche Auswirkungen auf unsere Rechte auf Leben, Gesundheit, Nahrung, Wasser, Wohnung und Lebensunterhalt.

So fordert Amnesty International insbesondere, dass Massnahmen zum Schutz des Klimas auf eine menschenrechtsverträgliche Weise umgesetzt werden, und dass diese Massnahmen dazu dienen, Ungleichheiten zu reduzieren statt zu fördern. 

Nachdem die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates das Geschäft beraten hat, ist nun der Nationalrat am Zug. Angesichts der Dringlichkeit des Klimaschutzes sollte das Netto-Null Ziel ohne Verzögerung festgelegt und gesetzlich verankert werden.

Asyl und Migration

15. März 2022, Nationalrat
20.3776 | Motion | Schaffung einer unabhängigen Ombudsstelle für Asylsuchende

Im Postulat 20.3776 wird der Bundesrat aufgefordert, die Schaffung einer unabhängigen Ombudsstelle im Asylwesen zu prüfen. Angesichts der breit dokumentierten Gewaltvorfälle in Bundesasylzentren, unterstützt Amnesty International diese Forderung, und empfiehlt das Postulat dem Nationalrat zur Annahme.

Falls ein solcher unabhängiger Mechanismus geschaffen wird, sollte dies in Übereinstimmung mit internationalen Menschenrechtsstandards und in Konsultation mit einem breiten Spektrum von Akteuren, einschliesslich der Opfer von Misshandlungen, geschehen.

16. März 2022, Ständerat
21.3282 | Motion | Wiedereinführung des Botschaftsasyls

Die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan oder die Krise an der belorussisch-polnischen Grenze haben es mit neuer Dringlichkeit gezeigt: Bedrohte Menschen sind gezwungen, sich unter Todesgefahr auf unsichere Fluchtrouten zu begeben, um im Ausland um Asyl ersuchen zu können. Die Wiedereinführung des Botschaftsasyl – eine Forderung von Amnesty International für die laufende Legislatur – böte die Möglichkeit, Menschen diese Gefahren zu ersparen und ihnen eine sichere Flucht in die Schweiz zu ermöglichen.

Seit 2015 steckt die europäische Migrationspolitik in der Krise: Die Tendenz zur Abschottung hat sich in diversen Staaten verstärkt. Damit verschlimmerte sich die gravierende Lage an den europäischen Aussengrenzen. Die Leidtragenden sind in erster Linie Menschen auf der Flucht. Griechenland, Italien und Spanien, die die Hauptlast an Asylgesuchen tragen, werden vom Rest Europas weitgehend sich selbst überlassen. Was die Zusammenarbeit mit Drittstaaten wie der Türkei oder Libyen betrifft, hat sich gezeigt, dass das Fehlen funktionierender Asylsysteme zu schweren Menschenrechtsverletzungen an Geflüchteten und Migrant*innen führt.

Entsprechend empfiehlt Amnesty dem Ständerat entgegen seiner Staatspolitischen Kommission die Annahme der Motion 21.3282 zwecks Ausarbeitung einer Gesetzesgrundlage zur Wiedereinführung des Botschaftsasyls.

Afghanistan

10. März 2022, Nationalrat
21.3976 | Motion | Krise in Afghanistan. Beitrag der Schweiz zu Stabilität und Frieden in der Region

Motion 21.3976 fordert den Bundesrat auf, einen grösseren Beitrag zu Stabilität und Frieden und zur Stärkung der Menschenrechte in der Region zu leisten. Während Amnesty International die Stossrichtung der Motion unterstützt, muss ein solches Engagement gekoppelt sein mit einem klaren Bekenntnis zum Schutz von gefährdeten Personen. 

Dies soll insbesondere durch die Aufnahme einer bedeutenden Anzahl bedrohter Afghan*innen sowie die Schaffung neuer Resettlement-Plätze, die erleichterte Visa-Erteilung und die Erleichterung der Familienzusammenführung geschehen.

21.4045 | Motion | So schnell wie möglich wieder eine Vertretung in Kabul einrichten

Motion 21.4045 fordert, das die Schweiz schnellstmöglich wieder eine Vertretung in Kabul einrichten soll. Angesichts der Wichtigkeit der Erteilung von humanitären Visa für bedrohte Personen und der Erleichterung der Familienzusammenführung unterstützt Amnesty International dieses Anliegen.  

21.4057 | Motion | Unterstützung für die Unabhängige Kommission für Menschenrechte in Afghanistan

Die Motion fordert eine konkrete Unterstützung der Unabhängigen Kommission für Menschenrechte in Afghanistan (AIHRC). Eine starke Nationale Menschenrechtsinstitution kann eine wichtigen Beitrag zum Schutz und der Förderung der Menschenrechte leisten, gerade in Krisensituationen. 

Amnesty International empfiehlt die Motion zur Annahme. 

CHINA

10. März 2022, Nationalrat
21.3592 | Motion | Institutionalisierung des Austauschs und der Koordination von Schweizer Akteuren gegenüber China (Whole of Switzerland)

Eine glaubwürdige und nachhaltige Aussenpolitik muss gerade gegenüber einflussreichen Staaten wie China die Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen. Nur so kann die Schweiz sicherstellen, dass der kulturelle, diplomatische und wirtschaftliche Austausch mit China von universellen Interessen und Werten geleitet wird, und dass das internationale Menschenrechtsregelwerk gestärkt wird.

Entsprechend erwartet Amnesty International, dass im Rahmen einer möglichen Schaffung eines Whole of Switzerland Ansatzes gegenüber China, wie von Motion 21.3592 verlangt, die menschenrechtliche Verantwortung verschiedener Akteure prominent auf der Agenda steht. An solchen Formaten sollen auch kritische zivilgesellschaftliche Akteure vertreten sein.

Aktuell ist zu erwähnen, dass in der Schweiz ansässige Sportverbände ihre Sorgfaltspflicht ungenügend wahrnehmen, die sie, wie auch Schweizer Unternehmen, gemäss internationalem Recht wahrnehmen müssen. Gleichzeitig ist die Schweiz als Staat rechtlich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass hier ansässige Akteure ihre menschenrechtlichen Verpflichtungen wahrnehmen.

21.3321 | Motion | Anerkennung durch die Schweiz des Völkermords und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der chinesischen Provinz Xinjiang

Motion 21.3321 verlangt, dass sich der Bundesrat klar und öffentlich zu den Menschenrechts-Verbrechen der chinesischen Regierung in Xinjiang äussert. Auch Amnesty International hat die Schweiz mehrfach zu einem robusteren Kurs aufgefordert. Unter anderem sollte sich die Schweiz aktiv für die Schaffung eine Uno-Untersuchung der schweren Menschenrechtsverletzungen gegen muslimische Minderheiten engagieren. 

