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Globale Karte für medizinische und Reisesicherheitsrisiken

International SOS Travel Risk Map 2016

Ein Blick auf die International SOS Travel Risk Map 2016 und der Tipp: Gute Vorbereitung ist der Schlüssel zur Verringerung von Gesundheits- und Sicherheitsrisiken bei Geschäftsreisen ins Ausland

International SOS, der weltweit führende Anbieter für Gesundheits- und Reisesicherheitsdienste, und Control Risks stellen die Travel Risk Map 2016 vor – eine Weltkarte, die Unternehmen und Organisationen hilft, die Risiken der Länder einzuschätzen, in denen sie reisen und unternehmerisch tätig sind.

Seit 2010 veröffentlicht International SOS bereits die Health Risk Map. Bisher lag der Fokus auf den gesundheitlichen Risiken in den verschiedenen Ländern. In diesem Jahr fliesst erstmals auch die Bewertung des Reisesicherheitsrisikos der einzelnen Länder in die Karte ein. Daher erfolgt für 2016 nun eine Umbenennung in Travel Risk Map, der ersten integrierten Landkarte für Gesundheits- und Reisesicherheitsrisiken. Die Travel Risk Map 2016 zeigt für jedes Land eine medizinische und eine sicherheitsrelevante Bewertung, um Unternehmen und ihren Mitarbeitern dabei zu helfen, die Risiken auf Geschäftsreisen besser einzuschätzen und dadurch zu minimieren.

Eine Analyse der internationalen Geschäftsreisedaten unter Einbeziehung der Travel Risk Map hat ergeben, dass annähernd eine von drei Auslandsreisen in Länder mit höheren Risikoeinstufungen führt, als das Heimatland des Reisenden.

“Schulungen und Informationen sind ausschlaggebende Faktoren, um Mitarbeitern zu helfen, potenzielle Auswirkungen auf ihre persönliche Sicherheit auf Reisen einzuschätzen und zu minimieren”, sagt Aurore Chatard, Regional Security Manager Europe, International SOS und Control Risks. „Unsere umfangreichen Daten zeigen, dass sich in 75 Prozent der Länder das gesundheitliche Risiko vom Reisesicherheitsrisiko unterscheidet. Die gravierenden Unterschiede innerhalb dieser Länder verdeutlichen, wie schwierig es für Unternehmen ist, ihre Angestellten adäquat auf internationale Reisen vorzubereiten. Firmen sind dazu angehalten, sowohl medizinische als auch sicherheitsbedingte Aspekte zu prüfen, wenn sie Mitarbeiter für Reisen und internationale Projekte im Ausland vorbereiten.“

In einer aktuellen Umfrage von Ipsos Global Advisor zum Thema internationale Reisen wurden Teilnehmer zu ihren Reisevorbereitungen befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass acht von zehn Reisenden das Gefühl haben, ihre Sicherheit könnte während der Reisen gefährdet sein. Gleichzeitig erkundigen sich jedoch nur vier von zehn Befragten vor ihrer Reise nach dem Kriminalitätslevel am jeweiligen Zielort, nach Gegenden, die gegebenenfalls gemieden werden sollten, nach Sicherheitsstandards der öffentlichen Verkehrsmittel oder der gebuchten Unterkunft. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass 71 Prozent der reisenden Führungskräfte bereits medizinische Probleme während einer Auslandsreise hatten. Nur 15 Prozent allerdings gaben an, die Qualität des lokalen Gesundheitswesens vorab zu prüfen.

“Unsere Travel Risk Map ermöglicht es Reisenden, ihre Vorbereitungen anzupassen entsprechend der Risiken, die sie an einem bestimmten Zielort erwarten können.”, sagt Dr. Gerard Blanc, Regional Medical Director, Medical Team, International SOS. „Aber auch in Ländern mit geringem gesundheitlichem Risiko und einem modernen Gesundheitswesen, kommt es vor, dass Reisende Unterstützung benötigen. Sprachliche Barrieren oder ein Gesundheitssystem, mit dem man nicht vertraut ist, können möglicherweise bereits eine adäquate Versorgung verhindern.“

Aurore Chatard fasst zusammen: „Überall auf der Welt gibt es Risiken. Um seiner Fürsorgepflicht nachzukommen und seine Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen, gleichzeitig aber auch das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben, müssen diese Risiken verstanden und notwendige Vorkehrungen zur Minimierung getroffen werden.“

Erfahren Sie mehr über die Travel Risk Map 2016 auf www.internationalsos.com/travelriskmap. Eine interaktive digitale Version ist ebenfalls verfügbar. Eigenschaften umfassen Drilldown-Funktionen, um bestimmte Zonen innerhalb der Länder anzuschauen, die ein höheres Reisesicherheitsrisiko haben sowie eine Stadt- / Land-Suchfunktion. Die interaktive Karte ist für Kunden und Medien frei verfügbar und lässt sich in ihre Webseiten integrieren, so dass sie die Informationen mit Reisenden teilen können.

Was ist neu an der Travel Risk Map 2016?

  • Zusätzliche Bewertungen der Reisesicherheitsrisiken für Länder und Regionen. Die Risikoeinschätzungen sind unterteilt in die Kategorien „extrem“, „hoch“, „mittel“, „niedrig“ oder „unerheblich“.4
  • Innerhalb einzelner Länder gibt esvariable Einstufungen von Reisesicherheitsrisiken. Mexiko,Ägypten, Indien und die Ukraine sind Beispiele für ein generell „mittleres“ Reisesicherheitsrisiko mit höheren Risikobewertungenin bestimmten Regionen.4
  • Ländern wird eine Gesundheitsrisiko-Bewertung zugeordnet von „niedrig“, „mittel“, „hoch“, „sehr hoch“ oder „variabel“.5
  • Eine interaktive,digitale Version derTravel Risk Map ist fürKunden undMedien frei zugänglich.

Wie sehen die Resultate der Umfrage und Analysen aus?

  • Neue Weltkarte zeigt länderbezogene Gesundheits- und Reisesicherheitsrisiken 1
  • 80 Prozent der Geschäftsreisenden haben Bedenken hinsichtlich der Sicherheit im Ausland; aber nur weniger als die Hälfte informiert sich vor der Reise zu Sicherheitsfragen2
  • 71 Prozent der reisenden Führungskräfte hatten bereits gesundheitliche Probleme im Ausland; aber nur 15 Prozent informieren sich vor der Reise über die Gesundheitsvorsorgung2
  • Fast jede dritte Auslandsreise führt in Länder mit höheren Risikoeinstufungen, als das Heimatland des Reisenden3

Über International SOS und Control Risks

Die strategische Allianz zwischen International SOS und Control Risks vereint zwei der weltweit führenden medizinischen und Sicherheitsspezialisten. Unsere Expertise und Ressourcen ergänzen sich optimal, um unseren Kunden integrierte Lösungen auf dem Gebiet der Reisesicherheitsdienstleistungen bieten zu können. Die von uns entwickelten Programme stellen sicher, dass mobile Mitarbeiter gesund und in Sicherheit bleiben, und helfen Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Fürsorgepflicht. 50 dedizierte Analysten, strategisch auf der Welt verteilt, mit Zugang zu weiteren 200 Reisesicherheitsexperten, 27 regionalen Assistance Centern und einem Partnernetzwerk von mehr als 700 akkreditierten Anbietern, erstellen 24/7 weltweite Reisesicherheitshinweise, Informationen und Analysen. International SOS und Control Risks bieten zudem Schulungen zur Reisesicherheit sowie Präventionsprogramme zur Beurteilung von Reiserisiken und unterstützen Kunden bei der Erstellung von Richtlinien zur Reisesicherheit und Evakuierungsplänen. Darüber hinaus verfügen wir über die neueste Technologie zum Tracking von und zur Kommunikation mit weltweit reisenden oder im Ausland lebenden Mitarbeitern.

Wasser als Instrument des Friedens: Globales Panel lanciert

Bern, 16.11.2015 – Bundesrat Didier Burkhalter hat am Montag, 16. November 2015, in Genf die Feier auf Ministerebene zum Auftakt der Arbeiten eines globalen Panels zu Wasser und Frieden eröffnet. Dem unabhängigen Panel gehören hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, dem Privatsektor und der Zivilgesellschaft aus vierzehn Ländern an. Es wird Vorschläge zur Schaffung von Instrumenten und einer Struktur zur Verhinderung und Reduktion von Wasserkonflikten auf globaler und regionaler Ebene erarbeiten.

Die nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen gehört zu den globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Der Weltrisikobericht 2015 des World Economic Forum (WEF) sieht wasserbedingte Krisen als grösstes Risiko in Bezug auf die globalen Auswirkungen. Diese lebenswichtige Ressource ist einem noch nie da gewesenen Druck ausgesetzt und wird immer häufiger mit Unsicherheit auf lokaler, regionaler und globaler Ebene verknüpft. Ausdruck davon sind die wachsenden Spannungen etwa im Zusammenhang mit grossen Staudämmen und Bergbaubetrieben.

Trotz der Komplexität dieser Herausforderungen kann Wasser aber auch die Zusammenarbeit fördern und von einer möglichen Quelle von Konflikten zu einem Instrument des Friedens werden. Aus dieser Überzeugung heraus engagiert sich die Schweiz in Partnerschaft mit mehreren Organisationen der Vereinten Nationen, bilateralen Partnern und Nichtregierungsorganisationen (NGO) für globale Wasserfragen, um dazu beizutragen, Wasserkonflikte frühzeitig zu verhindern und die Ressource Wasser als Instrument des Friedens und der Zusammenarbeit zu fördern. «Damit Wasser zu einem wirkungsvollen Element der Zusammenarbeit und Sicherheit wird, braucht es eine breite Palette von Instrumenten, von Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe bis hin zu Friedensförderung und Völkerrecht», betonte Bundesrat Didier Burkhalter bei seiner Rede heute in Genf.

Vor diesem Hintergrund hat die Schweiz zusammen mit vierzehn weiteren Ländern ein unabhängiges Panel aus hochrangigen Persönlichkeiten und Sachverständigen lanciert, das konkrete Empfehlungen formulieren soll, wie Wasser zu einem Instrument des Friedens werden kann. Die Arbeiten des Panels sollen zwei Jahre dauern. Die Panelmitglieder werden vier Hauptsitzungen auf mehreren Kontinenten abhalten, um verschieden Fragestellungen zu erörtern und mit lokalen Thinktanks zu diskutieren, die sich mit Wasser und Frieden befassen. Das Panel steht unter der Leitung von Danilo Türk, ehemaliger Präsident von Slowenien, und wird unterstützt vom Geneva Water Hub (Sekretariat) und der Strategic Foresight Group, einem Thinktank mit Sitz in Mumbai (Indien).

