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Winter-Hideaway mitten im quirligen Oberengadin

Schweiz: Gefrorener St. Moritzersee, Piz Maloja, Schneeberge, Winterlandschaft | Frozen Lake St. Moritz, viewing Piz Maloja, Upper Engadin, swiss alps,

Im Oberengadin, dem Geburtsort des WIntersport, lässt sich der Winterurlaub in allen Faszetten erleben. Bald findet das legendäre White Turf auf dem St. Moritzer See und danach der Langlauf-Marathon statt. Bild: GMC Photopress/Gerd Müller

Sehr persönliche Gastfreundschaft in einem historischen Hotel mit nur 18 Zimmern, dazu Bündner Gault-Millau-Küche und die sanftesten Seiten des Winters rund um das legendäre St. Moritz: Das gehört zum Winterurlaub in der Chesa Salis in Bever.

Es ist das „schönste historische Hotel der Schweiz“: Die renommierte UNESCO-Unterorganisation ICOMOS kam zu diesem Schluss und vergab 2015 die begehrte Auszeichnung an die Chesa Salis in Bever. Sehr persönlich, sehr individuell und mit einem weit über 400 Jahre alten Background: So salopp könnte man die Philosophie des nur 18 Zimmer zählenden historischen Patrizierhauses beschreiben, das Sibylla und Jürg Degiacomi mit größter Achtsamkeit zu einem Hotel gemacht haben.

Das dicke, alte Gemäuer strahlt Ruhe und Beschaulichkeit aus, die Hotelzimmer eröffnen ein Stück Geschichte, die in den alten Holzbalken, Vertäfelungen, Stuckaturen und Fensternischen schlummert. Gar nicht von gestern ist die Gastfreundschaft, die in dem Haus gepflegt wird. Unter Gourmets gilt die Küche als Geheimtipp. Vom Restaurantführer „Graubünden geht aus 2015/16“ erhielt sie ebenso wie der Service eine Empfehlung und wurde mit dem Titel „Institution im Ferienland Graubünden“ bedacht (Mitglied von www.slowfood.com).

Etwas für Kenner ist auch die 17 Seiten zählende Weinkarte, die von Jürg Degiacomi mit persönlichen Lieblingsweinen bestückt wird. Überall ist die feine Handschrift von Hausherrin Sibylla Degiacomi zu spüren: in jedem kunsthandwerklichen Detail, bei den Tischdekorationen in der Arven- und der Salis-Stube, im rustikalen Cheminée-Grillrestaurant „il Capitan“ und im „Von Salis Restaurant“. Prickelnder Tipp zum Tagesausklang: Kurz untertauchen im drei Kilometer entfernten Mineralbad Samedan.

Abschalten und geniessen (bis 04.04.16)

Leistungen: 2 Ü im DZ Comfort inkl. Frühstück, 1 Cocktail zur Begrüßung, 1 x Eintritt in das Mineralbad Samedan,  1 x 4-Gänge-Menü – Preis p. P.: ab 370 CHF

St. Moritz: Events Winter 2015/16

  • –29.01.16: St. Moritz Gourmet Festival, St. Moritz
  • –31.01.16: Snow Polo World Cup, St. Moritz
  • 02.16: 2. Night Turf, St. Moritz
  • +14.+21.02.16: 1.White Turf Sonntage, St. Moritz
  • –20.02.16: Cricket on Ice, St. Moritz
  • 03.16: Chalandamarz, ganzes Oberengadin
  • –06.03.16: Freeski World Cup Corvatsch, Corvatsch/Furtschellas Silvaplana
  • –07.03.15: Carving Kurs mit Dani Mahrer, St. Moritz
  • 03.16: 48. Engadin Skimarathon & 8. Halbmarathon, Maloja-Zuoz
  • –20.03.16: Audi Fis Ski Worldcup Finals, St. Moritz
  • –20.03.16: St. Moritz Music Summit, St. Moritz

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Engadiner Bergbahnen und Busse im Preis des Hotels inkludiert

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„Monopolstellung“ für einen legendären Winter in St. Moritz

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Die Bedeutung der Rhätischen Bahn für Tourismus und Bündner Bevölkerung                                                      

Rhätische-Bahnreise durchs Weltkulturerbe im Jahr des Wassers     

Ungarn: Im Kururlaub zur Zahnbehandlung in Hévíz

Die vielen Schweizer Stammgäste in der Dentsana-Klinik in Héviz sprechen für die Qualität hiesiger Zahnärzte. Bild: GMC/Gerd Müller

Viele Schweizer Stammgäste in der Dentsana-Klinik in Héviz sprechen für die Qualität hiesiger Zahnärzte und der verwendeten Materialien, die aus Lichtenstein und Deutschland stammen. Die Behandlungskosten betragen rund 1/3 der Kosten in der Schweiz. Bild: GMC/Gerd Müller

Zahn­be­hand­lun­gen in Un­garn wer­den im­mer be­lieb­ter. Das Ungarische Fremdenverkehrsamt spricht von einer Zunahme um 57 Prozent. Kein Wunder, denn die Brücken, Kronen, Implantate und Füllungen kosten hier in Héviz knapp ein Drittel. Darüber hinaus  gibt es top aus­ge­bil­de­te Ärz­te, Ma­te­ria­li­en von hoch­wer­ti­ger Qua­li­tät aus der Schweiz, Lich­ten­stein und Deut­sch­land sowie Garantie-Ärzte in Basel, Bern und Zürich.

Früh morgens stieg ich am Flughafen Zürich in den bereits zu Dreiviertel gefüllten Bus von Castell Reisen, der uns nach Héviz bringen sollte. Die meisten Reisenden sind über 50 Jahre alt und fahren zu dem ungarischen Kurort,  um sich dort einer umfassenden Zahnbehandlung zu unterziehen. Gleichzeitig tun sie sich Gutes, in dem sie in den Hévizer Thermalquellen baden und sich auch einem medizinischen Checkup unterziehen.

Neben mir sitzt ein gleichaltriger Bundesbeamter und Militärpilot, etwas weiter hinten eine Glarner Polizistin ansonsten sind es meist Ehepaare, die sich dann fast alle in der kommenden Woche in der Dentsana Klinik und im Thermalsee wieder antreffen. Sie allen haben über Bekannte von Dentsana erfahren oder war vor Jahren Mal hier.

HU_DentsanaBehandlungsraum3441Die Dentsana Klinik ist kleiner als erwartet. „Wir sind ein Familienbetrieb“, sagt Marta Toth, die Leiterin der Zahnklinik „und schon 20 Jahre hier“. Die Zahnärzte arbeiten alle auch noch in staatlichen Kliniken und verdienen sich hier ein Zubrot. Sie sprechen alle gut Deutsch, sodass die Verständigung keine Mühe bereitet. Die verwendeten Materialien für Füllungen, Kronen, Brücken und Implantate kommen aus Deutschland, Lichtenstein und der Schweiz. Von den renommierten Herstellern wie Straumann, DeguDent GmbH, Merz Dental GmbH.

Da auch der Autor noch einige Zahnarzt-Baustellen hat, beschliesst er seinen Rechercheaufenthalt zu verlängern und eine Sanierung vorzunehmen. Nach drei Behandlungen mit insgesamt sieben Stunden wurde eine Brücke mit drei Kronen durch eine neue Zirkonkronenbrücke sowie drei weitere Zirkonkronen eingesetzt und insgesamt acht Füllungen gemacht. Für nur 3600 Franken. Denn eine Füllung bei Dentsana in Héviz kostet Fr. 45.-, ein Provisorium Fr. 30.-, eine Keramikkrone Fr. 290.- und eine Zirkonkrone Fr. 390.-. Ein Implantant wird für Fr. 920.- eingesetzt.