Rolle der Zivilgesellschaft

Der Vorstoss verlangt – ähnlich wie die in der Wintersession abgelehnte Motion Noser 20.4162 – eine Einschränkung der Finanzierung von NGO aufgrund sogenannter „politischer Tätigkeit“. Wie der Bundesrat in seiner Antwort festhält, muss klar unterschieden werden zwischen der Verfolgung „politischer Ziele“ und dem Einsatz „politischer Mittel“ zur Erreichung eines gemeinnützigen Zwecks. Dies ist konsistent mit der Interpretation des UN-Sonderberichterstatters zum Recht auf Versammlungs- und Organisationsfreiheit, gemäss derer eine „politische Tätigkeit“ nicht zur Begründung der Einschränkung der finanziellen Mittel einer Organisation beigezogen werden kann.

Amnesty sieht im Ziel der Motion eine Einschränkung der Zivilgesellschaft in der Schweiz und empfiehlt dem Nationalrat, diese abzulehnen.

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Philippines 95: Unglaubliche Geistheiler-Fähigkeiten

Auszug aus dem noch unveröffentlichten Buch «DAS PENDEL SCHLÄGT ZURÜCKPOLITISCHE & ÖKOLOGISCHE METAMORPHOSEN» des Zürcher Fotojournalisten Gerd Michael Müller

VORWORT

Das Buch des Zürcher Foto-Journalisten Gerd Michael Müller nimmt Sie ab den wilden 80er Jahren mit auf eine spannende Zeitreise durch 30 Länder und 40 Jahre Zeitgeschichte mit Fokus auf mehrere politische und ökologische Vorgänge in Krisenregionen rund um den Globus. Er beleuchtet das Schicksal indigener Völker, zeigt die Zerstörung ihres Lebensraumes auf, rückt ökologische Aspekte und menschenliche Schicksale in den Vordergrund, analysiert scharfsichtig und gut informiert die politischen Transformationsprozesse. Müller prangert den masslosen Konsum und die gnadenlose Ausbeutung der Ressourcen an, zeigt die Auswirkungen wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Prozesse auf und skizziert Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels. Pointiert hintergründig, spannend und erhellend. Eine Mischung aus globalem Polit-Thrillern, gehobener Reiseliteratur, gespickt mit sozialkritischen und abenteuerlichen Geschichten sowie persönlicher Essays – den Highlights und der Essenz seines abenteuerlich wilden Nomaden-Lebens für die Reportage-Fotografie. Nach der Lektüre dieses Buchs zählen Sie zu den kulturell, ökologisch sowie politisch versierten Globetrotter.

Vor 30 Jahren, also in den frühen 90er Jahren, bei meiner ersten Reise in die Phillippinen, lag der Strand noch unberührt da. Kilometerlang, weiss, feinsandig, von Palmen gesäumt. Dazu tief blaues, warmes Wasser, schaukelnde, bunt bemalte Bancas, die Bambus-Ausleger-Boote der Einheimischen auf Boracay. Damals eine verschlafene Insel auf der einige Fischerfamilien bescheiden lebten. Kein Strom, keine Hotels, keine Discos. Dann kamen die ersten Rucksacktouristen, berauscht von der Tropen-Schönheit, vom Nichtstun, und von psychoaktiven Substanzen. Die Filipinos, freundlich und spontan, nahmen sie auf und beherbergten sie in ihren einfachen Hütten. Der Ferien-Geheimtipp war geboren. Damals war das Land der 7000 Inseln noch kaum touristisch erschlossen und ein echtes Aussteiger-Paradies.

Bei einer zweiten Reise in die Philippinen leistete ich mir erst eine Schiffsreise zur Erkundung der Insel Palawan, Busuanga Island und den Coron Inseln zu machen und hernach philippinische Geistheiler in Luzon aufzusuchen. Denn vor einem halben Jahr kam ein knapp 25 jähriger Heiler in die Schweiz und nach Deutschland, der offensichtlich schon Kultstatus hatte. Jedenfalls warteten damals in Zürich gewiss drei Dutzend Personen auf eine kurze Session mit dem Geistheiler. Der Reihe nach fanden sich die Personen in einem abgedunkelten Raum ein und sagten dem in Trance befindlichen Geistheiler kurz ihr Anliegen, worauf er sie untersuchte und abtastete und so merkwürdige Dinge vor meinen Augen tat, wie das Körperöffnen mit der Fingerspitze an gewissen Stellen, worauf die Fleischwunde aufklaffte und er mit den Fingern darin eintauchte.

Vor 30 Jahren, also in den frühen 90er Jahren lag der Strand noch unberürhrt da. Kilometerlang, weiss, feinsandig, von Palmen gesäumt. Dazu tief blaues, warmes Wasser, schaukelnde, bunt bemalte Bancas, die Bambus-Ausleger-Boote der Einheimischen auf Boracay. Damals eine verschlafene Insel auf der einige Fischerfamilien bescheiden lebten. Kein Strom, keine Hotels, keine Discos. Dann kamen die ersten Rucksacktouristen, berauscht von der Tropen-Schönheit, vom Nichtstun, und von psychoaktiven Substanzen. Die Filipinos, freundlich und spontan, nahmen sie auf und beherbergten sie in ihren einfachen Hütten. Der Ferien-Geheimtipp war geboren. Damals war das Land der 7000 Inseln noch kaum touristisch erschlossen und ein echtes Aussteiger-Paradies.

Vor 30 Jahren, also in den frühen 90er Jahren lag der Strand noch unberürhrt da. Kilometerlang, weiss, feinsandig, von Palmen gesäumt. Dazu tief blaues, warmes Wasser, schaukelnde, bunt bemalte Bancas, die Bambus-Ausleger-Boote der Einheimischen auf Boracay. Damals eine verschlafene Insel auf der einige Fischerfamilien bescheiden lebten. Kein Strom, keine Hotels, keine Discos. Dann kamen die ersten Rucksacktouristen, berauscht von der Tropen-Schönheit, vom Nichtstun, und von psychoaktiven Substanzen. Die Filipinos, freundlich und spontan, nahmen sie auf und beherbergten sie in ihren einfachen Hütten. Der Ferien-Geheimtipp war geboren. Damals war das Land der 7000 Inseln noch kaum touristisch erschlossen und ein echtes Aussteiger-Paradies.

Den philippinischen Geistheilern wird nachgesagt, dass sie die Fähigkeit haben, ihre Finger beim Eintauchen zu entmaterialisieren, um so mit dem Körpergewebe zu verschmelzen. Ob man daran und an ihre Fähigkeit Krebstumore zu entfernen glauben mag, ist die eine Sache, was ich gesehen habe eine andere. Doch seine Finger, die er tief in das Fleisch reinschob, wurden sogleich unsichtbar unter der Hautoberfläche und verschmolzen mit dem Gewebe. Dabei waren keine Fingerspitzen oder -kuppen mehr zu sehen, nur der Fingeransatz über der Hautoberfläche blieb ersichtlich. Ich konnte mir das von oben und seitlich von ganz nah anschauen, so unglaublich es war. Als er die Finger herauszog, verschloss sie die klaffende Wunde sofort und zurück blieb eine leicht gerötete Stelle an der Hautoberfläche. „Der absolute Wahnsinn!“ So etwas habe ich noch nie zuvor und nur zwei Mal – bei zwei Geistheiler in Zürich und nun hier in Luzon gesehen. Seither nehme ich die Welt mit anderen Augen und Sensoren wahr.