Anlässlich der Eröffnungszeremonie trug der Schweizer Kontrabassist Mich Gerber den ersten, von ihm selbst komponierten Teil eines Musikstücks zum Thema Wasser und Frieden vor. Dieses musikalische Werk wird anschliessend durch Musiker aus den Regionen, in denen das Panel zusammentreffen wird, weitergeführt. Mich Gerber ist zudem einer der Fährmänner auf der Aare. Dies ist ein starkes Signal für ein Panel, das mit kreativen Mitteln die Kooperation fördern und im Ergebnis den Brückenschlag gewährleisten soll.

Diese Wasserinitiative ist Bestandteil des Engagements des EDA. Die Wasserbewirtschaftung und ihre Auswirkungen auf die Sicherheit gehören zu den Prioritäten der schweizerischen Aussenpolitik.

Zusätzliche Verweise:

(Quelle: EDA)

Allmytraveltips Asien-Reportagen

Allmytraveltips Asien-Reportagen auf einen Blick. Wir wünschen Ihnen spannende Reisen zu neuen Ufern und Horizonten und freuen uns auf Ihr Feedback.

INDIEN

Indien/Gujarat: Frauen, bunte Kostüme, Stoffe, Mode, Tradition, Textilien | Women wearing colourfull dresses, costumes, Gujarat,

Indien/Gujarat: Frauen, bunte Kostüme, Stoffe, Mode, Tradition, Textilien. Bild: GMC

Online

Ayurveda-SpezialIndien: Gujarat: Ghandi-Land drängt auf touristische LandkarteIndien: Die Seele während der Flussfahrt in Kerala baumeln lassenAyurveda und spirituelle Rituale in «Gottes eigenem Land» erleben

Print Reports

GMC’s Ayurveda Reports | Wellness in der Ayurveda Heimat  (WL) | Indien: Hyppokrates war auch ein Ayurveda-Apostel (WL) | Ayurveda: Im Reich der Liebenden Hände (WoW) | Am Puls einer faszinierenden Medizin  (WoW)| Wellness in der Ayurveda Heimat Indiens (WL) | Sri Lanka’s schönste Ayurveda-Resorts (WoW) | Wellness in der Ayurveda-Heimat (WL) | Sri Lanka’s beste Ayurveda-Resorts  (WoW) | Ayurveda: Am Puls des Lebens (WL) | Ayurveda: Auf dem Weg zum Gleichgewicht (SO) | Hyppokrates war der erste westliche Ayurveda-Apostel (FT)

English Reports

India: Treated like a Mahardscha at Soma Kerala PalaceSomatheeram: Visiting India’s finest Ayurvedic resort in KeralaIndia: Gujarat wants to be a hot spot on the the tourist map


INDONESIEN/LOMBOK

Das Sasak-Reich tritt aus dem Schatten der Götterinsel hervor (Bund) | Trekking auf den Mount Rinjani auf Lombok (Tagi) | Lombok – die Alternative zu Balis Komerz (BaZ) | Das Sasak-Reich tritt aus dem Schatten der Götterinsel hervor (AZ) die links folgen in Kürze

 


LAOS

Laos Vietianne Pagoda 5264

Laos Vietianne Pagoda. Bild: GMC/ Photopress/Gerd Müller

Laos: Wiederentdecktes Indochina-Touristenparadies | Der Fluss, der zum Meer wird und Millionen von Menschen ernährt


PHILIPPINES

Inselparadies für Abenteurer (SO)Paradiese kurz vor dem Auftakt zum Massentourismus (AT/BT) | Inselparadies für Abenteurer (SO) | Paradiese kurz vor dem Massentourismus (Der Bund)  | Inselparadies für Abenteurer (NLZ) | Inselwelt vom Feinsten (SO)  die links folgen in Kürze


SRI LANKA

Sri Lanka: Ayurveda-Behandlung im Paragon auf Sri LAnka mit Reisstempel-Massage. Ayurvedic massage with rice-balls stamped on the body

Sri Lanka: Ayurveda-Behandlung im Paragon auf Sri LAnka mit Reisstempel-Massage. GMC

Die Ayurveda-Insel (R&S) | Die Perle des Orients nach dem Bürgerkrieg (SO) | Hinter dem Checkpoint liegt das Paradies (Tagi) | die links folgen in Kürze


VIETNAM

Asiens Tigerstaat auf dem Sprung (R&S) | Die starken Frauen von Lang Bien (Modeblatt) | Vietnam entwickelt sich schneller als ein Polaroid (View) | Vietnam zwischen Coca Coola und Ho Chi Minh (NLZ) | Ein letzter Spaziergang vor dem Vergessen (BaZ) | Vom Fieber des song voi ergriffen (…) | Honda ist wichtiger als Ho Chi Minh (Der Bund) die links folgen in Kürze


Weitere Reisespecials entdecken

Headerbild Pilatus AIR_PC-12_09

 Pilatus AIR_PC-12_09. BIld: z.V.g. Pilatus Werke, Stans

Afrika | Australien | Austria | Karibik & Latinamerika | Mauritius

Allmytraveltips März Newsbulletin

Namibia: Elefanten an der Tränke im Etosha-Nationalpark. Elephants at the Halali waterhole in Etosha Pan.

Namibia: Was für ein Vergnügen, den Elefanten an der Tränke im Etosha zuzusehen. Bild: GMC

Allmytraveltips Newsbulletin März 2015 (als pdf) herunterladen oder hier online weiterfahren.


IN EIGENER SACHE

Allmytraveltips Newsbulletin Februar 2015

GMC: 20 Jahre PR mit einem guten Schuss CSR

Media Promotion auf Allmynews


DOSSIERS & SPECIALS

Header Mönchshütte Panorama

GMC’s Themen-Specials sind horizonterweiternd und nachhaltig positioniert. Bild: Sonnenaufgang beim Jungfrau Joch

Healthtips | Datenschutz-Dossier | (A-)Soziales im Inland | Klima & Eco-Dossier | Foreign Affairs | Ayurveda-Spezial | NGO-Radar | Australien-Spezial | Südafrika-Spezial

 


FERNREISEN

1260 px Header Sunset Coron Island

Schiffsreisen vermögen viele Begeistern: Sunset bei Coron Island auf den Philippinen. Bild: GMC/Gerd Müller

Amazonas Cruise mit der MS-Bremen

Australien-Spezial

Brasilien: Tanzen bis zur Trance mit der Götterwelt

Botswana/Okavango Delta: Grandioses Wüsten-Biotop unter Wasser

Botswana: Afrikas Ureinwohner sterben aus

India: Die Seele während der Flussfahrt in Kerala baumeln lassen

Indien/Gujarat: Ghandi-Land drängt auf touristische Landkarte

Indien/Kerala: Ayurveda und spirituelle Rituale in «Gottes eigenem Land»

Kuba’s koloniale Pracht glänzt dank UNESCO-Geld wieder

Laos: Wiederentdecktes Indochina-Touristenparadies

Laos magische Mekong-Mäander

Mauritius-Spezial

Südafrika-Spezial

 


TOURISMUS

Headerbild Löwen Hotel Schruns Pool (8539)

Der 3200 m2 grosse Spa des Löwen Hotels in Schruns hat auch einen tollen Indoor-Pool. Bild: GMC Photopress

«Auf Gästelob ist kein Verlass». 1/3 der Bewertungen sind frisiert

SDH: Mehr Umsatz 2014, aber düstere Prognosen für 2015

Sommerflugplan 2015: Die Neuigkeiten im Streckennetz

Hotelplans neues Schweizer Kreuz am Himmel startklar

Beherbergungsstatistik im Dezember und im Jahresverlauf 2014

 


GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN      

Headerbild Gesundheitstourismus: Tai-Chi im Somaatheram Ayurveda Resort in Kerala Indien. Health tourism: A man practising Tai-CHi in the ayurvedic health resort Somaatheram in Kerala, India.

Gesundheitstourismus: Tai-Chi im Somaatheram Ayurveda Resort in Kerala Indien. BIld: GMC/Gerd Müller

Allmytraveltips Healthtips

Skandal: Hausärzte lassen sich für Überweisungen bezahlen

Gesundheitstipp: Wie kriegen Kinder Akne und Pickel weg?

ETH: Mit Blaulicht gegen Erektionsprobleme

Gesundheit2020: Berset hat Bundesrat den Fahrplan 2015 vorgelegt

Interview mit Kardiologe und TCM-Spezialist Prof. Peter Lechleitner

Bahnbrechend: Mit Proteinen die Medizin personalisieren

Ayurveda-Special

Badenweiler: Gutedeltrauben, Gaumenfreuden und Gelassenheit

 


NGO-RADAR, HUMANITÄRES & SOZIALES

Eine von zehn Rot-Kreuz-Holzwerkstätten für den Wiederaufbau der Bauernhütten von vertriebenen Flüchtlingen. One of 10 Kenya Red Cross timber sites for reconstruction Kenyan farmhouses.

Eine von zehn Rot-Kreuz-Holzwerkstätten für den Wiederaufbau der Bauernhütten von vertriebenen Flüchtlingen. Bild: GMC

GMC’S NGO-RadarDatenschutz-Dossier

Greenpeace-Aktion zum Schutz des indonesischen Regenwaldes

Schweizer Beitrag für das IKRK beträgt rund 80 Mio. Franken

Syrische Luftwaffe tötete über hundert Zivilisten in Al-Rakka


SCHUTZ DER PRIVATSPHÄRE / DATENSCHUTZ

1260px Header Whitsundays

Das Abhörnetz ist mittlerweile flächendeckend und fein verästelt. Diese Entwicklung bedrohen Freiheit und Demokratie

Datenschutz-Dossier

UNO setzt Sonderberichterstatter zum Schutz der Privatsphäre ein

Digitaler Fussabdruck im Netz: Was Google über Sie weiss                        

Nein zum neuen Nachrichtendienstgesetz

Whistleblower-Datenbank: Datenschützer setzt sich gegen EFK durch

Widerstand gegen „permanenten Ausnahmezustand“ im Anti-Terror-Kampf

 


A-SOZIALES IM INLAND

Der Empfangsraum bei den Sozialen Diensten von Zürich für Sozialhilfe-Empfänger,  wirtschaftliche Unterstützung, Familien- und Mütterberatung. Hier gibt es viele Broschüren und Kontakte u.a. auch zu Suchtberatungsstellen,

Headerbild Empfangsraum Soziale Diensten von Zürich für Sozialhilfe-Empfänger, wirtschaftliche Unterstützung, GMC

Zweiter Bericht zur rassistischen Diskriminierung in der Schweiz

EKR – Die Schweiz engagiert sich im Kampf gegen Rassismus

Opfikoner Sozialvorsteherin sahnt bei IV und bei der Stadt ab

Jud kein Einzelfall: Millionen verdienen und IV-Renten beziehen

 


KLIMA- NATUR- UND UMWELTSCHUTZ

Wir finden das gewünschte Sandkorn in unseren Bilderdünen

Die Namib-Wüste ist die älteste Wüste der Welt und noch immer ein weitgehend unberührtes Naturspektakel. Bild. GMC

Allmytraveltips Klima & Eco-Dossier

Hochwasserschutz für Winterthur: Regierungsrat gibt den Startschuss

Bienensterben: Bundesrat will den kleinen Beutenkäfer bekämpfen

Hans Vontobel-Preis für Biologin Dörte Bachmann’s Ökostudie

Totalrevision der Kernenergiehaftpflichtverordnung verabschiedet

Abschluss des Rahmenwerks zur Minderung von Katastrophenrisiken

Sendai: BR Burkhalter betont Wichtigkeit der Katastrophenvorsorge

Disaster resilience: «Better safe than sorry!