Im Zuge der Behandlung stand der Autor mit seinem Zahnarzt in der Schweiz täglich in Kontakt, hat sich dabei über Materialen, Hersteller und Methoden Rat geholt und das Behandlungsergebnis hernach seinem Zahnarzt gezeigt. Dieser attestierte dem Reporter und Dentsana, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann, die Behandlung sehr professionell vorgenommen wurde und die Kosten „natürlich unschlagbar günstig sind“.  Da lohnt sich der Kururlaub umso mehr. Der ist  sozusagen gleich mehrfach geschenkt, durch die Kosteneinsparung gegenüber einer Zahnbehandlung in der Schweiz. Zumal auch die Hotels, die Spa-Behandlungen und die Verpflegung sehr günstig sind.

HU_HevizDentsana3562Die Di­enst­leis­tun­gen von Dentsana:
– Be­ra­tung und Be­t­reu­ung in gu­tem Deutsch
– kom­p­let­te mund­hy­gie­ni­sche Be­hand­lun­gen
– pro­fes­sio­nel­les Zahn­b­lei­chen mit Blank-Ble­a­ching-Sys­tem,
– licht­här­ten­de äst­he­ti­sche Fül­lun­gen
– Ke­ra­mik und Zir­kon­kro­nen/-Brü­cken
– Voll­pro­the­sen, Teil­pro­the­sen mit un­sicht­ba­ren Druck­knöp­fen
– mund­chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe, Im­plan­ta­ti­on
– hoch­mo­der­nes Di­gi­tal­pan­ora­marönt­gen
– Rönt­gen­auf­nah­men auf CD

Warum zum Zahnarzt nach Hév­íz in Ungarn?

– Tau­sen­de von zu­frie­de­nen Kun­den > Ei­ne Kun­din er­zählt (Vi­deo)
– gepf­leg­tes Zah­ner­schei­nungs­bild sehr preis­wert (bis 70% günstiger)
– schwei­ze­ri­scher Qua­li­täts­stan­dard
– Dentsa­na-Ga­ran­tie auf al­len Ar­bei­ten
– Ga­ran­tie­arzt in Sin­gen
– Ga­ran­tie Zahn­tech­ni­ker in Ba­sel
– Sch­merz­f­reie Be­hand­lun­gen
– Gra­tis Un­ter­su­chung und Be­ra­tung
– Gra­tis Ta­xi Ho­tel/Pra­xis
– Sch­nel­le Fer­tig­stel­lung
– Mehr­jäh­ri­ge Ga­ran­tie auf al­len Ar­bei­ten

Pra­xis-Vi­deo

Dentsana Flyer (pdf)

Dentsana-Geschenkgutschein (pdf)

Dentsana Leserangebot (folgt in Kürze)

Preiseispiel für eine 6 Kronen Brücke

6 vollverblendete Keramik-Kronen à CHF 290.– CHF 1740.–
6 provisorische Kronen (bis die definitiven Kronen fertig erstellt sind) à CHF 30.– CHF 180.–
Total CHF 1920.–

Weitere Preisbeispiele

Beispiel für eine 6 Kronen Brücke
Panorama-Röntgenaufnahme 70.–
Vollverblendete Keramik-Krone 290.–
Kunststoff-Prothese (14 Zähne) 650.–
Implantat mit Einsetzung ab 920.–
Zahnbleichen mit Plasmalampe 390.–

HU_HevizThermalseebad3547Ver­­­bin­­den Sie die Zahn­be­han­d­­lung mit ei­­nem en­t­­­span­­nten Urlaub in Un­­garn. Im Kurort Hév­­íz fin­­den Sie al­­les, was Sie für ei­­nen sc­­hö­­nen und er­hol­­sa­­men Kur­au­f­en­t­halt brau­chen. Zum Beispiel den weltgrössten Thermalsee, geflegte Wellness-Hotels, feine Restaurants und auch die un­­ga­ri­­sche Gast­f­­reun­d­­schaft ist weit her­um be­­kannt.

Zum Bericht über Bad Hévíz

Mit allen Heilwassern gewaschen: Das NaturMed Hotel

Reiseinformationen:

HU_HevizThermalseebad3547

Medical Spa Behandlungen mit Aussicht. BIld: GMC

Anreise mit dem Bus: In der Saison  pendelt wöchentlich ein Bus-Shuttle von Castell Reisen von Bern, Zürich und St. Gallen aus bis Bad Hévíz. (www.castell.ch). Der Busreiseanbieter tut dies schon seit 20 Jahren und zunehmend erfolgreich auch dank dem florierenden Zahnarzt-Tourismus.

Anreise mit der Bahn: Zudem kann man die Reise nach Bad Hévíz auch mit einem Stop over in Wien, Graz oder Budapest kombinieren und bequem im Nachtzug mit der Bahn anreisen. Das SBB/ÖBB-Angebot sieht so aus:

Der EuroNight EN „Wiener Walzer“ mit Schlaf- und Liegewagen von Zürich HB (ab 21.40) fährt via Salzburg – Lienz – St. Pölten nach Wien Meidling (07.51 Ankunft) und weiter nach Budapest Keleti (09.05 an). Inhaber von Halbtax-und Genarlabo’s haben 25% Ermässigung auf dem österreichischen Streckenteil.

Die Railjets der SBB/ÖBB fahren täglich sechs Mal ab Zürich HB nach Wien. Um 06.40, 10.40, 12.40, 14,40, 16.40, 18.40 Uhr.

Der Tageszug „Transalpin“ mit Wagen der 1. und 2. Klasse sowie Speisewagen fährt ab 15. Dezember neu auch mit einem Panoramawagen fährt via Insbruck bis nach Wien. Von dort gibt es Anschlüsse nach Budapest (Fahrzeit 1 Stunde und 15 Minuten).

Transfers + Autovermietungen

Viele Hotels offerieren eine Transfer nach Hévíz. Alternativ kann man ein Auto mieten. Empfehlenswert ist Fox Autorent mit Verleihstationen in Budapest-Airport, Wien-Airport, Balaton-Airport und Hévíz (www.fox-autorent.com).

Flugverbindung: Nahe liegend ist Bad Hévíz für Schweizer Gäste auch durch die Fluganbindung. Der Hévíz-Balaton Airport wird von April bis Oktober auch von Friedrichshafen aus angeflogen. Die wöchentlichen Direktflüge werden vom Reiseveranstalter Mutsch organisiert. Leider ist der Abflug von Friedrichshafen aus so früh, dass die meisten Schweizer Fluggäste einen Tag vorher anreisen und in Friedrichshafen übernachten müssen. Auf dem Rückweg kommt die Maschine erst spät Abends an, sodass evtl. eine weitere Übernachtung eingeplant werden sollte. Im Flugpreis inbegriffen ist die Haustürabholung in einem Umkreis von 80 Kilometern um beide Flughäfen. Auf www.mutsch-reisen.de finden sich auch komplette Wellness- und Kur-Arrangements.

Unterkünfte gibt es in Bad Hévíz vom Privatzimmer bis zum Fünfsterne-Wellnesshotel. Preisbeispiel: 8 Tage Aufenthalt mit Flugreise nach Hévíz Balaton Airport, im ****Hotel inkl. Halbpension ab 830 Euro p. P. Ein sehr empfehlenswertes Guesthouse direkt neben der Zahnklinik Dentsana ist das Three Girls Guesthouse (www.3hvendeghaz.hu).

Kundeninformation

Tourinform Hévíz

Rákóczi Str. 2.