Dieses spirituelle Handwerk faszinierte mich derart, dass ich mich zuvor in Zürich ohne zu zögern in eine Session begab. Mein gesundheitliches Problem war der starke, chronische Husten infolge exzessiven Rauchens. Also drang der Geistheiler erst mit der Hand in meinen Kehlkopf ein, dann als er in meine Brust eindrang, spürte ich einen leichten Spreizdruck auf den Rippen, aber nicht schmerzhaft und zum Schluss spürte ich seine Hände auch noch warm und weich in meine Bauchhöhle eintauchen. Bei vollem Bewusstsein sah ich zu, wie seine Finger in der klaffenden Wunde verschwanden. Einfach unglaublich die Fähigkeiten dieses jungen spirituellen Geistheiler, der seine Magie direkt von der „Jungfrau Maria“ gespendet erhält, wie er sagte. Aber das verrückteste ist, dass sich der Husten augenblicklich in Luft auflöste, die Lungenfunktion dadurch beträchtlich besser wurde und dieser Zustand gewiss drei, vier Monate anhielt!

Auch bei der Mutter meiner Tochter, die einen Krebsabstrich mit einem PAP3 Befund in der Schwangerschaft hatte und deshalb den Heiler aufsuchte, regenerierten sich und die Krebszellen nach dieser Session. Kein Mensch würde mir die Story glauben, wenn ich nicht einige Beweisfotos dieser OP-Schnitte und manuellen, spirituellen Eingriffe gemacht hätte. Das war so faszinierend, dass ich mehr über die Heiler-Methoden der philippinischen Geistheiler auf der Insel Luzon in Erfahrung bringen wollte. Nach längerem Herumfragen fand ich dort einen weiteren Geistheiler, der auch westliche Touristen behandelte. Es hatte sich ähnlich, wie bei Ayurveda in Indien, in europäischen Kreisen bei Krebskranken herumgesprochen, dass vielleicht Hoffnung bestand, so geheilt zu werden, wenn die westliche Medizin an das Ende ihrer Möglichkeiten gekommen ist.

Beim Heiler in Luzon nahm ich an einer Elektro-Kabel-Session teil, bei der die Teilnehmer sich im Kreis die Hände gaben und dann an einen niedrigen Voltanschluss unter Strom gesetzt wurden. Was das genau bewirken sollte, war mir unklar.

Auch der  hiesige Geistheiler öffnete die Körper mit seinen Händen und wurstelte darin herum. Manchmal zog er kleine Gewebeteile heraus und schmiss sie in einen Plastikeimer neben dem Untersuchungsbett. „Das sind Metastasen gewesen“, erklärte er mir und zu gern hätte ich Gewebeproben mitgenommen und untersuchen lassen. Bei diesem Geistheiler war ich nicht ganz so überzeugt, ob es sich hier nicht um ein „Hokuspokus“ handelte, denn es gab auch Mitläufer unter ihnen, die versuchten mit dem Ruf der Geistheiler Geld mit westlichen Touristen zu verdienen. Der junge Philippino, der in der Schweiz war, geniesst aber meinen höchsten Respekt und mein uneingeschränktes Vertrauen. Schliesslich liess sich die Wirkung der aussergewöhnlichen Behandlung bei einigen Personen verifizieren. Die Session in Luzon hat bei mir scheinbar nichts bewirkt, mir aber auch nicht geschadet.

Am Schluss dieser Philippinen Reise erlebte ich noch eine ungemütliche Überraschung. Ich wurde am Flughafen bei der Ausreise verhaftet. Angeblich weil ich den Namen einer Person habe, die in den Philippinen ausgeschrieben war und gesucht wurde. In der Tat haben mich die Grenzbeamten damals bei meiner ersten Einreise mich ausführlich zu meinen Namen und meiner Herkunft befragt und wollten genauer wissen, ob ich schon mal in den Philippinen gewesen war? Als ich verneinte, liessen sie mich einreisen. Aber jetzt schien das alte Problem wieder auf dem Radar der Migrationsbehörden aufzutauchen und verhinderte meine Ausreise. Daher musste ich den Tourismusminister bemühen, auf dessen Einladung ich in den Philippinen war, um nach zwei Tagen von Fieber und Schüttelfrost geplagten Inhaftierung wieder frei zu kommen und ausreisen zu dürfen.

Unschuldig inhaftiert und später zur persona non grata erklärt

Also musste ich den Tourismusminister bemühen, auf dessen Einladung ich in den Philippinen war, um nach zwei Tagen von Fieber und Schüttelfrost geplagten Inhaftierung wieder frei kam und ausreisen durfte. Wäre er nicht gewesen, hätte ich extra nach Manila reisen und mich im Justizministerium präsentieren müssen. Das blieb mir glücklicherweise erspart und damit so etwas anderen Touristen in der Schweiz auch erspart würde, publizierte ich die Telefonnummer des Justizministers in den Tages-Zeitungen mit dem Verweis, in so einem Fall solle man sich doch direkt an den Chef der Justizbehörde wenden. Dieser Hinweis in den Schweizer Medien wurde von der philippinischen Botschaft nicht goutiert.

Mehr noch: Ein paar Jahre später bei einer weiteren Presseeinladung in die Philippinen seitens «Singapore Airlines», meinem wichtigsten Airline-Partner, wurde ich dann plötzlich wieder ausgeladen und auch meine Bemühungen bei der philippinischen Botschaft in Bern blieben erfolglos, obschon ich ihnen alle Passauszüge mit meinen Auslandreisen zugesandt habe. Als der philippinische Militärattaché sich mit einem abschlägigen Bescheid bei mir meldete und mich zur Persona non grata stempelte, wusste ich, dass auch die US-Behörden bei dem Manöver dahinter steckten. Die hatten nun gewiss auch detailliert Kenntnis all meiner Auslandreisen inklusive der zahlreichen Kuba- und Ostblockreisen. Damit war ich definitiv als Sozialisten-Freund auf dem «NSA» und «CIA-Radar» angelangt.

Links zu einigen Philippinen-Print-Reportagen

Paradiese kurz vor dem Auftakt zum Massentourismus (AT/BT)

Paradiese kurz vor dem Massentourismus (Der Bund)  (folgt)        

Inselparadies für Abenteurer  (Neue Luzerner Ztg.)  (folgt)                 

 Inselwelt vom Feinsten (Südostschweiz) (folgt)

Links zu weiteren Asien-Reportagen und Buchauszügen:

Malediven 93: Die ersten Anzeichen des Klimawandels 

Malaysia: Bei den versehrten Orang Utans in Borneo 

IN EIGENER SACHE: IHR BEITRAG AN HUMANITAERE UND OEKO-PROJEKTE

Geschätzte Leserin, werter Leser

Der Autor unterstützt noch immer zahlreiche Projekte. Infolge der COVID-19 Pandemie ist es aber für den Autor selbst für und zahlreiche Projekte schwieriger geworden. Die Situation hat sich verschärft. Für Ihre Spende, die einem der im Buch genannten Projekte zufliesst, bedanke ich mich. Falls Sie einen Beitrag spenden wollen, melden Sie sich bitte per Mail bei mir gmc1(at)
gmx.ch. Vielen Dank im Namen der Empfänger/innen.