«Shifting from managing disasters to managing disasters risks!»

Solar Impulse als Botschafter einer nachhaltigen Schweiz

Analysen zur Bodennutzung in der Schweiz (1985-2009)

Methanfresser leben vom Sauerstoff der Nachbarn

Innovation: EMPA testet den Treibstoff der Zukunft

Bundesrat Burkhalter an UNO-Weltkonferenz in Sendai

Schweiz will Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent senken

EMPA testet den Treibstoff der Zukunft

«Green Palm»-Zertifikate: Grün ist nicht gleich grün

Schweiz schlägt Thomas Stocker als Präsidenten des Weltklimarats vor

Bundesrat konsultiert Kantone zur Biodiversitätsstrategie Schweiz


NEWS AUS DEM BUNDESHAUS / VON DEN KANTONEN

Das Bundeshaus in Bern erstrahlt in neuem Glanz. Daneben befindet sich das Luxushotel Schweizerhof. Berns federal government-building has ben fresh renovated and in the forefront is the luxu

Das Bundeshaus in Bern erstrahlt in neuem Glanz. Daneben befindet sich das Luxushotel Schweizerhof. Bild: GMC

Allmytraveltips Foreign Affairs Dossier

Burkhalters Rede a. d. Jahrestagung der Humanitären Hilfe des Bundes

Alléger l’humanité de ses souffrances indicibles»

Jahrestagung der Humanitären Hilfe zur Katastrophenvorsorge

Kompetenz zum Abschluss völkerrechtlicher Verträge ändert sich

Totalrevision der Kernenergiehaftpflichtverordnung verabschiedet

System zur Überwachung bei Straftaten in Betrieb genommen

Seco-Statistik über Kriegsmaterialausfuhr im Jahr 2014

Finma steht in der Kritik und stellt die Revisionstelle vor die Tür

Ist die Finma blind? Oder nur verfilzt und korruptionsanfällig?

ZAS-Whistleblower wurde für seine Zivilcourage bestraft

Whistleblower-Datenbank: Datenschützer setzt sich gegen EFK durch

 


INTERNATIONALES/FOREIGN AFFAIRS

1260px Header 50 Years MerdekaStaatsgäste14

DIe asiatischen Staatschefs und Premierministers an der 50 Jahr Unabhängigkeitsfeier in Kuala Lumpur. Bild: GMC

Schweizer Beitrag für das IKRK beträgt rund 80 Mio. Franken

Syrische Luftwaffe tötete über hundert Zivilisten in Al-Rakka

Petrobras-Skandal: Freigabe von 120 Millionen US-Dollar für Brasilien

Aserbaidschan: Europaspiele 2015 im Land der Unterdrückung

Iran: Frauen sollen zu «Gebärmaschinen» degradiert werden

20 Jahre nach der 4. Weltfrauenkonferenz: Schweiz zieht Bilanz

Kuba zieht sich nur zaudernd aus dem Abgrund empor

Botswana: Afrikas Ureinwohner sterben aus


ENGLISH REPORTS

1260px Header Mauritius Morne Brabant

Mauritius: Luxusurlaub für Wassersportler, Golfspieler und Spa-Begeisterte am Fusse des Morne Brabant. Bild: GMC

Disaster resilience: «Better safe than sorry!

«Shifting from managing disasters to managing disasters risks!»

Swiss priorities in countering violent extremism

Nigeria: Stop aid for privatisation

HIV-children and wildlife-conservation programs

India: Treated like a Mahardscha at Soma Kerala Palace

Somatheeram: Visiting India’s finest Ayurvedic resort in Kerala

Die Preisverleihung der Goldenen Palme 2015

Headerbild Mauritius Bot. Garden Pampelmousse

Geo Saison und Geo Special haben die für Reiseveranstalter wichtigen Öko-Trophäen vergeben. BIld: GMC

Sechs auf einen Streich: Die kreativen Veranstalter des forum anders reisen werden erneut mit der begehrten Trophäe der Reisemagazine GEO SAISON und GEO SPECIAL ausgezeichnet.


Berlin, 6. März 2015
– Erneut wächst der Palmenwald der innovativen Mitglieder des Dachverbandes für nachhaltigen Tourismus. Insgesamt sechs der heißbegehrten „Reise-Oscars“ des Reisemagazins GEO SAISON wurden an die Veranstalter des forum anders reisen verliehen. Bei der jährlichen Preisverleihung in der Berliner Kalkscheune wurden in vier Kategorien 12 Palmen vergeben. Die Hälfte davon ging an Reiseveranstalter, deren Reiseangebote nicht nur Rücksicht auf die Umwelt und die Menschen in den Reiseländern nehmen, sondern darüber hinaus besondere Erlebnisse kreieren.

„Das ist eine schöne Bestätigung. Wir sind auf dem richtigen Weg!“ betont Petra Thomas, die Geschäftsführerin des Verbandes. „Die Auszeichnung von insgesamt sechs Reisen ehrt uns. Der Ideenreichtum unserer Mitglieder hat die Jury wieder einmal überzeugt. Nachhaltig konzipierte Reisen haben sich im Markt etabliert und zeigen, dass es auch anders geht. Nicht immer niedrigere Preise sondern immer einzigartige Inhalte machen das Konzept der Reisen aus. Ein spürbarer Mehrwert für die Kunden.“

Drei erste Plätze, einmal Platz 2 und zwei Prämierungen auf dem 3. Platz so lautet die Bilanz der Verleihung für die Verbandsmitglieder. Ausgezeichnet wurden der DAV Summit Club, nomad.Reisen zu den Menschen, For Family Reisen, SAPIO – Kulinarische Entdeckungsreisen, Hauser Exkursionen und ReNatour.

Platz 1 in der besonders umworbenen Kategorie der Rund- und Studienreisen belegte der Bergspezialist DAV Summit Club. Die Reise unter dem Titel „Mit den Augen der Brüder Schlagintweit in Ladakh und Kaschmir“ führt in die Weite des Himalayas. Auf den Spuren der drei Brüder Schlagintweit, die im 19. Jahrhundert den Norden Indiens bereisten, zeigt sie die Lebenswelt in Ladakh, auf der Hochebene Changtang, im Nubra-Tal und an den Ufern des Sees von Srinagar in Kaschmir.

In der Kategorie der Aktiv- und Abenteuerreisen ging der erste Preis an die Experten für arabische Destinationen von nomad.Reisen zu den Menschen. Die Tadschikistan-Expedition „Alai! Alai!“ erkundet das Hochgebirge im Osten der zentralasiatischen Republik. Zu den Höhepunkten zählen ein dreitägiges Trekking zum Ufer des Sarez-Sees, die Fahrt durch das wilde Bartang-Tal und die Erkundung des Panj-Tales – einst einem wichtigen Zweig der Seidenstraße.

Den dritten Platz in derselben Kategorie konnte Hauser Exkursionen mit seiner Guatemala-Reise für sich gewinnen. Die Reise „Hochland-Trekking bei den Maya“ erwandert Zentralamerikas höchstes nicht-vulkanischen Bergmassiv Cuchumatanes. In den Dörfern erleben die Teilnehmer intensiv die lebendige Kultur der Maya. Die Altstädte von Chichicastenango und Antigua sind weitere Höhepunkte.

Unter den Kurz-, Städte- und Genießer-Reisen konnten sich die Venedig-Sonderreisen mit dem Segelschiff von SAPIO – Kulinarische Entdeckungsreisen durchsetzen. Sie wurden mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Der Spezialist für kulinarische Reisen und Slow Food entwickelte die vielseitigen Touren durch die venezianische Lagune an Bord des historischen Seglers EOLO. Ein Kochkurs mit dem Bootsführer zur Einführung in die venezianische Fischküche, Übernachtungen in atmosphärischen historischen Gemäuern und zahlreiche Gaumenfreuden erwarten die Reisenden.

In der Kategorie Reisen mit Kindern wurden gleich zwei Mitglieder für ihre Reisekonzepte mit einer Palme ausgezeichnet. Platz 1 belegt der Spezialist For Family Reisen mit einer ungewöhnlichen Reise durch Israel unter dem Titel „Teens on tour.“ Im Mittelpunkt der Reise für Familien mit Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren stehen die Begegnungen mit den Menschen vor Ort, die über ihr Leben, ihre Überzeugungen, ihre Arbeit und ihr Engagement erzählen.

Den dritten Platz erreichte die Reise Segeltörn für Familien in Dalmatien / Kroatien des Europa-Veranstalters ReNatour. Die Familienreise an Bord der Segelyacht erkundet die Badebuchten der kroatischen Inselwelt. Ein spezielles Kinderprogramm sorgt für Spiel und Spaß an den Stränden. Und der Profi-Skipper zeigt seine Tricks auf See.

Informationen über das forum anders reisen, seine Veranstalter und die vielfältigen Angebote gibt es unter www.forumandersreisen.de und telefonisch unter 0761/40126990.

Hintergrundinformationen:

Das forum anders reisen e.V. ist ein Unternehmens- und Wirtschaftsverband kleiner und mittelständischer Reiseveranstalter mit Sitz in Freiburg. Der Verband und seine Mitglieder streben einen Tourismus an, der langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar sowie ethisch und sozial gerecht ist. Dazu haben sich die Mitglieder in einem umfangreichen Kriterienkatalog verpflichtet, dessen Einhaltung durch einen CSR-Prozess überprüft wird. Der Verband unterstützt seine Mitglieder dabei durch Grundlagenarbeit, die Koordination und Bündelung der Kommunikation sowie die Vermarktung der Reiseprodukte. In der Öffentlichkeit schafft das forum anders reisen ein stärkeres Bewusstsein für die ökologischen, ökonomischen und kulturellen Auswirkungen des Reisens und setzt durch konkrete Angebote und Programme Impulse für einen verträglichen und sanften Tourismus.