8380 Hévíz

Telefon: +36 83 540 131

Fax: +36 83 540 132

www.spaheviz.de

Héviz-Karte  |  Anreise-Karte  |  Plattensee-Karte | Budapest-KarteWestungarn-Karte  | Héviz-Katalogauszug 1  |  Héviz-Katalogauszug 2

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Zum rau(s)chenden Fest: Rudolf Brenneisen – Cannabis-Forscher und Pharmazeut

Dank dem Berner Rudolf Brenneisen könnte Cannabis oder besser gesagt die Cannabidiole den Heilmarkt in der Schweiz erobern. Der Bundesrat hat eine Vorlage durchgewinkt, die Cannabis den Rückweg in die Medizin erlauben soll. Denn bis in die 50er Jahre war der Industriehanf eine in der Schweiz weit verbreitete Nutzpflanze, die als vielseitiges Heilmittel eingesetzt wurde und erst in den 70er Jahren aus den Apothekerbüchern verschwand. Brenneisen bezeichnet den Beschluss des Bundesrates als «cannabis-historisch»

Als Rudolf Brenneisen in der Zeitglocken-Apotheke ein Praktikum absolvierte wurde er beauftragt, mit einer Cannabistinktur ein Hüneraugenpräparat herzustellen. Damals waren Cannabispräparate noch Bestandteil des Schweizer Arzneibuches.

Das weckte sein pharmazeutisches Interesse an der Pflanze doch musste er angesichts der Repression in den 70er Jahren die Sache von der von der forensischen Seite antratt. Begonnen hatte alles mit einem Besuch der Drogenpolizei im pharmazeutischen Institiut der Uni in Bern. Nein sie wollten hier nichts illegales beschlagnahmen, sondern den THC-Gehalt der Blüten überprüfen. Ein Verfahren dazu gab es damals noch nicht.

Aus diesem Kontakt ergab sich später eine jahrelange Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). Dann kam die UNO und last but not least wurde auch die Antidrogenbehörde der USA (DEA) auf den Berner aufmerksam. Auf deren Wunsch entwickelte er ein noch viel präziseres Verfahren zur Bestimmung des Tetrahydrocannabinolgehlates, das weltweit patentiert wurde.

Fast zeitgleich setzte er sich aber auch medizinisch mit der Heilpflanze auseinander, da das Unispital Zürich ihn für eine Pilotstudie bei Spastikpatienten, diue mit THC behandelt werden sollten, beraten sollte. Die Studie war erfolgreich und damit gelang Brenneisen der Sprung in die klinische Forschung.

Nun also setzt sich der „Hanfpapst“ dafür ein, dass die medizinisch wertvollen Cannabidiole und nicht etwa die unter Kiffern beliebte stark THC-haltige Hanfpflanze wieder in die Regale der Apotheken kommt und dort als rezeptpflichtiges Medikament für Patientinnen erhältlich ist.

Daran verdienen werden dann einmal mehr die Ärzte (Rezepte) das BAG (Bewilligungen), die Apotheken und die Pharmaindustrie (hohe Preise/synthetische Produkte). Dabei wird übersehen, dass es besser wäre, den Markt und das Kiffen ganz zu legaliseren und entkriminalisieren. Ein jeder könnte das Kraut auf dem Balkon oder im Garten anpflanzen und zu Kecksen, Kuchen oder Guetzli verarbeiten, als Tee Trinken oder eine Tinktur machen.

Natürlich gäbe es auch hochwertige klinische Produkte wie Nasenspray’s, Lutschbonbons oder Tabletten und darüber hinaus würde die ganze Nahrungsmittel- und die Beautybranche ebenso davon profitieren wie die Landwirte, welche die Nutzpflanze für unvorstellbar viele Produkte (Öle, Bier, Textilien, Hanfseile etc) anbauen könnte. Die Hanfpflanze ist darüber hinaus gerade in Alpen-regionen gut gegen Bodenerosion und sie sorgt für stabile Hänge und gut durchlüftete Erde.

Ein mutiger Schritt und eine konsequente Freigabe (mit einem wie bei Alkohol vergleichbaren Jugendschutz samt Prävention) könnte die Schweiz wirtschaftlich, gesundheitspolitisch, medizinisch weiterbringen, als die unhaltbare und sinnlose Kifferjagd samt Bussen- und Verfahrensandrohungen.

Ob Bundesrat Ueli Maurer mit der durchgewunkenen Vorlage im entferntesten Sinn auch seinen Sohn unterstützt, der ja auch schon im Garten in Hinwil Hanf zu medizinischen Zwecken anpflanzte, wie aktenkundlich bekannt ist, ist hingegen nicht bekannt.

Weitere Beiträge zu diesem Thema:

 

Juli-News

1260 px Header Sunset Coron Island

Ferienzeit und Urlaubsspass auf einer Cruise durch die Philippinischen Inseln nahe Coron Island. Bild: GMC

Geschätzte/r Leser/in

Hier finden Sie alle im Juli publizierten Berichte übersichtlich geordnet vor.

Aviation

Kaum PC-21-Flugbetrieb während touristischer Sommersaison

Datenschutz – Schutz der Privatsphäre

Tappen Sie nicht in die digitale Schnäppchenfalle!

EDÖB: 22. Tätigkeitsbericht des Datenschutzbeauftragten

E-Banking bei Postfinance: Datenanalyse wird freiwillig sein

Amnesty und P.I. fordern ein Stopp der Massenüberwachung

Flohmarkt

On Sale: Bücher, CD’s, LP’s, Haushalt-/ Gartenmöbel/-geräte

Schallplatten & Raritäten günstig zu verkaufen

CD’s für Klassikliebhaber

Kinder-/Bastelbücher à discretion

Kulinarikfreunde im 7. Himmel

Gartenfreunde aufgepasst: Tolle Bücher zu Spotpreisen

Kunst für Katzenfreunde

Lesestoff/Literatur für wenig Geld ergattern

Gesundheit

Lebensmittelsicherheit-Warnung vor Grillkäseprodukten

In eigener Sache

GMC verlost täglich Bücher, CD’s und LP’s

Flohmarkt: Günstiger Nachlassverkauf

Zu vermieten: 1-Zi-Ferienwohnung in Zürich-Seefeld

Zu vermieten: Landhaus mit grossem Garten nahe Baden

Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit

Aktualisierte Gefahrenkarten auf Internet verfügbar

Für die Finanzierung einer nachhaltigen Entwicklung

Reduktionziel nicht erreicht: CO2-Abgabe auf Brennstoff wird erhöht

Beschwerden von Umweltorganisationen gingen zurück

Hat die Klimaerwärmung nur scheinbar pausiert?

Humanitäres Inland

NKVF-Bericht zur zwangsweisen Rückführungen auf dem Luftweg

Soforthilfe für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen

Schweiz: 300‘000 geografische Namen kostenlos online

Internationales

UNO-Menschenrechtsrat für die Rechte der Frauen und Mädchen

Bundesrat schliesst ein Abkommen über Privilegien und Immunitäten

Zusammenarbeit Schweiz-Südafrika entwickelt sich weiter

Tourismus/Hotellerie

Beherbergungsstatistik im Mai 2015

Beherbergungsstatistik Wintersaison 2014/2015

English Reports

Welcome to Zürich/Switzerland

Media-Background Zürich-City & Switzerland Tours

Looking for a nice location in Zürich-Seefeld?

Looking for a lovely country house near Baden (AG)

«The Arms Trade Treaty: A Strong Symbol for Collective Action to Advance Peace and Security» (en)

 

 

Zusammenarbeit Schweiz-Südafrika entwickelt sich weiter

Headerbild Südafrika Township Soweto 499

Von nachhaltiger und gesunder Entwicklung noch weit entfernt: Township Soweto in Südafrika. Bild: GMC/Gerd Müller

Bern, 03.06.2015 – Der Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation Mauro Dell’Ambrogio und die südafrikanische Ministerin für Wissenschaft und Technologie Naledi Pandor lancierten  in Kapstadt einen ersten bilateralen Forschungslehrstuhl im Bereich Global Environmental Health.

Die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls umfassen Themen wie die Auswirkungen von Pestiziden auf die Gesundheit von Kindern oder die Folgen von schlechter Wasserqualität und Bodenverschmutzung für die Gesundheit. Der Forschungslehrstuhl ist eine gemeinsame Initiative der Universität Basel, des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts und der Universität Kapstadt. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und das südafrikanische Department of Science and Technology (DST) unterstützen den Lehrstuhl als Teil des bilateralen Programms zur Förderung der wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit. Ein zweiter Lehrstuhl soll in den kommenden Monaten errichtet werden, an dem auf Schweizer Seite der Nationale Forschungsschwerpunkt für Migrationsforschung beteiligt ist.