CANNABIS BEI FIBROMYALGIE

Fibromyalgie ist seit 1994 auf der offiziellen Krankenliste (ICD-10-Schlüssel) der WHO aufgenommen. Man geht davon aus, dass Fibromyalgie neuropathische Ursachen hat, also auf eine Störung des Nervensystems zurückzuführen ist. Fibromylagie zeichnet sich durch Muskelspastiken, Angespanntheit, Schlafstörungen aus. Auch die Schmerzem-pfindlichkeit nimmt drastisch zu. Die Erklärungsansätze reichen von einer Dysregultation des Neurotransmittersysteme (hauptsächlich der Botenstoffe Dopamin und Serotonin) bis hin zu einer Störung der physiologischen Stressregulierungsmechanismen.  Im Fachjargon als Stressachse Hypothalmus-Hypophyse-Nebenniere).

Das engogene Cannabinoidsystem hat nach erwiesenermassen Einfluss auf die  physio-logische Funktionen, wie u.a. die Regulierung der dopa-minergen und serotonergen Me-chanismen sowie die Regulierung der physiologischen Stressreaktion. Darüber hinaus verfügt das Immunsys-tem über zahlreiche CB2-Rezeptoren und wird aus diesem Grund stark sowohl von den endogenen als auch von den exogenen Cannabinoiden beein-flusst.

Das Endocannabinoid-System ist über den gesamten menschlichen Körper verteilt und nimmt dementsprechend Einfluss auf div. Körperfunktionen wie  Stimmung, Appetit, Schlaf, Gedächnis und Schmerzempfinden. Es sind bis jetzt zwei Rezeptoren bekannt: Der CB1-Rezeptor und der CB2-Rezeptor. CB1-Rezeptoren sind im gesamten Nerven-system und in bestimmten Organen (Herz oder Milz) vorhanden. CBD2-Rezeptorensind hauptsächlich bei den Zellen des Immunsystems und Zellen  sowie beim Knochenaufbau oder Abbau involviert.

MUTLOS GESCHEITERTE STATT SINNVOLL BEFLUEGELTE DROGENPOLITIK

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BUNDESRAT GIBT GRÜNES LICHT FÜR PILOTVERSUCHE MIT CANNABIS

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ERLEICHTERTER ZUGANG ZU  MEDICAL CANNABIS / STUDIEN ZUM FREIZEITKONSUM

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VADEMEKUM MEDIZINISCHER FACHBEGRIFFE RUND UM THC & CBD

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CANNABIS: WIE WIRKEN CBD & THC UND BEIDE ZUSAMMEN?

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THC & CBD: KLINISCHE STUDIEN  & FORSCHUNGSBERICHTE

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KREBS: CANNABIS GEGEN MELANOME

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SIND NATÜRLICHE ODER SYNTETISCHE CANNABINOIDE BESSER GEGEN KREBS?

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HANF-ANALTIK UND CBD- DECARBOYILIERUNG

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KANN CANNABIS ARTHRITIS MINDERN?

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AUF DIE RICHTIGE CBD-DOSIERUNG KOMMT ES AN

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CANNABINOIDE UND IHR EPISHCER WIRKUNGSKREIS

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HANFSAMEN SIND PROTEINBOMEN UND CHOLESTERINSENKER

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CANNABINOIDE ALS HEILMITTEL  (BAG)

FAKTEN MEDIZINISCHES CANNABIS (BAG)

Systematic Review of Cannabis for medical use

CANNABIS-DOSSIER MIT WISSENSCHAFTLICHEN FAKTEN

MUTLOS GESCHEITERTE STATT SINNVOLL BEFLUEGELTE DROGENPOLITIK

BUNDESRAT GIBT GRÜNES LICHT FÜR PILOTVERSUCHE MIT CANNABIS

ERLEICHTERTER ZUGANG ZU  MEDICAL CANNABIS / STUDIENZUM FREIZEITKONSUM

CANNABIS: WIE WIRKEN CBD & THC UND BEIDE ZUSAMMEN

KREBS: CANNABIS GEGEN MELANOME

SIND NATÜRLICHE ODER SYNTETISCHE CANNABINOIDE BESSER GEGEN KREBS?

HANF-ANALTIK UND CBD- DECARBOYILIERUNG

Systematic Review of Cannabis for medical use

VADEMEKUM MEDIZINISCHER FACHBEGRIFFE RUND UM THC & CBD

Coronavirus: der Bundesrat hat heute weitere Massnahmen zur Eindämmung der Epidemie, Einführung von Schnelltests, Reisequarantäne neu geregelt. Wann folgt das nächste Update an einschneidenden Massnahmen?

Switzerland/Zürich: Die zweite Corona Welle erwischt die Restaurants eiskalt. Viele Betriebe werden schliessen. Bild: GMC

DIe verschärften Covid-19 Massnahmen bedeuten das aus des süssen Lebens und vieler Restaurants, Nachtclubs und Veranstaltungen. Bild: Gerd Müller/GMC Photopress

Bern, 28.10.2020 – Der Bundesrat hat an der Sitzung vom 28. Oktober 2020 weitere schweizweite Massnahmen gegen die schnelle Ausbreitung des Coronavirus ergriffen. Ziel ist, die Zahl der Kontakte unter den Menschen stark zu reduzieren. Discos und Tanzlokale werden geschlossen, Bars und Restaurants haben um 23 Uhr zu schliessen. Alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sowie sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten mit mehr als 15 Personen sind untersagt. Zudem wird die Maskenpflicht ausgeweitet. Die Massnahmen gelten ab Donnerstag, 29. Oktober, und sind nicht befristet. Ab Montag, 2. November, müssen Hochschulen auf Präsenzunterricht verzichten. Nach Konsultation der Kantone hat der Bundesrat die «Covid-19-Verordnung besondere Lage» entsprechend angepasst. Er hat ausserdem die Regeln für die Reisequarantäne angepasst sowie die Einführung von Schnelltests beschlossen.

Zürich: Sind wir wieder soweit, dass die Spitäler mit Covid-19 PatientInnen überfüllt sind. Bild: GMC

Die Fallzahlen sowie die Anzahl Hospitalisationen nehmen drastisch zu. Der Bundesrat will die Ausbreitung von Covid-19 Infektionen eindämmen und die Überlastung der Intensivpflegestationen sowie des Gesundheitspersonals in den Spitälern verhindern. Dazu hat er Massnahmen ergriffen, welche die Zahl der Kontakte unter den Menschen reduzieren.