Der als eingetragener Verein (e.V.) organisierte Dachverband wurde 1998 von zwölf Reiseveranstaltern gegründet und hat heute 135 Mitglieder (Stand: Januar 2015). Sie erwirtschafteten im Jahr 2013 mit rund 102.000 Kunden einen Umsatz von insgesamt ca. 181 Millionen Euro.

 


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Seco berichtet über Ausfuhr von Kriegsmaterial im Jahr 2014

Bern, 26.02.2015 – Schweizer Unternehmen haben 2014 gestützt auf Bewilligungen des SECO für 563,5 Millionen Franken Kriegsmaterial in 72 Länder exportiert (2013: 461,3 Millionen). Dies entspricht einem Anteil von 0,26 Prozent (0,22 Prozent) an der gesamten Warenausfuhr der Schweizer Wirtschaft. Gleichzeitig ist das Volumen neuer Bewilligungen um 36 Prozent auf 568 Millionen Franken zurückgegangen. Das SECO hat die Einhaltung der Nichtwiederausfuhr-Erklärungen auch im vergangenen Jahr in verschiedenen Bestimmungsländern vor Ort überprüft.

  1. Statistische Angaben zur Kriegsmaterialausfuhr
    Wie die gesamte Warenausfuhr*  aus der Schweiz, die 2014 gegenüber dem Vorjahr um rund 3 Prozent höher ausgefallen ist, verzeichneten auch die Kriegsmaterialausfuhren im vergangenen Jahr eine Zunahme um 102,2 Millionen Franken auf 563,5 Millionen Franken. Dies entspricht einer Veränderung gegenüber 2013 um 22 Prozent.

Grössere Geschäfte in der Berichtsperiode waren die Lieferung von Fliegerabwehrsystemen inklusive zugehöriger Munition nach Indonesien (121,5 Millionen) und die Ausfuhr gepanzerter Radfahrzeuge mit entsprechenden Bestandteilen nach Deutschland (100,8 Millionen).

Rund 66 Prozent (2013: 80,7 Prozent) des ausgeführten Kriegsmaterials waren für die 25 Länder des Anhangs 2 der Kriegsmaterialverordnung (KMV) bestimmt, die allen vier internationalen Exportkontrollregimen für die Kontrolle strategisch sensibler Güter angehören (Gruppe der Nuklearlieferländer, Australiengruppe, Raketentechnologiekontrollregime, Wassenaar Vereinbarung)** .

Aufgeteilt nach Kontinenten machten die Exporte nach Europa 60,9 Prozent (2013: 72,6 Prozent) aller Ausfuhren aus, nach Amerika 9 Prozent (13,1 Prozent), nach Asien 29,7 Prozent (13,4 Prozent), nach Afrika 0,3 Prozent (0,4 Prozent) und nach Australien 0,1 Prozent (0,5 Prozent).

Die fünf Hauptabnehmerländer waren Deutschland mit Lieferungen im Wert von 187 Millionen Franken, gefolgt von Indonesien mit 121,5 Millionen Franken, Italien mit 49,4 Millionen Franken, den USA mit 34,6 Millionen Franken und Grossbritannien mit 20,9 Millionen Franken.

Betrachtet man die Kategorien von Kriegsmaterial gemäss Anhang 1 der KMV, dann entfielen im Jahr 2014 24,4 Prozent auf Waffen jeglichen Kalibers (Kat. KM 2) und 21,2 Prozent auf gepanzerte Landfahrzeuge oder Teile dazu (Kat. KM 6). 19,6 Prozent entfielen auf Feuerleiteinrichtungen (Kat. KM 5), 19,4 Prozent auf Munition und Munitionsbestandteile für Waffen jeglichen Kalibers (Kat. KM 3) und 6,7 Prozent auf Luftfahrzeuge, Triebwerke und Luftfahrzeug-Ausrüstung (Kat. KM 10).

Die restlichen 8,7 Prozent verteilten sich auf 5 weitere Kategorien.

Im Berichtsjahr wurden dem SECO insgesamt 2‘477 neue Ausfuhrgesuche unterbreitet (2013: 2‘274). Davon wurden 2‘354 Gesuche im Wert von 2,03 Milliarden Franken bewilligt und 5 (4) Gesuche nach 5 (4) verschiedenen Ländern mit einem Gesamtwert von 0,14 (0,7) Millionen Franken abgelehnt. Die Ablehnungen betrafen Länder in Asien, Nordafrika und Osteuropa. Sie bezogen sich auf die Ausfuhr von Kleinwaffen und leichten Waffen (SALW) sowie deren Zubehör. Begründet wurden die Ablehnungen mit der Menschenrechtssituation im Bestimmungsland, dem Risiko einer Weitergabe an einen unerwünschten Endempfänger, dem Umstand, dass sich das Bestimmungsland in einem zwischenstaatlichen Konflikt befindet sowie den Bemühungen der Schweiz im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit.

1,46 Milliarden Franken der im vergangenen Jahr bewilligten Ausfuhren im Gesamtumfang von 2,03 Milliarden Franken gehen auf bereits früher bewilligte Geschäfte zurück. Neu bewilligte Ausfuhrgesuche machen rund 568 Millionen Franken aus, was im Vergleich mit dem Vorjahr (885) einem wertmässigen Rückgang von 317 Millionen Franken entspricht.

Die Differenz zwischen dem Wert der effektiven Ausfuhren und jenem der bewilligten Ausfuhrgesuche lässt sich wie folgt erklären: Bewilligte Gesuche gelangen teilweise erst in der folgenden Berichtsperiode zur Ausfuhr. Zudem werden Bewilligungen häufig nicht genutzt, weil die Finanzierung des Geschäfts nicht zustande kommt oder der Kunde aus anderen Gründen die Bestellung aufschiebt oder annulliert.

2014 erkundigten sich die Exporteure in 80 Fällen (2013: 57), ob eine Bewilligung für einen Abnehmer in einem bestimmten Land erteilt werden könnte. 37 (16) dieser Voranfragen wurden ablehnend beantwortet. Die negativen Antworten betrafen Länder in Asien, Afrika, Osteuropa, im Mittleren Osten sowie in Zentral- und Südamerika. Begründet wurden sie mit der Aufrechterhaltung des Friedens, der internationalen Sicherheit und der regionalen Stabilität sowie der Situation im Innern des Bestimmungslandes. Massgebend waren darüber hinaus die Bestrebungen der Schweiz im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, das Risiko einer missbräuchlichen Verwendung der auszuführenden Waffen gegen die Zivilbevölkerung und einer Weitergabe an einen unerwünschten Endempfänger.

  1. Ausfuhr von Kleinwaffen und leichten Waffen
    Mit dem jährlichen Bericht zur Exportkontrolle von Kleinwaffen und leichten Waffen erhöht die Schweiz entsprechend den internationalen Bestrebungen die Transparenz in diesem Bereich. Im vergangenen Jahr wurde die Ausfuhr von 16‘020 (2013: 46‘178) Kleinwaffen und leichten Waffen bewilligt. Hauptabnehmer sind ausländische Waffenhandels- und Industriebetriebe sowie ausländische Streitkräfte und Polizeieinheiten.

In der durch das unabhängige «Graduate Institute of International and Development Studies» in Genf jährlich durchgeführten Untersuchung zur Transparenz im Zusammenhang mit der Ausfuhr von Kleinwaffen und leichten Waffen belegt die Schweiz seit 2009 ohne Unterbruch den ersten Platz.

3. Durchsetzung der Nichtwiederausfuhr-Erklärungen mittels Vor-Ort-Kontrollen (Post-shipment verifications)
Seit dem 1. November 2012 hat die Schweiz die Möglichkeit, sich im Rahmen der Erteilung einer Bewilligung für die Ausfuhr von Kriegsmaterial das Recht auszubedingen, die Einhaltung der notwendigen Nichtwiederausfuhr-Erklärung vor Ort zu überprüfen.

Von diesem Recht Gebrauch machend hat das SECO seit 2013 in Brasilien, Indien, Kasachstan, Katar, Libanon sowie der Ukraine planmässig sogenannte Post-Shipment Verifications (PSV) durchgeführt. In all diesen Ländern hat sich im Rahmen der Kontrollen gezeigt, dass sie ihre Verpflichtung, das erhaltene Kriegsmaterial nicht ohne das Einverständnis der Schweiz zu reexportieren, eingehalten haben.

Die Schweiz ist eines der wenigen Länder, die Kriegsmaterialexporte vor Ort überprüfen. Das SECO wird mit Unterstützung des EDA und des VBS auch in Zukunft PSV durchführen.

  1. Revision der Kriegsmaterialverordnung
    Am 19. September 2014 hat der Bundesrat eine Anpassung der Bewilligungskriterien für Kriegsmaterialausfuhren beschlossen und per 1. November 2014 in Kraft gesetzt. Ziel dieser Änderung war es, die regulatorische Benachteiligung der Schweizer Sicherheitsindustrie im Vergleich mit dem europäischen Ausland zu reduzieren. Anlass dazu gab die Motion der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates vom 25. Juni 2013 «Benachteiligung der Schweizer Sicherheitsindustrie beseitigen» (13.3662), welche dem Bundesrat einen grösseren Handlungsspielraum bei der Bewilligung von Ausfuhrgesuchen für Kriegsmaterial einräumen will.

Die durch den Bundesrat verabschiedete Anpassung der Kriegsmaterialverordnung ermöglicht eine Umsetzung des Kernanliegens der Motion 13.3662, indem sie die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Kriegsmaterialausfuhr verbessert. Gleichzeitig wird die Kohärenz mit der schweizerischen Aussen- und Menschenrechtspolitik weiterhin sichergestellt.

Da im vergangenen Jahr keine Ausfuhrgesuche gestützt auf die angepassten Verordnungsbestimmungen bewilligt worden sind, hat die Verordnungsrevision keine Auswirkungen auf die Kriegsmaterialausfuhren im Jahr 2014 gehabt. Für eine aussagekräftige Beurteilung der konkreten Auswirkungen der Verordnungsanpassung ist es noch zu früh. Eine solche kann frühestens in zwei bis drei Jahren gemacht werden.

  1. Einführung der elektronischen Bewilligungsplattform (electronic licensing ELIC)
    Per 1. Oktober 2014 hat das SECO ein elektronisches System zur Abwicklung sämtlicher Transaktionen im Zusammenhang mit dem Transfer von Kriegsmaterial, besonderen militärischen Gütern und Dual-use Gütern eingeführt.