Die seit 2007 bestehende Zusammenarbeit mit Südafrika im Bereich Bildung, Forschung und Innovation hat in den vergangenen Jahren zu einer markanten Steigerung der Zusammenarbeitsprojekte in verschiedenen Gebieten geführt. Beispielsweise resultierten daraus bis heute rund 50 gemeinsame Forschungsprojekte in verschiedenen Bereichen wie öffentliche Gesundheit und Biomedizin, Bio- und Nanotechnologie sowie Energie, insbesondere erneuerbare Energien, Energiesicherheit und umweltfreundliche und saubere Technologien. Ein weiteres erfolgreiches Instrument ist das Swiss South African Business Development Programme, aus dem bisher über 500 Innovationen hervorgegangen sind, die eine «Pipeline» für potenzielle Joint Ventures zwischen der Schweiz und Südafrika bilden.

Ein Schwerpunkt der internationalen Strategie der Schweiz im Bereich Bildung, Forschung und Innovation liegt auf der internationalen Mobilität von Talenten. Diese wird dadurch gefördert, dass immer mehr Bundes-Exzellenz-Stipendien an südafrikanische Forschende und Studierende vergeben werden. Ausserdem wurden in den letzten Jahren mehr als 15 Austauschprojekte für Forschende und Studierende zwischen beiden Ländern unterstützt. Die Wirkung des bilateralen Programms mit Südafrika zeigt sich auch in der exponentiellen Zunahme der Anzahl gemeinsamer Publikationen und dem Platz der Schweiz in der Rangliste der bevorzugten Partnerländer für südafrikanische Forschende: Die Schweiz rückte zwischen 2003 und 2015 vom 14. auf den 6. Rang vor.

Anlässlich des Schweizer Besuchs in Südafrika diskutierten die Delegationen beider Länder über die Fortführung des Swiss South African Joint Research Programme (SSAJRP) in den kommenden Jahren. Sie einigten sich grundsätzlich auf eine neue Projektausschreibung im Mai 2016.

Im Rahmen des ersten Joint Committee Meeting zwischen dem SBFI und dem Department of Higher Education and Training (DHET) fanden auch erstmals Gespräche über eine Zusammenarbeit in der Berufsbildung statt. Dieser Bereich der bilateralen Zusammenarbeit soll auch am Treffen zwischen Staatssekretär Mauro Dell’Ambrogio und dem südafrikanischen Minister für Hochschulen und Bildung ‘Blade’ Nzimande am 4. Juni 2015 in Genf erörtert werden.

Allmytraveltips April-Bulletin

SUI_HotelplanGermaniaHolidayjet574

So eine F/A-18 Eskorte ist selten willkommen. Als Manöver für Fotosujets hingegen schon. BIld: GMC/Gerd Müller

Liebe/r Leser/in

Hier publizieren wir die Übersicht aller im April publizierten Beiträge auf allmytraveltips.ch und wünschen Ihnen viel Spannendes und Überraschendes. Wir freuen uns auch auf Ihre Anregungen, Kommentare und  Empfehlung.


IN EIGENER SACHE

Media Promotion: All-in-One-Angebot | Wettbewerb lancieren | Beispiel | Reisetipps publizieren |

Specials & Dossiers im Überblick

NGO-Radar | Datenschutz-Dossier | (A-)Soziales im Inland | Klima & Umwelt-Dossier | Foreign Affairs Dossier | English Reports

Destinations-Specials

Afrika | Asien | Australien | Austria | Karibik/Latinamerika | Mauritius | Reisedossier


GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN

Headerbild Paar am Thermenpool von Bad Waltersdorf, Steiermark.

Paar am Thermenpool von Bad Waltersdorf, Steiermark.

Allmytraveltips Healthtips

Patientensicherheit bei Medizinprodukten wird erhöht

Schönheitsfehler: Hausärzte kassieren Honorar für Überweisungen

Badenweiler: Gutedeltrauben, Gaumenfreuden und Gelassenheit

 


TOURISMUS – FERNREISEN

1260px Header Sunset Okavango-Delta

Sunset im Okavango-Delta in Botswana, dem weltgrössten Binnendelta, das sich in der Kalahari auffächert. GMC

Afrika | Asien | Australien | Austria | Karibik/Latinamerika | Mauritius

Reisedossier

Jubiläums-Reiseschnäppchen von Hotelplan

Osterprozessionen in Mexico Kreuzweg im Kreuzfeuer der Religionen

Brasilien: Tanzen bis zur Trance mit der Götterwelt

 


NGO-RADAR, HUMANITÄRES & SOZIALES

Namibia: Der HIV-Waisen-Kinderchor Ama Buruxa im Oa Hera Art & Cultural Center in Maltahöhe singt für Touristen. The HIV-orphants children-chor in Oa Hera Art & Cultural Center in Maltahöhe is singing and performing for tourists.

Namibia: Der HIV-Waisen-Kinderchor Ama Buruxa im Oa Hera Art & Cultural Center in Maltahöhe singt für Touristen.

Allmytraveltips Klima & Eco-Dossier

AI-Zahlen zur Todesstrafe 2014: Weniger Hinrichtungen, mehr Todesurteile


KLIMA- NATUR- UND UMWELTSCHUTZ

1260px header Rainforestwalk

Rainforestwalk im Amazonas mit Wissenschaftlern und Umweltschützern. Bild: GMC Photopress/Gerd Müller

Greenpeace-Aktion zum Schutz des indonesischen Regenwaldes

 


NEWS AUS DEM BUNDESHAUS / VON DEN KANTONEN

Das Bundeshaus in Bern erstrahlt in neuem Glanz. Daneben befindet sich das Luxushotel Schweizerhof. Berns federal government-building has ben fresh renovated and in the forefront is the luxu

Das Bundeshaus in Bern. Hier laufen mehr Lobbyisten als Parlamentarier rum Bild: GMC Photopress/Gerd Müller

Bundesrat bereitet Nationale Konferenz mit Organisationen 50+ vor 

Der Tätigkeitsbericht 2014 der Bundesanwaltschaft

Schweiz gibt 19,4 Millionen USD Schmiergelder an Brasilien zurück

Die Umsetzung des Öffentlichkeitsprinzips soll verbessert werden

Schweizer Engagement bei der humanitären Minenräumung

Markanter Anstieg von Anzeigen zu strafbaren Vermögenshandlungen

 


FOREIGN AFFIARS/INTERNATIONALES

1260px Header Putin

Wird Wladimir Putin obsiegen und seine imperialen Machtgelüste weiter stillen? Bild: GMC Photoweb, Rainer Zensen

UNO-Mandat für Sonderberichterstatter Recht auf Privatsphäre

 


ENGLISH REPORTS

Allmytraveltips März Newsbulletin

Namibia: Elefanten an der Tränke im Etosha-Nationalpark. Elephants at the Halali waterhole in Etosha Pan.

Namibia: Was für ein Vergnügen, den Elefanten an der Tränke im Etosha zuzusehen. Bild: GMC

Allmytraveltips Newsbulletin März 2015 (als pdf) herunterladen oder hier online weiterfahren.