Tanzlokale geschlossen
Der Betrieb von Diskotheken und Tanzlokalen ist verboten. Diese bergen ein erhöhtes Risiko für die Verbreitung des Virus. In Restaurants und Bars dürfen höchsten vier Personen an einem Tisch sitzen, ausgenommen Familien mit Kindern. Es gilt eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr.

Masses of young people at the Freestyle, Snowboard and BMX-Contest and Festival in Zürich

Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen
Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind nicht mehr erlaubt. Das betrifft alle sportlichen, kulturellen und anderen Veranstaltungen, ausgenommen sind Parlaments- und Gemeindeversammlungen. Weiterhin möglich sind auch politische Demonstrationen sowie Unterschriftensammlungen für Referenden und Initiativen – wie bisher mit den nötigen Schutzvorkehrungen. Weil sich viele Ansteckungen im privaten Rahmen ereignen, wird die Anzahl Personen für Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis im privaten Raum auf 10 eingeschränkt.

Keine sportlichen und kulturellen Freizeitaktivitäten mit mehr als 15 Personen
Sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten sind in Innenräumen mit bis zu 15 Personen erlaubt, wenn sowohl genügend Abstand eingehalten werden kann als auch Masken getragen werden. Von einer Maske kann abgesehen werden, wenn grosszügige Raumverhältnisse vorherrschen, etwa in Tennishallen oder grossen Sälen. Im Freien muss nur der Abstand eingehalten werden. Kontaktsport ist verboten. Von den Regeln ausgenommen sind Kinder unter 16 Jahren.

Singen in Chören birgt ein besonders hohes Corona VIrus Risiko und wird vorläufig verboten. Bild: GMC

Im professionellen Bereich von Sport und Kultur sind Trainings und Wettkämpfe sowie Proben und Auftritte zulässig. Da beim Singen besonders viele Tröpfchen ausgestossen werden sind Anlässe von Laien-Chören verboten, professionellen Chören ist das Proben erlaubt.

Verbot von Präsenzunterricht an Hochschulen
Hochschulen müssen ab Montag, 2. November, auf Fernunterricht umstellen. Präsenzunterricht bleibt in den obligatorischen Schulen und den Schulen der Sekundarstufe II (Gymnasien und Berufsbildung) erlaubt.

Maskenpflicht wird weiter ausgedehnt
Seit dem 19. Oktober gilt eine Maskenpflicht für alle Personen in öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie in Wartebereichen des öffentlichen Verkehrs und an Bahn- und Flughäfen. Neu muss auch in den Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben eine Maske getragen werden, wie zum Beispiel Läden, Veranstaltungsorte, Restaurants und Bars oder Wochen- und Weihnachtsmärkte. Eine Maskenpflicht gilt auch in belebten Fussgängerbereichen und überall dort, wo der erforderliche Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann.

Zürich: The ETH (Federal Institut of Technology) terrace empty due to Covid19 Virus Log down

Auch in Schulen ab der Sekundarstufe II gilt neu eine Maskenpflicht. Ebenso gilt eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz, es sei denn der Abstand zwischen den Arbeitsplätzen kann eingehalten werden (z.B. Einzelbüros). Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sollen soweit möglich Homeoffice ermöglichen und an Arbeitsstätten für den Schutz der Mitarbeitenden sorgen.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis zu 12 Jahren, Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können und Gäste in Restaurants und Bars, wenn sie am Tisch sitzen.

Bundesrat beschliesst Einführung von Schnelltests
Um eine Covid-19 Infektion festzustellen, können zusätzlich zu den bereits angewendeten Tests (PCR-Tests) ab dem 2. November 2020 auch Antigen-Schnelltests eingesetzt werden. Dies ermöglicht eine breitere und schnellere Testung der Bevölkerung. Es können mehr positive Fälle in der Bevölkerung rasch nachgewiesen und isoliert werden.

Die Genauigkeit der Schnelltests wurde durch das «Centre national de Référence pour Infections Virales Emergentes» (CRIVE) in Genf evaluiert. Die Schnelltests sind im Vergleich zu den PCR-Test weniger empfindlich. Sie sind vor allem dann einsetzbar, wenn eine Person infektiös ist. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sieht daher den Einsatz dieser Schnelltests nur bei denjenigen Personen vor, die gemäss den Kriterien des BAG als symptomatisch gelten und nicht zu den besonders gefährdeten Personen gehören. Zudem sollte das Auftreten der Symptome weniger als vier Tage her sein. Auch bei asymptomatischen Personen, die eine Meldung der Swiss Covid App erhalten haben, ist der Einsatz dieser Schnelltests möglich. Diese sollen – falls sie positiv getestet werden – zur Absicherung einen zweiten Test mittels PCR durchführen lassen. Alle Personen, die mittels eines Schnelltests positiv getestet wurden, sollten sich dennoch umgehend in Isolation begeben.

Die Schnelltests werden vom Bund vergütet – allerdings ausschliesslich für diejenigen Personen, auf die die Empfehlungen des BAG zutreffen.

Bundesrat definiert neuen Schwellenwert für die Reisequarantäne
Der Bundesrat hat zudem den Schwellenwert für die Aufnahme von Staaten und Gebieten auf die Quarantäneliste sowie die Ausnahme von der Quarantänepflicht für Geschäftsreisende angepasst. Die Änderung tritt am 29.10.2020 in Kraft.

Da die Inzidenz der Schweiz verglichen mit dem europäischen Umfeld inzwischen überdurchschnittlich hoch ist, wird der Schwellenwert angehoben. Mit der Verordnungsanpassung kommen nur noch Staaten und Gebiete auf die Quarantäneliste, deren Inzidenz um mehr als 60 höher ist als die Inzidenz der Schweiz.

Angepasst werden auch die Ausnahmebestimmungen für Geschäftsreisende und für Personen, die aus medizinischen Gründen reisen. Die Regel, dass solche Reisen höchstens fünf Tage dauern dürfen wird aufgehoben.


Winter-Hideaway mitten im quirligen Oberengadin

Schweiz: Gefrorener St. Moritzersee, Piz Maloja, Schneeberge, Winterlandschaft | Frozen Lake St. Moritz, viewing Piz Maloja, Upper Engadin, swiss alps,

Im Oberengadin, dem Geburtsort des WIntersport, lässt sich der Winterurlaub in allen Faszetten erleben. Bald findet das legendäre White Turf auf dem St. Moritzer See und danach der Langlauf-Marathon statt. Bild: GMC Photopress/Gerd Müller

Sehr persönliche Gastfreundschaft in einem historischen Hotel mit nur 18 Zimmern, dazu Bündner Gault-Millau-Küche und die sanftesten Seiten des Winters rund um das legendäre St. Moritz: Das gehört zum Winterurlaub in der Chesa Salis in Bever.

Es ist das „schönste historische Hotel der Schweiz“: Die renommierte UNESCO-Unterorganisation ICOMOS kam zu diesem Schluss und vergab 2015 die begehrte Auszeichnung an die Chesa Salis in Bever. Sehr persönlich, sehr individuell und mit einem weit über 400 Jahre alten Background: So salopp könnte man die Philosophie des nur 18 Zimmer zählenden historischen Patrizierhauses beschreiben, das Sibylla und Jürg Degiacomi mit größter Achtsamkeit zu einem Hotel gemacht haben.