Die Einführung der neuen Bewilligungsplattform ELIC ist ein weiterer Schritt in Richtung E-Government und ermöglicht eine papierlose Abwicklung des ganzen Bewilligungsverfahrens innerhalb der Bundesverwaltung wie auch gegenüber den betroffenen Unternehmen. Damit trägt sie zur administrativen Entlastung der Schweizer Wirtschaft bei.

Die in den ersten Monaten gemachten Erfahrungen mit ELIC sind positiv. Einzelne Verbesserungsmöglichkeiten werden laufend umgesetzt.

  1. Internationale Entwicklungen im Bereich der Kontrolle von konventionellen Rüstungsgütern
    Seit mehreren Jahren arbeitete die internationale Gemeinschaft im Rahmen der UNO auf den Abschluss eines internationalen Waffenhandelsvertrags (Arms Trade Treaty, ATT) hin, welcher schliesslich am 2. April 2013 von der UNO-Generalversammlung mit der Unterstützung von 154 Mitgliedstaaten bei 23 Enthaltungen und 3 Gegenstimmen verabschiedet werden konnte. Mit der Hinterlegung der 50. Ratifikationsurkunde am 25. September 2014 trat der Vertrag am 24. Dezember 2014 in Kraft. Per Ende 2014 war er bereits von 130 Staaten signiert und von 61 Staaten ratifiziert. Die Schweiz unterzeichnete den Vertrag als einer der ersten Staaten am 3. Juni 2013 und ratifizierte ihn nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist am 30. Januar 2015, nachdem ihn die eidgenössischen Räte in der Herbstsession 2014 genehmigt hatten. Der ATT wird für die Schweiz am 30. April 2015 in Kraft treten.

Angesichts der Komplexität des zu regelnden Sachverhalts, der Breite der dem internationalen Waffenhandel zugrundeliegenden Interessen, des jahrelangen Fehlens entsprechender verbindlicher Regeln und der damit verbundenen negativen Auswirkungen, kommt der Verabschiedung und Inkraftsetzung des ATT eine historische Bedeutung zu. Die tatsächlichen Auswirkungen des Vertrags werden sich in den nächsten Jahren zeigen.

Mit Inkrafttreten des ATT sind die Vertragsstaaten verpflichtet, ein Sekretariat einzurichten, das sie bei der wirksamen Durchführung dieses Vertrags unterstützt. Die Schweiz beabsichtigt, ihre aktive Rolle, die sie im Rahmen der Verhandlungen über den Vertrag über den Waffenhandel gespielt hat, auch bei dessen Umsetzung fortzuführen. Aus diesem Grund kandidiert sie mit Genf als Standort für den Sitz des Sekretariats und wird in der ersten Jahreshälfte 2015 eine Vorbereitungskonferenz für die erste Konferenz der Vertragsstaaten durchführen. Der Entscheid über den Standort des ATT-Sekretariats wird voraussichtlich im Rahmen der ersten Vertragsstaatenkonferenz im dritten Quartal 2015 in Mexiko City getroffen.

  1. Statistik zu den besonderen militärischen Gütern des Anhangs 3 Güterkontrollverordnung (GKV)
    Das SECO veröffentlicht ebenfalls eine Statistik zu den besonderen militärischen Gütern des Anhangs 3 der Güterkontrollverordnung (bspw. unbewaffnete militärische Trainingsflugzeuge, Aufklärungsdrohnen, Nachsichtgeräte). Der Gesamtwert der nach den Kriterien der Güterkontrollgesetzgebung erteilten Einzelbewilligungen belief sich 2014 auf 887,7 Millionen Franken, wovon 516,6 Millionen Franken bereits früher bewilligte Geschäfte betreffen. Damit wurden im vergangenen Jahr neue Geschäfte in der Höhe von 371,1 Millionen Franken bewilligt. Bewilligungen sind gemäss Güterkontrollverordnung ein Jahr gültig und müssen nach einer einmaligen Verlängerung von 6 Monaten neu erteilt werden. Im Zolltarif besteht keine Aufschlüsselung für besondere militärische Güter; daher können keine Daten über die tatsächlich ausgeführten Güter erhoben werden.

* Gesamter Aussenhandel, d.h. inkl. Edelmetalle, Edel- und Schmucksteine sowie Kunstgegenstände und Antiquitäten.

** Argentinien, Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Luxemburg, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, USA.

Quelle:  Staatssekretariat für Wirtschaft

Dateianhänge:

Statistik «Ausfuhr von Kriegsmaterial nach Endempfängerstaaten» (pdf, 216kb)

Statistik «Ausfuhren von Kriegsmaterial nach Kategorie pro Endempfängerstaat» (pdf, 73kb)

Diagramm zu «Ausfuhren pro Kategorie» (pdf, 90kb)

Diagramm zu «Ausfuhren pro Kontinent» (pdf, 75kb)

Diagramm zu «Entwicklung der Kriegsmaterialexporte und deren Anteil am Gesamtexportvolumen der CH» (pdf, 96kb)

Anhang «Benützte Abkürzungen» (pdf, 205kb)

Jahresbericht 2014: «Die Exportkontrolle im Bereich Small Arms and Light Weapons (SALW) unter der Kriegsmaterialgesetzgebung» (pdf, 1206kb)

Statistik zu den besonderen militärischen Gütern 2014 (pdf, 37kb)

 


Links zu weiteren Specials und Dossiers

NGO-Radar | Datenschutz-Dossier | (A-)Soziales im Inland | Klima & Umwelt-Dossier

Gujarat: Ghandi-Land drängt auf touristische Landkarte

Kinderarbeit; Mädchen; trägt; Last; Kopf; Gujarat; Indien | Childwork; girl; carrying loads; head; working; Gujarat; India

Kinderarbeit; Mädchen; trägt; Last; Kopf; Gujarat; Indien | Childwork; girl; carrying loads; head; working; Gujarat; India

Die Hauptstadt des nordöstlichsten indischen Bundesstaates Gujarat ist Gandhinagar, die wirtschaftliche Metropole Ahmedabad. Gujarat grenzt an die Bundesstaaten Rajasthan (Norden), Madhya Pradesh (Osten) und Maharashtra sowie an die pakistanische Provinz Sindh und das Arabische Meer. Gujarat’s Küste zieht sich 1.600 km entlang des Golf von Kachchh und Golf von Khambhat. Dort gibt es Salzwüsten wie in Namibia oder in der Kalahari in Botswana. Die Little Rann of Kutch ist das Reich der Wilden Ärsche“. Willkommen im Land der Legenden und „Wild Asses“.

Gujarat verfügt über 196.024 km² Fläche und zählt rund 60,4 Millionen Einwohner. Damit ist Gujarat gemessen an der Einwohnerzahl der zehntgrößte Bundesstaat Indiens. Die Bevölkerungsdichte beträgt 308 Einwohner pro km2 und ist damit niedriger als der Durchschnitt Indiens (382 Einwohner pro km2). Die Einwohnerzahl Gujarats ist stark steigend: Zwischen 2001 und 2011 nahm sie um 19,2 Prozent zu.

Die überwältigende Mehrheit der Einwohner Gujarats sind Hindus. Nach der Volkszählung 2001 stellen sie 89,0 Prozent der Bevölkerung. Die Muslime kommen auf gut 10 Prozent der Bevölkerung. Als Hauptsprache dient das Gujarati, nach dessen Sprachgrenzen der Bundesstaat 1960 gebildet wurde. Es gehört zur Gruppe der indoarischen Sprachen und wird in einer eigenen Schrift, der Gujarati-Schrift, geschrieben.

Ein sehr trockener Staat nicht nur der Wüste wegen

Indien: Ghandi Museum in Ahmedabad; Gujarat, Indien | Ghandi Museum at Ahmedabad-City in Gujarat, India

Gujarat: Ghandi Museum in Ahmedabad

Besonders für die Region ist auch, dass es in Gujarat seit Ghandi ein Alkoholverbot gibt, was bei den für den Gujarat Travel Mart (GTM) aus aller Welt angereisten JournalistInnen und Reisebüro-RepräsentantInnen für Kopfschütteln und für Entzugserscheinungen sorgte.

„Wie soll man denn Touristen ins Ghandi-Land  locken“, fragen sich diese entrüstet, „wenn die ausländischen Gäste in ihrem Urlaub auf ein kühles Bier oder einen Wodka, Whiskey oder Rhum vollständig verzichten müssen? Es sei denn, die Touristen bleiben mindestens sieben Tage im Staat beziehungsweise im gleichen Hotel. Nur dann erhalten Sie eine Lizenz, die sie berechtigt ein gewisses Kontingent an Alkoholikas einzukaufen und sich als äusserst privilegiert zu betrachten.

Immerhin konnten ein paar Konferenz-Teilnehmer eine Flasche im Koffer an den Flughafen- und Hotelscannern verbeischmuggeln, so dass sich da und dort in einem der Hotels eine Ballantaines-Suite fand. Doch schwamm über diese Episode, man kann ja den Aufenthalt auch gleich mit einer Ayurveda-Kur verbinden. Dann sind Betäubungs- und Suchtmittel so oder so nicht opportun. Also erleben wir völlig nüchtern, was in Gujarat vor sich geht. Fangen wir bei der boomenden Wirtschaftsmetropole Ahmedabad an und tauchen in den hektischen Verkehrsstrudel ein.

Im lebensgefährlichen Verkehrs-Sog von Ahmedabad

Indien: Jain Hindu Tempel Ahmedabad

Der Jain Hindu-Tempel in Ahmedabad | Jain Temple Panchasara Parshvanath Derasar. GMC

Die Millionen-Metropole Ahmedabad ist am Fluss Sabarmati rund 50 Kilometer von dessen Mündung in im Golf von Khambhat situiert, der ein Teil der Arabischen See bildet.

Ahmedabad’s Klima ist heiß und trocken von Februar bis Mai, derweil in der Monsunzeit (Juni bis August) ein Großteil der jährlichen Niederschlagsmenge niederprasselt.

Ohrenbetäubender als der heftigste Monsunregen ist der motorisierte Verkehrsstrudel und das unablässige Hupen von Millionen von Gefährten so alle zehn Sekunden. Das ergibt einen Schallpegel, der einem jede Discothek mit 120 Dezibel wie eine Piepsmaus erscheinen lässt und den Schlaf raubt, wenn man nicht oberhalb des 35. Stockes logiert oder eine schalldichte Doppelverglasung hat.

Indien/Gujarat: Frauen, bunte Kostüme, Stoffe, Mode, Tradition, Textilien | Women wearing colourfull dresses, costumes, Gujarat,

Von Gujarat kommen die schönsten Stoffe. Bild: GMC

Ein Auto in Indien zu mieten und selbst herumzufahren gleicht einem täglichen Russisch-Roulette. Das sollte man lieber unterlassen. Die einzige Lebensversicherung hier ist gut Glück und ein hervorragender Chauffeur der zugleich den Schutzengel und Bodyguard spielt.