IN EIGENER SACHE

Allmytraveltips Newsbulletin Februar 2015

GMC: 20 Jahre PR mit einem guten Schuss CSR

Media Promotion auf Allmynews


DOSSIERS & SPECIALS

Header Mönchshütte Panorama

GMC’s Themen-Specials sind horizonterweiternd und nachhaltig positioniert. Bild: Sonnenaufgang beim Jungfrau Joch

Healthtips | Datenschutz-Dossier | (A-)Soziales im Inland | Klima & Eco-Dossier | Foreign Affairs | Ayurveda-Spezial | NGO-Radar | Australien-Spezial | Südafrika-Spezial

 


FERNREISEN

1260 px Header Sunset Coron Island

Schiffsreisen vermögen viele Begeistern: Sunset bei Coron Island auf den Philippinen. Bild: GMC/Gerd Müller

Amazonas Cruise mit der MS-Bremen

Australien-Spezial

Brasilien: Tanzen bis zur Trance mit der Götterwelt

Botswana/Okavango Delta: Grandioses Wüsten-Biotop unter Wasser

Botswana: Afrikas Ureinwohner sterben aus

India: Die Seele während der Flussfahrt in Kerala baumeln lassen

Indien/Gujarat: Ghandi-Land drängt auf touristische Landkarte

Indien/Kerala: Ayurveda und spirituelle Rituale in «Gottes eigenem Land»

Kuba’s koloniale Pracht glänzt dank UNESCO-Geld wieder

Laos: Wiederentdecktes Indochina-Touristenparadies

Laos magische Mekong-Mäander

Mauritius-Spezial

Südafrika-Spezial

 


TOURISMUS

Headerbild Löwen Hotel Schruns Pool (8539)

Der 3200 m2 grosse Spa des Löwen Hotels in Schruns hat auch einen tollen Indoor-Pool. Bild: GMC Photopress

«Auf Gästelob ist kein Verlass». 1/3 der Bewertungen sind frisiert

SDH: Mehr Umsatz 2014, aber düstere Prognosen für 2015

Sommerflugplan 2015: Die Neuigkeiten im Streckennetz

Hotelplans neues Schweizer Kreuz am Himmel startklar

Beherbergungsstatistik im Dezember und im Jahresverlauf 2014

 


GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN      

Headerbild Gesundheitstourismus: Tai-Chi im Somaatheram Ayurveda Resort in Kerala Indien. Health tourism: A man practising Tai-CHi in the ayurvedic health resort Somaatheram in Kerala, India.

Gesundheitstourismus: Tai-Chi im Somaatheram Ayurveda Resort in Kerala Indien. BIld: GMC/Gerd Müller

Allmytraveltips Healthtips

Skandal: Hausärzte lassen sich für Überweisungen bezahlen

Gesundheitstipp: Wie kriegen Kinder Akne und Pickel weg?

ETH: Mit Blaulicht gegen Erektionsprobleme

Gesundheit2020: Berset hat Bundesrat den Fahrplan 2015 vorgelegt

Interview mit Kardiologe und TCM-Spezialist Prof. Peter Lechleitner

Bahnbrechend: Mit Proteinen die Medizin personalisieren

Ayurveda-Special

Badenweiler: Gutedeltrauben, Gaumenfreuden und Gelassenheit

 


NGO-RADAR, HUMANITÄRES & SOZIALES

Eine von zehn Rot-Kreuz-Holzwerkstätten für den Wiederaufbau der Bauernhütten von vertriebenen Flüchtlingen. One of 10 Kenya Red Cross timber sites for reconstruction Kenyan farmhouses.

Eine von zehn Rot-Kreuz-Holzwerkstätten für den Wiederaufbau der Bauernhütten von vertriebenen Flüchtlingen. Bild: GMC

GMC’S NGO-RadarDatenschutz-Dossier

Greenpeace-Aktion zum Schutz des indonesischen Regenwaldes

Schweizer Beitrag für das IKRK beträgt rund 80 Mio. Franken

Syrische Luftwaffe tötete über hundert Zivilisten in Al-Rakka


SCHUTZ DER PRIVATSPHÄRE / DATENSCHUTZ

1260px Header Whitsundays

Das Abhörnetz ist mittlerweile flächendeckend und fein verästelt. Diese Entwicklung bedrohen Freiheit und Demokratie

Datenschutz-Dossier

UNO setzt Sonderberichterstatter zum Schutz der Privatsphäre ein

Digitaler Fussabdruck im Netz: Was Google über Sie weiss                        

Nein zum neuen Nachrichtendienstgesetz

Whistleblower-Datenbank: Datenschützer setzt sich gegen EFK durch

Widerstand gegen „permanenten Ausnahmezustand“ im Anti-Terror-Kampf

 


A-SOZIALES IM INLAND

Der Empfangsraum bei den Sozialen Diensten von Zürich für Sozialhilfe-Empfänger,  wirtschaftliche Unterstützung, Familien- und Mütterberatung. Hier gibt es viele Broschüren und Kontakte u.a. auch zu Suchtberatungsstellen,

Headerbild Empfangsraum Soziale Diensten von Zürich für Sozialhilfe-Empfänger, wirtschaftliche Unterstützung, GMC

Zweiter Bericht zur rassistischen Diskriminierung in der Schweiz

EKR – Die Schweiz engagiert sich im Kampf gegen Rassismus

Opfikoner Sozialvorsteherin sahnt bei IV und bei der Stadt ab

Jud kein Einzelfall: Millionen verdienen und IV-Renten beziehen

 


KLIMA- NATUR- UND UMWELTSCHUTZ

Wir finden das gewünschte Sandkorn in unseren Bilderdünen

Die Namib-Wüste ist die älteste Wüste der Welt und noch immer ein weitgehend unberührtes Naturspektakel. Bild. GMC

Allmytraveltips Klima & Eco-Dossier

Hochwasserschutz für Winterthur: Regierungsrat gibt den Startschuss

Bienensterben: Bundesrat will den kleinen Beutenkäfer bekämpfen

Hans Vontobel-Preis für Biologin Dörte Bachmann’s Ökostudie

Totalrevision der Kernenergiehaftpflichtverordnung verabschiedet

Abschluss des Rahmenwerks zur Minderung von Katastrophenrisiken

Sendai: BR Burkhalter betont Wichtigkeit der Katastrophenvorsorge

Disaster resilience: «Better safe than sorry!

«Shifting from managing disasters to managing disasters risks!»

Solar Impulse als Botschafter einer nachhaltigen Schweiz

Analysen zur Bodennutzung in der Schweiz (1985-2009)

Methanfresser leben vom Sauerstoff der Nachbarn

Innovation: EMPA testet den Treibstoff der Zukunft

Bundesrat Burkhalter an UNO-Weltkonferenz in Sendai

Schweiz will Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent senken

EMPA testet den Treibstoff der Zukunft

«Green Palm»-Zertifikate: Grün ist nicht gleich grün

Schweiz schlägt Thomas Stocker als Präsidenten des Weltklimarats vor

Bundesrat konsultiert Kantone zur Biodiversitätsstrategie Schweiz


NEWS AUS DEM BUNDESHAUS / VON DEN KANTONEN

Das Bundeshaus in Bern erstrahlt in neuem Glanz. Daneben befindet sich das Luxushotel Schweizerhof. Berns federal government-building has ben fresh renovated and in the forefront is the luxu

Das Bundeshaus in Bern erstrahlt in neuem Glanz. Daneben befindet sich das Luxushotel Schweizerhof. Bild: GMC

Allmytraveltips Foreign Affairs Dossier

Burkhalters Rede a. d. Jahrestagung der Humanitären Hilfe des Bundes

Alléger l’humanité de ses souffrances indicibles»

Jahrestagung der Humanitären Hilfe zur Katastrophenvorsorge

Kompetenz zum Abschluss völkerrechtlicher Verträge ändert sich

Totalrevision der Kernenergiehaftpflichtverordnung verabschiedet

System zur Überwachung bei Straftaten in Betrieb genommen

Seco-Statistik über Kriegsmaterialausfuhr im Jahr 2014

Finma steht in der Kritik und stellt die Revisionstelle vor die Tür

Ist die Finma blind? Oder nur verfilzt und korruptionsanfällig?