Das dicke, alte Gemäuer strahlt Ruhe und Beschaulichkeit aus, die Hotelzimmer eröffnen ein Stück Geschichte, die in den alten Holzbalken, Vertäfelungen, Stuckaturen und Fensternischen schlummert. Gar nicht von gestern ist die Gastfreundschaft, die in dem Haus gepflegt wird. Unter Gourmets gilt die Küche als Geheimtipp. Vom Restaurantführer „Graubünden geht aus 2015/16“ erhielt sie ebenso wie der Service eine Empfehlung und wurde mit dem Titel „Institution im Ferienland Graubünden“ bedacht (Mitglied von www.slowfood.com).

Etwas für Kenner ist auch die 17 Seiten zählende Weinkarte, die von Jürg Degiacomi mit persönlichen Lieblingsweinen bestückt wird. Überall ist die feine Handschrift von Hausherrin Sibylla Degiacomi zu spüren: in jedem kunsthandwerklichen Detail, bei den Tischdekorationen in der Arven- und der Salis-Stube, im rustikalen Cheminée-Grillrestaurant „il Capitan“ und im „Von Salis Restaurant“. Prickelnder Tipp zum Tagesausklang: Kurz untertauchen im drei Kilometer entfernten Mineralbad Samedan.

Abschalten und geniessen (bis 04.04.16)

Leistungen: 2 Ü im DZ Comfort inkl. Frühstück, 1 Cocktail zur Begrüßung, 1 x Eintritt in das Mineralbad Samedan,  1 x 4-Gänge-Menü – Preis p. P.: ab 370 CHF

St. Moritz: Events Winter 2015/16

  • –29.01.16: St. Moritz Gourmet Festival, St. Moritz
  • –31.01.16: Snow Polo World Cup, St. Moritz
  • 02.16: 2. Night Turf, St. Moritz
  • +14.+21.02.16: 1.White Turf Sonntage, St. Moritz
  • –20.02.16: Cricket on Ice, St. Moritz
  • 03.16: Chalandamarz, ganzes Oberengadin
  • –06.03.16: Freeski World Cup Corvatsch, Corvatsch/Furtschellas Silvaplana
  • –07.03.15: Carving Kurs mit Dani Mahrer, St. Moritz
  • 03.16: 48. Engadin Skimarathon & 8. Halbmarathon, Maloja-Zuoz
  • –20.03.16: Audi Fis Ski Worldcup Finals, St. Moritz
  • –20.03.16: St. Moritz Music Summit, St. Moritz

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Ungarn: Im Kururlaub zur Zahnbehandlung in Hévíz

Die vielen Schweizer Stammgäste in der Dentsana-Klinik in Héviz sprechen für die Qualität hiesiger Zahnärzte. Bild: GMC/Gerd Müller

Viele Schweizer Stammgäste in der Dentsana-Klinik in Héviz sprechen für die Qualität hiesiger Zahnärzte und der verwendeten Materialien, die aus Lichtenstein und Deutschland stammen. Die Behandlungskosten betragen rund 1/3 der Kosten in der Schweiz. Bild: GMC/Gerd Müller

Zahn­be­hand­lun­gen in Un­garn wer­den im­mer be­lieb­ter. Das Ungarische Fremdenverkehrsamt spricht von einer Zunahme um 57 Prozent. Kein Wunder, denn die Brücken, Kronen, Implantate und Füllungen kosten hier in Héviz knapp ein Drittel. Darüber hinaus  gibt es top aus­ge­bil­de­te Ärz­te, Ma­te­ria­li­en von hoch­wer­ti­ger Qua­li­tät aus der Schweiz, Lich­ten­stein und Deut­sch­land sowie Garantie-Ärzte in Basel, Bern und Zürich.

Früh morgens stieg ich am Flughafen Zürich in den bereits zu Dreiviertel gefüllten Bus von Castell Reisen, der uns nach Héviz bringen sollte. Die meisten Reisenden sind über 50 Jahre alt und fahren zu dem ungarischen Kurort,  um sich dort einer umfassenden Zahnbehandlung zu unterziehen. Gleichzeitig tun sie sich Gutes, in dem sie in den Hévizer Thermalquellen baden und sich auch einem medizinischen Checkup unterziehen.

Neben mir sitzt ein gleichaltriger Bundesbeamter und Militärpilot, etwas weiter hinten eine Glarner Polizistin ansonsten sind es meist Ehepaare, die sich dann fast alle in der kommenden Woche in der Dentsana Klinik und im Thermalsee wieder antreffen. Sie allen haben über Bekannte von Dentsana erfahren oder war vor Jahren Mal hier.

HU_DentsanaBehandlungsraum3441Die Dentsana Klinik ist kleiner als erwartet. „Wir sind ein Familienbetrieb“, sagt Marta Toth, die Leiterin der Zahnklinik „und schon 20 Jahre hier“. Die Zahnärzte arbeiten alle auch noch in staatlichen Kliniken und verdienen sich hier ein Zubrot. Sie sprechen alle gut Deutsch, sodass die Verständigung keine Mühe bereitet. Die verwendeten Materialien für Füllungen, Kronen, Brücken und Implantate kommen aus Deutschland, Lichtenstein und der Schweiz. Von den renommierten Herstellern wie Straumann, DeguDent GmbH, Merz Dental GmbH.

Da auch der Autor noch einige Zahnarzt-Baustellen hat, beschliesst er seinen Rechercheaufenthalt zu verlängern und eine Sanierung vorzunehmen. Nach drei Behandlungen mit insgesamt sieben Stunden wurde eine Brücke mit drei Kronen durch eine neue Zirkonkronenbrücke sowie drei weitere Zirkonkronen eingesetzt und insgesamt acht Füllungen gemacht. Für nur 3600 Franken. Denn eine Füllung bei Dentsana in Héviz kostet Fr. 45.-, ein Provisorium Fr. 30.-, eine Keramikkrone Fr. 290.- und eine Zirkonkrone Fr. 390.-. Ein Implantant wird für Fr. 920.- eingesetzt.

Im Zuge der Behandlung stand der Autor mit seinem Zahnarzt in der Schweiz täglich in Kontakt, hat sich dabei über Materialen, Hersteller und Methoden Rat geholt und das Behandlungsergebnis hernach seinem Zahnarzt gezeigt. Dieser attestierte dem Reporter und Dentsana, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann, die Behandlung sehr professionell vorgenommen wurde und die Kosten „natürlich unschlagbar günstig sind“.  Da lohnt sich der Kururlaub umso mehr. Der ist  sozusagen gleich mehrfach geschenkt, durch die Kosteneinsparung gegenüber einer Zahnbehandlung in der Schweiz. Zumal auch die Hotels, die Spa-Behandlungen und die Verpflegung sehr günstig sind.