Dominiert wird der Straßenverkehr in Ahmedabad von der großen Zahl an Zweirädern, hauptsächlich Motorroller und kleine Motorräder mit weniger als 125 cm³ Hubraum gefolgt von den Dreirädern (TukTuks), die mit bis zu sieben Personen beladen werden und wie Heuschreckenschwärme durch die Stadt knattern. Ahmedabad ist die Stadt mit der höchsten Dichte an Zweirädern in Südasien. Hier quer über die Strasse zu laufen ist ein echter Spiessrutenlauf mit haufenweise Adrenalinschüben.

Wirtschaftsmetropole an exponierter geographische Lage

Indien: Ahmedabad-Riverbed in Gujarat

Indien: Ahmedabad-Riverbed in Gujarat

Aufgrund der geographischen Lage ist Ahmedabad durch vier verschiedene Naturkatastrophen bedroht: Erdbeben, Zyklone, Überschwemmungen und Dürren suchen die Region regelmässig heim. Und bleibt der Monsun über mehrere Jahre aus oder ist er sehr schwach, so kommt es zu Dürren in der Region. Nur die Monate November bis Januar sind kühler und mit Tagestemperaturen von unter 30  C und Nachttemperaturen von ungefähr 10 Celsius angenehm.

Ahmedabad, die vitalste Stadt Gujarats ist Sitz verschiedener Hochschulen. Neben der Gujarat University und der Gujarat Vidyapith befindet sich hier eine der besten Wirtschaftshochschulen Asiens, das Indian Institute of Management Ahmedabad. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen verschiedene Hindu-Tempel und Moscheen, das Textil-  und natürlich das Ghandi Museum.

Ghandi’s Heimat und das Museum bei seinem Ashram

Indien: Ghandi Museum, Ahmedabad; Gujarat, Indien | Ghandi Museum, Ahmedabad; Gujarat, India

Huldigt dem grossen indischen Freiheitskämpfer: Das Ghandi Museum in Ahmedabad. GMC

1915 ließ sich Mahatma Gandhi nach seiner Rückkehr aus Südafrika in Ahmedabad nieder und gründete den Harijan Ashram am Ufer des Sabarmati. Gandhi war der politische und geistige Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung im 20. Jahrhundert, die 1947 mit gewaltfreiem Widerstand, zivilem Ungehorsam und Hungerstreiks das Ende der britischen Kolonialherrschaft über Indien herbeiführte. Bereits zuvor hatte er sich in Südafrika gegen die Rassentrennung und für die Gleichberechtigung der Inder eingesetzt. Er forderte die Menschenrechte für Unberührbare und Frauen ein, strebte die Versöhnung zwischen Hindus und Moslems an und kämpfte gegen die koloniale Ausbeutung für ein neues, autarkes, von der bäuerlichen Lebensweise geprägtes Wirtschaftssystem.

Indien: Elend, Armut; Ahmedabad; obdachlos; Behindert; Krüppel; Krankheit | Poor handicaped old man, street, Ahmedabad, Gujarat

Elend & Armut sind weit verbreitet in Ahmedabad. GMC

Von Ahmedabad aus begann er 1930 seinen friedlichen Salzmarsch gegen die Britische Kolonialmacht von seinem Ashram bis hinunter zum Küstendorf Dandi, um gegen die Einführung einer Salzsteuer zu protestieren. Er schwor vor dem Marsch, nicht zum Ashram zurückzukehren, bevor Indien seine Unabhängigkeit erreicht habe – er kehrte in der Tat nicht zurück, denn er war acht Jahre inhaftiert und starb bei einem Attentat. Ahmedabad wurde jedoch nach der schließlich erreichten Unabhängigkeit 1947 Hauptstadt des Staates Gujarat. Das Ghandi Museum ist ein Must bei einem Besuch der Stadt Ahmedabad.

Im Galopp mit den „Wilden Ärschen“ in der Kleinen Rann of Kutch

Nach dem Gujarat Travel Mart geht es weiter in die Pampa hinaus zur bemerkenswerten Salzmarschlandschaft namens Rann von Kachchh nahe der pakistantischen Grenze. Das Gebiet umfasst rund 28.000 km², einschließlich des südwestlich gelegenen Kleinen Rann von Kachchh, und liegt größtenteils auf dem Gebiet des Distriktes Kachchh im westindischen Bundesstaat Gujarat, südlich der Wüste Thar.Wild Ass; Pferderasse; Galopp; Gujarat's Nationalpark; Little Ranch of Kutch | Wild Ass Horse; Gujarats; Little Ranch of Kutch; Gujarat

Ursprünglich war der Rann von Kachch eine Bucht des flachen Arabischen Meeres. Durch Hebung des Meeresbodens wurde diese vom Meer abgeschnitten und es entstand ein riesiger Salzsee, der in der Antike noch befahrbar war.

Im Laufe der Zeit verlandete der See zu einem Salzsumpf. Dieser wird regelmäßig während der kurzen Regenzeit von Juli bis September um bis zu 50 Zentimeter überflutet. Lediglich einige sandige, salzfreie Stellen ragen zwei bis drei Meter über die Wasseroberfläche hinaus. Zu dieser Zeit münden auch mehrere Flüsse in den Salzsee. In der Trockenzeit fließt nur der Luni zum Rann von Kachchh, um dort zu versickern.

Wüste unter Wasser – Ein Refugium der Tierwelt

Indien: Jeep Safari Poshina 2390

Indien: Jeep Safari Poshina 2390

Diese unwirtliche und unfruchtbare Wüstengegend  ist das Refugium der weltweit einzigen Wild Ass“ Pferdepopulation und zudem das Reich von etwa 50 Säugetierarten, unter anderem die Indische Gazelle, Nilgauantilopen, Hirschziegenantilopen, der Wolf und die Streifenhyäne, die Indische Steppenkatze) und der Karakal oder Wüstenluchs.

Auch rund 200 Vogelarten sind im Rann von Kachchh einheimisch, zudem überwintern dort viele Zugvögel aus Sibirien. Zum Schutz der vorkommenden, teils bedrohten Tierarten wurden weite Teile des Gebietes unter Naturschutz gestellt und bilden das Dhangadhra-Wildreservat.

Reiseinformationen

Der nordöstlich in Indien gelegene Bundesstaat Gujarat ist noch am wenigsten bekannt. Infolge der touristischen Unberührtheit lohnt sich eine Reise ganz besonders, zumal es in der Region einiges zu entdecken gibt. Die Strapazen müssen allerdings ohne Alkoholpflästerchen überstanden werden.

Einreise und Anreise

Für Indien braucht es ein Visum: Dieses kann bei der Botschaft in Bern eingeholt werden.Die Adresse von Gujarat Tourismus lautet: http://www.gujarattourism.com

Ahmedabad besitzt einen nationalen sowie einen internationalen Flughafen, Ahmedabad Sardar Vallabhbhai Patel International Airport. Tägliche Verbindungen gibt es nach Delhi und Mumbai, weitere Verbindungen in andere wichtige Städte Indiens, sowie in den süd(ost)asiatischen Raum wie z.B. nach Dubai (mit Emirates) und Doha (Qatar Airways). Die Anbindung an das Eisenbahnnetz bietet Direktverbindungen nach Mumbai und Delhi. Ahmedabad liegt am „National Highway 8“.

Generelles Alkoholverbot

In Ahmedabad, sowie für den gesamten Bundesstaat Gujarat, besteht ein Verbot von alkoholischen Genussmitteln. Diese Lebenseinstellung ist zurückzuführen auf Mahatma Gandhi, der in Ahmedabad seinen ersten Ashram gründete. Aus tiefer Verbundenheit mit seiner Person sind seine asketischen Regeln im Bundesstaat Gujarat tief verankert. Ausländer haben die Möglichkeit bei Ankunft am internationalen Flughafen im Duty-free-Bereich eine Touristen-Alkohollizenz zu erstehen.

Heritage Hotels

Balaram Palace Resort

1260px Header Balaram Heritage Hotel, Gujarat, Indien | Meditation, at sunrise, view roof, Balaram heritage hotel, Gujarat

Grandios: Meditation auf dem Dach des Balaram Heritage Hotel in Gujarat. Bild: GMC/Photopress Gerd Müller

Constructed in the late 1920s, Balaram Palace was the weekend retreat and hunting resort of the Lohanis who ruled from Jalore in southwestern Rajasthan. The palace is a gracious work of neo-classical architecture, with 13 acres of private wood-lands and formally landscaped gardens with Mexican lawns, exotic flowerbeds, modern fountains and a well-concealed music

Facilities

• 4 Gold rooms, 12 Platinum rooms and 1 Nawabi suite all with TV, refrigerator, attached baths, fireplace and handcrafted furniture.

• Reception, Facsimile, travel assistance, credit card acceptance and money exchange counter.

• Fully facilitated conference hall with slide projector, overhead projector, screen.

• Multi-cuisine air-conditioned restaurant.

• Fitness center, swimming pool, riding, slopping arcade

13 acres of private woodlands for walks and gentle treks.

Distances: Balaram Palace Resort is located 167 kms. from Ahmedabad, 14 kms. from Palanpur station. It is 3 kms. off the Ahmedabad-Mount Abu National Highway-14. It is a very convenient stopover between Ahmedabad and Destination of Rajasthan. Balaram Palace Package 3 Days/ 2 Nights Rs. 6999

For further information please contact: Phone: +91 2742 2742 2846004 / 2742 284378, Fax: +91 2742 284336

Dargarbath Palace Poshina

1260px Header Poshina/Gujarat, Maharadscha-Palast, Heritage Hotel, Aussicht | Poshina/Gujarat, Maharadscha-Palace, heritage hotel.

Poshina/Gujarat: Hier erwartet Sie ein alter Maharadscha-Palast, der nun als Heritage Hotel dient. BIld: GMC

The rulers of Poshina were descendants of the Chalukyas, who ruled much of Gujarat and Central India in the 12th century. The Darbargadh was once the pride of the Chalukya dynasty. This palace has huge gateways, a massive dome, numerous pillars and arches. It offers pleasant courtyards, gardens, lawns, shady trees and terraces with views of the Arravalli mountains. Ancient fort walls and the old prison are reminders of the property‘s history.

Facilities

• 24 air-conditioned double bedrooms with attached baths, period furniture, and telephones.

• Fax-telex, travel assistance. Money changing counter.

• Indian food(traditional) available as well as 24-hour room service.

Distances: Poshina is located 51 kms. from Abu road station, 140 kms. from Udaipur, 180 kms. from Ahmedabad, Poshina is a possible stopover between Ahmedabad and the destinations of Rajasthan such as Mount Abu, Rankapur, Udaipur etc.