ZAS-Whistleblower wurde für seine Zivilcourage bestraft

Whistleblower-Datenbank: Datenschützer setzt sich gegen EFK durch

 


INTERNATIONALES/FOREIGN AFFAIRS

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DIe asiatischen Staatschefs und Premierministers an der 50 Jahr Unabhängigkeitsfeier in Kuala Lumpur. Bild: GMC

Schweizer Beitrag für das IKRK beträgt rund 80 Mio. Franken

Syrische Luftwaffe tötete über hundert Zivilisten in Al-Rakka

Petrobras-Skandal: Freigabe von 120 Millionen US-Dollar für Brasilien

Aserbaidschan: Europaspiele 2015 im Land der Unterdrückung

Iran: Frauen sollen zu «Gebärmaschinen» degradiert werden

20 Jahre nach der 4. Weltfrauenkonferenz: Schweiz zieht Bilanz

Kuba zieht sich nur zaudernd aus dem Abgrund empor

Botswana: Afrikas Ureinwohner sterben aus


ENGLISH REPORTS

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Mauritius: Luxusurlaub für Wassersportler, Golfspieler und Spa-Begeisterte am Fusse des Morne Brabant. Bild: GMC

Disaster resilience: «Better safe than sorry!

«Shifting from managing disasters to managing disasters risks!»

Swiss priorities in countering violent extremism

Nigeria: Stop aid for privatisation

HIV-children and wildlife-conservation programs

India: Treated like a Mahardscha at Soma Kerala Palace

Somatheeram: Visiting India’s finest Ayurvedic resort in Kerala

Schönheitsfehler: Hausärzte kassieren Honorar von Fachärzten für Überweisungen

Es gibt auch unter den weissen Göttern immer mehr schwarze Schafe, die sich die Überweisung von Patientinnen und Patienten vergolden lassen. Mit Kickbacks, wie sie auch in anderen Branchen üblich sind. Nur: Bei Hausärzten ist das ein klarer Gesetzesverstoss.

Wie die Konsumentenzeitschrift K-Tipp aufdeckte, soll bei Gruppenpraxen und Ärztenetzwerken Honorare für Patientenüberweisungen bis zu Fr. 500.- pro Fall ausbezahlt worden sein. Der Geschäftsführer der City-Notfall-Apotheke in Bern, Daniel Flach, führte an einer Fachtagung einige Beispiele aus, die allarmieren. Auch Orthopäden gäbe es, die sich für Überweisungen von Hausärzten bedanken würden.

Ein verheerender Befund

Um Interessenskollisionen auszuschliessen sagt das Gesetz klipp und klar, dass ein Beautragter kein Geld von anderen annehmen darf. Und wenn er dies dennoch tut, müsste er den Patienten darüber aufklären und ihm beziehungsweise der Krankenkasse das Geld aushändigen.

So sieht das auch der Berner Rechtsprofessor für Privatrecht Thomas Koller. Nach seiner Beurteilung stünden gestützt auf das Obligationenrecht eine Ablieferungspflicht. Diese sei Vergleichbar mit dem vom Bundesgericht mittlerweile mehrfach gestützten Urteil zu den Retrozessionen bzw. Kickbacks der Banken.

Fragen Sie also das nächste Mal ihren Arzt oder Apotheker ober er auch schon Kickbacks angeboten bekam oder gar entgegen nahm.

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Bahnbrechend: Mit Proteinen die Medizin personalisieren

Ruedi Aebersold ist einer der weltweit führenden Proteomik-Forscher. In den letzten Jahren entwickelte er die Proteomik-Methoden gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam weiter, sodass nun auch Ärzte diese Technik als Werkzeug einsetzen können. Im Gespräch mit ETH-News erklärt der Professor der ETH Zürich und der Universität Zürich, wie die Information von Proteinen die sogenannte personalisierte Medizin weiterbringen kann. Von: Fabio Bergamin

Ruedi Aebersold
«Die Proteine sind die molekularen Akteure in den Zellen, nicht die Gene», sagt Ruedi Aebersold, Professor an der ETH und der Universität Zürich. (Bild: Fabio Bergamin / ETH Zürich)

 

ETH-News: Medizinforscher möchten die individuellen Unterscheide von Patienten und die verschiedenen Ausprägungen einer Krankheit in Zukunft stärker berücksichtigen, um massgeschneiderte Therapien anbieten zu können. Als Kriterium dienten ihnen bisher vor allem genomische Unterschiede, das heisst Mutationen in der Erbsubstanz DNA. Sie, Herr Aebersold, gehen nun einen Schritt weiter und möchten die personalisierte Medizin auf Stufe der Proteine etablieren. Warum?
Ruedi Aebersold: Die molekularen Akteure, die in einem Körper oder einer Zelle eine Krankheit unmittelbar verursachen, sind zum weitaus grössten Teil Proteine. Schon seit langem messen Pathologen in Gewebeproben bestimmte Proteine, wenn sie Krankheiten diagnostizieren, zum Beispiel einen Krebstyp. Mit einer weitverbreiteten, klassischen Methode machen sie diese Proteine mit Antikörpern sichtbar. Damit lässt sich allerdings nur eine Handvoll Proteine aufs Mal bestimmen. Wir entwickelten in den letzten Jahren eine Proteomik-Methode, mit der wir in einer winzigen Gewebeprobe 2000 verschiedene Proteine gleichzeitig und genau bestimmen können.

Solche Methoden, mit denen das Protein-Muster bestimmt werden kann, sind aber viel aufwendiger als die bestehenden Genom-Analysen.
Erbgut-Mutationen kann man mittlerweile schnell und verhältnismässig günstig bestimmen, das stimmt. Die genetische Information wird jedoch in der Zelle weiterverarbeitet, und am Ende der biologischen Verarbeitungskette stehen die Proteine. Um eine Krankheit zu beschreiben, sind diese aussagekräftiger. Mit der Bestimmung von Tausenden von Proteinen in Gewebeproben möchten wir den Bogen spannen von der Genomik zu den Krankheiten. Denn oft führen ganz unterschiedliche Mutationen am Erbgut zur selben Krankheit. Oder eine Krankheit ist so komplex, dass sehr viele genetische Puzzlesteine zusammenspielen, von denen wir gar noch nicht alle kennen. Andererseits geben wir mit unserer Proteomik-Methode den Pathologen ein modernes Werkzeug in die Hand, mit dem sie krankes Gewebe weit präziser klassifizieren können als bisher. Wir haben die Proteomik so weiterentwickelt, dass wir in nur einer Stunde sehr präzise und reproduzierbare Resultate liefern können.

Wie ist Ihnen dies gelungen?
Um in einer Probe die Proteine zu bestimmen, zerlegen wir die Proteine in Bruchstücke, sogenannte Peptide. Mithilfe der Massenspektrometrie können wir diese Peptide anhand ihrer Masse und ihrer Fähigkeit Wasser abzustossen, unterscheiden. Wir gehen davon aus, dass es 10 bis 100 Millionen unterschiedliche Peptide gibt, die aus den verschiedenen Proteinen im menschlichen Körper entstehen können. Das ist eine viel zu grosse Zahl, um sie in kurzer Zeit auszuwerten. Viele bisherige Proteomik-Methoden nutzten daher einen Trick: Nach dem «Prinzip Las Vegas» wählten sie zufällig etwa jedes tausendste Peptid aus und analysierten diese. Diese Methode hat allerdings den grossen Nachteil, dass sie nicht reproduzierbar ist, weil nicht jedes Mal dieselben Peptide ausgewählt werden. Wir hingegen reduzieren die Datenmenge anders: Wir führen die Peptide anhand ihrer Masse und Fähigkeit Wasser abzustossen in etwa 30‘000 Gruppen zusammen und analysieren diese innerhalb einer Stunde. In unserer Methode spielt der Zufall keine Rolle, unsere Technik ist daher sowohl reproduzierbar als auch schnell.