HU_HevizDentsana3562Die Di­enst­leis­tun­gen von Dentsana:
– Be­ra­tung und Be­t­reu­ung in gu­tem Deutsch
– kom­p­let­te mund­hy­gie­ni­sche Be­hand­lun­gen
– pro­fes­sio­nel­les Zahn­b­lei­chen mit Blank-Ble­a­ching-Sys­tem,
– licht­här­ten­de äst­he­ti­sche Fül­lun­gen
– Ke­ra­mik und Zir­kon­kro­nen/-Brü­cken
– Voll­pro­the­sen, Teil­pro­the­sen mit un­sicht­ba­ren Druck­knöp­fen
– mund­chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe, Im­plan­ta­ti­on
– hoch­mo­der­nes Di­gi­tal­pan­ora­marönt­gen
– Rönt­gen­auf­nah­men auf CD

Warum zum Zahnarzt nach Hév­íz in Ungarn?

– Tau­sen­de von zu­frie­de­nen Kun­den > Ei­ne Kun­din er­zählt (Vi­deo)
– gepf­leg­tes Zah­ner­schei­nungs­bild sehr preis­wert (bis 70% günstiger)
– schwei­ze­ri­scher Qua­li­täts­stan­dard
– Dentsa­na-Ga­ran­tie auf al­len Ar­bei­ten
– Ga­ran­tie­arzt in Sin­gen
– Ga­ran­tie Zahn­tech­ni­ker in Ba­sel
– Sch­merz­f­reie Be­hand­lun­gen
– Gra­tis Un­ter­su­chung und Be­ra­tung
– Gra­tis Ta­xi Ho­tel/Pra­xis
– Sch­nel­le Fer­tig­stel­lung
– Mehr­jäh­ri­ge Ga­ran­tie auf al­len Ar­bei­ten

Pra­xis-Vi­deo

Dentsana Flyer (pdf)

Dentsana-Geschenkgutschein (pdf)

Dentsana Leserangebot (folgt in Kürze)

Preiseispiel für eine 6 Kronen Brücke

6 vollverblendete Keramik-Kronen à CHF 290.– CHF 1740.–
6 provisorische Kronen (bis die definitiven Kronen fertig erstellt sind) à CHF 30.– CHF 180.–
Total CHF 1920.–

Weitere Preisbeispiele

Beispiel für eine 6 Kronen Brücke
Panorama-Röntgenaufnahme 70.–
Vollverblendete Keramik-Krone 290.–
Kunststoff-Prothese (14 Zähne) 650.–
Implantat mit Einsetzung ab 920.–
Zahnbleichen mit Plasmalampe 390.–

HU_HevizThermalseebad3547Ver­­­bin­­den Sie die Zahn­be­han­d­­lung mit ei­­nem en­t­­­span­­nten Urlaub in Un­­garn. Im Kurort Hév­­íz fin­­den Sie al­­les, was Sie für ei­­nen sc­­hö­­nen und er­hol­­sa­­men Kur­au­f­en­t­halt brau­chen. Zum Beispiel den weltgrössten Thermalsee, geflegte Wellness-Hotels, feine Restaurants und auch die un­­ga­ri­­sche Gast­f­­reun­d­­schaft ist weit her­um be­­kannt.

Zum Bericht über Bad Hévíz

Mit allen Heilwassern gewaschen: Das NaturMed Hotel

Reiseinformationen:

HU_HevizThermalseebad3547

Medical Spa Behandlungen mit Aussicht. BIld: GMC

Anreise mit dem Bus: In der Saison  pendelt wöchentlich ein Bus-Shuttle von Castell Reisen von Bern, Zürich und St. Gallen aus bis Bad Hévíz. (www.castell.ch). Der Busreiseanbieter tut dies schon seit 20 Jahren und zunehmend erfolgreich auch dank dem florierenden Zahnarzt-Tourismus.

Anreise mit der Bahn: Zudem kann man die Reise nach Bad Hévíz auch mit einem Stop over in Wien, Graz oder Budapest kombinieren und bequem im Nachtzug mit der Bahn anreisen. Das SBB/ÖBB-Angebot sieht so aus:

Der EuroNight EN „Wiener Walzer“ mit Schlaf- und Liegewagen von Zürich HB (ab 21.40) fährt via Salzburg – Lienz – St. Pölten nach Wien Meidling (07.51 Ankunft) und weiter nach Budapest Keleti (09.05 an). Inhaber von Halbtax-und Genarlabo’s haben 25% Ermässigung auf dem österreichischen Streckenteil.

Die Railjets der SBB/ÖBB fahren täglich sechs Mal ab Zürich HB nach Wien. Um 06.40, 10.40, 12.40, 14,40, 16.40, 18.40 Uhr.

Der Tageszug „Transalpin“ mit Wagen der 1. und 2. Klasse sowie Speisewagen fährt ab 15. Dezember neu auch mit einem Panoramawagen fährt via Insbruck bis nach Wien. Von dort gibt es Anschlüsse nach Budapest (Fahrzeit 1 Stunde und 15 Minuten).

Transfers + Autovermietungen

Viele Hotels offerieren eine Transfer nach Hévíz. Alternativ kann man ein Auto mieten. Empfehlenswert ist Fox Autorent mit Verleihstationen in Budapest-Airport, Wien-Airport, Balaton-Airport und Hévíz (www.fox-autorent.com).

Flugverbindung: Nahe liegend ist Bad Hévíz für Schweizer Gäste auch durch die Fluganbindung. Der Hévíz-Balaton Airport wird von April bis Oktober auch von Friedrichshafen aus angeflogen. Die wöchentlichen Direktflüge werden vom Reiseveranstalter Mutsch organisiert. Leider ist der Abflug von Friedrichshafen aus so früh, dass die meisten Schweizer Fluggäste einen Tag vorher anreisen und in Friedrichshafen übernachten müssen. Auf dem Rückweg kommt die Maschine erst spät Abends an, sodass evtl. eine weitere Übernachtung eingeplant werden sollte. Im Flugpreis inbegriffen ist die Haustürabholung in einem Umkreis von 80 Kilometern um beide Flughäfen. Auf www.mutsch-reisen.de finden sich auch komplette Wellness- und Kur-Arrangements.

Unterkünfte gibt es in Bad Hévíz vom Privatzimmer bis zum Fünfsterne-Wellnesshotel. Preisbeispiel: 8 Tage Aufenthalt mit Flugreise nach Hévíz Balaton Airport, im ****Hotel inkl. Halbpension ab 830 Euro p. P. Ein sehr empfehlenswertes Guesthouse direkt neben der Zahnklinik Dentsana ist das Three Girls Guesthouse (www.3hvendeghaz.hu).

Kundeninformation

Tourinform Hévíz

Rákóczi Str. 2.