For further informations please contact: Phone: +91 79 26928818,  Fax +91 9427609927, Email: poshina@hotmail.com

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India: Treated like a Mahardscha at Soma Kerala Palace

Indien: Traditioneller Keralischer Baustil,Herrscherklasse, Soma Kerala Palace | Traditional architecture: Soma Kerala Palace, Kerala

The Ayurveda-Resort Soma Kerala Palace is situated on a small island near Kochin in Kerala. Photo:  GMC Photopress

The Soma Palace resort, set on an island on the Vembanad Lake, Chempu, Cochin in Kerala, is at a 56 kms distance from the Cochin International Airport. A boat brings the guests from the mainland to the resort. And there a lovely Garden Eden is waiting for you.  You will be treated like a Mahardscha.

The resort set on an island on the Vembanad Lake, Chempu, Cochin, Kerala, is at a distance of 4 kms from Vaikkom town. Our special boat service brings our guests from the mainland to the resort. The resort is at a distance of 56 kms from the Cochin International Airport and about 150 kms from Trivandrum International Airport.

At Soma Kerala Palace there is a host of facilities to make your stay pleasant. The staff takes care of every need of yours letting you enjoy your holiday to the maximum. Stretch out on a hammock with a nice book; take a stroll in the gardens of the resort or simply laze around.

Soma Palace Haute Kerala Cuisine is delicious

Soma Palace, Kerala: Auf einer kleinen Insel liegt der grosszügige, historische Gebäudekomplex im  traditionellen Baustil renoviert.

The Coconut tree Garden on the island. Photo:  GMC

That the cuisine of Kerala is all about spices, coconuts and sea foods, is a misconception. There is a lot more to it apart from the flavours lent by the spices and coconuts. The difference in the way it is prepared and served is what makes the food of Kerala, a gourmet’s delight.

At Soma Kerala Palace, they bring alive some old forgotten recipes of Kerala that were known for their delicious flavours and nutritive value. One fine example being Panankanji, a dish prepared with the processed trunk of palm trees. The restaurant also serves multi cuisine, sea food favourites and Ayurveda Vegetarian. The Ayurveda menu includes a variety of salads, juices, sprouts and greens.

The sea food fare is an exciting one with Kerala specialties like Karimeen Pollichathu- a tangy dish made by frying marinated Pearl Spot fish covered in banana leaves, Njandu Curry (Crab Curry), Prawn Masala, Kappa and Meen Curry (cooked tapioca and fish curry), Kerala Fish Curry and the likes. Our chefs prepare for you fresh catches from the lake, according to your tastes.  You can even watch your meal being cooked while the chef is at it.

The food made in earthen pots and large brass vessels, gives the food a special essence which gets better when served on plantain leaves. The ambience of our elegant restaurant further adds to your dining experience.

Traumhaft: Soma Palace nahe bei Kochin auf einer kleinen Insel in den Backwaters

Beautifull rooms each with a balcony. Bild: GMC

Various accomodation room types

The architecture at Soma Kerala Palace is a blend of several remarkable structures that belong to a long-gone epoch. It is for this reason, that each of our rooms rather, royal chambers, have an old-world aura.

Sreedhari
Sreedhari was an Ayurveda Shala (Hospital) built in 1890, functioning in Pala, Kottayam. The structure was carefully disbanded and became a part of Soma Kerala Palace in the year 2003. Today, Sreedhari has palatial rooms that are evocative of the Tharavadus of ancient Kerala.

Kozhanal Maalika
Kozhanal Maalika (Palace) belonged to the Kozhanal Family who were Kshatriyas (The Royal Warriors). The palace which was originally built at Idakkoli Village, 40 kms from Vaikkom, became a part of Soma Kerala Palace in 2002. Now, Kozhanal Maalika has some of the most sought-after rooms of the resort.

Erhabene Architektur und komfortable Gemächer. Bild: GMC/Gerd Müller

Colonial-style-architecture. Bild: GMC

Chempulayil
A building by the banks of the Meenachil River near Pala, Chempulayil was built in 1890. The ground floor was used as a shop where tobacco and other natural products were stored and sold, while the first floor housed various offices. This structure which became a part of our resort in 2004, is absolutely impressive.

Neythallor Mathom
An ancient Tharavadu (The residence of upper caste Malayalees), Neythallor Mathom was built according to the Ettukettu architecture. The specialty of this architecture is that it has two courtyards inside the dwelling which ensure thorough air passage. Originally constructed in the Kanyakumari district of erstwhile Travancore, in the 18th century, the Mathom was reconstructed at Soma Kerala Palace in the year 2004.

Nalekkatt
Built in the early 1800’s, Nalekkatt House was owned by Suryanarayana Pillai, who assisted the Travancore King in the administration of the state. The mansion which was situated in a dense forest near Vallichira, was re-built at Soma Kerala Palace in 2003.

Kayyalakkakam
Kayyalakkam, a manor done completely in wood was built around 250 years ago. It originally belonged to the Poothet Family but was later on sold to the Kayyalakkakam Family. The mansion which became a part of Soma Kerala Palace in 2004, is a luxurious affair with intricately carved wooden floor, walls and roof.

Vattakkunnel
Situated in the Pala marketplace, Vattakkunnel was constructed in 1875. It was here that the farmers brought their produce of chukku (dried ginger) and elakkaya (cardamom) to be bartered for salt and tobacco. The structure was built at Soma Kerala Palace as it was, in the year 2004.

At Soma Kerala Palace these employees will take care about you. Photo: GMC

These employees will take care about you. Photo: GMC

The facilities of Soma Palace

Ayurveda Hospital
The Ayurveda Hospital at Soma Kerala Palace has a number of  treatments and  wellness packages that will leave you relaxed and rejuvenated.

Boating
A boating trip on the pristine Vembanad Lake that surrounds Soma Kerala Palace gives a glimpse of the harmonious ecosystem around.

Swimming Pool
A swim in the cool waters of our swimming pool, from where you can get a splendid view of the lake, is the perfect spot to relax.

Other Amenities
We have a doctor-on-call, local tourist guides, laundry service, airport transfer, Yoga & Meditation, Internet Café, Telephone & Fax, Mail & Message handling, Tailoring Shop, Gift/Antique Shop, Souvenir Counter, Safe Locker, Cloak Room, Currency Exchange, Tour & Travel Assistance, Car Parking facility, 24 Hours Room Service, Indoor Games, Boating etc.

For further informations please contact: http://www.somakeralapalace.com/

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Die Seele während der Flussfahrt in Kerala baumeln lassen

Soma Backwater Cruise in Alleppy, Süd-Kerala

Grandios um zu relaxen und die Seele baumeln zu lassen:  Soma Backwater Cruise in Alleppy. Bild: GMC

Das mit gewölbten Strohmatten bedeckte Hausboot gleitet zwischen den von Palmen gesäumten Flussläufen an den dahinter versteckten Dörfern vorbei. Kein irres Hupkonzert, kein Diesel-Gestank und keine Hektik sind mehr auszumachen. Nur die Vögel zwitschern lauthals. Zeit, die Seele baumeln zu lassen und die idyllische Seen- und Flusslandschaft Keralas in vollen Zügen zu geniessen.

Backwatertour with Soma Houseboat in South Kerala

Mystische Momente, wenn Rauchschwaden den Fluss vernebeln. Bild: GMC

Im Südwesten Indiens, zwischen dem Arabischen Meer und dem Westghats-Gebirge, liegt ein traumhafter Landstrich, der auch gerne „Gottes eigenes Land“ genannt wird. Kerala ist der Staat der Kokospalmen, Reisfelder, Teeplantagen und der sogenannten Backwaters, die sich in der Küstenregion bilden, wo sich in den Flussdeltas Süss- und Salzwasser in einem weitverzweigten System von flachen Kanälen vermischen. In dieser tropischen Fluss- und Seenlandschaft findet der Reisende zahlreiche Biotope vor, die sich am entspanntesten auf einer Flusschifffahrt erkunden lassen. Von Alleppy oder Alappuzha aus starten die meisten dieser schmucken Ausflugsboot, die man für einen oder mehrere Tage chartern kann.

Sonnenuntergang, Kerala,

Traumhaft: Sonnenuntergang in der Fluss- und Seenlandschaft, den „Backwaters“ in Kerala. Bild: GMC

An den Piers herrscht Hektik. Fast im Minutentakt legen Hausboote hier an, um Touristen aufzunehmen. Die Auswahl reicht von einfachen Ausflugsdampfern, die eine Tagestour für fünf Euro anbieten, oder Schnellbooten mit fixen Tarifen bis hin zu luxuriösen Hausbooten mit edlem Interieur und Spa-Kabinen (Oberoi). Derweil die  Rucksacktouristen um die Preise feilschen, wir haben unser Arrangement bereits getroffen, steigen nach Ankunft ein und fahren gleich los. Die Wahl fiehl auf eines der drei Soma Hausboote, die der Somatheeram Gruppe gehören, welche auch verschiedene Ayurveda-Resorts in Kerala betreibt.

Tagsüber tuckern wir gemächlich durch die von Kokospalmen und Reisfelder gesäumten Kanäle. Die einen sind so schmal, dass kaum zwei Boote aneinander vorbeikommen auf anderen herrscht dichter Gegenverkehr. Hin und wieder weiten sich die Flussläufe   zu kleinen Seen aus.

Backwatertour with Soma Houseboat in South Kerala

Auf einer Flussfahrt durch das Backwater-Geflecht kann man die Seele baumeln lassen und sich so richtig schön entspannen. Bild: GMC/Gerd Müller

Abends machen wir Halt bei kleinen Dörfern, die sich auf die Touristen eingestellt haben und in kleinen Restaurants Fischgerichte und leckere lockale Spezialitäten anbieten. Wir essen gemütlich an Bord und besuchen die Dorfgemeinschaften nach dem Abendessen und am nächsten Tag bei Sonnenaufgang, um mehr über das hiesige Leben und Treiben hier zu sehen.