In den letzten zwei Jahren optimierten Sie die Methode und wendeten sie jüngst erstmals in Gewebeproben von Patienten an. Mit welchem Erfolg?
In unserer jüngsten Studie massen wir den biochemischen Zustand kleiner Biopsien, konkret von Nierenkrebs-Biopsien, die wir von an der Studie beteiligten Ärzten am Kantonsspital St. Gallen erhielten. Den Befund der Pathologen konnten wir sehr gut auf Protein-Ebene nachvollziehen. Mit unserer Technik erstellen wir digitale Protein-Fingerabdrücke der Proben. Ein weiterer Vorteil ist: Diese Fingerabdrücke können auch zu einem späteren Zeitpunkt erneut analysiert werden. Forscher können noch in vielen Jahren, wenn sie sich für die Funktion eines bestimmen Proteins interessieren, auf unsere Daten zurückgreifen.

Warum ist die Schnelligkeit der Methode wichtig?
Mithilfe der Proteomik können wir neue Erkenntnisse am besten dann gewinnen, wenn wir Daten einer grossen Zahl von Menschen – einer sogenannten Kohorte – statistisch auswerten. Wenn eine Methode schnell ist, hat sie die Kapazität, grosse Kohorten zu untersuchen.

Sie führen eine Forschungsgruppe von Systembiologen. Wie nahmen Ärzte an den Spitälern Ihre neue Methode auf?
Wir erhielten positive Rückmeldungen von klinischen Forschern. Und wir erwarten, dass Pathologen die Methode bald für klinische Entscheide verwenden werden. Bisher hatte die Proteomik unter Ärzten einen eher schlechten Ruf, weil sie vergleichsweise teuer und komplex ist. Auch litt die Proteomik unter dem erwähnten «Las-Vegas-Syndrom», der schlechten Reproduzierbarkeit. Diese haben wir nun korrigiert, und wir sind davon überzeugt, dass unsere Methode in der Klinik ein grosses Potenzial hat. Unsere jüngste Forschungsarbeit haben wir daher absichtlich nicht in einer biologischen, sondern in einer medizinischen Fachzeitschrift zur Publikation eingereicht. Davon erhoffen wir uns, Ärzten und Medizinforschern die Vorteile unserer Technik noch stärker bekannt zu machen. Uns freut auch, dass unsere Methode nicht mehr ausschliesslich auf den Geräten funktioniert, die wir verwendeten. Andere Forschende haben die Methode bereits für weitere Geräte angepasst.

Wie werden Sie die Methode weiterentwickeln?
Wir sind daran, die Zahl der damit messbaren Proteine ständig zu erhöhen. Ausserdem möchten wir die Methode so weiterentwickeln, dass wir damit auch ältere Gewebeproben, die in Formaldehyd-Lösung konserviert sind, messen können. Wir könnten dann aufbewahrte Proben von Patienten analysieren, von denen der spätere Krankheitsverlauf und die gewählte Therapie bekannt sind. So können wir Zusammenhänge zwischen Proteinmuster und späterem Krankheitsverlauf erkennen.

Personalisierte Medizin ist derzeit in aller Munde – weltweit. In Grossbritannien und in den USA gibt es dazu neue nationale Forschungsprogramme. Wie steht es um die Forschung der personalisierten Medizin in der Schweiz?
Wir sind in der Schweiz sehr gut positioniert, um komplexe Krankheiten mit dem Systemansatz zu untersuchen – unter anderem dank der weitentwickelten systembiologischen Forschung hierzulande. Auch gibt es im Rahmen von «Hochschulmedizin Zürich» bereits ein Kompetenzzentrum Personalisierte Medizin. Es braucht aber weitere Anreize, damit Ärzte in der Klinik, Forscher und Ingenieure besser zusammenarbeiten können. Ähnlich wie es Barack Obama jüngst für die USA ankündigte, wäre auch in der Schweiz ein nationales Forschungsprogramm für die personalisierte Medizin wünschenswert. Von der wissenschaftlichen Seite gibt es einen breit abgestützten Vorschlag, ein solches in das nächste Legislaturprogramm ab 2017 aufzunehmen. Ende 2016 kommt ja auch das nationale Forschungsprogramm zur Systembiologie, SystemsX.ch, zu seinem planmässigen Ende. Ein «Personalized Health»-Programm könnte darauf aufbauen.

Zur Person

Ruedi Aebersold (60) ist ein Pionier der Proteomik und der Systembiolgie. Die Zeitschrift «Analytical Scientist» bezeichnete ihn 2013 als den weltweit zweiteinflussreichsten Forscher der analytischen Wissenschaften. Nach einem Studium und der Promotion an der Universität Basel war Aebersold am California Institute of Technology und an der University of Washington tätig. Seit 2000/01 ist er Professor für Systembiologie an der ETH Zürich und der Universität Zürich.

Literaturhinweis

Guo T et al.: Rapid mass spectrometric conversion of tissue biopsy samples into permanent quantitative digital proteome maps. Nature Medicine, 2. März 2015, doi: 10.1038/nm.3807

(Quelle: ETH Zürich)

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Interview mit Uni Lienz Prof. Dr. Peter Lechleitner

Ayurveda-Spezial

Allmytraveltips Healthtips

Ayurveda und spirituelle Rituale in «Gottes eigenem Land» erleben

Das rituelle Hindu-Fest und die Theyyam-Tänze zählen zu Keralas grossartigsten religösen Anlässen

Das rituelle Hindu-Fest im Vadakkunathan-Tempel in Thrissur und die Theyyam-Tänze. Bild: GMC Photopress/Gerd Müller

Ayurveda-Behandlungen am Ursprung einer vor über 5000 Jahren von den Göttern den Menschen geschenkten Lebensweisheit weisen den Weg zu einer ganzheitlichen, gesunden und erfüllten Lebensweise. Als spirituelle Zugabe gibt es zur Monsunzeit auch noch die faszinierenden  hinduistischen Theyyam-Rituale in Nordkerala zu sehen, die derzeit in «Gottes eigenem Land» auf ihren Höhepunkt zusteuern und die Keraliten in ihren Bann schlagen.

Vadakkunathan Hindu-Tempel in Thrissur

Nur die obersten Kasten sind zum Fest zugelassen. GMC

Viele Menschen in Kerala am südlichsten Zipfel Indiens befinden sich zur Zeit in höchster Ekstase. Das jährliche Spektakel der Götter und ihrer hinduistischen Religionsgemeinschaft hat begonnen. In den nächsten zwei Monaten werden während der Monsunzeit wilde Tänze und spirituelle Rituale zelebriert. Wie im Vatikan auch, gibt es einige Tempel, in denen nur die höchsten Kasten zugelassen sind. Andere Zeremonien können aber auch die Touristen mit dem nötigen Respekt und ein wenig Verständnis und Kenntnis der Verhaltensregeln während der Festtage besuchen und das prächtige Treiben hautnah mitverfolgen.

Classical indian dancer

Klassische Indischer Tanz im Somatheeram. Bild: GMC

Die Keraliten putzen sich dazu festlich heraus: die Frauen ziehen ihre farbenprächtigsten Kleider an und schminken sich in den grellsten Farbtönen. Auch die Männer tragen kräftig Farbe auf und verwandeln sich in dämonische, zumeist furchterregende Götter-Gestalten. So pilgern sie zu Tausenden zu ihren Tempeln, wo sie unter einem wahren Trommelfeuer und den Mantra-Gesängen der Priester im Dunst der Räucherstäbchen wilde Tanzrituale aufführen.

Spirituelle Hindus, Moslems und Christen Seite an Seite

Die SpiritualiIND_HinduTempleKerala3778tät ist in ganz Indien sehr hoch. Doch in Kerala sieht man durch die religiöse Vielzahl verschiedenster Ethnien und Glaubensrichtungen zudem das ganze Spektrum der Religionsgemeinschaften. 56 Prozent sind Hindus, rund ein Viertel der Bevölkerung sind Moslems und auch die Christen sind in Gottes eigenem Land mit 20 Prozent stark vertreten.