8380 Hévíz

Telefon: +36 83 540 131

Fax: +36 83 540 132

www.spaheviz.de

Héviz-Karte  |  Anreise-Karte  |  Plattensee-Karte | Budapest-KarteWestungarn-Karte  | Héviz-Katalogauszug 1  |  Héviz-Katalogauszug 2

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Zum rau(s)chenden Fest: Rudolf Brenneisen – Cannabis-Forscher und Pharmazeut

Dank dem Berner Rudolf Brenneisen könnte Cannabis oder besser gesagt die Cannabidiole den Heilmarkt in der Schweiz erobern. Der Bundesrat hat eine Vorlage durchgewinkt, die Cannabis den Rückweg in die Medizin erlauben soll. Denn bis in die 50er Jahre war der Industriehanf eine in der Schweiz weit verbreitete Nutzpflanze, die als vielseitiges Heilmittel eingesetzt wurde und erst in den 70er Jahren aus den Apothekerbüchern verschwand. Brenneisen bezeichnet den Beschluss des Bundesrates als «cannabis-historisch»

Als Rudolf Brenneisen in der Zeitglocken-Apotheke ein Praktikum absolvierte wurde er beauftragt, mit einer Cannabistinktur ein Hüneraugenpräparat herzustellen. Damals waren Cannabispräparate noch Bestandteil des Schweizer Arzneibuches.

Das weckte sein pharmazeutisches Interesse an der Pflanze doch musste er angesichts der Repression in den 70er Jahren die Sache von der von der forensischen Seite antratt. Begonnen hatte alles mit einem Besuch der Drogenpolizei im pharmazeutischen Institiut der Uni in Bern. Nein sie wollten hier nichts illegales beschlagnahmen, sondern den THC-Gehalt der Blüten überprüfen. Ein Verfahren dazu gab es damals noch nicht.

Aus diesem Kontakt ergab sich später eine jahrelange Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). Dann kam die UNO und last but not least wurde auch die Antidrogenbehörde der USA (DEA) auf den Berner aufmerksam. Auf deren Wunsch entwickelte er ein noch viel präziseres Verfahren zur Bestimmung des Tetrahydrocannabinolgehlates, das weltweit patentiert wurde.

Fast zeitgleich setzte er sich aber auch medizinisch mit der Heilpflanze auseinander, da das Unispital Zürich ihn für eine Pilotstudie bei Spastikpatienten, diue mit THC behandelt werden sollten, beraten sollte. Die Studie war erfolgreich und damit gelang Brenneisen der Sprung in die klinische Forschung.

Nun also setzt sich der „Hanfpapst“ dafür ein, dass die medizinisch wertvollen Cannabidiole und nicht etwa die unter Kiffern beliebte stark THC-haltige Hanfpflanze wieder in die Regale der Apotheken kommt und dort als rezeptpflichtiges Medikament für Patientinnen erhältlich ist.

Daran verdienen werden dann einmal mehr die Ärzte (Rezepte) das BAG (Bewilligungen), die Apotheken und die Pharmaindustrie (hohe Preise/synthetische Produkte). Dabei wird übersehen, dass es besser wäre, den Markt und das Kiffen ganz zu legaliseren und entkriminalisieren. Ein jeder könnte das Kraut auf dem Balkon oder im Garten anpflanzen und zu Kecksen, Kuchen oder Guetzli verarbeiten, als Tee Trinken oder eine Tinktur machen.

Natürlich gäbe es auch hochwertige klinische Produkte wie Nasenspray’s, Lutschbonbons oder Tabletten und darüber hinaus würde die ganze Nahrungsmittel- und die Beautybranche ebenso davon profitieren wie die Landwirte, welche die Nutzpflanze für unvorstellbar viele Produkte (Öle, Bier, Textilien, Hanfseile etc) anbauen könnte. Die Hanfpflanze ist darüber hinaus gerade in Alpen-regionen gut gegen Bodenerosion und sie sorgt für stabile Hänge und gut durchlüftete Erde.

Ein mutiger Schritt und eine konsequente Freigabe (mit einem wie bei Alkohol vergleichbaren Jugendschutz samt Prävention) könnte die Schweiz wirtschaftlich, gesundheitspolitisch, medizinisch weiterbringen, als die unhaltbare und sinnlose Kifferjagd samt Bussen- und Verfahrensandrohungen.

Ob Bundesrat Ueli Maurer mit der durchgewunkenen Vorlage im entferntesten Sinn auch seinen Sohn unterstützt, der ja auch schon im Garten in Hinwil Hanf zu medizinischen Zwecken anpflanzte, wie aktenkundlich bekannt ist, ist hingegen nicht bekannt.

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Juli-News

1260 px Header Sunset Coron Island

Ferienzeit und Urlaubsspass auf einer Cruise durch die Philippinischen Inseln nahe Coron Island. Bild: GMC

Geschätzte/r Leser/in

Hier finden Sie alle im Juli publizierten Berichte übersichtlich geordnet vor.

Aviation

Kaum PC-21-Flugbetrieb während touristischer Sommersaison

Datenschutz – Schutz der Privatsphäre

Tappen Sie nicht in die digitale Schnäppchenfalle!

EDÖB: 22. Tätigkeitsbericht des Datenschutzbeauftragten

E-Banking bei Postfinance: Datenanalyse wird freiwillig sein

Amnesty und P.I. fordern ein Stopp der Massenüberwachung

Flohmarkt

On Sale: Bücher, CD’s, LP’s, Haushalt-/ Gartenmöbel/-geräte

Schallplatten & Raritäten günstig zu verkaufen

CD’s für Klassikliebhaber

Kinder-/Bastelbücher à discretion

Kulinarikfreunde im 7. Himmel

Gartenfreunde aufgepasst: Tolle Bücher zu Spotpreisen

Kunst für Katzenfreunde

Lesestoff/Literatur für wenig Geld ergattern

Gesundheit

Lebensmittelsicherheit-Warnung vor Grillkäseprodukten

In eigener Sache

GMC verlost täglich Bücher, CD’s und LP’s

Flohmarkt: Günstiger Nachlassverkauf

Zu vermieten: 1-Zi-Ferienwohnung in Zürich-Seefeld

Zu vermieten: Landhaus mit grossem Garten nahe Baden

Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit

Aktualisierte Gefahrenkarten auf Internet verfügbar

Für die Finanzierung einer nachhaltigen Entwicklung

Reduktionziel nicht erreicht: CO2-Abgabe auf Brennstoff wird erhöht

Beschwerden von Umweltorganisationen gingen zurück

Hat die Klimaerwärmung nur scheinbar pausiert?

Humanitäres Inland

NKVF-Bericht zur zwangsweisen Rückführungen auf dem Luftweg

Soforthilfe für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen

Schweiz: 300‘000 geografische Namen kostenlos online

Internationales

UNO-Menschenrechtsrat für die Rechte der Frauen und Mädchen

Bundesrat schliesst ein Abkommen über Privilegien und Immunitäten

Zusammenarbeit Schweiz-Südafrika entwickelt sich weiter

Tourismus/Hotellerie

Beherbergungsstatistik im Mai 2015

Beherbergungsstatistik Wintersaison 2014/2015

English Reports

Welcome to Zürich/Switzerland

Media-Background Zürich-City & Switzerland Tours

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«The Arms Trade Treaty: A Strong Symbol for Collective Action to Advance Peace and Security» (en)