Die Reisbauern begeben sich auf ihre Felder und beugen sich über ihre Aussat oder pfügen das unter Wasser stehende Land mit den Wasserbüffeln um. Die Fischer werfen ihre Angeln aus,  die Schulkinder machen sich auf den Weg. Einige von ihnen haben ein Fahrrad und nehmen dieses auf dem Schnellboot mit, das zwischen den Dörfern hin- und her kreuzt. Die Frauen waschen das Geschirr oder die Wäsche im Fluss und tratschen zusammen wie die Nachtigallen. Weitere Informationen erhalten Sie hier

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Das rituelle Hindu-Fest und die Theyyam-Tänze zählen zu Keralas grossartigsten religösen Anlässen

Das rituelle Hindu-Fest im Vadakkunathan-Tempel in Thrissur und die Theyyam-Tänze. Bild: GMC Photopress/Gerd Müller

Ayurveda-Behandlungen am Ursprung einer vor über 5000 Jahren von den Göttern den Menschen geschenkten Lebensweisheit weisen den Weg zu einer ganzheitlichen, gesunden und erfüllten Lebensweise. Als spirituelle Zugabe gibt es zur Monsunzeit auch noch die faszinierenden  hinduistischen Theyyam-Rituale in Nordkerala zu sehen, die derzeit in «Gottes eigenem Land» auf ihren Höhepunkt zusteuern und die Keraliten in ihren Bann schlagen.

Vadakkunathan Hindu-Tempel in Thrissur

Nur die obersten Kasten sind zum Fest zugelassen. GMC

Viele Menschen in Kerala am südlichsten Zipfel Indiens befinden sich zur Zeit in höchster Ekstase. Das jährliche Spektakel der Götter und ihrer hinduistischen Religionsgemeinschaft hat begonnen. In den nächsten zwei Monaten werden während der Monsunzeit wilde Tänze und spirituelle Rituale zelebriert. Wie im Vatikan auch, gibt es einige Tempel, in denen nur die höchsten Kasten zugelassen sind. Andere Zeremonien können aber auch die Touristen mit dem nötigen Respekt und ein wenig Verständnis und Kenntnis der Verhaltensregeln während der Festtage besuchen und das prächtige Treiben hautnah mitverfolgen.

Classical indian dancer

Klassische Indischer Tanz im Somatheeram. Bild: GMC

Die Keraliten putzen sich dazu festlich heraus: die Frauen ziehen ihre farbenprächtigsten Kleider an und schminken sich in den grellsten Farbtönen. Auch die Männer tragen kräftig Farbe auf und verwandeln sich in dämonische, zumeist furchterregende Götter-Gestalten. So pilgern sie zu Tausenden zu ihren Tempeln, wo sie unter einem wahren Trommelfeuer und den Mantra-Gesängen der Priester im Dunst der Räucherstäbchen wilde Tanzrituale aufführen.

Spirituelle Hindus, Moslems und Christen Seite an Seite

Die SpiritualiIND_HinduTempleKerala3778tät ist in ganz Indien sehr hoch. Doch in Kerala sieht man durch die religiöse Vielzahl verschiedenster Ethnien und Glaubensrichtungen zudem das ganze Spektrum der Religionsgemeinschaften. 56 Prozent sind Hindus, rund ein Viertel der Bevölkerung sind Moslems und auch die Christen sind in Gottes eigenem Land mit 20 Prozent stark vertreten.

Die Bauwerke der Islamisten und Christen ähneln sich zuweilen sehr. Manch eine Kirche sieht von weither wie eine Moschee aus, viele Moscheen ähneln den Hindu-Tempeln. Das liegt daran, dass schon vor 1300 Jahren arabische Händler vor den portugiesischen, holländischen und britischen Kolonialherren hier in Kerala ein und aus gingen und ihre blühenden Geschäfte betrieben. Kerala ist Indiens reichster und produktivster Staat und auch einer der am besten für den Tourismus erschlossendsten Regionen.

Der Norden Keralas ist vielen Touristen weitgehend unbekannt geblieben

Backwatertour with Soma Houseboat in South Kerala

Wie wär’s mit einer Flussreise auf dem Houseboat? GMC

Denn zu den Hauptattraktionen des südlichsten indischen Bundesstaates gehören die „Backwaters“, die grossen Seen und Süss-/Salzwasser-Lagunen, zwischen Kochin und Trivandrum, die Flüsse und Reisfelder und insbesondere die uralte Lebensweisheit Ayurveda, die immer mehr an Popularität gewinnt und einen rasant wachsenden Medizinaltourismus bewirkt.

Spirituelle Monsunzeit ist auch für Ayurveda-Behandlungen gut geeignet

Die nun anbrechende Monsunzeit ist nicht nur der spirituelle Höhepunkt für die Hindu-Keraliten sondern auch aus ayurvedischer Sicht die beste Zeit für eine Kur. Und so könnte man nun beides miteinander Kombinieren: die prächtigen, spirituellen Zeremonien und eine dreiwöchige Pancha Karma Kur in einem der vielen Ayurveda-Resorts.

Ausgezeichnet: Das Somatheeram im Süden Keralas nahe Trivandrum. Bild: GMC/Gerd Müller

Mehrfach asgezeichnet: Das Somatheeram. BIld: GMC

Einer der bekanntesten Ayurveda Resorts in Kerala ist das Somatheeram, 21 Kilometer südlich vom internationalen Flughafen Trivandrum entfernt. Das Resort, welches seit seiner Gründung 1985 zahlreiche internationale und nationale Auszeichnungen erhielt, liegt somit an der Südspitze Indiens, die dank ihrer reichhaltigen Flora auch als „Gottes eigenes Land“ bezeichnet wird.

Das Somatheeram zählt zu Indiens bekanntesten Ayurveda-Resort

Unendlich langer, mit Fischerbooten bestückter Sandstrand beim Somatheeram Ayurveda Resort. Bild: GMC

Sandstrand mit Fischerbooten 

Das Ayurevda Resort liegt inmitten einer üppigen Gartenlandschaft rund 50 Meter über dem Strand. Durch den Garten Eden schlängeln sich schmale Pfade vorbei an Granitskulpturen und farbenprächtigen Hindu-Dekorationen bis zum Meer hinunter. Statt des lästigen Weckergeräuschs, fröhlich zwitschernde Vogelstimmen verlocken zu einem Spaziergang kurz vor Sonnenaufgang durch die prächtige Anlage; Meditation pur noch vor der ersten Yogastunde.

Der Blick schweift über den bis zum Horizont mit Fischerbooten gespickten Sandstrandes, an dem unzählige Fischer ihre Netze einziehen und mit ihren Booten denFang einbringen und durch die schäumende Brandung der Wogen an Land ziehen, wo die älteren Fischer, die Frauen und die Vögel schon warten.

Komfortable Bungalows in raditioneller Bauweise.

Komfortable Bungalows im traditionellen Baustil. GMC

Die schmucken, hölzernen Bungalows mit ihren Strohdächern sind gemütlich und komfortabel eingerichtet und verfügen alle über eine Klimaanlage, einen Flachbildschirm und einen kostenlosen Wlan Anschluss. Alle Cottages spiegeln die traditionelle Architektur und Holzschnitzkunst Keralas wieder. Vor jeder Hütte ist eine Hängematte aufgespannt in der man sich gemütlich in der lauen und kühlenden Meeresbrise hin und her schaukeln und die Seele baumeln lassen kann.

Führend in der Weitegabe der ayurvedischer Lebensphilosophie

Ayurveda lehrt eine ganzheitliche, gesunde Lebensweisheit und spirituelle Philosophie, die auch ökologische Aspekte mit einschliesst und die Natur als Gottes Schöpfung in den Mittelpunkt stellt.  Zu den zentralen Elementen der ayurvedischen Lehre zählt auch Yoga. Denn Yoga ist weitmehr als gesunde Bewegung. Vielmehr werden Körper und Geist gleichermassen angesprochen und dank den unterschiedlichen Elementen das Gleichgewicht im seelischen und physischen Bereich in Einklang gebracht.

Ayurveda-Behandlung in Kerala (GMC-Archivbild)

Ayurveda-Behandlung in Kerala (GMC-Archivbild)

Das Somatheeram zählt zu den ersten Ayurveda-Resorts Indiens, welches in- und ausländischen Gästen seit bald 30 Jahren authentische Ayurveda-Behandlungen auf höchstem Niveau anbietet.  Ayurveda ist weit mehr als eine medizinische Lehre, die so heisst es in der überlieferten Legende, den Menschen von den Göttern geschenkt wurde. Ayurveda heisst übersetzt, die Wissenschaft des Lebens und widmet sich viel mehr der präventiven Seite möglicher Krankheiten auf der Basis ernährungswissenschaftlicher und medizinischer Aspekte, als der Behandlung von Krankheiten.

Die richtige Ernährung und das seelische Gleichgewicht stehen im Mittelpunkt

Mauritius: Ayurveda-Behandlung im "weltbesten SPA 2002" im Oberoi Hotel Mauritius. World best spa 2002

 Der Stirnguss bei der Ayurveda-Behandlung

Aus ayurvedischer Sicht werden chronische Krankheiten sowohl in physischer wie in psychischer Hinsicht ganzheitlich behandelt, wobei die richtige Ernährung im Mittelpunkt der ayurvedischen Lehre steht. Hyppokrates war der erste westliche Arzt, der die ayurvedischen Weisheiten der indischen Gelehrten übernommen hatte und uns in einem Satz lehrte: „Der Mensch ist, was er isst.“

Daher ist es kein Wunder, dass das Ärzte-Team von Somatheeram rund 250 verschiedene Speisen für die drei Dosha-Grundkonstitutionstypen (Kapha, Pitta, Vatha) zusammengestellt hat und darüber hinaus auch auch viele medizinische Produkte im eigenen (organischen) Kräutergarten herstellt, um den Gästen punkto Ernährung und Kräutermedizin-Produkten die höchste Qualität anbieten zu können. Darüber hinaus findet man im Medizinshop auch die ganze Palette der Himalaya-Produkte.

Das Somatheeram bietet nicht nur die gesamte Palette therapheutischer Behandlungen zu jeder Jahreszeit an – wobei nach der ayurvedischen Lehre die Monsunzeit (Mai – Juli) der beste Zeitpunkt für Behandlungen ist – sondern verkauft auch Bücher, CD’s und DVD’s, damit man sich zu Hause eingehender mit der indischen Lebensweisheit auseinandersetzen und wertvolle Tipps gewinnen kann.

Für weitere Informationen: Somatheeram Ayurveda Resort, Chowara, P.O., South Kovalam, Trivandrum, Kerala, Indien, Tel. +91 471 226 81 01, Fax + 91 471 226 76 00, mail@somatheeram.in, www.somatheeram.in

Soma Backwater Cruise in Alleppy, Süd-KeralaReiseinformationen

Kerala ist nicht nur der reichste Bundesstaat Indiens sondern auch der touristisch am besten erschlossenste. Die Landschaft ist geprägt von Kokospalmenhainen, Reisfeldern und  Gummibaumplantagen, die sich rund um die zahlreichen Seen und Flüsse schmiegen.

Kerala verfügt über 600 Kilometer Strand und die leichte Brise vom Meer verleiht der Region ein angenehmes Klima. Die Lichter der Fischerboote leuchten wie zahllose tanzende Glühwürmchen unter dem majestätischen Firmament

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