Die Bauwerke der Islamisten und Christen ähneln sich zuweilen sehr. Manch eine Kirche sieht von weither wie eine Moschee aus, viele Moscheen ähneln den Hindu-Tempeln. Das liegt daran, dass schon vor 1300 Jahren arabische Händler vor den portugiesischen, holländischen und britischen Kolonialherren hier in Kerala ein und aus gingen und ihre blühenden Geschäfte betrieben. Kerala ist Indiens reichster und produktivster Staat und auch einer der am besten für den Tourismus erschlossendsten Regionen.

Der Norden Keralas ist vielen Touristen weitgehend unbekannt geblieben

Backwatertour with Soma Houseboat in South Kerala

Wie wär’s mit einer Flussreise auf dem Houseboat? GMC

Denn zu den Hauptattraktionen des südlichsten indischen Bundesstaates gehören die „Backwaters“, die grossen Seen und Süss-/Salzwasser-Lagunen, zwischen Kochin und Trivandrum, die Flüsse und Reisfelder und insbesondere die uralte Lebensweisheit Ayurveda, die immer mehr an Popularität gewinnt und einen rasant wachsenden Medizinaltourismus bewirkt.

Spirituelle Monsunzeit ist auch für Ayurveda-Behandlungen gut geeignet

Die nun anbrechende Monsunzeit ist nicht nur der spirituelle Höhepunkt für die Hindu-Keraliten sondern auch aus ayurvedischer Sicht die beste Zeit für eine Kur. Und so könnte man nun beides miteinander Kombinieren: die prächtigen, spirituellen Zeremonien und eine dreiwöchige Pancha Karma Kur in einem der vielen Ayurveda-Resorts.

Ausgezeichnet: Das Somatheeram im Süden Keralas nahe Trivandrum. Bild: GMC/Gerd Müller

Mehrfach asgezeichnet: Das Somatheeram. BIld: GMC

Einer der bekanntesten Ayurveda Resorts in Kerala ist das Somatheeram, 21 Kilometer südlich vom internationalen Flughafen Trivandrum entfernt. Das Resort, welches seit seiner Gründung 1985 zahlreiche internationale und nationale Auszeichnungen erhielt, liegt somit an der Südspitze Indiens, die dank ihrer reichhaltigen Flora auch als „Gottes eigenes Land“ bezeichnet wird.

Das Somatheeram zählt zu Indiens bekanntesten Ayurveda-Resort

Unendlich langer, mit Fischerbooten bestückter Sandstrand beim Somatheeram Ayurveda Resort. Bild: GMC

Sandstrand mit Fischerbooten 

Das Ayurevda Resort liegt inmitten einer üppigen Gartenlandschaft rund 50 Meter über dem Strand. Durch den Garten Eden schlängeln sich schmale Pfade vorbei an Granitskulpturen und farbenprächtigen Hindu-Dekorationen bis zum Meer hinunter. Statt des lästigen Weckergeräuschs, fröhlich zwitschernde Vogelstimmen verlocken zu einem Spaziergang kurz vor Sonnenaufgang durch die prächtige Anlage; Meditation pur noch vor der ersten Yogastunde.

Der Blick schweift über den bis zum Horizont mit Fischerbooten gespickten Sandstrandes, an dem unzählige Fischer ihre Netze einziehen und mit ihren Booten denFang einbringen und durch die schäumende Brandung der Wogen an Land ziehen, wo die älteren Fischer, die Frauen und die Vögel schon warten.

Komfortable Bungalows in raditioneller Bauweise.

Komfortable Bungalows im traditionellen Baustil. GMC

Die schmucken, hölzernen Bungalows mit ihren Strohdächern sind gemütlich und komfortabel eingerichtet und verfügen alle über eine Klimaanlage, einen Flachbildschirm und einen kostenlosen Wlan Anschluss. Alle Cottages spiegeln die traditionelle Architektur und Holzschnitzkunst Keralas wieder. Vor jeder Hütte ist eine Hängematte aufgespannt in der man sich gemütlich in der lauen und kühlenden Meeresbrise hin und her schaukeln und die Seele baumeln lassen kann.

Führend in der Weitegabe der ayurvedischer Lebensphilosophie

Ayurveda lehrt eine ganzheitliche, gesunde Lebensweisheit und spirituelle Philosophie, die auch ökologische Aspekte mit einschliesst und die Natur als Gottes Schöpfung in den Mittelpunkt stellt.  Zu den zentralen Elementen der ayurvedischen Lehre zählt auch Yoga. Denn Yoga ist weitmehr als gesunde Bewegung. Vielmehr werden Körper und Geist gleichermassen angesprochen und dank den unterschiedlichen Elementen das Gleichgewicht im seelischen und physischen Bereich in Einklang gebracht.

Ayurveda-Behandlung in Kerala (GMC-Archivbild)

Ayurveda-Behandlung in Kerala (GMC-Archivbild)

Das Somatheeram zählt zu den ersten Ayurveda-Resorts Indiens, welches in- und ausländischen Gästen seit bald 30 Jahren authentische Ayurveda-Behandlungen auf höchstem Niveau anbietet.  Ayurveda ist weit mehr als eine medizinische Lehre, die so heisst es in der überlieferten Legende, den Menschen von den Göttern geschenkt wurde. Ayurveda heisst übersetzt, die Wissenschaft des Lebens und widmet sich viel mehr der präventiven Seite möglicher Krankheiten auf der Basis ernährungswissenschaftlicher und medizinischer Aspekte, als der Behandlung von Krankheiten.

Die richtige Ernährung und das seelische Gleichgewicht stehen im Mittelpunkt

Mauritius: Ayurveda-Behandlung im "weltbesten SPA 2002" im Oberoi Hotel Mauritius. World best spa 2002

 Der Stirnguss bei der Ayurveda-Behandlung

Aus ayurvedischer Sicht werden chronische Krankheiten sowohl in physischer wie in psychischer Hinsicht ganzheitlich behandelt, wobei die richtige Ernährung im Mittelpunkt der ayurvedischen Lehre steht. Hyppokrates war der erste westliche Arzt, der die ayurvedischen Weisheiten der indischen Gelehrten übernommen hatte und uns in einem Satz lehrte: „Der Mensch ist, was er isst.“

Daher ist es kein Wunder, dass das Ärzte-Team von Somatheeram rund 250 verschiedene Speisen für die drei Dosha-Grundkonstitutionstypen (Kapha, Pitta, Vatha) zusammengestellt hat und darüber hinaus auch auch viele medizinische Produkte im eigenen (organischen) Kräutergarten herstellt, um den Gästen punkto Ernährung und Kräutermedizin-Produkten die höchste Qualität anbieten zu können. Darüber hinaus findet man im Medizinshop auch die ganze Palette der Himalaya-Produkte.

Das Somatheeram bietet nicht nur die gesamte Palette therapheutischer Behandlungen zu jeder Jahreszeit an – wobei nach der ayurvedischen Lehre die Monsunzeit (Mai – Juli) der beste Zeitpunkt für Behandlungen ist – sondern verkauft auch Bücher, CD’s und DVD’s, damit man sich zu Hause eingehender mit der indischen Lebensweisheit auseinandersetzen und wertvolle Tipps gewinnen kann.

Für weitere Informationen: Somatheeram Ayurveda Resort, Chowara, P.O., South Kovalam, Trivandrum, Kerala, Indien, Tel. +91 471 226 81 01, Fax + 91 471 226 76 00, mail@somatheeram.in, www.somatheeram.in

Soma Backwater Cruise in Alleppy, Süd-KeralaReiseinformationen

Kerala ist nicht nur der reichste Bundesstaat Indiens sondern auch der touristisch am besten erschlossenste. Die Landschaft ist geprägt von Kokospalmenhainen, Reisfeldern und  Gummibaumplantagen, die sich rund um die zahlreichen Seen und Flüsse schmiegen.

Kerala verfügt über 600 Kilometer Strand und die leichte Brise vom Meer verleiht der Region ein angenehmes Klima. Die Lichter der Fischerboote leuchten wie zahllose tanzende Glühwürmchen unter dem majestätischen Firmament

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